Praxishandbuch Büro: Methoden, Checklisten, Soft Skills
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Allgemeine Belletristik für Sie
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Buchvorschau
Praxishandbuch Büro - Christoph Störkle
Praxishandbuch Büro - Methoden, Checklisten, Soft Skills
Vorwort
Mehr als 40% der gut 41 Mio. Erwerbstätigen in Deutschland sind heute im Büro tätig. Seien es nun Verwaltungsberufe, Bank-/, Versicherungs-/, Steuer- und Rechtsberufe, kaufmännische Berufe, technische Berufe oder das Management - ein Großteil der Aufgaben werden vom Schreibtisch aus erledigt. Dabei gibt es zumeist Überschneidungen zwischen den verschiedenen Büroberufen. Ob nun das richtige Schreiben von E-Mails, die Organisation von Besprechungen, das Vortragen einer Präsentation, die Nutzung von Kreativitätstechniken, die Anwendung des angemessenen Führungsstils und noch viel mehr - vieles ist im Büro universell anwendbar. Dieses Buch zeigt sowohl Berufseinsteigern als auch Berufserfahrenen, wie die meisten Alltagssituationen im Büro gemeistert werden können. Vermittelt werden dabei sowohl methodische als auch soziale Kompetenzen.
Bedanken möchte ich mich bei meiner Lektorin Doris Strahl und bei meiner Frau Michaela Störkle für ihre Unterstützung.
Literaturtipps
Praxishandbuch Assessment Center: Tipps, Aufgaben, Lösungen
ISBN-10: 384769586X
ISBN-13: 9783847695868
Assessment Center haben in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung für die Personalauswahl erfahren. Es handelt sich hierbei um umfangreiche Tests für Führungskräfte und solche, die es werden wollen. Die wenigsten Trainee- oder Führungspositionen werden noch ohne einen Durchlauf durch ein solches Verfahren besetzt.
Dieses Buch soll helfen, einen Überblick über die häufigsten möglichen Aufgaben zu bekommen. Der Fokus liegt auf den verschiedenen Aufgaben und deren Bewältigung, deshalb richtet sich dieses Buch vor allem an AC-Kandidaten, welche sich in kurzer Zeit möglichst effektiv auf einen Assessment Center vorbereiten wollen.
Keine Angst vor Aktien: Als Privatanleger intelligent in Wertpapiere investieren
ISBN-10: 3738011870
ISBN-13: 9783738011876
Aktien. Kaum eine andere Anlageform hat mit einem so schlechten Image zu kämpfen. Das zeigt auch die im internationalen Vergleich sehr niedrige Aktionärsquote in den deutschsprachigen Ländern: Nur jeder siebte Deutsche nennt Aktien sein eigen, in Österreich ist nicht einmal jeder zehnte Aktionär. In der Schweiz liegt die Quote noch am höchsten bei ca. 20%. Ganz anders sieht es dahingegen in anderen Industrienationen wie Japan aus, wo mehr als jeder vierte Aktien besitzt oder den USA mit einer Aktionärsquote von über 50%. Derweil können Aktien durchaus als das fairste aller Finanzprodukte angesehen werden. Man kauft sich einen Teil eines Unternehmens. Zwar ist mit Kursverlusten zu rechnen, aber bei soliden Unternehmen steigen die Aktien langfristig. Außerdem schützen Aktien als Wertanlage vor Inflation, die Transaktionsgebühren sind verhältnismäßig gering und oftmals werden auch Dividenden gezahlt. Mit sicheren Kapitalanlagen wie Tagesgeld, Festgeld und Lebens- oder Rentenversicherung wird in Niedrigzinsphasen, nach Einberechnung der Inflation, kaum noch Gewinn erwirtschaftet, wenn nicht sogar Verlust gemacht. Langfristig führt an einem gewissen Aktienanteil (bzw. Aktienfonds) am Gesamtvermögen, auch für risikoscheue Anleger, kein Weg vorbei, besonders als Baustein einer ergänzenden Altersvorsorge.
Dieses Buch möchte Anlegern die Furcht vor Aktien nehmen. Es soll nicht spekuliert, sondern mit möglichst geringem Risiko investieren werden. Nicht nur die Grundlagen der Börse werden vermittelt, sondern auch praktische Hilfsstellungen für die Themen „Depot, „die gezielte Auswahl von Aktien und aktiven/passiven Fonds
, „Strategien und „Steuern
gegeben. Des Weiteren werden auch andere Finanzprodukte wie Zinsanlagen (Sparbücher, Tagesgeldkonten, Anleihen, …) und Wertanlagen (Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe, …) erläutert.
www.immobilien-einblick.de
Jeder Mensch muss wohnen, ob nun der Bau / Kauf eines Eigenheims oder zur Miete. In jedem Fall gibt es immer wieder Fragen und Unklarheiten. Die Webseite www.immobilien-einblick.de hat sich das Ziel gesetzt, möglichst viele Fragen zum Thema Immobilien zu beantworten.
Inhaltsverzeichnis
1 Organisationsformen in Unternehmen
1.1 Funktionale Organisation
1.2 Gebietsorientierte Organisation
1.3 Kundenorientierte Organisation
1.4 Produktorientierte Organisation
1.5 Matrix Organisation
1.6 Arbeitsplatzorganisation (Ergonomie)
2 Business Kleidung
2.1 Anzug / Hosenanzug
2.2 Hemd
2.3 Sakko bzw. Jackett
2.4 Krawatte
2.5 Schuhe / Socken
2.6 Einladungen
2.7 Betriebsfeiern
3 Schreibtischtypen
3.1 Macher
3.2 Kreativer
3.3 Sorgfalts-Typ
3.4 Planer
4 Methoden aus dem Zeitmanagement
4.1 Paretoprinzip / 80-zu-20-Regel
4.2 Der Fünf-Fragen-Plan für effiziente Dokumentenbearbeitung
4.3 Eisenhower-Prinzip
4.4 ALPEN-Methode
4.5 Kiesel-Prinzip
5 Kreativitätstechniken
5.1 Brainstorming
5.2 Brainwriting
5.3 Mind-Mapping
5.4 Ishikawa-Diagramm / Ursache-Wirkungs-Diagramm / Fischgrätenmodell
5.5 Morphologischer Kasten
5.6 Progressive Abstraktion
5.7 Nutzwertanalyse (auch Punktbewertungsverfahren oder Scoring-Modell)
5.8 Osborn-Checkliste
5.9 Synektik
6 E-Mails
6.1 E-Mail Checkliste
6.2 Abwesenheitsassistent
6.3 Alternativen zur E-Mail
7 Körpersprache
8 Besprechungen
8.1 Verhalten als Teilnehmer
8.2 Besprechungen vorbereiten und durchführen
8.3 Agenda bzw. Tagesordnung
8.4 Zeitliche Planung
8.5 Ort
8.6 Einladung
8.7 Bewirtung
8.8 Sonstiges
8.9 Protokoll
8.10 Ergebnisliste
8.11 Auftragsliste
8.12 Vorbereitung
8.13 Ablauf einer Besprechung
8.14 Konflikte / Störungen bei Besprechungen
8.15 Leitung der Diskussion übernehmen
8.16 Nachbereitung
9 Präsentationen / Reden / Vorträge
9.1 Grundlagen der Kommunikation
9.1.1 Gesprächsebenen / Vier-Ebenen-Modell / Vier-Seiten-Modell / Vier-Schnäbel-Modell / Quadratische Kommunikation / 4-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun
9.1.2 Fragen
9.1.3 Feedback
9.2 Vorbereitung einer Präsentation / Rede / eines Vortrags
9.2.1 Die klassischen fünf Arbeitsschritte einer Rede
9.2.2 Emotional mitreißen
9.2.3 Rhetorisch überzeugen
9.2.4 Argumentation
9.2.5 Verständlichkeit
9.2.6 Aufmerksamkeit
9.2.7 Informationen
9.2.8 Visualisierung
9.2.9 Teilnehmer motivieren / aktivieren
9.3 Aufbau einer Präsentation / Rede / eines Vortrags
9.3.1 Einleitung, Hauptteil, Schluss (1-2-3-Formel)
9.3.2 Die Lehre von den vier Redeteilen
9.3.3 AIDA-Formel
9.3.4 Antike Redegliederung
9.3.5 Fünf-Punkte-Formel / Fünf-Finger- oder Fünf-Satz-Formel
9.3.6 Integrierte Problemlösungsformel
9.3.7 Pro-und-Kontra-Formel / Plus-Minus-Formel
9.3.8 Vier-B-Formel
9.3.9 Programmatische Struktur
9.3.10 Analytische Struktur
9.3.11 Proleptische Struktur
9.3.12 Statement-Struktur
9.4 Der Vortrag
9.4.1 Allgemeine Tipps
9.4.2 Thema
9.4.3 Auftreten
9.4.4 Vermeiden
9.5 Einwände / Widerstand / Störungen / Angriffe
9.6 Vorbereitung einer Präsentation
9.6.1 Einladung
9.6.2 Zeiteinteilung Präsentation
9.6.3 Präsentationsaufbau
9.7 Medien und Techniken
9.8 Interaktionsstrategie
9.9 Veranstaltungsort
10 Verhandlungen
10.1 Vorbereitung einer Verhandlung
10.2 Durchführung
10.3 Vier Haupthindernisse zur Entwicklung von Entscheidungsmöglichkeiten
11 Business Englisch
11.1 Die häufigsten englischen Begriffe im Büro
11.2 Anrede im Englischen
11.3 Typische Formulierungen in der schriftlichen Korrespondenz
11.4 Verabschiedung im Englischen
11.5 Small Talk
12 Fremde Arbeitskulturen
12.1 Auslandsaufenthalte
12.2 USA
12.3 China
13 Umgang mit Beratern
14 Headhunter
15 Karriere
15.1 Allgemeines
15.2 Aufstieg
15.3 Umgang mit dem Vorgesetzten
16 Führung
16.1 Führungsstile
16.2 Führungstechniken
16.3 Führungsinstrumente (auch Führungswerkzeuge)
16.4 Verhalten als Führungskraft
16.5 Motivation
16.6 Team-/ Gruppenbildung
17 Das Mitarbeitergespräch
17.1 Anlässe und Themen von Mitarbeitergesprächen
17.2 Vorbereitung als Mitarbeiter
17.3 Mitarbeitergespräch als Führungskraft
17.4 Mögliches Verhalten des Mitarbeiters bei einem Mitarbeitergespräch
17.5 Gehaltsverhandlungen
17.6 Vermeiden als Führungskraft
17.7 Kundengespräch
18 Mikropolitik / Karriereorientiertes Verhalten / Machiavellismus
18.1 Netzwerke (bzw. Networking, Seilschaften, Vitamin B)
18.2 Politische Taktiken (Mikropolitik und Machiavellismus)
18.3 Konflikte im Büro
1 Organisationsformen in Unternehmen
„Alles im Leben ist Organisation."
Wilhelm von Humboldt; deutscher Gelehrter und Staatsmann
In Unternehmen sind heute die unterschiedlichsten Organisationsformen vorzufinden. Das folgende Kapitel zeigt, welche Organisationsformen zumeist umgesetzt werden und wieso.
1.1 Funktionale Organisation
Die funktionale Organisation (auch Einlinienorganisation oder Trennaufbauorganisation) basiert auf einem Verrichtungsprinzip. Die Aufgabenverteilung ist relativ überschaubar und homogen und ist daher besonders für kleine und mittlere Unternehmen geeignet.
Vorteile:
- Begrenzter Bedarf an fachlich spezialisierten Führungskräften
- Bündelung des Wissens
- Effekt der Spezialisierung wird ausgenutzt
- Eindeutige und klar abgrenzbare Aufgabenbereiche, Kommunikationsbeziehungen und Hierarchie
- Wenig Aufwand
Nachteile:
- Beitrag zum Gesamtergebnis der einzelnen Bereiche / Mitarbeiter teilweise schwer ersichtlich
- Erschwerte Koordination und Kommunikation zwischen den Bereichen
- Fehlende Generalisierung
- Führungsaufgaben werden weitgehend von der Unternehmensspitze übernommen
- Gefahr der Überlastung bzw. Leerzeiten
- Mangelnde Gesamtsicht und fehlendes Verständnis für andere Bereiche (Ressortegoismus)
- Mögliche Informationsfilterung
Grafik 161.2 Gebietsorientierte Organisation
Die Organisationsstruktur orientiert sich an (Absatz-)Gebieten (Städte, Länder, Kontinente, …). Dabei ist wichtig, dass die Gebiete eindeutig abgrenzbar sind. Vor allem Unternehmen mit einer großen Anzahl von Standardprodukten können diese Organisationsstruktur einsetzen.
Vorteile:
- Die Bearbeitung des Markts kann individuell angepasst werden
- Relativ einfach und eindeutig
- Spezifische Ausrichtung auf das Gebiet möglich
Nachteile:
- Die langfristige Strategie leidet unter Umständen
- Möglichkeit einer unterschiedlichen Marktpolitik
- Schwierige Koordination zwischen den Bereichen
Grafik 171.3 Kundenorientierte Organisation
Ausgehend von den Kunden, werden hier die verschiedenen Bereiche zusammengefasst. Diese Organisationsform ist lediglich anwendbar bei einer überschaubaren Anzahl von Kunden.
Vorteile:
- Auf spezifische Kundenanforderungen kann gezielt eingegangen werden
- Enge Kundenbeziehungen
- Spezialisierung auf Kunden
Nachteile:
- Hohe Kosten
- Mögliche Kompetenzprobleme unter den Mitarbeitern
- Spezialisierte Mitarbeiter notwendig
Grafik 181.4 Produktorientierte Organisation
Die Orientierung der Organisation basiert auf den Produkten bzw. Produktgruppen. Sie wird meist von Unternehmen eingesetzt, deren Produkte stark unterschiedlich sind.
Vorteile:
- Flexible Marktanpassungen möglich
- Hohe Motivation der Bereiche
- Klare Zuordnung von Leistungsbeiträgen
- Starke Marketingorientierung bzw. Marktorientierung
- Zugang zu neuen Märkten
Nachteile:
- Aufwendig
- Internes Konkurrenzdenken
- Mögliche Kompetenzkonflikte
- Nur begrenzte Zusammenarbeit
- Spezialisierte Mitarbeiter notwendig
Grafik 191.5 Matrix Organisation
Ist ein Unternehmen nach mehreren Kriterien strukturiert (Kunden, Gebiete, Produkte, Projekte, …), kommt eine Matrix Organisation zum Einsatz.
Vorteile:
- Innovationsförderung
- Keine einseitigen Entscheidungen
- Schnelligkeit und Flexibilität
- Spezialisierung
- Starke Marktorientierung
Nachteile:
- Häufige Kompromisslösungen
- Hoher Kommunikationsbedarf
- Kompetenzüberschneidungen
- Mehrfache Unterstellung der einzelnen Mitarbeiter
- Schwierige Koordination
- Tendenz zur Bürokratie
- Viele Führungskräfte notwendig
Grafik 201.6 Arbeitsplatzorganisation (Ergonomie)
Mithilfe von Ergonomie sollen die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessert werden. Dabei gilt es ein optimales Arbeitsergebnis zu erreichen, welches für den Mitarbeiter nicht ermüdend bzw. gesundheitsschädlich ist.
Checkliste Bildschirmarbeitsplatz
• Die Raumtemperatur sollte 21-22°C betragen.
• Kann der Lichteinfall gedämpft werden?
• Abstand der Augen vom Bildschirm etwa 50cm?
• Liegt die oberste Bildschirmzeile
