Aussichtslos - Chronik der Sternenkrieger #25
Von Alfred Bekker
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Über dieses E-Book
In dieser Zeit bricht die STERNENKRIEGER, ein Raumkreuzer des Space Army Corps , unter einem neuen Captain zu gefährlichen Spezialmissionen in die Weite des fernen Weltraums auf...
Alfred Bekker schrieb die fesselnden Space Operas der Serie CHRONIK DER STERNENKRIEGER. Seine Romane um DAS REICH DER ELBEN, die GORIAN-Trilogie und die DRACHENERDE-SAGA machten ihn einem großen Publikum bekannt. Er schrieb für junge Leser die Fantasy-Zyklen ELBENKINDER, DIE WILDEN ORKS, ZWERGENKINDER und ELVANY sowie historische Abenteuer wie DER GEHEIMNISVOLLE MÖNCH, LEONARDOS DRACHEN, TUTENCHAMUN UND DIE FALSCHE MUMIE und andere. In seinem Kriminalroman DER TEUFEL VON MÜNSTER machte er mit dem Elbenkrieger Branagorn eine Hauptfigur seiner Fantasy-Romane zum Ermittler in einem höchst irdischen Mordfall. Im November 2012 erschien mit DER SOHN DER HALBLINGE sein nächster großer Fantasy-Epos bei Blanvalet.
Alfred Bekker
Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
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Rezensionen für Aussichtslos - Chronik der Sternenkrieger #25
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Aussichtslos - Chronik der Sternenkrieger #25 - Alfred Bekker
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Alfred Bekker
© Roman by Author
© dieser Ausgabe 2025 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen
Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.
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Chronik der Sternenkrieger 25 Aussichtslos
von Alfred Bekker
Chronik der Sternenkrieger 25
Aussichtslos
von Alfred Bekker
Ein CassiopeiaPress E-Book
Die abweichende Original-Printausgabe erschien in der Romanreihe „STERNENFAUST unter dem Titel „Bis in den Tod
.
© 2005,2008,2013 by Alfred Bekker
© der Digitalausgabe 2013 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich (Westf.)
www.AlfredBekker.de
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Mitte des 23. Jahrhunderts werden die von Menschen besiedelten Planeten durch eine kriegerische Alien-Zivilisation bedroht. Nach Jahren des Krieges herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, aber den Verantwortlichen ist bewusst, dass jeder neue Waffengang mit den Fremden das Ende der freien Menschheit bedeuten würde. Zu überlegen ist der Gegner.
In dieser Zeit bricht die STERNENKRIEGER, ein Raumkreuzer des Space Army Corps , unter einem neuen Captain zu gefährlichen Spezialmissionen in die Weite des fernen Weltraums auf...
Alfred Bekker schrieb die fesselnden Space Operas der Serie CHRONIK DER STERNENKRIEGER. Seine Romane um DAS REICH DER ELBEN, die GORIAN-Trilogie und die DRACHENERDE-SAGA machten ihn einem großen Publikum bekannt. Er schrieb für junge Leser die Fantasy-Zyklen ELBENKINDER, DIE WILDEN ORKS, ZWERGENKINDER und ELVANY sowie historische Abenteuer wie DER GEHEIMNISVOLLE MÖNCH, LEONARDOS DRACHEN, TUTENCHAMUN UND DIE FALSCHE MUMIE und andere. In seinem Kriminalroman DER TEUFEL VON MÜNSTER machte er mit dem Elbenkrieger Branagorn eine Hauptfigur seiner Fantasy-Romane zum Ermittler in einem höchst irdischen Mordfall. Im November 2012 erschien mit DER SOHN DER HALBLINGE sein nächster großer Fantasy-Epos bei Blanvalet.
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Captain Brabak Gossan blickte gebannt auf den Panorama-Schirm des Sondereinsatzkreuzers MARIA STUART. Zwei Drittel des Schirms wurden von der scheinbar dreidimensionalen Darstellung eines Morrhm-Mutterschiffs eingenommen. Dem abgehörten Funkverkehr nach, war es durchaus möglich, dass es sich sogar um das Flaggschiff jenes Verbandes handelte, dem das Space Army Corps im Kessimu-System eine Falle gestellt hatte.
„Gauss 1 bis 6 weiter auf Dauerfeuer!", befahl Lieutenant Commander Brett Carlos, der Taktikoffizier, den Waffenoffizieren der nach vorne ausgerichteten schwenkbaren Gauss-Geschütze. Dutzende von Treffern rissen jetzt die Außenhülle des gewaltigen Schiffes auf.
„Captain, wir empfangen das Peil-Signal eines Kommunikators, wie er dem Standard-Modell des Space Army Corps entspricht, meldete Lieutenant Terry Knight, der rothaarige Funkoffizier. „Es ist Captain Sunfrost!
*
Captain Gossan hielt es jetzt nicht länger im Kommandantensessel. Er erhob sich. „Auf den Schirm damit, Lieutenant Knight!", befahl er.
„Jawohl, Sir."
Knight nahm ein paar Schaltungen an seiner Konsole vor. Mit angestrengtem Gesicht glitten seine Finger über den Touchscreen und berührten in atemberaubender Geschwindigkeit Dutzende von Sensorpunkte, deren genaue Position dem Funkoffizier der MARIA STUART längst in Fleisch und Blut übergegangen waren.
Auf dem Hauptschirm wurde die Außenansicht des Morrhm-Mutterschiffs inzwischen durch ein grobkörniges, zitterndes Bild ersetzt.
Eine Frau von Anfang dreißig in der Uniform des Space Army Corps war zu sehen. Allerdings wirkte die Uniformjacke stark ramponiert. Unter ihren Augen hatten sich dunkle Ringe gebildet. Ihr Gesicht wirkte eingefallen und bleich. Mein Gott, sie ist kaum wieder zu erkennen, dachte Gossan. Die Gefangenschaft muss sie so gezeichnet haben…
„Hier spricht Captain Rena Sunfrost. Ich…"
Der Ton brach ab.
Das Bild begann zu zittern.
„Die Übertragung bricht ab, stellte Lieutenant Knight fest. „Das Signal ist zu schwach.
„Wir dürften uns ohnehin im Reichweitengrenzbereich von Captain Sunfrosts Kommunikator befunden haben", ergänzte Ortungsoffizierin Lieutenant Petra DeKerk.
Das Bild verschwand und machte wieder einer Außensicht des Morrhm-Schiffes Platz. DeKerk schaltete eine schematische Ansicht des Mutterschiffs der Weltraumbarbaren auf ein Bildschirmfenster. Ein roter Punkt blinkte im oberen Drittel des Schiffes auf. „Das ist die letzte Peilung der Position von Captain Sunfrost", erklärte DeKerk.
„Captain, wir müssen etwas tun, um die Sklaven an Bord zu retten, meldete sich Commander Brent Davis zu Wort. Der Erste Offizier der MARIA STUART blickte auf die Anzeigen seiner Konsole und fügte nach einer kurzen Pause hinzu: „Es werden Tausende von Biozeichen aufgezeichnet. Die meisten davon scheinen K'aradan zu gehören. Mal ganz abgesehen davon, dass auch das Schicksal eines Space Army Corps Offiziers auf dem Spiel steht, dürften es uns unsere K'aradan-Verbündeten ziemlich übel nehmen, wenn wir eine allzu rücksichtslose Vorgehensweise an den Tag legen.
„Finden Sie, wir gehen zu rücksichtslos vor, I.O.?", stellte Captain Gossan eine Gegenfrage.
„Ich kritisiere nicht ihre Vorgehensweise, sondern gebe nur zu bedenken, dass wir diesen Aspekt nicht aus den Augen verlieren sollten!"
Captain Brabak Gossans Gesicht gefror zu einer Maske. Das einzige, was man nicht gebrauchen kann, wenn man den Befehl hat, mehrere, nicht miteinander vereinbare Ziele zu erreichen, ist Klugscheißerei, ging es ihm ärgerlich durch den Kopf. Seine Nerven waren bis auf das äußerste gereizt, auch wenn er davon nichts nach außen dringen ließ. Natürlich wollte er die Gefangenen möglichst schonen. Andererseits war es unumgänglich, dass so viele der Morrhm-Mutterschiffe zerstört wurden wie möglich, damit diese Plage der Randgebiete des K'aradan-Reichs endlich ein Ende hatte. Andernfalls war damit zu rechnen, dass die Weltraumbarbaren ihre Raubzüge bis auf unbestimmte Zeit fortsetzten.
In diesem Augenblick meldete Gauss 1 mehrere Jäger von Backbord, die wenige Augenblicke zuvor die Hangars auf dem Mutterschiff verlassen hatten.
Lieutenant Commander Brett Carlos koordinierte den Gegenangriff.
Die Morrhm-Jäger zerbarsten wenig später einer nach dem anderen im Feuer der Gauss-Geschütze. Trümmerteile irrlichterten durch das All. Die Geschosse der MARIA STUART trafen teilweise auch den Bereich um den Hangarschott. Die gesamte Sektion des Morrhm-Schiffes platzte förmlich auseinander.
„Feuer einstellen!", befahl Captain Gossan.
„Sir, die Distanz zum Morrhm-Schiff fällt unter 30 000 Kilometer", stellte Commander Brent Davis fest. Der Erste Offizier hob die Augenbrauen und überprüfte noch einmal den Entfernungsmesser.
„Bremsmanöver einleiten, Ruder!", lautete Gossans Befehl.
Lieutenant Kjell Hansson, seines Zeichens Rudergänger der MARIA STUART, wurde von zunehmender Hektik ergriffen. Immer wieder tickten seine Fingerkuppen auf die entsprechenden Sensorpunke des Untermenues der Schiffsteuerung. Ohne Reaktion.
„Sir, das Bremsmanöver lässt sich nicht auslösen."
„Notbremsung mit Überbrückung des Hauptrechners", mischte sich Brett Carlos ein.
„Das System reagiert nicht, berichtete Kjell Hansson. Sein Gesicht war aschfahl geworden. Schweißperlen glänzten auf seiner Stirn. „Partieller Systemausfall!
„Wie ist da möglich?", fragte Gossan.
„Möglicherweise steht das Teilversagen unseres Bordrechners in Zusammenhang mit der Transmission, die wir gerade bekommen", meldete sich jetzt Lieutenant Knight zu Wort. Der rothaarige Kommunikationsoffizier überprüfte ein paar Einstellungen.
Gossan trat an Knights Konsole heran und blickte ihm über die Schulter. „Von was für einer Transmission reden Sie da?"
„Das wüsste ich auch gerne. Wir bekommen über ein sehr eigenartiges Signal Datensätze in unsere Speichersysteme eingespielt."
„Ich habe den Vorgang hier auf der Anzeige!", erklärte Commander Davis.
„Wer schickt uns da etwas? Admiral Nainovel von der LEVIATHAN?", knurrte Gossan.
„Die Richtung stimmt, sagte Davis. „Aber das Signal stammt nicht von der LEVIATHAN, sondern von Tamo…
Davis aktivierte eine schematische Übersicht des Kessimu-Systems und zoomte den Doppelplaneten Kessira-Tamo heran. Der Ursprungsort lag tief unter der Eiskruste von Tamo.
„Übertragung unterbrechen!", befahl Gossan.
„Unterbrechung unmöglich", meldete Terry Knight. Der Rothaarige versuchte
