unterwegs sein: Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart. Erweiterungsband für den Leistungskurs Deutsch
Von Niklas Discher (Editor)
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Über dieses E-Book
Dieser Band bietet eine Ergänzung für den Leistungskurs passend zur Grundausgabe -ISBN 9783746076621-. Dabei versammelt dieser Band Texte, die ein gesteigertes Anforderungsniveau an den Rezipienten stellen und daher vornehmlich im Leistungskurs eingesetzt werden können. Dieser Band setzt eher epochale bzw. zeitgeschichtliche Aspekte und orientiert sich nicht so stark an der thematischen Gliederung der Grundausgabe. Um aber dennoch eine Synthese zwischen Grundausgabe und LK-Additum zu gewährleisten, finden Sie hier noch einmal eine thematische Synopse der Texte.
Im ersten Teil des Bandes erhalten Sie wieder thematische Zugänge zum Komplex 'unterwegs sein'. Als ein zentrales Beispiel von Reiseliteratur wurden hier Auszüge aus Heinrich Heines Reisebildern gedruckt. Diese eignen sich besonders für den Einstieg im LK, zum Beispiel in Form eines Gruppenpuzzles.
Der Hauptteil umfasst vier Kapitel: zunächst werden zehn über die Grundausgabe hinausgehende Gedichte in chronologischer Form abgedruckt. Anschließend finden Sie drei Themenkapitel, wovon eines sich explizit der Epoche der Romantik widmet, da diese als die Zentralste für die Reiselyrik im deutschsprachigen Raum gelten kann. Diesem Umstand wird auch in der Grundausgabe, durch eine erhöhte Anzahl romantischer Texte, Rechnung getragen; für den Leistungskurs finden Sie hier jedoch eine Auswahl weiterer Texte. Auch die Kehrseite des 'unterwegs seins' nämlich die, der Flucht bzw. des Auswanderns wird im LK Band vertieft. Gerade vor dem Hintergrund des Spannungsfeldes Migration und Flucht der Gegenwart kann hier moderner alltagsbezogener Unterricht stattfinden. Zuletzt enthält der Hauptteil noch einige Gedichte zu Thema 'Wunschorte'; dieser vielfältige Themenkomplex, der ganze Buchreihen füllen könnte, wird hier noch einmal prägnant aufbereitet.
Das letzte Kapitel Ausklänge bietet noch Gedichte, welche entweder von unbekannteren Autoren verfasst wurden, oder nicht 'typischerweise' in einem Deutschbuch erwartet würden. Sie können zum Ausklang der Reihe, z.B. nach der Klausur die Unterrichtssentenz komplettieren.
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Buchvorschau
unterwegs sein - Niklas Discher
Niklas Discher, Abitur an einem staatlich anerkannten privaten Gymnasium; Studium Germanistik/ Historik (Sek.II) in Wuppertal.
I. Inhalt
II. Vorwort des Herausgebers „Reisen ist tödlich für Vorurteile"
III. Zugänge
IV. Texte
Chronologie
Das Wandermotiv der Romantik
Flucht und Exil
Wunschorte
V. Ausklänge
VI. Hinweise zum unterrichtspraktischen Einsatz
VII. Literaturhinweise
II. „Reisen ist tödlich für Vorurteile",
Mark Twain
Seit Menschengedenken sind wir unterwegs. Der Mensch schien gar ein Reisetier: waren wir doch vor der Sesshaftwerdung ständig unterwegs. Denn: In jeder Zeit wurde gereist. Die Motive des Unterwegssein haben sich seitdem nur wenig verändert: Kulturen kennenlernen, um das Neue zu erleben; aber auf der anderen Seite auch das Unterwegssein als Flucht.
Dabei hat Reisen seit jeher etwas Besonderes inne: „Wer reist, sehnt sich nach größeren Räumen, nach anderer kultureller Temperatur, wer reist, ist sinnhungrig und kann sich am Bestehenden nicht sättigen. Wer reist, hofft darauf, hinter der nächsten Wegkuppe warte etwas auf ihn, vielleicht, dass er sich’s ergänzen kann zum Torso seines eigenen Lebens." (Staude: 2005, S.11)
Ob es die Entdeckungsreise des europäischen Mittelalters oder gerade der Neuzeit sind, die Expeditionen des 18. Jahrhunderts, oder selbst gar die Kolonialabenteuer im ausgehenden 19. Jahrhundert, immer war der Mensch getrieben das Neue und Fremde zu erkunden und zu skizzieren.
Literarisch ist der Reisebericht seit frühster Zeit bekannt, auch wenn den meisten Schülern oft nur noch Goethes Italienreisen ein Begriff sind.
Von der frühsten Reiseliteratur, wie beispielsweise Homers Odyssee, welche weit über 2500 Jahre alt ist, bis zu den Reiseberichten heute, die in Zeitungen und Magazinen, oder gar in Internetblogs, zum Fernweh verführen.
Wenn Mark Twain bemerkt Reisen sei tödlich für
