OSTTÜRKEI: Notizen zu einer Reise im Frühjahr 2016
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Über dieses E-Book
Das vorliegende Buch erzählt von einer Reise in einem ständigen Balanceakt zwischen Neugierde, Interesse, Vorsicht und Reiseeinschränkungen in einer Region, die wie kaum eine andere in Europa von inneren und äußeren Konflikten, ethnischen und bewaffneten Auseinandersetzungen aufgerieben zu werden scheint.
Katharina Füllenbach
Geboren 1959 in Bonn. Nach dem Abitur endete ein Studium der Politikwissenschaften, Philosophie und osteuropäischen Geschichte in Bonn und Genf mit einem MA-Abschluß und es begann ein bunter beruflicher Lebenslauf zwischen Politik und Kultur. Nach erfolgreichen Jahren als Unternehmerin ist Katharina Füllenbach mittlerweile im Ruhestand und mehrere Monate im Jahr als alleinreisende Frau in der Welt unterwegs. Die von Katharina Füllenbach herausgegebene Buchreihe REISEPOSTILLEN umfasst inzwischen fünfzehn Bände. Bisher erschienen sind Reiseberichte zu: OSTTÜRKEI - Frühjahr 2016, IRAN - Herbst 2016, TOGO - Winter 2016, KIRGISTAN - Frühjahr 2017, die KRIM - Herbst 2017, RUSSLAND - Herbst 2018, UGANDA - Winter 2018, USBEKISTAN - Herbst 2019, KATAR - Winter 2019, ERITREA - Winter 2020, FINNLAND - Herbst 2020, DUBAI - Frühjahr 2022, RUANDA - Herbst 2022, MOLDOVA - Winter 2024 und SAUDI-ARABIEN - Herbst 2024.
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Buchvorschau
OSTTÜRKEI - Katharina Füllenbach
Istanbul 3. April
Der Flug von Hamburg nach Van ist für heute und tagsüber mit einem Zwischenstopp in Istanbul gebucht.
Gestern Abend, beim online-check-in, ist leider nicht aufgefallen, daß die Abflugzeit um mehrere Stunden verschoben und damit die Umstiegzeit in Istanbul auf weniger als eine halbe Stunde zusammen geschnurrt ist. Auch heute, bei der Kofferabgabe fällt niemandem etwas auf. Erst der Hinweis, daß der Koffer -aus Sicherheitsgründen - nicht bis Van durchgecheckt, sondern in Istanbul abgeholt und anschließend neu aufgegeben werden muß, läßt das Augenmerk auf die, für dieses Manöver, verfügbare Zeit fallen.
Der ganze Flugplan ist - System bedingt - Murks und wird komplett neu aufgesetzt, sodaß sich die Abreise auf abends verschiebt. In Istanbul bleibt dann die ganze Nacht über genügend Zeit, sich um den Koffer zu kümmern, denn nach Van geht es erst am nächsten Morgen weiter. Der katholische Einfluß meiner Kindheit hat eine starke abergläubische Einbildungskraft in meinem Bewußtsein hinterlassen und so denke ich in solchen Situationen immer, daß dererlei Pannen zu irgendetwas gut sind. Im Moment weiß ich nur noch nicht wofür.
Vansee
Wie zu erwarten, wird die Transitnacht in Istanbul ungemein anstrengend. Tausende Menschen auf dem domestic flight terminal, Heerscharen türkischer Großfamilien auf dem Weg von da nach dort. Alle laut und lustig. Ab vier Uhr morgens sitze ich im Warteraum des Abfluggates und schlafe, um den Rucksack gewickelt, so tief und erschöpft ein, daß es nur vollkommen unbekannten, aber aufmerksamen Mitreisenden zu verdanken ist, wenn ich den Weiterflug nicht verpasse. Gerade noch so springe ich ins Flugzeug, hinter mir wird die Treppe weggerollt und die Tür geschlossen. Reisen, die so beginnen, haben deutliches nach oben Potential zur Verbesserung.
Hauseingang, Van
Van 6. April 2016
Van liegt ca. sechzig Kilometer von der iranischen Grenze entfernt, ist Provinzhauptstadt und macht den Eindruck, eines sehr entspannten Aufenthaltsortes. Eine funktionierende Busverbindung vom Flughafen in die Innenstadt ist jedenfalls ein heißes Versprechen darauf, daß der clash of civilizations zumindest im Organisatorischen nicht extrem ausfallen wird. Erste Recherchen haben zudem ergeben, daß es überhaupt kein Problem ist, sich in der Region mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen. Die Menschen sind unglaublich freundlich und hilfsbereit, auch das trägt zum Wohlbefinden bei. Allein der Umstand, daß kaum jemand - weder jung noch alt - Englisch spricht, erschwert die Kommunikation ein wenig.
Die ersten Streifzüge durch die Stadt haben heute erst einen geringen Überblick gegeben. Es wird sehr viel gebaut: Überwiegend schöne, orientalisch anmutende sechsgeschossige Wohnhäuser. 2011 wurde Van von einem schweren Erdbeben teilweise zerstört. Der damit notwendig gewordene Wiederaufbau scheint in vollem Gange und drängt die, früher vorherrschende, zweigeschossige Bauweise massiv zurück.
Stadtansicht Van, Detail
Stadtansicht Van, Detail
Ab und zu steht ein Haus aus den dreißiger Jahren vergessen zwischen den Neubauten und wartet darauf, an unzähligen Luftballons hängend, davonfliegen zu können. Aber dazu wird es wohl nicht kommen und stattdessen fliegt irgendwann die Abrißbirne.
Auch das archäologische Museum
