Six Hös'chen und der Jakob: Geschichten vom Unterwegssein
Von Pelerins Soleil
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Über dieses E-Book
Die Pelerins du Soleil
Sechs Pilgerinnen auf dem Jakobsweg haben keinen Plan und brauchen auch keinen. Sie haben ja den Jakob, der weiß, wo es lang geht. Manchmal führt er sie von irgendwo ins Nirgendwo und sie lernen, dass auch Umwege Abenteuer sind. Der Jakob führt sie durch die Hitze, aber sie haben den Schatten im Blick. Er führt sie durch den Regen und den Schlamm, nein - das ist nicht der Catwalk. Sie stranden fernab von steter Nahrungsmittelversorgung, erfahren, mit wie viel Wenig man glücklich ist und entdecken die pure Lust am Leben. Mit Prosecco im Pool, nackten Tatsachen am Morgen und Begegnungen am Jungbrunnen haben die Pelerins nicht gerechnet, als sie sich auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela machten. Das Abenteuerland lässt grüßen.
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Buchvorschau
Six Hös'chen und der Jakob - Pelerins Soleil
Buchbeschreibung:
Sechs Pilgerinnen auf dem Jakobsweg haben keinen Plan und brauchen auch keinen. Sie haben ja den Jakob, der weiß, wo es lang geht. Manchmal führt er sie von irgendwo ins Nirgendwo und sie lernen, dass auch Umwege Abenteuer sind. Der Jakob führt sie durch die Hitze, aber sie haben den Schatten im Blick. Er führt sie durch den Regen und den Schlamm, nein - das ist nicht der Catwalk. Sie stranden fernab von steter Nahrungsmittelversorgung, erfahren, mit wie viel Wenig man glücklich ist und entdecken die pure Lust am Leben. Mit Pro-secco im Pool, nackten Tatsachen am Morgen und Begegnungen am Jungbrunnen haben die Pelerines nicht gerechnet, als sie sich auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela machten. Das Abenteuerland lässt grüßen.
Über den Autor:
6 Frauen, das sind die „Pelerins du soleil".
Sie haben gemeinsam ihre Abenteuer auf dem Pilgerweg in Frankreich festgehalten.
Inhaltsverzeichnis
Prolog
Six Pelerins
Chora und die Suche nach der Quelle des Lebens
Fijula – Visionärin in pink
Froggy – Ich habe die Lösung, wo ist das Problem?
Die Koshi – mit Style und leichtem Gepäck
Oleander – wer ist sie und wenn ja, wie viele?
Das erste Mal
Blind Date mit Jakob
En français … jetzt geht’s ans Eingepackte
Über Grenzen gehen …
Prosecco im Pool
Feuchtfröhlich in Metz
Mut zur Perlenkette
Nancy, immer wieder Nancy
Rückwärts kommt man auch vorwärts
Fahrradpilgern: Aufwärts geht’s auch abwärts
Mittendrin und ohne Netz
Was geht mit Dominique und Jeanne D` Arc?
Jeanne d‘Arc – eine kurze Affäre
Pyramiden in Sicht
Schatten im Blick
Folgen Sie dem pinken Schirm!
Großmutter, warum hast du so große Füße?
Ich würde lieber nackt gehen als …
It never rains in California
Man reiche mir ein Pflaster aus dem Oberstüb
Pioniere im Niemandsland
Wie ein Bad im goldenen Licht
Wandern macht „Langres" Beine
Scharfer Senf und klingende Woks
25 Die Eule von Dijon
26 Countdown Ten to zero
Sleepless in Paris
Je suis malade
Wir sind hier nicht auf dem Catwalk
Internet est malade
Deep Purple und das ABC
I will survive … die PURe Lust am Leben
Mit wie viel „Wenig" wir glücklich sind
Vom Winde verweht und im Jungbrunnen
Das Abenteuerland lässt grüßen
Von Höhenprofilen und Blue Mondays
Irrtümer über das Pilgern
Pilgern ist nicht Spanien
Fährst du noch oder flixt du schon?
Multifunktionales
Riesenpötte
Bettgeschichten
Biscuit-de-soleil
Walking France - Talking French
Wir sagen danke,
Prolog
„Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt." Anfangs sind es vier Paar Wanderschuhe, die sich auf den Jakobsweg begeben, dann gesellt sich ein fünftes Paar dazu und heute, im Jahr 2020, sind es sechs. Wobei das letzte Paar eher in die Rubrik Turnschuhe fällt.
Einer der Gründe, sich auf den Weg nach Spanien zu machen, ist es, zu sehen, wie in der Kathedrale in Santiago de Compostela die Glocke geschlagen wird.
Wir haben uns überlegt, mit wie viel Gepäck wir die Reise beginnen und mit wie viel Gepäck wir ankommen. Reichen Six Höschen für den Jakob bis Compostela? Marschgepäck hat man nicht nur im Rucksack, sondern auch im Kopf – dies ist eine Erkenntnis, die wir gern festhalten möchten.
Überhaupt trifft man unterwegs auf interessante, skurrile oder überraschende Gedanken. Manchmal schauen wir an uns hinunter, die Anforderungen des Weges zeigen sich im Outfit. „Unsere eigenen Mütter würden uns so nicht erkennen, denken wir entsetzt. Da fällt der Satz: „Wir sind hier nicht auf dem Catwalk
– und schon fühlen wir uns wie Survival-Models.
In der Lorraine treffen wir auf eine weitere kühne Kämpferin: Jeanne d’Arc. Wir stellen fest, dass es sich dabei nicht nur um eine Person handelt, sondern um eine ganze Region in der Lorraine. Die Lorraine, oft als Frankreich „light bezeichnet, ist unsere erste Begegnung mit der französischen Lebensart. Wir trinken Prosecco im Pool und schlafen in einem Prinzessinnenbett. Später in den Vogesen, wo die Anstiege heftig und die Kühe am schönsten sind, nächtigen wir bei gefühlten Minustemperaturen auf Feldbetten im Zelt. Tagsüber ist es heiß, wir singen „It never rains in California
. Die Kilometer scheinen sich mit jedem Meter zu verdoppeln, wir singen „Die PURe Lust am Leben". Wir treffen auf klingende Woks und grooven im Takt.
Dieses Buch ist kein Wanderführer im klassischen Sinn, denn Streckenbeschreibungen sind uns immer noch fremd. Im besten Fall beschreibt es den Weg nach innen. Wir lernen, eigene Impulse zuzulassen und ihnen zu vertrauen – auf dem Weg und im Leben. Wir haben unterwegs einige Weisheiten gefunden oder sie uns. Es ist uns ein Anliegen sie zu teilen, mit dem Leser, der Leserin – dem Wanderer auf dem Weg des Lebens.
Six Pelerins
Wir Pelerins starten im Juli 2016 zu viert: Koshi, Froggy, Oleander und Fijula. Wir sind so begeistert dabei, dass wir es allen unseren Freunden mitteilen müssen. Eines Tages läuft Chora mit und bleibt. Von da an sind die Fünf Pelerins gesetzt.
Hin und wieder nehmen wir Gastpilger auf, die mal eine Tagesetappe mitlaufen. Eine dieser Gastpilgerinnen ist Fleur. Fleur wird zur Wiederholungstäterin und läuft immer wieder mal eine Etappe mit. Sie fügt sich so wunderbar in die Gruppe ein, als wäre sie schon lange ein Teil davon. Auch Fleur bleibt. Jetzt sind wir Six Pelerins.
Unser Buch handelt überwiegend von unseren Erlebnissen in Frankreich. Da wir uns auf dem Jakobsweg befinden, nennen wir jeden Mann zunächst einmal Jakob. Damit wir anhand der Fülle von Jakobs noch eine Übersicht behalten, sortieren wir sie auf eine Skala von 1-10 ein und nennen sie die Jakobs-Scala.
Chora und die Suche nach der Quelle des Lebens Von Fijula
Chora ist ein weiteres Glied in unserer Kette. Sie berät uns in allen Lebenslagen. Da Chora sich auf dem Gebiet der spirituellen Energie auskennt, können wir auch dort immer wieder mal Einblicke gewinnen. Unterwegs hebt sie schon mal eine Feder auf, die ein Vogel abgelegt hat, und steckt sie sich an den Rucksack. Die Feder ist für sie ein Zeichen positiver Energie und eine Erinnerung an die Leichtigkeit des Seins.
So hat sie mit uns in einem zugigen Zelt am Lac de la Liez eine Krafttier-Reise gemacht. Es war eine bereichernde und irgendwie auch surreale Erfahrung.
Für mich ist Chora der gute Geist, als ich krank in Vivey auf der Couch liege. Nicht nur, dass sie mich auf der Fahrt von Auberive nach Vivey begleitet. Sie hat sich auch dort liebevoll gekümmert – mich mit mehreren Decken gegen die äußere und innere Kälte geschützt und mir mit einer Shiatsu-Anwendung durch die entsetzliche Übelkeit geholfen. Einer der außergewöhnlichsten Momente ist, als Chora mir von meinem Heiler erzählt und ich förmlich spüre, dass ich bald wieder topfit sein werde.
Obwohl Chora einen leichten Zugang zu spirituellen Heilkräften hat, ist sie viel geerdeter als ich. Ich vergesse und verliere Dinge, dann höre ich Chora: „Fijula, ist das deins?" Chora passt auf, dass nichts zurückbleibt in unseren jeweiligen Unterkünften.
Es kommt vor, dass keine von uns noch über einen einzigen Krümel Essbares verfügt. Doch Chora zaubert immer noch etwas aus ihrem roten Beutel. Biscuit-du-soleil-Kekse – die sind Choras Spezialität.
Wenn wir mit nassen Haaren aus dem Bad kommen, packt Chora ihren Föhn aus. Nachts schaltet Chora sich komplett aus, sie legt sich hin und ich schwöre – sie rührt sich nicht einmal in den nächsten 8 - 10 Stunden. Keine Ahnung, wie sie das macht. So einen Aus-Schalter hätte ich auch gerne, besonders während der Nachtfahrten im Flixbus.
Fijula – Visionärin in pink Von Koshi
Jede von uns hat eine Aufgabe, die ganz besonders gut zu ihr passt. Fijula ist unsere Frau für die Öffentlichkeitsarbeit. Sie scheut keine Mühen und trägt tatsächlich zu ihrem Gepäck noch vier Extrakilo in ihrem 16 kg schweren Rucksack.
Dafür haben die Pelerins erstklassige mediale Unterstützung. Unsere Idee, einen Blog einzurichten, setzt sie kurzerhand um. Zum Teil berichtet sie sogar während des Laufens. Jede Pause und jede Steckdose wird genutzt.
Die Kamera als verlängertes Körperteil ist bei allen Abenteuern dabei. Die Fotos sind von wunderbarer Qualität und so lassen wir uns sogar morgens von ihr fotografieren.
Vor einigen Jahren war sie es, die den Wunsch geäußert hat, einmal den Jakobsweg zu gehen. Damit hat sie die Initialzündung gesetzt. Seit Jahren teilen wir uns die Reisefreude und haben schon viele Touren zusammen erlebt. Dabei ist mir nicht verborgen geblieben, welche Farbe Fijula absolut favorisiert.
