Erbe
()
Über dieses E-Book
Was werden Stygia und Charys am Ende ihrer Suche finden?
Wie kam es zum Krieg zwischen den mächtigen Zwillingsbrüdern Kár und Ràk?
Und kann der Zentaurenheld Kylatos den Greifenkönig Galahir besiegen und die unschuldigen Kinder aus seinen Fängen befreien?
In sechs Geschichten erlebt ihr die Abenteuer mehrerer Personen unserer Welt und erfahrt, welche Wendungen das Schicksal für sie bereithält.
Das Buch wird von einer kostenlosen App begleitet, mit der ihr die Möglichkeit habt, QR-Codes einzuscannen. Mit diesen könnt ihr zusätzliche Inhalte freischalten, die für das Verständnis der Geschichten nicht notwendig sind, aber euch weitere Einblicke in die Welt Divoisia gewähren.
Florian Harloff
Florian Harloff, geboren 1994, studiert Germanistik und Geschichte. Er begeisterte sich schon in jungen Jahren für das Schreiben fantastischer Texte und legte 2011 den Grundstein für das Divoisia-Projekt, bei welchem er noch heute am Bau der neuen Fantasy-Welt mitarbeitet und Geschichten über sie schreibt.
Ähnlich wie Erbe
Titel in dieser Serie (2)
Wandel Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErbe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnliche E-Books
Der Talisman: Earthdawn-Zyklus 5 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenThe Black Company 4 - Schattenspiel: Ein Dark-Fantasy-Roman von Kult Autor Glen Cook Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schicksalfestung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Legende von Koli - Buch 2: Das Signal von Albion Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAnation - Wodans Lebenshauch. Von keltischer Götterdämmerung 1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPerry Rhodan 940: Geburt einer Dunkelwolke: Perry Rhodan-Zyklus "Die kosmischen Burgen" Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schlüssel von Táruma Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPerelandra: Die Perelandra-Trilogie, Band 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDSA 69: Das Daimonicon: Das Schwarze Auge Roman Nr. 69 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLinderiun Tesarien Racem - Die Invasion der Dunklen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAdrala - Die Nebelstadt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSternendämmerung - Von Schatten befreit: Band 3 der Romantasy-Trilogie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIblyssum: Schattenwasser Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPardona 3 - Herz der tausend Welten: Das Schwarze Auge Roman 174 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMagie der Schatten 2: Feuerspuren im Eis: Fantasy-Trilogie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Legenden der Yokai - Spiel des Feuers: Band 1 der japanisch inspirierten High Fantasy Dilogie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDragôc - Dreimond: Terradora Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenCentratur I: Kampf um Hispoltai Bewertung: 2 von 5 Sternen2/5Die Erben der grauen Erde Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMondzauber: Band 1 und 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRed Tear: Das Tal der toten Götter Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Archiv I: Die Rettung Des Trollreichs Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schatten der Bücher: Nocturna Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Seelenstern: Weltensymphonie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Stimme der Mutter: Earthdawn-Zyklus 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGumavi Khanda II: Mondschein Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Erbe der Väter: Königsreigen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWanderer in der Zwischenwelt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Legende von Wasgo Band 2: Wasgo geht seinen Weg Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Ritter der Tafelecke: Gedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Fantasy für Sie
Learning German Through Storytelling: Shanima - An Interactive Adventure For German Learners Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Greenglass House Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Reckless 2. Lebendige Schatten Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Der kleine Prinz und ich Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Die Insel des Dr. Moreau: nexx classics – WELTLITERATUR NEU INSPIRIERT Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDSA 34: Tod eines Königs: Das Schwarze Auge Roman Nr. 34 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLearning German Through Storytelling: Targarax Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Reckless 3. Das goldene Garn Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Frau ohne Schatten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEinsamer Wolf 01 - Flucht aus dem Dunkeln Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Adolf im Wunderland Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenReckless 4. Auf silberner Fährte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Kind unserer Zeit Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5The Black Company 1 - Seelenfänger: Ein Dark-Fantasy-Roman von Kult Autor Glen Cook Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Avatar - Der Herr der Elemente: Die Avatar-Chroniken - Der Aufstieg von Yangchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFrankenstein Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer kleine Lord: Der beliebte Kinderbuch-Klassiker Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Chroniken von Narnia - Das Wunder von Narnia (Bd. 1) Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5DSA: Kurs Südmeer: Das Schwarze Auge Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNORDISCHE MYTHOLOGIE: Erzählungen über nordische Mythen, Götter, Göttinnen, Riesen, Rituale und Wikinger-Glauben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDSA 44: Die beiden Herrscher: Das Schwarze Auge Roman Nr. 44 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Erbe des Hochstaplers: Glass and Steele: Glass and Steele Serie, #9 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie geheimnisvolle Insel: Illustrierte deutsche Ausgabe - Ein mystisches Abenteuer Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Kater Leo will fliegen lernen: Eine vorweihnachtliche Geschichte über Freundschaft und viele kleine Wunder Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Chroniken von Narnia - Die Reise auf der Morgenröte (Bd. 5) Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Lady Trents Memoiren 1: Die Naturgeschichte der Drachen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Powder-Mage-Chroniken 1: Blutschwur Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Dreizehn Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Verlorene Zauber: Die Hexen von White Haven, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Erbe
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Erbe - Florian Harloff
Inhaltsverzeichnis
Vielen Dank …
Die Divoisia App
Das Blut des Helden
Melmoths Vision
Kylatos und Galahir
Auf der Suche
Andenken
Sternenstaub
Divoisia
Impressum
Vielen Dank …
… an unsere Patrons, denn ohne euch wäre dieses Buch nicht zustande gekommen!
Enisa Hozanovic
Felix
Jan Treybig
Lea M
Leonard Wohlfarth
Max
Melanie
OdinLetsPlay
Rüdiger Alraun
Sabi
Wenn du uns auch unterstützen möchtest, dann schaue gerne auf unserer Patreon-Seite vorbei. Neben Erwähnungen in unseren Veröffentlichungen bekommst du auch monatliche Kurzgeschichten, Einblicke in unsere Arbeit und einiges mehr.
Die Divoisia App
Werde selbst zum Geschichtensammler und kreiere dein persönliches Divoisia-Lexikon!
Du wirst beim Lesen des Buches immer wieder Symbole entdecken, die du mit der kostenlosen Divoisia App einscannen kannst. Dahinter verbirgt sich jeweils ein zusätzlicher Inhalt, der so freigeschaltet wird. Das können Steckbriefe zu Charakteren, Hintergründe zu Orten, Dokumente aus Divoisia, Bilder oder andere Überraschungen sein. Nichts davon ist aber für das Verständnis der Geschichten notwendig, du musst unsere App also nicht zwingend verwenden.
Wenn du unsere App noch nicht hast, suche einfach nach »Divoisia« im Google Play Store (Android) oder App Store (iOS). Dort kannst du sie direkt auf dein Smartphone oder Tablet herunterladen. In der App musst du dir dann nur noch deinen kostenlosen Divoisia-Account erstellen und schon kannst dich auf die Suche nach dem ersten Symbol machen. Alles Weitere wird dir in der App erklärt.
Das Blut des Helden
Geschrieben von Florian Harloff
Ein guter Erzähler ist auch ein guter Zuhörer. Daher versuche ich auf meinen Wanderschaften, mit den Einwohnern in Kontakt zu kommen und ihre Geschichten zu hören. Eine dieser Geschichten möchte ich heute ebenso mit euch teilen, wie sie vor etlichen Jahren mit mir geteilt wurde.
Ich erinnere mich noch genau, wie mich die rauen Sitten der Bewohner von Karcos' Zähnen, einem Gebirge im Osten des großen Kontinents, zunächst erschreckt hatten. Nachdem ich den Spuren ihrer Andersartigkeit jedoch gefolgt war, lernte ich sie zu verstehen und dieses Verständnis brachte mir ihr Vertrauen ein. So kam es, dass ich eines Abends in eine ihrer Lehmhütten eingeladen wurde und sie mir von der Vergangenheit ihres Volkes erzählten. Von dem, was sie erlitten hatten, woran sie glaubten und worauf sie hofften.
Und – das möchte ich noch einmal hervorheben – ich war überrascht, wie wortgewandt ihr Haupt war. Oberkörperfrei, streng riechend, verfilztes Haar und doch fand er die richtigen Worte, um mich in den Bann zu ziehen. Nur weil wir einander nicht auf Anhieb verstehen, nur weil jemand anders aussieht als wir es tun, sollten wir nicht vorschnell urteilen. Vorurteile sind Gift für die menschliche Seele. Sie führen uns in die Irre und verhindern, dass wir zueinander finden. Geschichten, so denke ich, sind ein hervorragendes Heilmittel gegen diese Krankheit. Also hört gut zu, was mir das Bergvolk über ihre Kultur anvertraut hat.
Einst, vor unzähligen Jahrhunderten, als Korséa, die Welt der Lebenden, und Èzrok, die Welt der Geister, noch ineinander existierten und es noch möglich war, mit den Toten zu sprechen, wurden die Zwillinge Kár und Ràk geboren. Die Macht, die diesen beiden innewohnte, war die Kraft der Welten selbst. So kam es, dass ein jeder, der die Zwillinge erblickte, sein Haupt vor ihnen beugte und ihnen ihre Treue schwor.
Kárs linkes Auge war von Geburt an blind und doch zugleich sehend, zwar nicht in der Lage Korséa zu erkennen, sehr wohl aber die umherwandernden Seelen Èzroks. Es war so hell wie die Sterne am Himmel. Mit dem rechten Auge sah er die Welt der Menschen mit all ihrer Freude und Trauer. So stand Kár den Lebenden und Toten gleichermaßen nahe, verstand sie und half ihnen. Er wuchs zu einem Mann heran, den beide Welten gleichermaßen respektierten.
Auch Ràk wurde diese Gabe zuteil. Allerdings erschien er als eine Verkehrung seines Bruders, denn bei ihm war es das rechte Auge, was den Blick nach Èzrok gewährte, und statt dem leuchtenden Weiß war es schwarz wie die sternenlose Nacht. Zwar fügten sich die Bewohner beider Welten auch seinen Anweisungen, doch die Dunkelheit in Ràks Blick schüchterte sie ein. Sie respektierten Ràk nicht, wie sie es bei Kár taten, nein. Sie fürchteten ihn.
Ràk begann, seinen Bruder um sein Weißauge zu beneiden, welches Hoffnung in den Menschen entflammte, statt sie mit Angst zu ersticken. Aus Neid wurde schließlich Hass. Als dieser zu solch enormer Kraft angewachsen war, überwältigte der schwarzäugige Zwilling eines Nachts die Wachen seines Bruders, drang in seine Hütte ein und wollte ihm sein Weißauge im Schlaf rauben. Doch die Bewohner Èzroks, die über die Lebenden wachten, warnten Kár. Nur dank ihnen konnte er den hinterhältigen Angriff abwehren.
Von jenem Tag an war nichts mehr wie zuvor. Ràk entschied sich seine Macht zu nutzen und die Bewohner der Zwillingswelt durch Furcht gefügig zu machen. Kár sammelte seine Krieger um sich, um der Tyrannei seines Bruders Einhalt zu gebieten. So entbrannte ein Krieg, der ein ganzes Jahrhundert anhielt.
Auch wenn das Sterben nicht mit Verschwinden gleichzusetzen ist, wie es manch andere Völker glauben, so ist es doch oft mit Leid und Schmerz verbunden. In den friedlichen Zeiten erhielten die Seelen nach dem Tod, sofern sie nicht durch die Speisung wiedergeboren wurden, ihre wohlverdiente Ruhe. Dieser Frieden war nun zerstört worden. Kaum hatte man den Weg von Korséa nach Èzrok hinter sich gebracht, übte das Schwarzauge seine Macht auf den Neuankömmling aus. Sofort wurde man in den endlosen Kampf zurückgetrieben. Kinder verloren ihre Eltern, tote Väter mordeten ihre lebenden Söhne. Seelen kämpften gegen Menschen. Willenlose Sklaven, nicht mehr Herr ihres Handelns. Leid überflutete die Welten wie ein Sturzregen die Täler.
Mehr und mehr musste Kár einsehen, dass er den Kampf gegen seinen Bruder nicht gewinnen würde. Er hatte einen Entschluss gefasst. Um dem Leid ein Ende zu setzen, nahm er all seine Kraft zusammen und stürzte sich auf Ràk. Nie hat es einen so ebenbürtigen Zweikampf gegeben, nie war die Welt so sehr erbebt wie an jenem Tag. Kár ließ einen Vulkan aus dem Boden emporsteigen und in dessen Zentrum erschuf er Valdúr – das Tor zwischen den Welten.
