Über dieses E-Book
Thynlar wird vom Rat gefangen genommen und der Zauberei verdächtigt. Ihm bleibt nicht anderes, als seine Abstammung aufzudecken. Er erklärt öffentlich vor dem Rat, dass er der König der Indellyin ist -- allerdings kurz bevor die Yandrogs und Drogays in Yellalyn einmarschieren. Der neu entdeckte König ist ebenfalls zur Flucht gezwungen und folgt Akaya und Wirod, die auf dem Weg zu den Elhiloyin sind.
Rythall und Lillina fliehen ebenfalls, aber ihr Weg führt sie ins Reich der Zwerge. Dort finden sie unerwartet Hilfe.
Sörelan ist derweil auf Insirion in der Gewalt der Bäume. Dort, gefangen im Traumland, erfährt er seine Abstammung und erkennt seine Bestimmung.
Es bleibt die klassische Frage: Was plant Erena? Wird sie am Ende doch noch siegen?
Alke Martens
Wenn Alke Martens sich grade in unserer Welt aufhält, lebt sie mit ihren zwei Kindern, ihrem Hund, ein paar Fröschen und unglaublich vielen Pflanzen an der Ostsee. Im Erstberuf ist sie Professorin für Informatik an der Universität Rostock. Sie arbeite zudem als Coach und Gesundheitsberaterin. Schon immer war Alke Martens fasziniert von Mythen und Sagen. Bereits als Kind war sie verzaubert von M. Ende, A. Lindgren und J.R.R. Tolkien. Lange Wanderungen im Harz, in den Alpen und an den deutschen Küsten, eine tiefe Naturverbundenheit und schamanisches Arbeiten wurden Grundlage für die AnWel Trilogien.
Ähnlich wie Die Elhiloyin
Titel in dieser Serie (3)
Der verlorene König Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Elhiloyin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Zusammenspiel der Elemente Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
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Rezensionen für Die Elhiloyin
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Buchvorschau
Die Elhiloyin - Alke Martens
Für meine Familie! Für meine Eltern, die mir ganz früh schon viele magische Geschichten erzählt haben, für Noa und Jona, die zauberhafte Elfenkinder sind.
Für Erika, die wortgewandte, die alles hinterfragt und geprüft hat.
Ihr seid toll!!!
:-)
Inhaltsverzeichnis
VORWORT
RÜCKBLICK ERSTE TRILOGIE
PROLOG
TARNUNG UND TÄUSCHUNG
FORT UND FORT
FLUCHT UND FLUCH
BERG UND TAL
LÖSEN UND LASSEN
Karte von Anwel
Grenzziehung vor der Besetzung von Valnoch
VORWORT
ALLES begann an einem regnerischen Tag in einem Studentenwohnheim in Hildesheim. Wir langweilten uns sichtlich und lauschten dem leisen Klopfen des Regens an die Scheiben. „Mir ist langweilig, sagte mein Freund Dieter. „Komm, erzähl mir eine Geschichte. Du hast es neulich im Wald versprochen!
Ich dachte nach und erinnerte mich.
In der Nähe lag unser berüchtigter Badesee, die Tonkuhle, an dem wir einige Zeit vorher gerade einen wunderbaren Rollenspielnachmittag mit unserer damaligen ’Gang’ verbracht hatten. Seltsame Dinge trugen sich damals zu. Durch die Anwesenheit einer Person, die offenbar und für wenige auch augenscheinlich dem Geschlecht der Elfen angehörte, geschah es, dass sich die Gruppe nach dem versehentlichen Durchqueren eines Kastanienportals in einem Wald wiederfand, den sie noch nie vorher gesehen hatten. Und wäre nicht besagte Elfe gewesen, dann hätten sie sich vermutlich fürchterlich und unrettbar verlaufen. Eben jenes Kastanienportal in der Nähe der Tonkuhle wurde zum Eingangstor einer Geschichte, die zwar mit einem Weltenwechsel beginnt, aber nicht mit einem solchen endet. Vermutlich nicht. Aber wer weiß schon, was in den parallelen Welten so alles geschieht, während man eifrig andere Pläne macht? Diese Geschichte nahm ihren Anfang mit der ersten AnWel Trilogie.
Die vorliegenden drei Bücher sind die zweite AnWel Trilogie, denn die Geschichte war nach den ersten Büchern leider noch nicht vorbei. Oder zum Glück?
Nach den Ausflügen in die Welt jenseits des Kastanienportals wurde die oben erwähnte Elfe vom Schicksal in den Süden des Landes gespült und konnte dort ausgiebig das Land in und hinter den Bergen erkunden. Nach kurzen Zwischenfällen die etwas mit Höhenkrankheit zu tun hatten, adaptierte sie und lange Wanderungen führten in völlig neue Gegenden, Begebenheiten und auch zu der unerwarteten Begegnung mit alten Freunden.
Ach ja, die besagte Elfe war damals der Meinung, unbedingt Informatik studieren zu müssen. Was soll ich sagen, sie schaffte es sogar, ihre Herkunft so lange zu verdrängen, dass sie bis zur Professorin aufstieg. Dann allerdings verschafften sich ihre elfenhaften Eigenschaften mit Gewalt Raum und ließen ihr keinen Ausweg mehr. Sie musste diesen Roman schreiben – ebenso wie den den folgenden und den folgenden und so weiter. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann schreibt sie noch immer um ihr Leben. Und wenn sie gestorben ist? Nun, dann schreibt sie vermutlich einfach im nächsten Leben weiter. In AnWel oder in Etharell? Als Elfe oder als Mensch? Wer weiß das schon so genau?
Obacht, das zweite Kastanienportal befindet sich übrigens in Itzum. Wer weiß, wohin es führt? :-)
Die Geschichte beginnt mit der ersten AnWel Trilogie, die ebenfalls bei BoDerschienen ist. Für das Lesen dieser zweiten Trilogie ist die Kenntnis der ersten Trilogie zwar nicht unbedingt nötig, aber es erleichtert das Verständnis schon ungemein.
RÜCKBLICK ERSTE TRILOGIE
Liebe Leserin, lieber Leser,
das Buch, das du gerade in den Händen hältst, ist der erste Band der An Wel Trilogie 2–was schon darauf hinweist, dass es eine AnWel Trilogie 1 geben muss. Falls du die ersten drei Bände nicht gelesen hast kannst du diese zweite Trilogie trotzdem gerne genießen. Allerdings kann es sein, dass dir ein paar Sachen seltsam vorkommen. Ich empfehle dir, die ersten drei Bücher auch zu lesen. Glaube mir, sie machen Spaß. Falls du die ersten drei Bände gelesen hast und jetzt die zweite Trilogie beginnst: herrlich, ich freue mich!
Alle, die eine kurze Zusammenfassung der ersten Trilogie haben möchten: bitte schön! Alle anderen können die nächsten zwei bis drei Seiten gerne überblättern und direkt mit dem Buch starten! Viel Vergnügen!
Band 1: Nach AnWel
Thynlar, ein Elf aus dem Geschlecht der Indellyin, und Sörelan, ein Weltenwechsler, wurden ausgeschickt, um Kay, eine junge Frau, aus Etharell zurück nach AnWel zu holen. Seltsamer Weise wechselt Kay alleine nach AnWel und das Chaos beginnt. Thynlar, der Kay begleiten sollte, verliert sie in einem Kampf mit Yandrogs und Drogays. Er selbst wird auf das Schloss einer sagenumwobenen Zauberin namens Erena entführt, die allerdings nur ein Ziel zu haben scheint: den jungen Elfenmann zu verführen. Kay, die leider bei dem Weltenwechsel ihr Gedächtnis verloren hat, landet derweil in einem Menschendorf. Dort wird sie mit unterschiedlichen Gefühlen empfangen – Rowal der alte Druide erweist sich als ihr Freund und als Thorill auftaucht, scheint endlich alles gut zu werden. Doch Rowal vermag weiter zu sehen und erkennt, dass das Ende der Zeit der Druiden naht. Im Land der Menschen herrscht Krieg, Magie ist verboten und die Häscher des Königs machen Jagd auf die letzten Lebenden des Druidenordens. An Elfen glaubt niemand mehr – denn es gibt sie ja nicht. Oder vielleicht doch? Kay, deren wahrer Name Akaya ist, muss erkennen, dass sie offenbar selbst einem Elfengeschlecht entstammt. Immer wieder, vor allem bei Vollmond, wird sie von seltsamen Träumen heimgesucht, deren Botschaft sie nicht zu entschlüsseln vermag. Die vermeintlich heile Welt bricht zusammen. Nach dem Tod von Rowal und Thorill flieht sie verwirrt in den Wald.
Band 2: Zu den Indellyin
Akaya landet nach einigen Wirren im Salyillin, dem heiligen magischen Wald, und wird dort warm empfangen. Sie schafft es, Thynlar zu befreien und beide fliehen zu Okawis, der alte Magier und Lehrer von Thynlar. Allerdings scheint Thynlar krank zu sein. Akaya trifft Okawis schließlich, findet aber sein Verhalten sehr merkwürdig. Trotzdem hat sie keine Wahl und begibt sich mit ihm und Thynlar in den Wald. Dort betäubt Okawis Akaya systematisch, so dass sie schließlich das Gefühl hat, dass sie das Haus nicht mehr verlassen kann–Angst macht ihr jede Handlung unmöglich. In diesem Zustand findet Sörelan sie und beide schaffen es, von Okawis zu fliehen. Von Thynlar fehlt jede Spurt. Sörelan und Akaya erreichen die Indellyin und treffen dort auf Gastfreundschaft und Ablehnung gleichermaßen. In der Bibliothek schafft Akaya es mit Hilfe der Chronistin und Bibliothekarin Lillina, altes Wissen auszugraben. Die Freunde lernen, dass Erena und Okawis die selbe Person sind. Ein fürchterlicher Verdacht keimt in Akaya und nach einer Weile bestätigt sich ihre Vermutung: Thynlar ist wieder in Gewalt von Erena und muss als Gefangener in ihren Verliesen ausharren. Er erhält unerwartet Hilfe von Taldor, einem sehr alten Zwergenmagier, der jedoch auch nichts gegen Erena unternehmen kann. Dass Sörelan bei den Indellyin Rythall, die Liebe seines Lebens trifft, macht alles nicht einfacher.
Band 3: Reise nach Nara
Trotz aller Warnungen machen sich Akaya, Sörelan und Rythall auf den Weg nach Nara, wo sie hoffen, endlich zu erfahren, wer Akaya ist und wie man Erena beseitigen kann. Ihr Weg endet in der Sumpfstadt, wo sie von Soldaten des Königs gefangen und nach Insirion gebracht werden. Derweil beschließt die böse Zauberin, dass es an der Zeit ist, Thynlar ebenfalls nach Nara zu bringen. Auf dem Weg dahin geraten sie in einem Hinterhalt von Piraten, Thynlar wird befreit, steht jedoch unter dem Bann des Drazraal, der ihm den Zugriff auf sein magisches Potenzial verwehrt. Seltsamerweise willigen die Piraten ein, auf Insirion zwei Passagiere an Bord zunehmen und Thynlar hat den Eindruck, dass Zauberei im Spiel ist. Sörelan und Rythall harren in der Zwischenzeit im Kerker des Menschenkönigs Zyprius auf Insirion aus und warten auf ihre Hinrichtung. Doch wo ist Akaya?
Kurz bevor das Piratenschiff Nara erreicht, erkennt Thynlar, dass einer der beiden Passagiere Akaya ist, die verzaubert wurde und in der Traumwelt ihre Vergangenheit erfährt. Der andere Passagier ist Erena, die alles geplant hatte, um Akaya und Thynlar gleichzeitig in der Nähe von Nara zu haben.
Am Ende gelingt es Akaya und Thynlar mit Hilfe von Tom, die böse Zauberin zu besiegen – sie wird direkt vor den Gestaden von Nara von Bord gespült und verschwindet. Gemeinsam mit Taldor und den Indellyin, die sich endlich in den Krieg der Menschen einmischen, schaffen sie es auch, Sörelan und Rythall im letzten Moment zu retten. Endlich sind die Freunde vereint.
Doch ist Erena wirklich besiegt? Und warum konnte sie so stark werden? Und was um aller Welt wollte sie überhaupt?
Hier endet die erste Trilogie und es ist ja klar, dass die Geschichte so noch nicht zuende sein kann.
PROLOG
Band 1: Der verlorene König
Nachdem Ilorn die Indellyin in den Krieg geführt hatte (siehe erste An-Wel Trilogie), musste er sein Amt als Oberster des Rates niederlegen. Gemeinsam mit Tom und Taldor, Rythall und Sörelan, sowie Akaya und Thynlar wandert er zurück zu dem Reich der Indellyin. Dort läd Ilorn die Freunde ein, ihn auf seinem Pferdegut zu besuchen. Allerdings entwickelten sich die Dinge nicht so friedlich wie erhofft – ein Sray stifte Verwirrung, ein altes Elfenvolk, die Elhiloyin, taucht wieder auf und die Beziehung von Thynlar und seinem Ziehvater gestalte sich anders als erwartet. Nach vergleichsweise kurzer Zeit machen sich alle wieder auf den Weg. Thynlar und Akaya gehen in Begleitung von Lillina zurück nach Yellalyn. Taldor entscheidet entgegen jede Vernunft, dass es an ihm sei nachzusehen, ob Erena doch überlebt hatte und wieder zurückgekehrt war. Er begibt sich ins Hügelland.
Sörelan wandert durch AnWel auf dem Weg nach Insirion, in der Hoffnung dort das zu finden, was er unter seiner Bestimmung versteht.
Rythall, der alles für Sörelan tun würde, außer nach Insirion zurückzukehren, folgt Thynlar und Akaya nach Yellalyn, um dort seine Ausbildung zum Heiler abzuschließen. In Yellalyn werden die Freunde allerdings nicht freundlich empfangen. Fylath, der erklärter Gegner von Akaya und ihren Freunden war (siehe erste AnWel Trilogie), hat inzwischen das Amt als Oberster des Rates der Indellyin erhalten – was Thynlar und Akaya dazu zwingt, sich mit magischer Hilfe zu tarnen. Thynlar, getarnt mittels eines magischen Trankes von Taldor und mit gefärbten Haaren, gibt sich als Reisender aus Belyn mit Namen Dagulareth aus. In seiner Begleitung ist Nyan, ein junger Indellyin – der Gestaltenwandel von Akaya. Wird ihre Tarnung funktionieren?
TARNUNG UND TÄUSCHUNG
DER Plan war, sich an der Brücke zu trennen und viel zu schnell kam die Zeit des Abschieds. Vyl übernahm die Aufgabe, die Pferde von Akaya und Thynlar zu Ilorn zurückzubringen, während der Rest der Gruppe den Weg nach Yellalyn fortsetzen würde. Von hier aus war es nur noch ein vergleichsweise kurzes Stück, das bequem zu Fuß bewältigt werden konnte. Um den Anschein von harmlosen Wanderern zu stützen, die nur zufällig in die Gesellschaft der reisenden Bibliothekarin gekommen waren, wollten Akaya und Thynlar eigene Rucksäcke tragen. Lillinas Kutsche, die jetzt, da sie reiten konnte, als Gepäckwagen und für den Transport des Rollstuhls genutzt worden war, transportierte die gepackten Rucksäcke. Akaya und Thynlar schulterten jeweils ein Gepäckstück. Sie verabschiedeten sich von Vyl, in der Überzeugung, ihn bald wieder auf Ilorns Hof zu treffen, und setzten ihren Weg nach Yellalyn fort. Lillina ritt in gemächlichem Tempo voran, Thynlar führte das Pferd der Kutsche am Zügel und Akaya ging schnellen Schrittes neben ihm her. Wirod folgte ihnen unerkannt gleich einem Schatten im Schutz der Bäume.
Nach kurzer Zeit konnten sie die ersten Behausungen der Indellyin sehen und es dauerte nicht mehr lange, bis sie auf die Straßen der Stadt Yellalyn kamen. Wie beim letzten Mal erschauderte Thynlar, als er endlich wieder hier war, und schickte einen Gedanken an Rythall. Und wie beim letzten Mal begleitete ihn ein ungutes Gefühl, gleich einer Vorahnung. Akaya berührte ihn sanft an der Schulter, als könne sie sein Unbehagen spüren, und nickte ihm verständnisvoll zu. Er unterdrückte den Impuls, ihre Hand zu ergreifen.
’Zu viele Augen und Ohren hier’, schickte er ihr in Gedanken und sie nickte.
Akaya und Thynlar begleiteten Lillina bis vor die Bibliothek. Dort nahm Celi sie in Empfang. Zwar zeigte ihr Gesicht freudige Überraschung, als sie Lillina im Sattel des Pferdes sah, doch hatte sie sich in Gegenwart der Fremden vollständig unter Kontrolle und verbarg ihre Begeisterung unter höflicher Anerkennung.
„Lillina, seid willkommen in euren Hallen, sagte Celi mit dem rituelle Zeichen der Begrüßung und wiederholte die gleiche Geste, um die beiden fremden Männer zu begrüßen. „Seid gegrüßt, Fremde. Mögen die Sterne euren Weg erhellen.
Thynlar und Akaya erwiderten die Geste. „Mögen ihr Glanz euch geleiten", antwortete Thynlar, und Akaya, die sich keine Gedanken um rituelle Höflichkeiten gemacht hatte, lächelte freundlich und schwieg. Celi sah Akaya verwirrt an, doch Thynlar rettete die Situation, indem er Akaya fort zog, um Lillina vom Pferd zu helfen.
Diese erklärte: „Meine beiden Begleiter kommen aus Belyn. Ihre Namen sind Dagulareth und Nyan. Sie waren so freundlich, mich von Ilorn bis hierher zu begleiten – ich habe das Reiten bei meinem Bruder zwar fleißig geübt, aber so sicher bin ich im Sattel noch nicht, erklärte Lillina, während Thynlar ihr sanft in den Rollstuhl half, den Akaya in der Zwischenzeit von der Kutsche abgeladen hatte. „Mal abgesehen davon, dass ich noch nicht in der Lage bin, auf- oder abzusteigen
, murmelte sie. Als sie bequem saß, vervollständigte sie die Vorstellung: „Dies ist Celi, meine Assistentin und designierte Nachfolgerin."
Celi betrachtete die beiden jungen Männer neugierig. Ihr Blick blieb an Nyans grünen Augen einen Moment länger hängen, als höflich gewesen wäre. Nyan zog verwundert seine Augenbrauen in die Höhe und Celis Wangen wurden von einem zarten Rosaton überzogen.
Thynlar nahm den kurzen Austausch alarmiert zur Kenntnis, deutete vor Lillina eine Verbeugung an und verabschiedete sich mit den Worten: „Wir werden uns nun in das Haus des Rates begeben und um Unterbringung bitten. Wie verabredet werden wir uns morgen wieder in der Bibliothek einfinden, um in euren Hallen zu lernen und zu forschen, werte Lillina."
Er zog Nyan mit sich, forderte das Kutschpferd auf ihnen zu folgen, und wandte sich ab in Richtung der Ställe, in die Pferd und Kutsche gebracht werden sollten. Lillina sah den beiden schmunzelnd hinterher. „Wer sind sie?", fragte Celi interessiert.
„Wie ich bereits sagte, ich traf sie bei Ilorn, sagte Lillina. „Lass uns kurz auf Branyan warten. Wir haben eine neue Mitbewohnerin, die ich ihm vorstellen möchte.
Sie deutete lächelnd auf die Stute, die den Rollstuhl interessiert beschnupperte.
Es dauerte nur wenige Momente, bis Branyan erschien. Seit dem Unfall ging er Lillina zur Hand und versorgte ihr Haus. Er lächelte breit, als er erkannte, wer die angekündigte Mitbewohnerin war. Er begrüßte Lillina angemessen und wandte sich dann dem neuen Pferd zu. Lillina freute sich, als sie sah, wie das Pferd und der Indellyin Kontakt aufnahmen.
„Was für eine schöne Stute!, sagte er anerkennend. Das Pferd schnaubte leise und nickte. „Ich habe aber keine Platz vorbereitete, um sie angemessen willkommen zu heißen.
Ein leichter Vorwurf war aus der Stimme herauszuhören, doch die Bibliothekarin beschloss, das zu ignorieren.
„Sie ist ein Geschenk von meinem Bruder, erklärte sie stattdessen stolz. „Bring sie zunächst zu Darila, sie müsste Platz in ihren Ställen haben. Richte ihr einen Gruß von mir aus. Dann hast du Zeit, den freien Platz im Stall herzurichten.
Branyan nickte und streichelte die Stute sanft, die genießerisch den Kopf vorstreckte. „Wir sollten sie aber nicht alleine bei uns beherbergen, gab er zu bedenken. „Pferde sind gar nicht gerne allein!
Die Stute schnaubte und nickte.
Lillina konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Dann such dir eine Stallgefährtin aus, meine Hübsche, sagte sie zu der Stute und lächelte Branyan an. „Wir haben genug Platz. Ich denke, ein zweites Pferd ist auch noch unterzubringen, oder?
Das Lächeln auf seinem Gesicht war Antwort genug. Er verbeugte sich leicht und als er sich abwandte, folgte die Stute ihm wie selbstverständlich, damit er ihr den neuen Sattel abnehmen und in den Stallungen verstauen könnte. Lillina schaute einen kurzen Moment glücklich hinter den beiden her und wandte sich dann um in Richtung Bibliothekseingang.
„Woher kommen die beiden?", fragte Celi weiter, griff eine Tasche und lief hinter Lillina her.
Lillina, die gedanklich noch bei den Pferden war, sah sie einen Moment irritiert an. Dann wurde ihr klar, dass Celi noch immer über Akaya und Thynlar oder neuerdings über Nyan und Dagulareth sprach. Sie seufzte leise. „Das sagte ich bereits."
„Und was wollen sie hier?"
Lillina bremsten den Rollstuhl so abrupt, dass Celi fast in ihn hineingelaufen wäre. „Werte Celi, ich weiß nicht, was dich derartig in Aufruhr versetzt, doch zügele deine Neugier. Als sie das betretene Gesicht ihrer Assistentin sah, milderte sich ihre Miene und sie lenkte ein: „Es handelt sich lediglich um zwei Fremde, die um Erlaubnis ersucht haben, in der Bibliothek zu arbeiten. Es sind Indellyin, die bisher selten in der Hauptstadt gewesen sind, daher mag dir ihr Verhalten ein wenig fremd, vielleicht sogar ungehobelt erscheinen. Doch bleiben wir höflich.
Celi nickte eifrig. „Und distanziert. In wenigen Wochen werden sie wieder abreisen. Celi nickte wieder. „Zu ihren Familien!
, fühlte sich Lillina genötigt zu ergänzen. Celi sah sie fragend an, doch Lillina wendete ihren Rollstuhl und fuhr davon.
„Als ich vorhin gesehen habe, wie Fylath Hof hält, wäre ich ihm am liebsten ins Gesicht gesprungen", sagte Akaya leise, als sie Thynlar im Gemeinschaftsraum des Gästehauses traf.
Thynlar sah sich vorsichtig um und deutete ihr, leise zu reden. Er untersuchte den Raum gründlich und schaute aus dem Fenster. Dann trat er auf den Flur und klopfte an die Türen der angrenzenden Räume. Es schien außer ihnen niemand im Haus zu sein. Nach einer Weile kam er zurück in den Gemeinschaftsraum. Er lächelte Akaya an, die noch immer in der Gestalt von Nyan vor ihm stand.
„Wir müssen vorsichtig sein. Ich bin mir nicht sicher, wie Fylath Yellalyn verwaltet. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir herzlich willkommen sind und ich bin mir fast sicher, dass früher oder später hier jemand auftauchen wird, der abgestellt wurde, uns zu begleiten."
„Wie Rythall damals, als ich mit Sörelan das erste Mal hier war?", fragte Akaya verwundert.
Thynlar nickte. „Ich denke, ja. Allerdings war Ilorn bei der Wahl der Leute, die er seinen Gästen an die Seite stellte, stets umsichtig und nicht unbedingt in erster Linie darauf aus, die Gäste zu überwachen, sondern darauf, ihnen zu helfen, sich zurecht zu finden. Er trat an Akaya heran, zögerte einen kleinen Moment und nahm sie dann in die Arme. Er schmunzelte. „Ich finde es schon etwas seltsam, einen Mann auf diese Weise zu umarmen.
Statt ihrem schlanken Frauenkörper spürte er den sehnigen Körper eines jungen Mannes unter seinen Händen. Vorsichtig tastete er ihren Rücken hinauf und über ihre Schultern, die viel breiter waren, als er es gewohnt war.
„Was glaubst du, wie ich das finde, entgegnete Akaya lachend und griff nach seinen Händen. „Ich bin schließlich an jeder Stelle meines Körpers ein Mann
, sie schob ihn ein Stück von sich fort und griff sich vielsagend in den Schritt. „Und was soll ich dir sagen: ich finde Frau sein irgendwie entspannter."
Thynlar stimmte in das Lachen mit ein, trat zurück und musterte mit einem vielsagenden Blick die Gegend unter Nyans Taille, „Immerhin scheinst du mich zu mögen!", kommentierte er was er dort sah und zog sie wieder zu sich heran.
Akaya zog eine Grimasse, als sich die Tür öffnete.
„Oh, Neuankömmlinge!, sagte eine junge Frau, und strengte sich sichtlich an, ein überraschtes Gesicht zu machen. Sie deutete nachlässig die rituelle Geste an. „Seid gegrüßt! Man nennt mich Synja.
Sie musterte erst Nyan, dann Thynlar und zog ein verwundertes Gesicht, als ersterer sich hastig abwandte. „Ich hoffe, ich störe nicht", sagte sie säuerlich und verzog den Mund.
Thynlar trat einen Schritt zurück. „Nein, freilich nicht. Er machte die rituelle Begrüßungsgeste. „Man nennt mich Dagulareth, mein Begleiter heißt Nyan. Wir sind hier, um in den Bibliotheken zu studieren.
„Soso", sagte Synja und ordnete ihr langes blondes Haar.
Nyan rieb sich das Auge. „Ich will ja nicht unhöflich sein, aber könntest du bitte noch mal nachsehen, ich glaube, ich habe wirklich etwas im Auge." Akaya trat wieder an Thynlar heran, der seine Hände an ihr Gesicht legte, und sich bemühte ernst zu bleiben, als er das Auge untersuchte.
’Gute Idee’, schickte er ihr in Gedanken.
’Ich hätte nicht gedacht, dass Fylath so schnell reagiert’, gab sie zurück.
„Kann ich euch helfen?", erkundigte sich Synja, setzte sich auf einen der Stühle und lehnte sich gemütlich zurück.
„Schon erledigt, erklärte Thynlar und tat so, als würde er etwas von seinem Finger fort pusten. „Eine Wimper.
„Danke", brummte Nyan und rieb sich das Auge, das inzwischen tatsächlich tränte.
„Ah", sagte Synja gelangweilt.
Sie stand wieder auf und streckte sich, wobei sie ihren schlanken wohlgeformten Körper deutlich zur Schau stellte. Thynlar beobachtete sie interessiert und Nyan zog die Augenbrauen zusammen.
„Ich hatte schon gedacht, ihr haltet euch im Arm, erklärte sie lachend und zwinkerte Thynlar zu. Dann wandte sie sich ab. „Ich muss noch etwas erledigen. Trinken wir heute Abend einen Wein zusammen?
Die Frage schien nur an Thynlar gerichtet zu sein. „Ich wohne auch hier im Gästehaus", fügte sie an, als sei dies Erklärung genug.
„Das können wir gerne machen", sagte Thynlar bevor Akaya reagieren konnte, und lächelnd entschwand Synja.
„Meine Güte, was war das denn?", stöhnte Akaya leise, als sich die Tür geschlossen hatte.
„Das war Fylaths Schlachtplan für die Überwachung echter Männer", stellte Thynlar fest.
„Sag bloß, du findest sie interessant", fragte Akaya mit ungewohnt tiefer Männerstimme.
Thynlar schmunzelte. „Du musst zugeben, dass sie sehr hübsch ist."
„Sie ist in erster Linie sehr ...", begann Akaya, doch Thynlar unterbrach sie.
„Ich fürchte, wir müssen das Spiel weiter spielen. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Es hilft nichts, wenn wir durch Verkleidung geschützt sind, und dann in Schwierigkeiten geraten, weil Fylath und seine Leute denken, wir wären ein schwules Paar."
„Verdammte Axt, fluchte Akaya und zog die Augenbrauen zusammen – was auf Nyans Gesicht durchaus beeindruckend finster aussah. „Eins sage ich dir, wenn du sie anfasst, bringe ich dich um.
Thynlar lachte. „Wenn es nicht zu gefährlich wäre, dann würde ich dich jetzt küssen! Egal, ob du wie ein Mann aussiehst oder nicht!"
„Warum sind wir nur hier her gekommen", brummte Akaya und trat mit dem Fuß ins Leere.
„Könnten wir uns nicht wenigstens auf die Art der Berührungen verständigen, die erlaubt sind, bevor du mich tötest?", fragte Thynlar schmunzelnd.
„Keine!", betonte Akaya.
„Jetzt klingst du wie Erena, gab Thynlar zurück. Er zog Akaya in eine Ecke, fort von Fenster und Tür, und gab ihr einen langen Kuss. „Das war das erste Mal, dass ich einen Mann geküsst habe.
„Und?", fragte sie, etwas besänftigt.
„War schön. Schmeckt nach mehr", sagte Thynlar und küsste sie
