Gemeinsam statt einsam: Gedichte von dunkelgrau bis hellpastell
Von Anahita Huber
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Über dieses E-Book
Anahita sinniert über Leben und Tod, über das Warten, über die Zeit und das Vergehen derselben, sie erzählt von Verwirrung und Klarheit, von Suchen und Finden, von Wurzeln und Zuhause-Sein, von Verletzungen und Heilwerden. Humorvoll und selbstironisch sammelt sie Eindrücke, Ausdrücke und Ü-Wörter, spöttelt über Löcher und ihr eigenes Unvermögen, weiter zu dichten, sie blödelt tiefgründig über die Leere, zeigt den Lesenden aber gleichzeitig das Licht und die Fülle darin oder dahinter, die sie immer wieder entdeckte im sich Fallenlassen, im sich Hingeben oder Aufgeben, im sich ganz Hineinbegeben in das, was ist. Es geht um das Erkennen der Sinnlosigkeit des Anhaftens und Festhaltens, des Hoffens und wieder enttäuscht-Werdens. Allem zugrunde liegt die Fähigkeit, über sich selbst witzeln und schmunzeln zu können und immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.
„Und die Leere wird kleiner
füllt sich mit Nichts
bis sie voll ist“
Anahita sucht und findet Kraft in der Natur, die in den Fotos von Deva Abhiyana Freitag so wunderschön zum Ausdruck gebracht wird, diesmal auch in Farbe. Zuweilen wohnt ihnen auch ein gewisser Humor inne.
„Ich habe die Gedichte veröffentlicht, um Menschen zu berühren und vielleicht zum Nach-denken anzuregen. Vielleicht werdet ihr die Stirne runzeln, sicher ein paarmal schmunzeln, und einige von euch sich darin wieder erkennen.“ A.H.
Die Fotos von Deva Abhiyana begleiten die Gedichte, untermalen und verstärken sie. Jedes steht für sich, spricht seine eigene Sprache und berührt durch seine Direktheit. Er sieht Verlorenes, Vergessenes, Übersehenes und bringt es uns näher, direkt vors Auge und legt es uns ans Herz, schwarz und in Farbe, hingebungs- und fantasievoll bearbeitet.
Zuweilen wohnt ihnen durchaus ein gewisser Humor inne.
Anahita Huber
1956 in Graz, Österreich geboren, neun Geschwister, Älteste von sechs. 1975 Matura, danach Emigration nach Südafrika. 1977 Zürich: Gründung einer Familie. Eine Tochter, zwei Söhne. Ab 2000/01 als diplomierte Musiklehrerin und integrative Pädagogin tätig. 2001 bis 2008 Ausbildung am IfiPP (Institut für integrative Psychologie und Pädagogik) bei Mària Kenessey in Zürich: integrative Psychologie und Pädagogik, Elternbegleitung, Gruppenleitung, Elterngrundausbildung, Spielgruppenleitung, Paar- und Familientherapie. Wakonda Bern: Erlebnispädagogik. Herausgabe einer eigenen CD plus Heft: "Mut-Macher" - integrative Lieder für Schule und Vorschulalter 2005 bis 2009 Gründung und Durchführung eigener Kurse merundisi. 2010, 2011 und 2017, 2018 freiwillige Mitarbeit in einem internationalen Kindergarten in Indien und in einer Vorschule in Sri Lanka. Von 2008-2011 in der Schweiz, Europa und Asien auf Lebensreise. Beginn der schriftstellerischen Tätigkeit. Bis 2018 Herausgabe von neun Büchern, drei davon zur integrativen Methode, einer weiteren Elki-Singen CD + Heft, Überarbeitung und Erweiterung der ersten Mutmacher-CD. Neuer Titel: "Mut machen und Frieden stiften". 2012 Niederlassung im Kanton Bern. Gründung von immerleichter, www.immerleichter.ch 2017 "Zauberwörter und Goldsätze" ins Englische übersetzt. Derzeitiges Angebot: Elterngrundausbildung, Erziehungsbegleitung, Coaching, Supervision, Begleitung für Einzelpersonen, Paare, Familien und Institutionen, Weiterbildung für Betreuende von Kindern
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Buchvorschau
Gemeinsam statt einsam - Anahita Huber
Widmung
Diese Gedichte widme ich allen, die heute noch oder wieder Gedichte lesen. Sie handeln von der Sehnsucht, von der Leere, dem Hunger und Durst nach Leben, Sinn und Erfüllung. Ich widme sie besonders den sehnsuchtsvollen, verzweifelnden, hoffnungslosen und enttäuschten Sinnsuchenden, die vielleicht noch ein Fünkchen Humor haben, und sei er noch so schwarz. Bitter und süss, - das Leben beinhaltet beides, und wir brauchen es wie das Ein- und Ausatmen, um echt, lebendig und authentisch existieren zu können: eins davon auszuschliessen wäre tödlich. Wenn wir die unangenehmen Gefühle wahrhaben, erlauben, miteinschliessen, liebhaben, benennen, vielleicht sogar jemandem mit-teilen, in sie hineingehen und durch sie hindurchgehen, mitten durchs Schwarze, durchs Graue(n), dann kann die Wandlung, die Heilung, das Heilwerden - mitunter - wie von selbst geschehen.
„Und die Leere wird kleiner füllt sich mit Nichts bis sie voll ist"
Ich habe beschlossen, die Gedichte zu veröffentlichen, um Mut zu machen, zu den unangenehmsten Gefühlen zu stehen, vor sich selbst und vor anderen. So dunkelgrau manche von ihnen sein mögen – immer wieder funkelt es darin, verändert sich und wird heller.
Dank: meinem Partner Deva Abhiyana, dem „göttlichen Abenteuer, danke ich für sein leidenschaftliches und „freudenschaftliches
Engagement, mit dem er die Bilder intensiviert und mich in technischen Belangen am Computer unterstützt hat!
Anahita Huber, Frühling 2015
Inhalt
01 gemeinsam statt einsam Zwei Schnecken
02 all-eins-sein Anahitas Schatten
03 Wenn alles schon geschrieben ist Abis Brille
04 Aus mit dem Dichten? Friedhofhaus kaputt (It)
05 Wo ist das Morgen? Herd kaputt (It)
06 HI HO SI Klo kaputt (It)
07 Gedanken-Pelz Junge Katze, Pila (It)
08 Die Welt ist ungerecht! Symbole an einem öffentlichen WC
09 Ich falle vom Balkon Pila Katzen (It)
10 Frühlingswind Anahita im Mohnfeld
11 Walderdbeeren Jahresringe
12 Scharen von Staren Wolken Neuenburgersee
13 Come una farfallina Graffiti Herz (Thielle)
14 herbstwind Möven im Wind
15 bald zerfällt das laub Pilze (Schopftintlinge, essbar)
16 Miststock-Philosophie Schwyz, Nebel
17 Nun ist auch hier Schwyz, Winter
18 Zeitlos - Wohin an einem solchen Tag Mauerloch
19 zeitlos furchtlos Friedhofblumen (It)
20 Über die Zeit Puppe am Strand (It)/
