Als die Hamburger FÜR Napoleon fochten
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Buchvorschau
Als die Hamburger FÜR Napoleon fochten - Dr. Reinhard Münch
1. VORWORT
Hamburgs Geschichte mit dem Attribut bedeutungslos in Zusammenhang zu bringen, ist wohl in keiner Phase in der Historie der Hansestadt zutreffend. Immer war Hamburg in die geschichtlichen Prozesse eingebunden und spielte nicht selten eine eigene Rolle. Trotzdem ist es mit manchen Etappen so, dass sie schlichtweg in Vergessenheit geraten sind. Das wiederum ist nicht unnormal, weil das Erinnern und die Geschichtsschreibung mitunter sehr selektiv sind. Hamburg hat wie übrigens viele andere deutsche Städte und Regionen beispielsweise eine Phase ausgeblendet, die bei einem veränderten Geschichtsverlauf eine völlig andere Bewertung erfahren hätte. Die Rede ist von der Zeit, als Hamburg französisch war, also Teil des Kaiserreiches unter Napoleon. Stopp, sagen Kenner der Materie. Da gibt es sehr wohl eine Vielzahl von Erinnerungsvariationen, angefangen vom geschriebenen Wort bis zum gut erhaltenen Denkmal. Hamburg war immerhin als Festung für ein Jahr der Drangsale der französischen Truppen unter Marschall Davout ausgesetzt und die Bevölkerung erlitt großes Leid. In Erinnerung sind deshalb die vielfältigen Aktivitäten von Hamburgern geblieben, die Widerstand organisierten und schließlich beitrugen, dass Hamburg wieder deutsch wurde. Vollkommen richtig, aber die Zeit von 1811 bis Anfang 1813 stand unter einem noch ganz anderen Stern. Hunderte Hamburger zogen teils freiwillig, teils konskribiert, also zum Wehrdienst nach geltendem Recht bestimmt, mit der Grande Armée in den Krieg. Sie taten es generell nicht widerwillig und die Mehrheit der Meinungsträger hielt schon etwas von den Unternehmungen des unbestritten mächtigsten Staatsmannes jener Zeit, Napoleon. Der Russlandfeldzug 1812 kippte jedoch alle Entwicklungen, ganz gleich ob man sie fortschrittlich oder imperial bezeichnen möchte und brachte eine ganz andere Entwicklung als sich bis auf wenige Überzeugte noch 1812 vorstellen konnten. Die Restauration nach dem Niedergang Napoleons blies formal nahezu alles weg, was bis dahin seitens der französischen Seite an Fortschritt erbracht wurde. Sei es wie es sei, die historischen Bewertungen sind ambivalent, allerdings in der mehrheitlichen Meinung eben so fokussiert, wie es ein Historiker hinsichtlich unseres Themas wie folgt festhielt:
„Die menschlichen Lose sind verschieden. Die Freiheitskämpfer von 1813/15 konnten, durchdrungen vom Recht der eigenen Sache und im Einklang mit dem Willen des ganzen Volkes, freudig ins Feld ziehen. Mit Jubel und Ehren empfing sie die siegreiche Nation bei der Heimkehr; Denkmäler kündeten ihren Ruhm. Die deutschen Teilnehmer des Feldzuges von 1812 litten und starben für eine Sache, die sie nicht bejahen konnten, und allein dem Zwingherrn des eigenen Volkes diente. Die wenigen, die dem Untergang entrannen, kehrten einzeln und unerkannt in die Heimat zurück. Mitleid und ehrfürchtiges Staunen empfing sie, die man für tot geglaubt hatte. Bedenkt man, dass die Konskribierten von 1811/12 nur dem Gesetz folgten, das der Eroberer dem Lande auferlegt hatte, so darf man sagen, dass auch sie für ihr Vaterland gefallen sind. Stellvertretend hatten sie teil am Untergang der Großen Armee, der es ihren unglücklichen Brüdern ermöglichte, die Freiheit zurückzugewinnen."
Hier soll nicht der Ort für die historische Diskussion und Bewertung der Auffassung sein. Was für Hamburgs Geschichte jedoch nicht vergessen werden sollte, sind eben jene Freiwilligen und Wehrpflichtigen, die wie es im Zitat formuliert wurde, ihren Teil zur Geschichte beigetragen hatten. Diesen jungen Hamburgern erging es genau so wie Bayern, Sachsen, Anhaltern, selbst Preußen, Badenern, Mecklenburgern und den vielen anderen deutschen Truppen, die eine ganz andere historische Bewertung erfahren hätten, wenn Napoleons Pläne aufgegangen wären. Aber da begibt man sich in das Reich des Konjunktives, das für Geschichte eigentlich Gift ist.
Natürlich ist es nicht so, dass sich niemand auf die Suche nach den Schicksalen der Hamburger jener Zeit gemacht hätte. Die Quellen und daraus entstandenen Betrachtungen sind sehr spärlich, sehr alt und heute nahezu unbekannt. Für den Autor war es nur logisch, sich dieses Nischenthemas zu nähern, weil die Duplizität der Schicksale, Geschichten und Wahrnehmungen jener Zeit in so vielen anderen deutschen Regionen, natürlich auch solchen in Polen, Österreich, der Schweiz, Holland, Dänemark oder Italien, nach Erinnerung ruft.
Keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine zur Anregung für weiteres Eintauchen in die Geschichte dienenden Schrift als Erzählsachbuch, ergänzt die zahlreichen Publikationen des Autors, die allesamt das Thema „Unter Napoleons Fahnen" beinhalten. Die Hamburger kamen ins Visier der Betrachtungen der Verfassers der vorliegenden Schrift, als er die Geschichte der Mecklenburger geschrieben hat. Man wird sehen, dass es da Anknüpfungspunkte gibt.
Zurück zu den Quellen, zu dem, worauf dieses Büchlein aufbaut. Es ist sehr wenig vorhanden, was Stoff bietet, aber 1912 hat Dr. Arthur Obst eine erste Abhandlung über die Infanteristen aus Hamburg verfasst. Dort sind einige Briefausschnitte enthalten, die subjektive Wahrnehmungen von Hamburger Soldaten widerspiegeln. Ein Fachartikel von Friedrich Schmidt aus dem Jahr 1958 basierte auf einem wahrscheinlich ziemlich umfangreichen Aktenstudium von den Dingen, die er in Archiven finden konnte. Leider ist nur ganz wenig Verwertbares aus der Memoirenliteratur zu finden. Dies hängt damit zusammen, wie die Veteranen oder deren Nachkommen sich in den Jahren nach der Niederlage Napoleons zusammen fanden und welche Möglichkeiten es gab, sich zu seiner Vergangenheit zu stellen. Da gibt es im süddeutschen Raum, aber auch in Sachsen und in einigen deutschen Kleinstaaten
