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Sara und der Kult der Schlange
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eBook111 Seiten1 Stunde

Sara und der Kult der Schlange

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Über dieses E-Book

Sara Norwood reist nach Irland, um den Tod ihres Bruders aufzuklären. Der Archäologe und Spezialist für alt-keltische Kulte starb unter mysteriösen Umständen. Welche Rolle spielte dabei ein mysteriöser Schlangenkult, der offenbar bis heute praktiziert wird? Sara begegnet einer Mauer des Schweigens und einem gleichermaßen faszinierenden wie zwielichtigen Mann, in den sie sich verliebt. Schließlich muss Sara erkennen, dass man auch sie töten will...

SpracheDeutsch
HerausgeberBEKKERpublishing
Erscheinungsdatum21. Okt. 2018
ISBN9781516336777
Sara und der Kult der Schlange
Autor

Alfred Bekker

Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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    Buchvorschau

    Sara und der Kult der Schlange - Alfred Bekker

    Sara und der Kult der Schlange

    von Alfred Bekker

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 86 Taschenbuchseiten.

    Sara Norwood reist nach Irland, um den Tod ihres Bruders aufzuklären. Der Archäologe und Spezialist für alt-keltische Kulte starb unter mysteriösen Umständen. Welche Rolle spielte dabei ein mysteriöser Schlangenkult, der offenbar bis heute praktiziert wird? Sara begegnet einer Mauer des Schweigens und einem gleichermaßen faszinierenden wie zwielichtigen Mann, in den sie sich verliebt. Schließlich muss Sara erkennen, dass man auch sie töten will...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Es war, als ob sich eine kalte Hand auf Saras Rücken legte.

    Ein Schauer durchfuhr ihren Körper. Sie fühlte, wie sich innerhalb eines einzigen Augenblicks eine Gänsehaut bildete.

    Sara schluckte.

    Zwei blutrote Augen starrten sie an. Es waren kalte Facettenaugen mit einer grausamen, unmenschlichen Ausstrahlung, die zu einem schuppigen Schlangenkopf gehörten.

    Das Maul war halb geöffnet. Die Giftzähne waren gut sichtbar.

    Dazwischen züngelte etwas Dunkles hervor. Eine gespaltene Zunge.

    Was ist das für ein Amulett?, brachte Sara Norwood heraus, nachdem sie sich wieder gefasst hatte. Sie streckte die Hand aus und griff nach dem Amulett mit dem Schlangenkopf. Es stellte eine Handarbeit in höchster Perfektion da. Es war kein billiger Ramsch, das stand fest. Und irgendwie schien es nicht so recht zu dem anderen Plunder zu passen, den es in diesem Second-hand-Laden zu kaufen gab.

    Sara nahm das Amulett und hielt es ins Licht.

    Die roten Schlangenaugen funkelten dabei böse und Sara fragte sich, woher der eisige Schauer rührte, den dieses Ding ihr über den Rücken gejagt hatte. Es gab eigentlich keinen Grund dafür.

    Es war ein kitschiges Amulett. Nichts weiter.

    Ihre Hand umschloss den Schlangenkopf.

    Sara atmete tief durch.

    Zeigen Sie mal, Miss, war indessen die Stimme von Mr. Kline zu hören, dem dieser Laden gehörte. T.K.Kline - An- und Verkauf - so stand es groß über der Ladentür.

    Kline war ein kleiner, drahtiger Mann, der die sechzig sicher schon überschritten hatte. Er lächelte freundlich und Sara hielt ihm das Amulett hin.

    Ich meine das hier!, sagte sie.

    Klines Gesicht veränderte sich. Es verlor innerhalb eines einzigen Augenblicks fast jegliche Farbe. Mit zitternder Hand griff er nach dem Amulett und nahm es an sich.

    Geben Sie her!, forderte Kline dann unvermittelt.

    Sara deutete auf das Regal mit alten Büchern.

    Es lag einfach dort.

    Was?

    Dort, in der Lücke. Sara studierte aufmerksam das Gesicht ihres Gegenübers. Kline sah aus, wie ein Mann, dem man gerade sein Todesurteil gezeigt hatte.

    Was ist das für ein Amulett?, wiederholte Sara ihre Frage, während Kline sich bereits halb abgewandt hatte.

    Was? Er drehte sich herum. Mit einer fahrigen Bewegung strich er sich das schüttere Haar wieder nach hinten. Es ist nichts, beeilte er sich dann. Es ist nichts...

    Ist es nicht zu kaufen?

    Nein!

    Von wem haben Sie es? Es sieht ziemlich... merkwürdig aus.

    Es ist schon ziemlich spät, sagte Kline und steckte das Amulett in die Tasche seines ausgebeulten Tweedjacketts. Er fasste Sara bei der Schulter. Das war deutlich. Er wollte sie hinauskomplimentieren. Ich möchte jetzt schließen!

    Er schob sie vor sich her und brachte sie zur Tür. Bevor sie hinausging, wandte sie sich noch einmal kurz zu Mr. Kline um. Aber der Blick, mit dem der Besitzer des Second-hand-Ladens sie bedachte, ließ sie davor zurückschrecken, nochmal nachzufragen.

    Klines Augen waren glasig.

    Auf Wiedersehen, sagte er mit tonloser Stimme. Und einen Moment später fand Sara sich auf der Straße wieder. Es war kühl und der Nebel hing mal wieder grau und schwer über London. Sara ging die vollgeparkte Nebenstraße entlang, in der sich Mr. Klines Laden befand.

    Bis zu ihrer Wohnung waren es kaum fünf Minuten. Seit gut drei Monaten hatte sie eine großzügige Dachgeschosswohnung gemietet.

    Es war beileibe keine Luxusunterunterkunft, aber dennoch teuer genug. Aber das machte nichts. In ihrem Job in der Redaktion einer Illustrierten hatte sie ohnehin nicht selten einen Sechzehn-Stunden-Tag und war nicht oft zu Hause. Da spielte das keine Rolle.

    Den ganzen Weg über und noch während sie die Treppe zu ihrer Wohnung hinaufging erschien immer wieder das Amulett mit dem Schlangenkopf vor ihrem inneren Auge. Sie schloss ihre Wohnungstür auf und stellte dabei fest, dass ihre Hand zitterte.

    Mein Gott, das ganze hat mich wohl mehr mitgenommen, als ich dachte!, ging es ihr durch den Kopf. Sie war etwas verwundert. Schließlich war der Anlass eigentlich nicht der Rede wert gewesen. Ein Amulett mit einen Schlangenkopf, dessen Augen rot und böse funkelten.

    Eine merkwürdige, unheimliche Aura der Bedrohung schien von diesem Amulett auszugehen.

    Etwas, das nicht zu erklären war...

    Sara schloss die Wohnungstür hinter sich und warf die Handtasche auf die Couch. Der Mantel flog gleich hinterher. Die flachen Pumps ließ sie auf dem Teppich und dann ging sie in die Küche.

    Sie war müde und hungrig.

    Und morgen wartete wieder ein anstrengender Tag auf sie.

    Sie hatte ihren Job noch nicht sehr lange und das hieß, dass sie sich bewähren musste. Sie war Anfängerin und musste deswegen besonders gut sein. Außerdem hatte sie sich vorgenommen, Karriere zu machen. Eines Tages Chefredakteurin sein, davon träumte sie.

    Aber im Moment war sie nur hungrig und müde.

    Sie machte den Kühlschrank auf. Aber was da zu sehen war, war nicht sehr vielversprechend.

    Sara seufzte.

    Und dann klingelte es an ihrer Wohnungstür.

    Sara machte den Kühlschrank wieder zu und schlüpfte in ihre Pumps.

    *

    Vor der Tür stand ein breitschultriger Mann in den Vierzigern, der den Großteil seiner Haare bereits eingebüßt hatte.

    Inspektor Curren - Scotland Yard, sagte der Mann, noch ehe Sara auch nur Luft geholt hatte. Er zeigte ihr seinen Dienstausweis und Sara nickte.

    Guten Abend. Was wollen Sie von mir?

    Sind Sie Miss Norwood? Sara Norwood?

    Ja, die bin ich.

    Ich muß Sie sprechen, Miss Norwood...

    Curren sah die junge Frau nicht an, als er das sagte und es schien Sara fast so, als würde er ihrem Blick ausweichen.

    Sara fühlte ein unangenehmes Kribbeln in der Magengegend.

    Curren sah aus wie jemand, der eine schlechte Nachricht zu überbringen hatte und Sara fragte sich instinktiv, was wohl geschehen war.

    Was ist passiert?, hörte sie sich selbst sagen.

    Darf ich hereinkommen?, fragte Curren. Er schluckte dabei.

    Viel Spaß schien ihm sein Beruf in diesem Moment nicht gerade zu

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