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Prinz Angstfrosch: und die letzten Froschkönige
Prinz Angstfrosch: und die letzten Froschkönige
Prinz Angstfrosch: und die letzten Froschkönige
eBook78 Seiten18 Minuten

Prinz Angstfrosch: und die letzten Froschkönige

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Über dieses E-Book

Was für eine Geschichte! Ist sie märchenhaft, fabelhaft, mythenhaft, sagenhaft? Ausgedacht! Diese abenteuerliche Frosch-Geschichte könnte sich überall abgespielt haben, wo Frösche vorkommen, wenn sie der Wahrheit entspräche. Wie wurde ausgerechnet aus Prinz Angstfrosch König Anxiolinus Froschdegen III.?
Den Fröschen geht es hier wie den Menschen: Sie haben unterschiedliche Charaktereigenschaften, bei manchen überwiegen die guten und bei anderen die bösen. Aber Frösche mit Menschen zu vergleichen, hieße ja Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Böse Unke rivalisierte mit seinem Bruder Angstfrosch; gern wäre er an seiner Stelle der Kronprinz gewesen und König geworden. Das hätte für ihn beinahe ein bitteres Ende genommen. Als der durch einen Liebes-Zauber mutiger gewordene Anxiolinus, wie er mit richtigem Namen hieß, seinen wahren Selbstwert erkannt hatte, folgte er seinem Vater auf den Frosch-Thron. Mit Hilfe der guten Fee und seiner Braut rettete er Böse Unke.
Warum es heute keine echten Froschkönige mehr gibt? Der ehemalige Angstfrosch regierte umsichtig und gerecht. Als Frosch kam er zu beachtlichen Erkenntnissen. Deshalb schaffte er das Königtum in seinem Wasserrosen-Reich ab, was ihm alle Froschkönige auf der Welt gleichtaten.
Ein neues Froschzeitalter begann und das Gute siegte über das Böse.
SpracheDeutsch
HerausgeberStockwärter Verlag
Erscheinungsdatum20. Sept. 2022
ISBN9783966920988
Prinz Angstfrosch: und die letzten Froschkönige
Autor

Ingrid Ursula Stockmann

Dr. med. Ingrid Ursula Stockmann wurde 1954 in Halle (Saale) geboren. Nach dem Medizinstudium an der Martin-Luther-Universität in Halle von 1973 - 1979 arbeitete sie zehn Jahre lang in der Universitäts-Nervenklinik. Hier erfolgten die Facharztausbildung für Neurologie und Psychiatrie, eine Psychotherapieausbildung (Intendiert-dynamische und Gesprächspsychotherapie, Katathymes Bilderleben, Autogenes Training, verhaltenstherapeutische Methoden) - sowie die Promotion. Als Erste führte sie auf der dortigen geschlossenen Frauenstation Bibliotherapie und Gruppengespräche durch, arbeitete u. a. sozialpsychiatrisch in der Tages- und Nachtklinik und leitete den Patienten-Club. 1989/1990 wechselte sie zur Kinderpsychiatrie und zum Sozialpsychiatrischen Dienst (Gesundheitsamt). Zusätzlich erhielt sie dort eine Ermächtigung für Sprechstundentätigkeit, führte Gruppenpsychotherapien und Bibliotherapie durch und gründete einen Patientenclub. 1993 - 2020 arbeitete die Ärztin in freier Niederlassung mit Schwerpunkt Psychotherapie. Sie schloss die Ausbildung in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie ab. Angeregt durch ihre Cousine Anke Voigt, Sängerin und Buchautorin, gab sie ihr erstes Buch "Wenn Verwandte über das Leben und die Liebe s(p)innen", eine Familien-Anthologie, 2011 heraus. Mit ihrer Mutter, Margot Skorupa, schrieb sie "Auf Nilpferde hört man nicht". Trotz ihrer ausgelasteten Arztpraxis veröffentlichte sie zwölf Bücher beim BoD Norderstedt und Projekte Verlag Cornelius, die von ihrem Sohn Bernd bearbeitet und gestaltet wurden. Die Ärztin führt seit über zwei Jahrzehnten interessierte Menschen zu Literatur-, Natur- und Heimatgeschichts-Spaziergängen durch Halle und Umgebung. Die Teilnehmer stellen dabei eigene Texte vor. Bernd und der zweite Sohn, Martin Stockmann, sind auch Buchautoren. Dr. Stockmann und ihre Schwester, Margit Schiwarth-Lochau, ebenfalls Buchautorin, unterstützen den Stockwärter Verlag von Bernd. Sie war eine der Herausgeber/innen des Lyrikbandes "Es war einmal im Zschopautal" und ließ inzwischen mehrere selbst illustrierte Jugendbücher, wie z. B. "Ein Pechvogel namens Bruno", "Ein Hut geht auf die Reise", "Ria und die unsichtbaren Pferde", "Im Fischerhaus am Berg", "Prinzessin Achtpünktchen" sowie "Prinz Angstfrosch" und das Zeitzeugenbuch "Annis gestohlenes Kindheitsglück" im Stockwärter Verlag veröffentlichen. Ihr Herz gilt der Lyrik und Prosa, zeitgeschichtlichen und fachlichen Themen, v. a. transgenerationale Traumaübertragung.

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    Buchvorschau

    Prinz Angstfrosch - Ingrid Ursula Stockmann

    1. Kapitel

    König Froschdegen der II. und Königin Laichschön

    Ein Froschmann und eine Froschfrau beschlossen Eltern zu werden. Sie waren keine gewöhnlichen Frösche. Der Mann hieß König Froschdegen II., und er regierte sein Froschkönigreich, das Wasserrosen-Reich. Die Frau, Königin Laichschön, stammte aus dem Adelsgeschlecht der Zimper-Frösche. Sie war sehr anmutig, steckte voller Lebenslust und Mitgefühl für andere Frösche. König Froschdegen beschützte seine Froschfrau gern, denn sie war etwas ängstlich. Sie war seine Auserwählte und nur sie wollte er glücklich machen.

    Königin Laichschön begehrte nur diesen einen Froschdegen, den man auch Haudegen nannte, wie zuvor schon seinen Vater, Froschdegen I. Gern ließ sie ihn eines Tages auf ihren Rücken springen. Als praktisch erwies sich, dass er etwas kleiner als sie war; so musste sie sich nicht davor fürchten, ihn als schwere Last zu empfinden. Laichschön freute sich über die Befruchtung ihrer Eier und wollte liebend gern Mama werden.

    Nur manchmal fragte sie sich, warum es Froschkönige geben müsse und wie die Frösche darauf gekommen waren, einen König zu wählen. Sie erfuhr von ihrem lieben Mann, dass sich das Froschvolk an der Natur orientiert und genauer gesagt, sich das Ameisenvolk zum Vorbild genommen habe. Ameisenvölker wählen eine Ameisenkönigin. Frösche mögen lieber

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