Wagen und Gewinnen, die Familiengeschichte einer Frau, die auszog, das Fürchten zu lernen.: Leseprobe-Romanfertigstellung im Januar 2015!
Von Malen Radi
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Über dieses E-Book
Beginne meine Interview-fragen genauer zu formulieren:
Muss unbedingt bei allen den gleichen Fragerhythmus finden. Also, ich werde in Zukunft so starten:
1. Woher kommst Du, wo bist Du aufgewachsen, was waren wichtige Stationen in Deinem Leben.
2. Welche Liebesbeziehungen hattest Du?
3. Wovon hast Du gelebt?
4. Was macht Deine Person und Deine Charakter aus?
5. Was bedeutet Arbeit für Dich?
6. Was gefällt Dir am Leben?
7. Welche Sorgen und Ängste hast Du?
8. Wovon träumst Du?
9. Warum bist Du ins Gefängnis gekommen?
10. Siehst Du Dein Leben als Niederlage an?
11. Welche Hoffnungen hast Du jetzt?
Ich schreibe weiter, was sie mir noch erzählt hat und woran ich mich so erinnere. Ich habe mir angewöhnt, all die Geschichten meiner Mithäftlinge aufzuschreiben und sie auch gebeten, mir Ihre Geschichten aufzuschreiben, in ihrer Sprache, damit ich Dokumente habe und Berichte. Ich möchte später alle Schicksale erzählen können, von denen ich gehört habe. Mir ist es wichtig, dass Menschen die Geschichten ihres Lebens erzählen können und dafür einen Platz bekommen. Ich denke das ist das Recht eines jeden, daß er nicht vergessen werden kann und, damit ein Zeugnis bleibt. Und eine Erinnerung. Es sind lange Geschichte, ohne Anfang und ohne Ende. Und es wiederholt sich die Geschichte seit Abel, Kain erschlug.
Malen Radi
Sie schreibt und schreibt, viel mehr, als je zuvor.
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Buchvorschau
Wagen und Gewinnen, die Familiengeschichte einer Frau, die auszog, das Fürchten zu lernen. - Malen Radi
Inhaltsverzeichnis
Wagen und Gewinnen, die Familiengeschichte einer Frau, die auszog, das Fürchten zu lernen.
Impressum
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Als Printmedieum im Dezember 2014 erhältlich, mit neuer Grafik auch für alle elektronischen Medien.
Ein Roman von Malen Radi
„Wagen und Gewinnen,
die Familiengeschichte einer Frau,
die auszog, das Fürchten zu lernen".
Das war wundervoll, wie Nina erzählen konnte. Ich wusste auch, dass nicht immer alles wahr war und sie sich auch in ihren eigenen Lügen verstricken konnte. So zum Beispiel das Ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Später hat sie aber doch wieder auch Vater und Mutter erwähnt. Wer war das dann. Wahleltern, andere Personen, die das was nie gewesen sind? Die. die Lücken und Schmerzen des Verlustes, wieder schließen sollten. Nun, lieber Leser, lieber Zuhörer, lieber Interessierter. Ich bitte einfach darum die einzelnen Geschichten zu genießen auch wenn sie manchmal ganz schön an den Haaren herbeigezogen klingen und andere wieder ganz wahr. Jede wurde auf Ihre Weise erzählt und gelebt. Der Regisseur, Ferruccio Soleri übernahm sie dann als Mitarbeiterin für ein paar Gastspiele in ganz Europa. In Budapest hatte sie einige Zeit ein Verhältnis mit einem Politiker und der hat sie in eine unangenehme Geschichte mit hineingezogen. Deshalb ist sie jetzt hier im Gefängnis. Das muss ungefähr zu der Zeit gewesen sein, als ich in Kanada gearbeitet habe. Ein ehemaliger Verehrer und Geschäftspartner versuchte mich ins Gefängnis zu bringen, weil er versucht hat, Schwarzgeld in Europa zu verstecken und mich dazu benutzen wollte, verschieden Konten für ihn zu eröffnen. Nun bin ich schon einige Zeit hier und versuche, das Beste aus meiner Lage zu machen. Es ist sehr eng und oft fast zum Ersticken. Ich habe auch nicht immer genug Papier und Bleistifte. Einen Anspitzer sowieso nicht, das ist am ärgerlichsten. Ich schreibe jeden Tag, Tagebuch, seit ich sieben Jahre alt bin. Das kann ich wohl nicht lassen. Das gehört schon so richtig zu meinem Leben. Hier habe ich nun aber begonnen richtige Aufzeichnungen zu machen. Gerade habe ich ein neues Heft begonnen, daher schreibe ich so, als wenn jemand hier beginnt, mit diesen Seiten. Das ist sowieso, mein liebstes Prinzip. Jeder Tag und jedes neue Kapitel sollen für sich alleine stehen können. So, als wenn es Leserbriefe wären, oder Artikel in einer Zeitung. Immer 5 Seiten, die in sich stimmig sind. Ob ich das schaffe. Und politisch muss das Ganze natürlich auch sein. Denn kein Tag vergeht hier, ohne dass wir nicht die Politik spüren.
Nina Brown und Ihre tragische Story. Es begann einst in Bremen. Der Bremer Rath bestand aus Kaufleuten, Renteninhabern und Grundeigentümern, zu denen später Juristen hinzukamen. Die Familie spielte in diese Gesellschaft eine große Rolle.1451 hatten sich die „Elterleute der bremischen Kaufmannschaft eine Satzung gegeben. Mit den Statuten für die „kopmann tho Bremen
begann die organisierte Selbstverwaltung der bremischen Wirtschaft, aus der dann 1849 die Handelskammer Bremen hervorging. Die Kaufmannschaft hatte ihren Sitz im Schütting (von Schossen = Aufbringen der Steuern). Das ehemalige Gilde- und Kosthaus der Kaufleute befand sich zunächst in der Langenstraße. Es wurde zum Zeitpunkt des Rathausbaues (1405–1410) zum Marktplatz verlegt. Von 1537 bis 1538 ließen die Bremer Kaufleute einen feingliedrigen Renaissance-Neubau errichten. Dieser dritte Schütting ist seit 1849 Sitz der Bremer Handelskammer. 1895/99 erhielt das Prunkportal ein bremisches Motto, die plattdeutsche Inschrift: „buten un binnen – wagen un winnen"
Eine Frau brachte ein uneheliches Kind zu Welt und gab es gleich zur Adoption frei. Die Familie in der das Mädchen aufwuchs war sehr liebevoll, gerade der Vater, aber auch der Großvater liebten das Mädchen ganz besonders. 1628 hinterließ der Syndicus Gerlach Buxdorff der Stadt seine Bücher. 1646 kaufte der Rat der Stadt die 2000 Bücher und Handschriften des verstorbenen Gelehrten Melchior Goldast. 1660 wurde aus diesen Beständen die Bibliotheka Bremensis, die erste wissenschaftliche, öffentliche Bibliothek im Katharinenkloster eingerichtet; dieses war der Vorläufer der heutigen Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. Mitte der 70er Jahre zog die Familie nach Berlin Zehlendorf. Dort hatten sie ein hübsches Haus und es ging Ihnen recht gut.
BEVERSTEDT. Heute, am 2. November, feiert der Regio Markt Beverstedt den 5. Geburtstag. Entstanden aus der Ideenschmiede des so genannten Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK), hat sich der Markt für regionale Produkte, der einmal im Monat seine Türen öffnet, zu einer festen Institution entwickelt und sich mit einem kleinen Laden sogar erweitert.
Mit einem großen Angebot wollen die Betreiber und Vereinsmitglieder des Regio Marktes heute von 15 bis 19 Uhr mit den Kunden feiern. Ein reichhaltiges Angebot von Fisch, Geflügel und Wurstwaren, Obst und Gemüse, Käse, Honig, Tee, Wildkräuter-Schmalz, Eichelpastete und Gewürze und vieles mehr erwarten die Besucher. An einigen Ständen werden spezielle Editionen zum Geburtstagsfest dargereicht. So hat beispielsweise die Brennerei Ulex aus Neuhaus dem Markt zum Geburtstag 50 Flaschen mit einem „Beverstedter Aquavit" geliefert.
Protest gegen Gen-Mais
Mitgründerin Brunhilde Ritzenhoff erinnert sich an die Anfänge. „Wir wollten damals gegen den Anbau von genmanipuliertem Mais hier in der Kommune protestieren." Aus dieser Gemeinsamkeit entstand die Idee, regionale Produkte aus ökologischem Anbau anzubieten, die in der Ideenschmiede ILEK Gestalt annahm.
Zuerst startete der Regio Markt in der Alten Schmiede in Beverstedt, nach zwei Jahren wechselte er in die Scheune in der Hindenburgstraße. Regelmäßig gibt es dort besondere saisonale Schwerpunkte und Aktionen. „Großen Zulauf gab es zum Beispiel beim Apfelsortenbestimmer. Wir hatten aber auch schon Theater oder Lesungen", zählt Brunhilde Ritzenhoff auf.
