Föhr und mehr: 41 humorvolle Kurzgeschichten von der Insel und von Land
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Über dieses E-Book
Wolfgang Marschall
Wolfgang Marschall ist 81 Jahre alt und wurde in Schlesien geboren. Vor seiner Pensionierung 2001 war er 37 Jahre als Beamter der Berufsfeuerwehr Bremen tätig. Inzwischen hat er 9 Bücher geschrieben und veröffentlich.
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Buchvorschau
Föhr und mehr - Wolfgang Marschall
Inhalt
Für zwei Dicke zu klein
Neues Erbgut
Blechkuchen
Auf der Insel
Ein ganz spezieller Wunsch
Eine Wenigkeit
Interessenkonflikt
In der Christvesper
Vogelzähler
Wieder im Gleichgewicht
Eine resolute Belehrung
Das ist ein totsicherer Tipp
Einladung zum Klassentreffen
Aus kindlicher Sicht
Das ist schon ewig lange her
Hier bleibe ich nicht
Gehbehindert
Ein Handspiegel sollte es sein
Busfahrt nach Föhr
Thema Nr 1 – im Alter
Seltsames Schweigen
Tierische Liebe
Liebeserklärung
Männer sind total hilfsbereit
Wetterbericht im allgemeinen
Sterilisation
Bestimmt eine liebevolle Mutter
Hier war Goethe – nie
Vielleicht eine Zipfelmütze
Nur Wenige haben überlebt
Vegan-oder das Schreien der Schafe
Fraktion
100 Schlösser
Großartige Leistungen
Notorische Nörgler
Um blau zu werden
Der Kater Gismo
Männern passiert das nicht
Fenster in der Deutschstunde
Wirklich – unverzichtbar
Ehrenamtlich
Für zwei Dicke zu klein
Eigentlich dachte ich an nichts, alles war gut. Schaute auf das ruhige Meer von meinem Fensterplatz aus auf der Fähre und freute mich im Stillen nur auf die Insel, als sich plötzlich eine innere nevöse Unruhe in mir bemerkbar machte. Anfangs konnte ich es gar nicht einordnen, wusste nicht mal, was mich beunruhigte. Dann aber war es plötzlich glasklar, es fiel mir wie Schuppen von den Augen, du hast dein Smartphone im Auto liegen lassen.
In diesem Moment erklingt die Lautsprecherdurchsage der Schiffsführung: „Moin moin, herzlich willkommen auf der Uthlande. Wir wünschen ihnen eine gute Überfahrt nach Wyk auf Föhr". Langsam kommt Bewegung in das Schiff.
Ich muss jetzt sofort aufs Autodeck zu meinem Auto, ich benötige doch mein Smartphone. Den ersten Gedanken, ganz schnell vom Salondeck in der 4. Etage hinunter zum Autodeck zu Fuß über die Treppe zu nehmen, habe ich sofort wieder aufgegeben. Der Treppengang ist viel zu umständlich und zu eng. Wenn dir Korpulente entgegen kommen sollten, dachte ich, dann wird es eng. Ich werde deshalb den Fahrstuhl nehmen, mit ihm geht es schneller. Es ist ja nur eine kurze Fahrt.
Ein Druck auf den unteren Knopf und nur wenige Sekunden später kommt der Lift geräuschlos angefahren. Langsam öffnet sich die Schiebetür und gibt den Blick in sein Inneres frei. Der Schock traf mich auf der Stelle. Wie angewurzelt bleibe ich deshalb vor der Tür stehen, traue mich überhaupt nicht einzutreten. Regungslos starre er auf das, was vor mir steht. Ich kann es gar nicht glauben, was ich da sehe. Eine Dame ist es die durch ihren enormen Körperumfang beinahe ganz allein den Platz in der Kabine ausfüllt. Dazu kommt auch noch der vor ihr stehende Trolley. Eigentlich ist kaum noch Platz für eine weitere Person.
„Kommen sie doch ruhig herein junger Mann, sagt sie die äußerst korpulente Dame smart zu mir, ich werde mich ganz dünn machen, dann haben wir beide Platz. Sie sind ja schlank. „Sehen sie, es passt doch gerade noch
, sagt sie als ich mich hineingequetscht hatte.
Eng stehen wir beieinander. Vielleicht fährt sie nur eine Etage tiefer, zu den Toiletten, hoffte ich, dann ist wieder platz, das halte ich aus.
Völlig geräuschlos beginnt die Fahrt. Nur an einem leichten Schütteln bemerkt man es. Langsam gleitet der Lift in die nächsttieferen Etagen. Aber, er hält hier nicht, sondern fährt direkt bis auf das Autodeck hinunter. Das passt ja prima, dachte ich.
Langsam, beinahe in Zeitlupe, öffnet sich die Fahrstuhltür.
Nein, nicht schon wieder. Total geschockt starre ich auf das, was vor der Tür steht und offensichtlich gerade im Begriff ist einzusteigen. Ich glaube es nicht, es verschlägt mir total den Atem. Wieder steht dort eine Frau, die durch ihre enorme Körperfülle komplett die Fahrstuhltür ausfüllt. Doch die Dame schaut nur kurz zu uns herein. Dreht sich wieder um und macht überhaupt keine Anstalten einzutreten. Sie steht einfach ganz still, sagt kein Wort, aber versperrt natürlich total den Ausgang. Sie wartet offensichtlich, dass sich der Lift wieder in Bewegung setzt. Ein Aussteigen, um zu meinem Auto zu gelangen, war mir überhaupt nicht möglich. Geräuschlos schließt sich die Fahrstuhltür wieder und der Lift setzt sich aufwärts in Bewegung.
Wie gelähmt stehe ich ganz still, wort- und hilflos.
„Ach, nun fahren wir zwei doch wieder gemeinsam nach oben, säuselt die korpulente Dame aus der Fahrstuhlecke. Freundlich lächeld sie, aber anders wäre es auch nicht möglich denn für zwei so Dicke ist der Fahrstuhl auch wirklich viel zu eng".
Ich werde nun doch die enge Treppe nach unten nehmen, denn dort werden mir die Damen sicherlich nicht begegnen.
Neues Erbgut
„Unsere Jahrgänge müssen ein anderes Erbgut haben als die heutige Generation, das scheint für mich festzustehen, sinniert die Gattin. Früher war nämlich alles besser, wir sowieso".
„Es gibt wirklich keinen Vergleich mit der heutigen Jugend. Weißt du Hermann, beinahe täglich kommen mir diese Gedanken".
„Ich kann mir zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen, ob die jungen Leute von heute beispielsweise wissen, was ein Büchsenmacher ist, oder ob sie noch Strümpfe stopfen können oder Kessel flicken? Nein, das kann ich mir wirklich schwer vorstellen oder was meinst du"?
„Manchmal glaube ich das auch", und mit dem Kopf nickend, gibt ihr der Gatte durchaus recht.
„Ich bewundere diese modernen Mängelwesen trotzdem, weil sie offensichtlich mit einem völlig neuen Erbgut ausgestattet sind, welches wir Alten nicht haben".
„Sie kompensieren diese Mängel locker auf ihre Art", sprudelt sie weiter.
Diese neuartigen Gene befähigen sie zum Beispiel souverän mit dem Computer umzugehen. Oder ein anderes, das ihnen automatisch sagt, wo die Wahlwiederholungstaste am Telefon ist, und ein weiteres der vielen Mutationen lässt sie fehlerfrei whatsappen, während sie Fahrrad fahren, und sich dabei angeregt, oft gleichzeitig mit mehreren, unterhalten.
„Gestern Vormittag, stelle dir das Mal vor Hermann, hatte ich so ein seltsames, zu diesem Thema passendes, Erlebnis".
„Es war im Supermarkt von Knudtsen".
„Du weißt schon, ich wollte dort doch nur Brötchen für das Frühstück kaufen, als ich im Innern des Ladens eine Frau mittleren Alters, vielleicht so 45 Jahre alt, beobachtete, natürlich rein zufällig, die vor dem großen Regal mit den Hühnereier stand und gerade dabei war dieses zu fotografieren".
Ob sie hier wohl besondere Urlaubsfotos mache, für die Lieben zu Hause, fragte ich sie ganz freundlich, natürlich
