's Beste aus mein' Mundart-Kastl: Was Älters und was Neuchs
()
Über dieses E-Book
Ähnlich wie 's Beste aus mein' Mundart-Kastl
Ähnliche E-Books
ins dunkelblau: Gedichte 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBloß nicht aus der Ruh bringen lassen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKrause Gedanken: Liederbuch Nr. 1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZum Wiehern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWer ko, der ko: Vorwiegend humorvolle Gedichte und Geschichten über typische Bayern und den bayrischen Alltag Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBlueme im Gjätt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZweckfrei SINNvoll Intensiv: Vom achtsamen und bewussten Umgang mit Mensch und Natur Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLicht und Schatten: Es gibt immer zwei Seiten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen"Die neue Goethe": Alltagsgedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenOis wos recht is: Mundartgedichte auf Niederbairisch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchmunzelst du?: Uschis Allerlei - Gedanken zu vielen Anlässen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFarbige Gedankenspiele: Von Fabel-haften Tieren und lernwilligen Menschen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜber die Zeit, die Ruhe und die Freundschaft zu mir selbst.: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen... glaabscht dann des?: Gedichte, Geschichten und Anekdoten aus der Pfalz Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAngeschossene Eichhörnchen: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMade in Franken: Best of Mundart Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeicht schräg: Gedichte und Zeichnungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAufgewühltes aus Drucksvermögen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenReim(e) ... auf das Leben ...: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEs ischt em Schwob sei Privileg: Schwäbische Impressionen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAllerlei Reimerei Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMitschwingen: Erzählung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas leere Blatt Papier: Gedanken, Erlebnisse, Wortspielereien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungenund noch 'n Spruch!: Äh, da war doch noch was? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGedanken die fühlen: Gedichte von ausgelassen bis euphorisch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGemeinsam statt einsam: Gedichte von dunkelgrau bis hellpastell Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIst das Leben nicht herrlich?: Humorvolle Gedichte die das Leben schreibt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKennst du das auch?: Gedichte um Alltägliches Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRelativität am Nachmittag Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNoch mehr Un...Sinn Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Poesie für Sie
Briefe an einen jungen Dichter Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Breathturn into Timestead: The Collected Later Poetry: A Bilingual Edition Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Die Bhagavadgita Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Weihnachtsgedichte (Über 100 Titel in einem Band): Adventlyrik von deutschen Klassikern: Poetische Feier der Weihnachtszeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWehe du gibst auf: 101 x Clartext, der dein Denken verändert Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRilke - Gesammelte Werke: Gedichte, Laurids Brigge und andere Werke Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Katze und die Maus und andere persische Märchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRainer Maria Rilke: Gesammelte Werke Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Maulana Rumi: Gedichte aus dem Diwan-e Schams-e Tabrizi (Orientalische Lyrik): Deutsche Ausgabe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNeue Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGedichte: Die besten und beliebtesten Werke Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Weihnachtslieder: Liedtexte, Noten und Akkorde Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDeutsche Schlager: 300 Neue Schlagertexte - Schlag auf Schlag Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGoethes Gedichte Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Auswahl deutscher Gedichte für höhere Schulen: Über 500 deutsche Klassiker in einem Gedichtband Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Kunst des stilvollen Wanderns – Ein philosophischer Wegweiser Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas große Buch der Weihnachtsgedichte: 200 unsterbliche Klassiker für die Advents- und Weihnachtszeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Gedichte von Rainer Maria Rilke Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Stundenbuch: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebe: Liebe Sprüche, Liebe Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜberraschungs-Gangbang Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFickstück Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAnal-Gangbang Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für 's Beste aus mein' Mundart-Kastl
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
's Beste aus mein' Mundart-Kastl - Franz J. Buchegger
Schon in der Fruah geht’s bei mir los
Wann in der Fruah der Wecker läut’t,
is alls bei mir gleih startbereit,
da bin ih oft fast wia besessn,
kimm ja net mal zun Fruahstuckessn,
es spuckt halt allerhand in Hirn,
ih schreib am Morgn schon bein Rasiern.
Nach zwoanzg Minutn, leicht lädiert,
is erst oan Seitn glatt rasiert,
und voller Bluat ah ’s linke Waschl,
mein Gschreibsl eini gleih ins Taschl,
jetzt hör ih auf, is eh net z’bald,
weil mein Kaffee is ja schon kalt.
A weng was schlick ih abi gschwind,
ih hoff, dass ih mein Hosn find,
muass mar ja doh ah d’Zähnt noh putzn,
de Zeit kann ih zun Schreibm net nutzn,
je mehr ih mach, es is zun Schrein,
ja, umso mehr fallt mar noh ein.
So geht’s net weiter in mein’ Lebm:
Ah ’s „Bürstl" hat in Geist aufgebm.
„Wo is mein Brilln? Hab noh an Hunger!"
Fast waar mar d’„Meine" auffigsprunga.
„Bei dir is’s hoffntlih net z’spat,
heut Mittag gibt’s ‚Hirn mit Salat‘,
da hapert’s ja schon gscheit am Grips –
drei Jahr denkst allweil grad an d’‚Tips‘!"
A neuchs Jahr fangt an
Winterlih schlaft noh der Gartn,
viele kinnan’s net derwartn,
dass bald d’Sunn in Schnee vertreibt.
’s Fruahjahr bringt uns d’Hoffnung wieder,
d’Kältn wird oan’ langsam zwider,
de ja öfters viel z’lang bleibt.
Doh recht bald siahgt ma s’ schon badn,
suachan d’Leut a Fleckerl Schattn,
’s Glück findt ma oft untern Bam.
Andre wolln halt nix versama
und auf aner Insl trama,
aber d’Hoamat kennan s’ kam.
Was ma ändern möcht
Mir san am Anfang erst von Jahr,
doh alls is fast wia’s früher war,
und habm schon in der zwoatn Wocha,
an Haufn guate Vorsätz brocha,
san schwach gleih wordn bein erstn Mal,
d’Versuachung lauert überall.
Fürs Gsundbleibm hätt ma schon a Ziel,
und Arbat hat ma gschobm so viel,
ma will bekämpfn seine Fehler,
was gab’s net z’toan, ah unt in Keller,
es sagn fast alle, Weib und Mann:
In neuchn Jahr, da fang mar an.
Net so fett essn, mehr bewegn,
des waar fürn Körper gwiss a Segn,
doh weng was Süaßs kann ja net schadn,
mein, d’Keks und d’Busserl san so gradn,
wo nimmt ma d’Kraft zun „Fastn" her?
Es schmeckt halt jetzt alls noh viel mehr.
Ah ’s Raucha aufhörn waar so schön,
bein zehntn Anlauf wird’s doh gehn,
weil ’s Gwand und d’Vorhäng stinkan mächti,
der Huastn is schon mittlprächti,
doh schafft ma’s net, wird vieln bald klar –
es kimmt ja wieder a „Neujahr".
Der verflixte Jänner
Wann ’s Monat grad zwoanzg Tag mal hätt,
waar’s gwiss mitn Geld net so a Gfrett;
weil bsonders nach der Weihnachtszeit,
da zwickt’s ja doh recht viele Leut,
des geht da los ab Mitte Jänner,
und werdn ah d’mehrern eh schon kenna.
Mitn Restlessn wird’s bald schwar,
ah ’s Gfrierfach wird schön langsam laar,
ja, d’erste Mahnung lasst oan’ kalt,
zun Zahln is’s jetzt noh wirklih z’bald,
des Geld verrinnt halt allweil schneller
und d’Stimmung is schon fast in Keller.
Ma hat net gspart ah bein Bestelln,
weil oan’ so viele Sachan fehln,
bald geht’s schon mit de Ratn an,
da hat ma sih ganz schön „vertan",
ma wollt net auf was Neuchs verzichtn,
und d’„Schuldnerhilf" wird schon alls richtn.
„Loch auf, Loch zua", so macht ma’s halt,
paar Löcher werdn noh größer bald,
doh langsam denkt ma a weng nach:
Pickt bald der „Kuckuck" auf der Sach?
Von Urlaub is jetzt ah mal d’Red,
ja, geht der heuer wirklih net?
Doh koaner will sih lang geduldn:
Ma macht’n wieder halt auf Schuldn.
Was ih unlängst tramt hab
Alls is voll Schnee, bald pfeif ih drauf,
es schneibt dahin und hört net auf,
ih schaufl jetzt schon sechs, siebm Wocha,
der dritte Scherrer is mar zbrocha,
bein viertn, des is ja a Graus,
reißt bald der letzte Schraufn aus,
ma woaß net, wann a Nachschub kimmt,
was mar jetzt d’ganze Hoffnung nimmt.
Ja, d’Haufn werdn zwoa Meter bald,
ih schmeiß in Schnee zun Nachbar halt,
der will für sein’ a Platzerl suacha,
und haut mar’n zruck gleih untern Fluacha,
viel Straßn san wia Gasserl schmal,
ih ram in Gehsteig fünf, sechs Mal,
in ganzn Tag is da koan Ruah,
der Schneepfluag macht’n wieder zua.
Wo sonst alls blüahn und wachsn kann,
stinkt mih des Weiß so richti an,
schon lang is zuadeckt unser Landl,
trag ja noh allweil ’s warme Gwandl,
des druckt aufs Gmüat, weil d’Wärm so fehlt,
wann wird denn wieder grean de Welt?
Ih gspür ah net viel Freud in Herz,
und trauri schau ih himmlwärts.
Jetzt wird’s gach warm, es kimmt der Regn,
der Schnee muass zgehn, is ah koan Segn,
es schiaßt daher, oft grad in’n Keller,
a Pumpnkauf is da koan Fehler,
und ah um de wird jetzt schon grauft,
wia d’Scherrer san s’ bald ausverkauft;
ja, ’s Wasser is a arge Sach,
da reißt’s mih gscheit – und bin schon wach.
Mir san zun „Ändern" oft z’bequem,
ah d’„Gier" wird’s allweil wieder gebm,
es wird ja schon fast alls extremer,
der Klimawandl is jetzt ’s Thema,
weil mar halt so gern „übertreibm",
kann unser Welt ah net so bleibm.
Ih hoff, dass doh net z’viel „passiert",
und bald da richti Früahling wird.
Zun Valentinstag
Ma bringt an erstn Früahlingsgruaß,
net, weil ma jetzt was „beichtn" muass,
mit Liab und Gfühl is ’s Herz so voll,
was noh viel öfters außa soll.
Bein Redn tuat ma sih halt oft schwar,
wo’s manchmal ja so oanfach waar,
da braucht ma doh net recht viel wagn,
was ma drin gspürt, soll ma ah sagn.
A Bleamerl hilft oan’ da ganz gwiss,
weil’s doh für d’Liab a Schlüssl is,
der sperrt bei vieln ja ’s Herz gleih auf,
und ma legt noh a Busserl drauf.
Um jeds liabs Wort is doh so schad,
des ma oft lang drin eingsperrt hat,
lass’s halt net wartn vor der Tür,
ma kriagt ja ah so viel dafür.
Aft is da neamd mehr ganz alloan,
doh muass ma schon a weng was toan,
a kloaner „Fruahjahrsputz" fürs Herz,
bringt viel ah wieder himmlwärts.
So wia alls aufblüaht alle Jahr
und überall werdn d’Wunder wahr,
kriagt aft ah d’Liab an neuchn „Klang",
is’s für so viel a Neuanfang.
Faschingsausklang
Noh gestern habm mar tanzt voll Freud,
heut is vorbei de laute Zeit,
es schadt ja net a wengerl fastn,
der Körper möcht halt manchmal rastn,
des braucht er gwiss jetzt dann und wann,
dass er sih ah derfanga kann.
So viele san, wann ma so schaut,
von „Übertreibm ganz guat „gebaut
,
und kunntn leicht, ah ohne kocha,
von eignen „Speck" mal lebm a Wocha,
des guate Lebm siahgt ma halt gleih,
und „Narrn" solln mar net länger sei(n).
Doh manche lassn gar nix aus,
de hängan dran an Haringsschmaus,
und wolln heut ah noh richti schlemma,
am Abnd auf eahna Rechnung kemma,
da siahgt ma Tisch, de sih ja biagn,
a „Haring" is fast net zun kriagn.
Ja, ’s Höchste bleibt halt der Genuss,
ma lebt noh oft in Überfluss,
des woaß bei uns in Land a jeder,
und „fastn" wolln mar erst viel später,
is des net a verruckte Welt?
Doh Gott sei Dank gibt’s bald a Geld.
D’Fruahjahrs-Kur
In letzter Zeit is’s hint und vorn,
bei vieln halt alls weng runder wor(d)n,
des macht oan’ wirklih jetzt an Kummer,
hat sih net grührt so wia in Summer,
der Winterspeck, hat ma oft ’s Gfühl,
setzt sih grad an, wo ma’n net will,
drum nimmt sih mancher jetzt a Herz
und macht a Fruahjahrs-Kur in März.
Ja, ’s leichte Gwand von vorign Jahr,
des zwickt oft umadum sogar,
is’s kleaner wordn vielleicht bein Waschn?
Doh d’Waag wird oan’ net überraschn,
de zoagt dar gleih fünf Kilo mehr,
a Wohlfühl-Badfigur muass her,
und manche schaun sih an ganz gschreckt,
weil ’s
