Mein Herz ist nur ein Muskel: Gereimtes und Ungereimtes aus unserer Zeit
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Über dieses E-Book
Neben den vielen neuen Versen finden sich Übersetzungen aus anderen Sprachen und Parodien auf Gedichte bekannter Autoren (Shakespeare, Goethe, Heine...).
Johannes Kettlack
Johannes Kettlack, 85, schreibt seit 25 Jahren Romane, Erzählungen und überwiegend politische Gedichte. Zu den Thermen gehören autobiografische Erfahrungen und Ereignisse der Zeit mit politischem Hintergrund. Der Verfasser studierte u.a. englische und französische Sprache und Kultur in Münster, Aix-en-Provence, Exeter, Stockholm und an der Columbia Universität in New York City und war 29 Jahre lang Schulleiter an Schulen in Deutschland, Schweden und in den USA. Heute wohnt er im Münsterland und Sörmland, Schweden.
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Buchvorschau
Mein Herz ist nur ein Muskel - Johannes Kettlack
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Unsere Welt
Anmerkungen einer Kanzlerin
Volkes Stimmen
Vorwort
Der Lehrer, der nun Pensionär,
Berufen, einst, Wissen zu mehren,
Der jungen Welt die alte zu erklären,
Läuft plötzlich irre hin und her:
Das Nichtstun fällt ihm sichtlich schwer.
Er hat jetzt alle Zeit der Welt.
Er weiß, was sie zusammenhält.
Er setzt sich nieder, schreibt, erhellt
Und unterhält.
Und zeigt:
Unsre Welt wär‘ sehr viel leerer
Ohne pensionierte Lehrer!
Unsere Welt in drei Zeilen
(Haikus)
Erklärung
Fünf, sieben und fünf
Silben in drei kurzen Zeilen:
Das ist ein Haiku.
365 Tage
Zahlen und Sprüche
stehn im Jahreskalender
zum Abriss bereit.
Erster Januar
Am Neujahrstag fließt
die schöne blaue Donau
durchs Strauß-Orchester.
Erneuerung
Der alte Schlitten
entrostet sich im Neuschnee
wie im Jungbrunnen.
Frühling
Mit Zündholz im Schnabel
fliegen die Elstern zum Baum.
Bald wird’s warm im Nest.
Umwelt
Die Umweltschützer
wollen keinen Kindergarten.
Sie hassen den Lärm
Abwesend
Das Waisenlamm blökt,
bettelt vergeblich um Wärme
beim Hirten am Smartphone.
Zwangsadoption
Das noch warme Ei
rollt der verdutzten Henne
für immer davon.
Aufbruch
Liebevoll kitzeln
die Wellen, bis er sich rührt,
den müden Nachen.
Ver-liebt
Ins Detail verliebt
filmt er den Akt seiner Frau
mit dem Studenten.
Technik
Das neue Leben
entsteht im Reagenzglas
ganz ohne Liebe.
Kindergarten
Der Apfelbaum blüht,
fröhlich lachen die Kinder
im Garten Eden.
Klassenzimmer
Lärmschutzkopfhörer
schotten Schüler und Lehrer
voneinander ab.
Sündenbock
Frau Sick drückt der Schuh.
Sie ärgert sich und tadelt
den Schuhauszieher.
Ewiges Leben
Die Verzinkerei
versilbert den Zahn der Zeit.
Altenheime schließen.
Flüchtlinge
Ob sie gut ankommt,
die Politik, das ist wichtig;
nicht ob sie ankommen.
Sicher?
Endlich in Deutschland
fühlt es sich sicher und wohl
im Leib seiner Mutter.
Dilemma
Zwei Herzen klopfen
an in der Notaufnahme.
Eins klopft nie wieder.
Verhältnis? Mäßig!
Vierhundert Euro
für die Abgeordnete;
und vier für ihr Kind.
Kalter Sommer
Die Sonne steht hoch,
über Spanien ein Hoch:
Die Deutschen im Tief.
Nasskalt
Für Michel am Pool,
der nassen Kälte entfloh’n,
ein kaltes Nass.
Spuren
Aus felsigem Strand
baut sich der Sonnengebräunte
sein eigenes Denkmal.
Unvergänglich?
Er stellt sein Denkmal,
errichtet aus Felsenstrand,
ins ewige Netz.
Verkehr(t)
Die Schlange ist lang;
Autos stehn in einer Spur.
Die Ölspur ist frei.
Heißer Sommer
Der Sommer ist heiß.
Die Deutschen gehen baden;
Die Griechen auch
Pech
Die blutjunge Möwe
schnappt sich den zappelnden Fisch
am Haken des
