Was Mitarbeiter wirklich motiviert:: Ein Bonussystem für Steuerkanzleien
Von Thomas Siegel
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Über dieses E-Book
Ein Bonussystem, das sich vorrangig an dem erzielten Umsatz eines Mitarbeiters orientiert, bietet nur kurzfristige Anreize und führt schnell zu Konkurrenzdenken und Konflikten im Team.
Prof. Dr. Thomas Siegel zeigt mit dem von ihm entwickelten Vergütungssystem, wie Sie die Umsetzung der inhaltlichen Ausrichtung Ihrer Kanzlei fördern und Ihre Mitarbeiter dauerhaft motivieren.
Thomas Siegel
Prof. Dr. Thomas Siegel wurde 1965 in München geboren. Nach seiner Schulausbildung, die er im Jahr 1983 an der Fachoberschule in Wasserburg am Inn mit der Fachhochschulreife abschloss, nahm er ein Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Steuerlehre an der Fachhochschule München auf. Im Jahr 1988 schloss Thomas Siegel sein Studium als Diplom-Betriebswirt (FH) ab. Anschließend absolvierte er seinen Wehrdienst beim Fliegerhorst Erding. Nach mehrjähriger, beruflicher Tätigkeit als Betriebswirt unter anderem für die BTU Treuhand Union, legte Thomas Siegel im Jahr 1993 das Examen als Steuerberater ab und ließ sich in dem folgenden Jahr in Zorneding als selbstständiger Steuerberater nieder. Zwei Jahre später kaufte er die Steuerkanzlei seines Vaters Anton Siegel, die er seitdem als alleiniger Inhaber führt. Im Jahr 2011 promovierte er über den "Einfluss von Beratung von Existenzgründern in der Vor-Gründungsphase und Gründungsphase auf den Erfolg" an der Universität Bratislava und erhielt für seine Arbeit den Doktortitel philosophiae doctor (PhD.). Im Jahr 2015 wurde Dr. Thomas Siegel zum Professor für "Medienwissenschaft - BWL" an der Mediadesign Hochschule München im Studiengang "Medienmanagement" berufen. Neben seiner Tätigkeit in der Lehre, als Kanzleiinhaber und selbstständiger Steuerberater engagiert sich Prof. Dr. Siegel in der Gründungsberatung und hält hierzu Fachvorträge bei Verbänden, Behörden, Vereinen und Banken. Der passionierte Familienmensch und Vater zweier Söhne liebt das Wandern, Radfahren und die Berge und Natur in seiner malerischen Heimat sowie anderswo.
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Buchvorschau
Was Mitarbeiter wirklich motiviert: - Thomas Siegel
Inhalt:
Ausgangslage
Problemstellung und Herausforderung
Ausgangspunkt Festvergütung
Kombination Festvergütung – variable Vergütung
Gewinntopf einrichten
Verteilungsschlüssel ermitteln
6.1. Allgemeines
6.2. Beispiele möglicher Beurteilungskriterien
6.2.1. Fortbildung
6.2.2. Fachliche Kompetenz
6.2.3. Innovationskraft
6.2.4. Abwesenheit
6.2.5. Umsatz
6.2.6. Soziale Kompetenz
6.2.7. Effektivität und Effizienz
6.2.8. Einhaltung und Verbesserung des Qualitätsmanagement-Systems
6.2.9. Akquise
6.2.10. Unterordnung von Privatinteressen
6.2.11. Erscheinungsbild der Kanzlei
6.2.12. Weitere mögliche Kriterien
6.3. Gewichtung
6.4. Gesamte Kanzleipunkte
6.5. Verteilung Gewinntopf
6.6. Eventuelle Zu- und Abschläge
Implementierung des Vergütungssystems
Rechtliches
Fazit und Ausblick
Über den Autor: Prof. Dr. Thomas Siegel
Impressum und Bildnachweis
1. Ausgangslage
In Deutschland waren im Jahr 2016 rund 85.000 Steuerberater sowie 10.000 Steuerberatungsgesellschaften zugelassen. Etwa 70% der Steuerberater arbeiten als Selbständige in Einzelkanzleien oder Sozietäten. Einzelpraxen beschäftigen im Durchschnitt fünf, Sozietäten 20 Arbeitnehmer. Kleine und mittlere Kanzleien prägen also den Steuerberatermarkt in Deutschland. Ein Großteil der Steuerberater muss sich folglich in der Rolle des Arbeitgebers den Herausforderungen einer zukunftsorientierten Personalentwicklung stellen. Innovative Konzepte sind besonders gefragt, um ungewollte Fluktuation zu minimieren und neue Fachkräfte zu gewinnen. Denn lediglich 30% und damit rund 25.500 Steuerberater arbeiten im Angestelltenverhältnis. Das Angebot an potentiellen Mitarbeitern ist für Kanzleien also überschaubar. Somit sind die wichtigsten personalpolitischen Herausforderungen im Kampf um die Talente klar umrissen:
Qualifizierte Fachkräfte finden
Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung entwickeln
Aus- und Weiterbildungen gezielt fördern
Zukunftsorientiert führen, gestalten und steuern in Zeiten stetigen Wandels.
Mit ihrem Engagement, ihren fachlichen Kompetenzen, persönlichen und sozialen Stärken tragen die Mitarbeiter entscheidend zum Unternehmenserfolg bei. Eine als gerecht empfundene Entlohnung beeinflusst die Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft. Doch welches Gehalt überzeugt neue Mitarbeiter? Sollte es neben jährlichen Gehaltsanpassungen zusätzliche Sonderzahlungen geben und wenn ja, wofür und in welcher Höhe? Investiert der Arbeitgeber in Fortbildungsmaßnahmen? Und letztlich, welches Entgeltkonzept führt intern zu mehr Leistungsgerechtigkeit und welche zusätzlichen Anreize wirken tatsächlich motivierend? Antworten auf diese Fragen muss ein optimal gestaltetes, für Mitarbeiter attraktives und transparentes Vergütungssystem liefern. Allerdings legen meine Beobachtungen in anderen Kanzleien, die Schilderungen meines DATEV-Betreuers und meines Zertifizierungsunternehmens die Vermutung nahe, dass die Vergütung bei der Mehrzahl kleiner und mittelständischer Kanzleien in diesem Sinn nicht einheitlich geregelt ist.
In der täglichen Arbeit von Steuerkanzleien kommt die Organisation des eigenen Betriebs leider oft zu kurz. Was Steuerberater ihren gewerblichen Mandanten dringend ans Herz legen, nämlich die internen Prozesse und Strukturen stetig anzupassen und zu verbessern, bleibt in der eigenen Kanzlei nicht selten auf der Strecke. Gründe dafür sind Termindruck, Überarbeitung, verbunden mit einer gewissen Unlust, die eigenen Dinge anzupacken.
Erstaunlich auch, dass gerade Gehaltsthemen in vielen Kanzleien als Tabu gelten, obwohl sie doch wesentlicher Bestandteil ihrer Beratungsdienstleistung sind. Auch in meiner Kanzlei mit derzeit 25 Mitarbeitern lief es über viele Jahre nicht anders: Die Gehälter wurden jährlich angepasst, fast jeder Angestellte erhielt einen Bonus, neu eingestellte Mitarbeiter setzten ihre Gehaltsforderungen weitgehend durch. Dazu prägten verschiedenste Vergütungsbestandteile wie Gutscheine, Gesundheitsförderung, Vermögenswirksame Leistungen (VWLs) oder Direktversicherungen die Gehaltspolitik. Das entsprach nach meinem und dem Empfinden der Mitarbeiter nicht mehr dem Selbstverständnis der Kanzlei.
