Der blaue Tomte: Schwedische Weihnachtsgeschichten für Kinder ab 5 Jahren
Von Bea Lundkvist
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Über dieses E-Book
Ob vor dem Schlafengehen oder einfach zwischen Bratapfel und Adventsmarkt: Zeit für wunderbare und lehrreiche Geschichten findet sich immer, und was gibt es für eine schönere Belohnung als glänzende Kinderaugen?
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Buchvorschau
Der blaue Tomte - Bea Lundkvist
Der blaue Tomte und das Verbot, jemals keinen Traum zu haben
Wieder einmal saß Lena allein am großen Küchentisch und knabberte lustlos an einem Pepperkaka [schwedisch für „Pfefferkuchen"] herum. Lenas Mutter musste viermal pro Woche abends arbeiten gehen, seitdem sie beide bei Papa aus- und in die Stadt gezogen waren, sonst hätten sie nicht genug Geld, sagte sie immer zu ihr. Lena verstand das zwar, aber trotzdem war sie deshalb oft traurig und einsam. Selbst heute, so kurz vor Jul [schwedisch für Weihnachten; sprich „Jül"].
Sie sah betrübt durchs Fenster hinaus, wo die Schneeflocken langsam die Wälder Västra Götalands [Region in Südschweden; sprich „Wästra Jötaland"] mit einem dicken weißen Kleid zudeckten. Sie liebte den Schnee. Eigentlich. Doch dieses Jahr konnte sie sich selbst darüber nicht freuen. Die Packung mit den Pfefferkuchen hatte sie vor sich auf den Tisch gestellt. Auf ihr war ein blauer Tomte [schwedisch für Weihnachstmann] abgedruckt und grinste sie frech an. Lena fand ihn sehr seltsam, denn ein Tomte sollte doch rot sein und nicht blau!
Doch ganz plötzlich prasselte ein blauer Sternenregen aus der Packung, und der Tomte trat auf den Tisch.
Er sagte: „Hallo Lena! Schau nicht so traurig. Träum dir lieber was!"
Lena erschrak furchtbar und rieb sich die Augen. Das konnte doch nicht wahr sein!
„Wer bist du?", wollte sie von ihm wissen.
„Ich bin der blaue Tomte, und ich komme zu dir, um dich fröhlich zu machen, indem ich dir etwas verbiete."
„Was willst du mir verbieten?", fragte Lena empört, „meinst du denn, das würde mir helfen? Ich bin traurig, weil mein Papa woanders wohnt. Mama ist nicht da, und morgen ist Jul!"
„Du denkst also, du seist traurig?, lächelte der Tomte, „Na dann komm mal mit, oder hast du etwa Angst?
„Natürlich nicht", antwortete Lena, obwohl ihr schon etwas mulmig zumute war.
„Gut", sagte der Tomte und berührte mit seinen
