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Turbulente Babyzeit
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eBook488 Seiten5 Stunden

Turbulente Babyzeit

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Über dieses E-Book

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft, Sie haben ein Baby, das sie umsorgen dürfen. Freuen Sie sich jeden Tag aufs Neue!
Damit Ihnen das gut gelingt und Sie nicht bei der Babypflege, Ihrem Haushalt, Ihrem Job und all den anderen großen und kleinen Verpflichtungen, Wünschen und Sorgen des Lebens untergehen, bietet Ihnen dieses Buch in über 400 Stichworten Hilfen und Antworten. Es soll Ihnen Mut machen, damit Sie gelassen bleiben und die Zeit mit Ihrem kleinen Schatz ausgiebig genießen können. Das haben Sie sich verdient!
SpracheDeutsch
HerausgeberTWENTYSIX
Erscheinungsdatum1. Dez. 2021
ISBN9783740778538
Turbulente Babyzeit
Autor

Petra Baier

Petra Baier ist Mutter von 6 Kindern. Sie ist promovierte Juristin und arbeitet schon lange Zeit als Tagesmutter (Amtsdeutsch: Kindertagespflegeperson) im Rhein-Main-Gebiet. In ihrer Freizeit ist sie ehrenamtlich als Trainerin im Kinderturnen und als qualifizierte Mitarbeiterin Kindergottesdienst in der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde tätig. Durch ihre Tätigkeiten verfügt die Autorin über ein fundiertes Wissen über die kindliche Entwicklung und die Lebenswelt von Kindern. Sie bildet sich regelmäßig zu den verschiedensten Themen fort, liest Fachliteratur und ist im regen Austausch mit Fachkräften.

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    Buchvorschau

    Turbulente Babyzeit - Petra Baier

    Inhaltsverzeichnis

    Einleitung

    A

    B

    C

    D

    E

    F

    G

    H

    I

    J

    K

    L

    M

    N

    O

    P

    R

    S

    T

    U

    V

    W

    Z

    Einleitung

    Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft, Sie haben ein Baby, das sie umsorgen dürfen. Freuen Sie sich jeden Tag aufs Neue!

    Damit Ihnen das gut gelingt und Sie nicht bei der Babypflege, Ihrem Haushalt, Ihrem Job und all den anderen großen und kleinen Verpflichtungen, Wünschen und Sorgen des Lebens untergehen, bietet Ihnen dieses Buch in über 400 Stichworten Hilfen und Antworten. Es soll Ihnen Mut machen, damit Sie gelassen bleiben und die Zeit mit Ihrem kleinen Schatz ausgiebig genießen können. Das haben Sie sich verdient!

    Ein Baby ist ein wahres Wunder und es ist ein großes Glück, eines zu bekommen. Viele Kinderwünsche bleiben unerfüllt – trotz unglaublicher Anstrengungen und Therapien. Allein Mann und Frau zusammen zu bringen, genügt eben doch nicht. Es braucht noch etwas mehr. Egal ob Sie es den göttlichen Funken, Glück oder Schicksal nennen wollen.

    Einigen Frauen fällt die Schwangerschaft sehr leicht. Sie fühlen sich immer top und sehen gut dabei aus. Andere leiden von früh bis spät an Übelkeit, Müdigkeit, Inkontinenz, Schlafproblemen, Stimmungsschwankungen, Blutungen, Schwangerschaftsdiabetes oder Krampfadern. Und dann, wenn frau das alles überstanden hat und es wirklich nicht mehr lange dauert, bis das Baby kommt, geht es erst richtig los. Das ist auch für den Partner beziehungsweise die Partnerin, Freunde und Verwandte sehr aufreibend.

    Und kaum haben Sie das alles überstanden und das Baby ist da, ist schon wieder Aufregung angesagt. Das Baby schreit, aber niemand weiß, warum. Da gibt es Fragen, an die Sie nicht gedacht haben und einige Dinge, die man wissen sollte, wenn man sich um ein Baby kümmert. Spätestens jetzt ist es Zeit, dieses Buch zu lesen!

    Sie finden hier auch einige Stichworte, die sich nur auf die Mutter beziehen. Denn gerade die Mütter haben in der ersten Zeit mit Baby viel zu leisten, sei es das Stillen, die Rückbildung oder einfach nur die Organisation des eigenen Tagesablaufs.

    Dieses Buch ist ein Nachschlagewerk. In über 400 Stichworten hilft es Ihnen im Umgang mit dem Wunder Baby.

    Sie können das Buch ganz einfach von vorne bis hinten durchlesen. Oder Sie lesen nur die Abschnitte, die Sie gerade interessieren.

    Falls Sie alle Stichworte zu einem bestimmten Themenbereich lesen wollen, habe ich für Sie bereits eine Vorauswahl getroffen. Sie finden Sie am Ende des Buches. Hier finden Sie auch noch einmal alle Schlagworte als Liste.

    Wichtig: Benutzen Sie das Buch! Immer wieder!

    Steht ein Stichwort nicht da? Suchen Sie ein ähnliches. Gibt es auch das nicht?

    Dann gehen Sie so vor:

    Atmen Sie tief durch.

    Bleiben Sie ruhig.

    Fragen Sie sich, ob Sie etwas Ähnliches schon kennen.

    Falls nein: Gibt es jemanden, den Sie als Experten befragen können?

    Falls nein: Vertrauen Sie sich und Ihrem Baby und handeln Sie entsprechend.

    Sie schaffen das sicher!

    Stellen Sie sich einfach folgende Kontrollfragen:

    Ist mein Baby sicher?

    Fühlt sich mein Baby geliebt?

    Fühle ich mich mit der Lösung wohl?

    Was Sie sonst noch zu dem Buch wissen sollten ...

    Ich verwende folgende Abkürzungen:

    Kita – Kindertagesstätte, Kindergarten

    Kita-Alter – Alter zwischen 3 und 6 Jahren

    Im Buch verwende ich meist nur eine Geschlechter-Form. So bleiben die Sätze besser verständlich und lenken nicht von dem eigentlichen Thema ab. Lesen Sie im Geist bitte alle anderen Geschlechter mit. Auf diese Weise habe ich die Texte auch geschrieben.

    A

    Abhalten

    Siehe auch Wickeln, Windel.

    Die meisten Babys spüren schon ihr kleines oder großes Geschäft. Nicht so, dass sie selbst aufs Klo gehen könnten, natürlich. Aber sie zeigen ein bestimmtes Verhalten. Welches ist individuell verschieden. Beobachtet man ein Kind genau, kann man es herausfinden. Auf dieser Beobachtung gründet das Abhalten. Das Baby darf ohne Windel sein. Zeigt es dann sein „Klo-Verhalten", wird es schnell über die Toilette gehalten. Das spart Geld und Müll. Aber man muss sein Baby immer im Auge haben – oder viel putzen und waschen. Daher ist diese Methode vor allem etwas für Menschen mit sehr viel Zeit und ohne andere Beschäftigungen wie Geschwisterkinder, Job oder Hobbys.

    Ablenken

    Siehe auch Überforderung, Weinen.

    Schon Babys kann man ablenken. Weinen sie, können wir sie mit etwas Herumhüpfen, etwas Leuchtendem oder auch mit Milch, beziehungsweise einem Keks von ihren Sorgen ablenken. Das Baby ist still und wir haben Ruhe. Toll, oder? Nein, leider nicht.

    Schreit ein Baby, will es uns damit etwas sagen. Da es noch nicht sprechen kann, müssen wir auf Ursachensuche gehen. Ist ihm zu warm, zu kalt, zu langweilig, zu laut, ist die Windel voll, ist das Kleine überfordert oder will es schlafen? Braucht es Kontakt zu uns und möchte getragen werden?

    Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse unseres Babys einzugehen. Dazu müssen wir unbedingt die Ursache für sein Unbehagen finden. Es nur abzulenken hilft unserem Kleinen nicht. Wir verhindern so, dass es seine Gefühle richtig zu deuten lernt. Das setzt sich fort bis ins Erwachsenenalter. Lenken wir immer ab, wird das Kind auch später nicht wissen, was ihm sein Körper sagen will. Geben wir dem Kind immer etwas zu essen, lernt es, zu essen, wenn es nicht weiterweiß. Übergewicht ist die Folge. Also: Lenken wir es nicht ab, sondern forschen nach, warum unser Baby schreit, und helfen ihm richtig!

    Abpumpen

    Siehe Milchpumpe.

    Abstillen

    Siehe auch Brei, Erste Zähne, Fläschchen, Milchfluss.

    Bei Wilhelm Busch heißt es: „1, 2, 3 im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit!" Kaum ist das kleine Baby auf der Welt, löst es sich mit seinem ersten eigenen Atemzug von der Rundumversorgung im Mutterleib. Es beginnt, selbstständig zu trinken und dann, dann ist auch diese Zeit des Stillens bzw. der Fläschchen vorbei.

    Zeitpunkt

    Wann es so weit ist, das entscheiden Ihr Baby und Sie gemeinsam. Für Sie spielt vielleicht die Rückkehr in den Job eine Rolle. Ihr Kind zeigt es Ihnen durch sein Interesse an dem, was auf dem Tisch steht und das Sie so toll finden. Ihr Kind möchte kein Säugling mehr sein. Es ist nun ein Kleinkind, auch wenn Sie sich wünschen würden, dass es noch weiter gestillt wird.

    Anatomisch ist das Baby dann so weit, wenn es keinen Zungen-Streck-Reflex mehr hat. Dieser Reflex sorgt dafür, dass das Baby sich nicht an festen Dingen verschlucken kann. Etwas, das in den Mund gelangt, wird sofort wieder von der Zunge hinausbefördert. Erst wenn dieser Reflex weg ist, kann das Kind überhaupt Brei schlucken. Meist ist dieser Zeitpunkt auch daran zu erkennen, dass die ersten Zähne durchbrechen.

    Ablauf

    Der Ablauf des Abstillens ist ganz individuell. Sie sollten eine Mahlzeit nach der anderen ersetzen, wenn das Baby das mitmacht. So kann es sich langsam an die neue Kost und die Art des Essens gewöhnen. Mit welcher Mahlzeit Sie anfangen, entscheiden Sie. In der Regel ist es praktisch, mit dem Mittagessen oder dem (zweiten) Frühstück zu beginnen. Ist dies geschafft, folgt je nachdem das zweite Frühstück oder das Mittagessen. So kann Ihr Kind den Tag auch ohne Mutter beziehungsweise Fläschchen verbringen. Das erleichtert die Betreuung durch andere wie eine Kindertagespflegeperson, Freunde oder die Großeltern.

    Ihr Kind wird wahrscheinlich nicht sofort die Milch zugunsten der angebotenen Beikost weglassen. Also müssen Sie Geduld haben. Erst wird das Essen angeboten und danach noch Milch. Sie können ruhig zwischen Essen und Milch eine kleine Pause machen. So lernt Ihr Kind, dass der Brei auch satt macht. Haben Sie das Gefühl, dass das Baby nach dem Brei keinen Hunger mehr hat, sondern nur noch aus Gewohnheit oder wegen des Kuschelns trinkt (und die Milch später wieder ausspuckt), lassen Sie die Milch weg. Sie können auch ohne Stillen oder Fläschchen mit ihm schmusen, dann vermisst es nichts.

    Wenn es für das Kind mit der Muttermilchmahlzeit vorbei ist, erfahren die Mütter oft schmerzlich, dass das für sie noch lange nicht gilt. Die Brüste warten mit der Milch auf das Baby. Sie fühlen sich hart an, jede Berührung tut weh und wenn die Frau nur an das Baby denkt, läuft schon die Milch. Das kann nerven! Versuchen Sie trotz allem, ruhig zu bleiben, beziehungsweise haben Sie Geduld mit der Mutter. Sie leidet wirklich. Aber eines ist sicher: Das geht vorbei!

    Ein Milchfläschchen als Ersatz für Muttermilch braucht ein Kind normalerweise nicht. Sinnvoll ist es aber natürlich dann, wenn Sie abstillen müssen, obwohl das Kind noch nicht für Brei bereit ist.

    Ähnlichkeit

    „Er sieht aus wie Opa Ernst! oder „Hach, ganz die Mama! Solche Sätze hören frisch gebackene Eltern oft. Eigentlich sieht jedes Baby aus, wie es selbst. Aber klar: Jeder Mensch hat sowohl vom Vater als auch von der Mutter etwas mitbekommen und manchmal sieht man sehr deutlich, was das ist. Das kann die Kopfform sein, die Augenbrauen, die Statur oder auch bestimmte Charakterzüge. Faszinierend!

    Sollten Sie genug von solchen „Vergleichs"-Sätzen haben, versuchen Sie trotzdem, ruhig zu bleiben. Viele Menschen finden es schön, wenn ein bereits Verstorbener durch eine Ähnlichkeit, sei sie auch nur eingebildet, in dem kleinen Kind weiterlebt. Oder wenn sie sehen, dass das, was sie an den Eltern schätzen, ebenfalls bei dem Baby zu finden ist.

    Sehen Sie selbst solche Ähnlichkeiten? Gut! Aber Sie sollten darauf achten, dass Sie Ihr Kind als es selbst sehen. Als eigenständigen Menschen. Natürlich gibt es Gemeinsamkeiten. Aber nur weil es bestimmte Merkmale aufweist, ist das Baby nicht genau dieser andere Mensch. Es hat nämlich noch viele weitere Eigenschaften. Es wird anders handeln, eigene Fehler machen und sich selbstständig entwickeln. Versuchen Sie also nicht, es in eine bestimmte Form zu pressen. Schauen Sie lieber, wie es sich entwickelt und wo seine eigenen Stärken (und Schwächen) liegen!

    Albtraum

    Siehe auch Angst, Geburt, Schreibabys, Schreien.

    Wir werden in der Nacht von einem Wimmern geweckt. Es dringt zu uns durch das Babyfon oder ist direkt neben uns zu hören. Sofort sind wir hellwach und alarmiert. Unser Baby hat irgendwas! Können wir die üblichen Ursachen wie Hunger und Durst, die Körpertemperatur, die volle Windel oder Bauchdrücken ausschließen, kann es sich um einen Albtraum handeln.

    Warum?

    Ja, sogar Babys haben schon böse Träume. Auch sie verarbeiten im Schlaf die Ereignisse des Tages. Waren unschöne dabei oder hat das Baby unangenehme oder schlimme Erfahrungen gemacht, reagiert es mit Albträumen.

    Schlimme Ereignisse oder Erfahrungen können für Babys zum Beispiel laute Musik am Tag sein oder Hektik. Die Geburt ist für viele Kinder eine dramatische Erfahrung, genauso wie das An- und Ausziehen. Lag das Baby vielleicht einmal allein auf seinem Platz und hat nach einem Beschützer gerufen? Hat es ängstlich auf ein Mobile gestarrt oder hatte eine andere Person als Mama oder Papa es auf dem Arm? Hatten wir Angst oder konnte unser Baby unseren Stress spüren? Das alles ist für Babys nicht schön.

    Was tun?

    Unser erster Schritt bei einem Albtraum sollte sein, das Baby zu berühren und leise zu ihm zu sprechen: „Du hast nur einen Albtraum. Ich bin da. Ich passe auf dich auf." Kann das unser Baby nicht trösten, sollten wir es auf den Arm nehmen. Das Gefühl des Getragenwerdens ist für viele Babys ungemein beruhigend. Außerdem kann es uns nun riechen und spürt, dass es nicht allein ist, sondern dass wir da sind. Auch ein Schnuller kann helfen, damit es wieder ruhig schläft.

    Manchmal hilft aber alles nichts. Unser Baby wimmert nicht mehr nur, es schreit das ganze Haus zusammen. Seine Qualen sind so schlimm, dass es sich ausschreien muss. Es muss uns erzählen, was es quält. Wir bleiben in so einer Situation am besten ruhig, ohne hektische Aktivität. Es ist ganz normal, dass Babys alles herausschreien. Sprechen können sie ja noch nicht. Können wir mit einem schreienden Baby nicht in diesem Zimmer bleiben, dann wechseln wir ruhig und langsam den Ort. Dort machen wir es uns gemütlich und hören dem Baby zu. „Ich bin für dich da. Erzähle mir, was dich bedrückt." Hektische Aktivität macht das Baby nur noch aufgewühlter. Also lassen wir das. Wenn sich das Baby beruhigt – das kann durchaus eine Stunde dauern – können wir es wieder zu seinem Schlafplatz bringen. Es wird nun gut schlafen können und am nächsten Tag viel ausgeglichener sein.

    Und wir? Wir machen das Beste daraus. Planen wir für den nächsten Tag viele, wenn auch nur kurze, Pausen ein und gehen ausnahmsweise mal früher schlafen.

    Allergie

    Siehe auch HA-Milch, Unverträglichkeit.

    Jeder kennt jemanden, der unter einer Allergie leidet oder hat selbst mindestens eine. Allergien sind überall zu finden. Schon Babys können sie geerbt haben beziehungsweise können sie ausbilden. Der beste Schutz vor Allergien ist die Milch der Mutter. Ist sie nicht zu haben, sollte es HA-Milch sein – außer es liegt eine Kuhmilch-Allergie vor. Dann braucht das Baby spezielle Nahrung auf der Basis von Soja oder Ziegenmilch.

    Was wir als Erwachsene tun können, um bei unserem Baby Allergien zu verhindern? Wir können dafür sorgen, dass es nicht steril aufwächst, sondern langsam aber sicher Kontakt zu Natur und Dreck bekommt. Sobald es beginnt, sich Dinge in den Mund zu stecken, ist es dafür bereit. Das hilft in der Regel, Allergien vorzubeugen.

    Angst

    Siehe auch Albtraum, Beruhigen, Erste Hilfe, Frust, Grenzen, Hilfe.

    Das Baby

    Neun Monate war unser Baby bei der Mutter rundum versorgt und geborgen. Kaum ist es auf der Welt, sind da tausend neue Eindrücke: Kälte, Hunger, raue Oberflächen, neue Geräusche, Bewegungen, Licht, Farben, Hände, die nach ihm greifen. Und es werden immer mehr. Spielzeuge, Enttäuschungen,Erkältungen, andere Menschen und so weiter. Klar, dass unser Baby da schon mal Angst bekommt. Unsere Aufgabe ist, es zu trösten, es vor zu vielen neuen Eindrücken zu beschützen und ihm zu zeigen, was normal und ungefährlich ist.

    Manchmal sind wir es aber auch, die Ängste bei unserem Baby auslösen. Schauen wir unser Baby unsicher an und denken „Oh, hoffentlich schreit es nicht oder „Ob es wohl schreit?, können wir ganz sicher sein, dass das Kleine schreien wird. Es nimmt unsere Unsicherheit auf. Sie macht ihm Angst, nicht die eigentliche Situation, weswegen wir so schauen. Wir sollten also versuchen, im Umgang mit unserem Kleinen gelassen zu bleiben. Es soll seine eigenen Erfahrungen machen.

    Wir Erwachsene

    Natürlich haben auch wir Erwachsene manchmal Angst. Meistens ist es die Angst, etwas falsch zu machen oder unserem Baby unabsichtlich wehzutun. Haben Sie Vertrauen. Sie sind die besten Bezugspersonen für Ihr Kind. Sie werden das schaffen! Und im Zweifel gibt es dieses Buch oder andere Hilfe.

    Natürlich ist da auch noch die Angst um das Baby, wenn es neue Dinge ausprobiert, gefallen ist oder wenn wir einmal weggehen müssen und es zwar betreut, aber ohne uns zurückbleibt. Wenn wir so ruhig wie möglich sind, fällt es unserem Kleinen leichter, sich selbst entspannt zu sein oder sich zu beruhigen. Außerdem können wir so eher einen klaren Kopf bewahren und das tun, was nötig ist, um unserem Kleinen zu helfen. Das ist nicht nur gut, um in der Situation zurechtzukommen. Bleiben wir ruhig, geben wir unserem Kind Selbstvertrauen. Sind wir immerzu ängstlich, wird sich unser Kleines nichts zutrauen – weder jetzt noch später. Das wäre schade.

    Viele Erwachsene haben Angst vor dem Baby. „Oh weh, wenn ich das tue, dann wird es schreien und alle sehen mich an. Wenn ich jetzt einfach nachgebe, dann ist es zufrieden. „Was ist, wenn das Kind aufwacht und schreit? So dürfen Sie nicht denken. Schieben Sie alle Ängste zur Seite! Wenn das Kind aufwacht, dann braucht es uns und wir werden da sein. Das ist unsere Aufgabe. Wir werden schon zurechtkommen. Im Zweifel muss eben etwas liegen bleiben. Wenn wir nachgeben, wird unser Kind lernen, dass es immer alles bekommt, wenn es nur lange genug schreit. Das klappt im Leben aber nicht. Es muss von uns lernen, dass es Regeln und Grenzen gibt, die nicht verhandelbar sind. Das gilt auch schon für Babys. Bleiben wir konsequent, wird das Kleine dadurch Sicherheit gewinnen. Es wird die Regel akzeptieren und sie auch in Zukunft befolgen.

    Also: Haben wir keine Angst, sondern Vertrauen!

    Ansehen

    Siehe auch Mimik, Müdigkeitszeichen, Sprechen.

    Wir Erwachsene

    Babys sind so süß. Man will am liebsten gar nicht mehr wegsehen. Dieses Gefühl haben nahezu alle Erwachsenen. Was für manche etwas irritierend ist, ist für das Baby selbst unglaublich wichtig. Das Kleine ist fremd in unserer Welt. Es braucht uns, um ihm zu zeigen, was gut ist und was nicht, wovor es Angst haben sollte und was nicht geht. Deswegen sind alle Babys darauf angewiesen, dass wir Großen sie ansehen und ihnen durch unsere Mimik und unsere Sprache zu verstehen geben, was passiert. So lernt das Baby seine Umwelt kennen und später auch sprechen.

    Das Baby

    Schläft das Baby zu Beginn seines Lebens noch viel, wird es bald wacher. Es schaut sich um und sieht sich die Welt an. Wird es müde, dreht es den Kopf weg oder es zieht sich etwas vor die Augen, um nichts mehr sehen zu müssen, sondern um sich ausruhen zu können. Lassen wir das Baby! Es braucht jetzt Schlaf. Wir sollten ihm nun nicht mehr direkt in die Augen sehen, sodass es besser zur Ruhe kommen kann.

    Wird unser Kleines noch etwas älter, dann klappt das mit dem Wegdrehen nur noch bedingt. Das Ansehen wird so elementar, dass es nicht mehr ohne Weiteres einschlafen kann, wenn es noch etwas zu sehen gibt. Wir müssen unserem Kind jetzt helfen. Wir müssen seine Müdigkeit erkennen und es an einen ruhigen Ort bringen, an dem es gut zur Ruhe kommen und einschlafen kann, um neue Kraft zu schöpfen. Das kann bei einem Spaziergang gelingen oder in einem anderen Raum. Am einfachsten ist es natürlich zu Hause, wo es sein eigenes, bekanntes Reich hat.

    Arzt

    Siehe auch Hebamme, Kinderarzt, Osteopath, U-Untersuchungen.

    Der Kinderarzt ist neben der Hebamme der wichtigste Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Gesundheit des Babys. Daher sollten Sie einen Arzt auswählen, bei dem Sie ein gutes Gefühl haben.

    Ein Osteopath kann Ihrem Kleinen helfen, wenn es Probleme mit bestimmten Bewegungen hat. Das Gleiche gilt für einen Physiotherapeuten.

    Der Zahnarzt ist für das Baby noch nicht wichtig, selbst wenn es die ersten Zähne hat. Wenn Sie seine Zähne immer gut putzen, sollte Ihr Kleines keine Probleme haben. Da macht es schon eher Schwierigkeiten, den Mund des Kleinen für den Zahnarzt zu öffnen. Viele Zahnärzte haben zwar Tricks, wie sie es doch schaffen, einen kurzen Blick auf Babys Zähne zu erhaschen. Eine richtige Untersuchung wie bei größeren Kindern ist aber definitiv nicht möglich. Dafür ist das Kind einfach noch zu klein.

    Ein Augenarztbesuch ist für so kleine Kinder ebenfalls nicht zu empfehlen. Die Kontrolle der Augen erfolgt hauptsächlich durch ein Frage-Antwort-Spiel. „Erkennst du, was das ist?" Kann das Kind nicht sprechen, ist eine Untersuchung nicht gut möglich.

    Ein Ohrenarzt ist oft nicht ausgebildet, um das Gehör von Babys zu untersuchen. Das kann ein Pädaudiologe. Ein Besuch ist allerdings nur bei konkreten Anzeichen einer Schwerhörigkeit zu empfehlen. Dann ist er aber unbedingt nötig, um die Sprachentwicklung des Kleinen nicht zu beeinträchtigen.

    Atmen

    Siehe auch Aufpassen, Babyfon, Bewusstlos, Blaue Lippen/Haut, Erste Hilfe, Lagern, Tragen, Überwachung.

    Der erste eigene Atemzug unseres Kleinen ist wundervoll. Er wird etwas überlagert von den Strapazen der Geburt und manchmal sogar davon, dass das Kleine sofort nach der Entbindung künstlich beatmet werden musste. Doch ist er einmal geschafft, haben wir die Gewissheit, dass eine gewaltige Hürde hinter uns liegt.

    Am Anfang fällt dem Baby das Atmen noch schwer. Natürlich, denn es ist etwas völlig Neues, das erst zur Routine werden muss. Daher atmet das Kleine nicht immer regelmäßig. Manchmal bleibt ein Atemzug aus, der nächste ist dann wie ein lauteres Seufzen. Das ist völlig normal und kein Grund zur Besorgnis. Das Baby wird schnell heraus haben, wie es richtig funktioniert.

    Es gibt Kinder, die so mit dem Atmen beschäftigt sind, dass sie andere Dinge leicht davon ablenken – der Schnuller zum Beispiel. Haben sie ihn im Mund, lassen sie das Atmen sein. Bei ihnen sollten wir mit dem Anbieten des Schnullers definitiv noch etwas warten.

    Bleiben die Atemaussetzer, beziehungsweise wird die Haut des Kindes sogar bläulich, dann stimmt die aufgenommene Sauerstoffmenge nicht. Holen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe, sonst drohen schwere Schäden!

    Halten Sie Ihr Kind auf dem Arm oder liegt es, sollten Sie hin und wieder schauen, ob alles in Ordnung ist und es gut atmen kann. Gerade kleine Babys, die sich noch nicht bewegen können, sind davon abhängig, dass wir sie ordentlich lagern und halten.

    Hört Ihr Baby ganz auf zu atmen, beatmen Sie es. Umschließen Sie mit Ihrem Mund die Nase und den Mund des Kleinen und geben Sie ihm so viel Luft, wie in Ihren Mundraum hineinpasst. Nicht mehr. Denken Sie daran, dass das Baby kleiner ist als Sie. Dabei lassen Sie den Kopf des Kleinen möglichst gerade, überstrecken Sie ihn nicht! Denken Sie daran, den Notarzt zu rufen. Wählen Sie die 112 und beantworten Sie die 5 Ws: Wer? Was ist passiert? Wo? Wie viele Verletzte? Warten auf Rückfragen. Legen Sie nicht auf! Der Mitarbeiter wird Sie begleiten, bis der Notarzt bei Ihnen ist.

    Aufmerksamkeit

    Siehe auch Faszination, Respekt, Spielen, Wertschätzung.

    Wir Erwachsene

    Unsere Kinder verdienen unsere Aufmerksamkeit. Wir lieben sie, also sollten wir auf sie eingehen und aufmerksam für sie da sein – ohne Smartphone, Hausarbeit, Job oder Ähnliches. Klar, das geht nicht immer und das ist auch nicht nötig. Aber wir müssen darauf achten, dass unser Baby neben allem, was wir sonst noch tun wollen und müssen, nicht zu kurz kommt. Es kann sich viel besser entwickeln, wenn es seine Bezugspersonen als Vorbilder direkt bei sich hat.

    Das Baby

    Ist unser Kind klein, fordert es unsere Aufmerksamkeit und Fürsorge durch Schreien ein. Wird es älter, hat es noch andere Möglichkeiten. Es kann uns berühren oder rufen, wenn es etwas von uns möchte. Ein „Ah genügt. Vielleicht kann es auch schon „Da sagen und so unsere Aufmerksamkeit auf das lenken, was es interessiert.

    Neben dieser positiven Aufmerksamkeit gibt es natürlich noch die negative Aufmerksamkeit. Unser Kind kann etwas anstellen. Schon kleine Krabbler wissen gut, dass sie die Blumen eigentlich nicht auf eigene Faust umtopfen dürfen oder dass die Bücher im Regal bleiben sollen. Aber sie halten sich trotzdem nicht daran. Sie warten oft sogar noch, bis wir auch wirklich hinschauen. Sie grinsen frech und legen los. Und wir gehen hin und beschäftigen uns mit ihnen. Klar schimpfen wir. Aber unserem Kind ist diese Art der negativen Aufmerksamkeit lieber als überhaupt keine. Es ist nun an uns, unserem Kind in Zukunft etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es genügt oft schon, ihm kurz zuzuhören oder zwischendurch ein kleines Spiel zu spielen, um ihm zu zeigen, dass wir es lieb haben. So hat es ausreichend Aufmerksamkeit und braucht die negative nicht mehr.

    Aufpassen

    Siehe auch Sicherheit, Weinen.

    Schon während der Schwangerschaft haben wir nicht nur auf die Mutter, sondern auch auf das Baby geachtet. Nun ist es da und wir müssen umso mehr auf es aufpassen.

    Das Baby

    Ein Baby kann noch nicht viel. Sorge für sich selbst ist für das Baby gleichbedeutend mit dem Ruf nach Hilfe. Fühlt es sich nicht wohl, schreit es. Aber auch wenn es nicht schreit, müssen wir aufpassen und aufmerksam sein. Liegt es auf Spielzeug? Sitzt die Kleidung gut oder bildet sie störende Falten? Zwickt vielleicht etwas? Ist die Temperatur okay? Ist zu viel Zugluft da? Ist es zu laut oder zu hektisch? Liegt das Baby sicher? Halten wir es so, dass vor allem sein Rücken nicht verdreht wird und es gut Luft bekommt?

    Kleine Entdecker

    Wird unser Kleines größer, kann es sich selbst von unangenehmen Dingen wegbewegen – und zu interessanten hin. Jetzt heißt es für uns, aufzupassen, dass es das gut schafft. Weder seine Kleidung noch sonstige Dinge wie Schnullerketten sollten es bei seiner Bewegung behindern.

    Und natürlich müssen wir schauen, wo der kleine Entdecker hin will. Kann er den Tisch abräumen? Blumen ausbuddeln und essen? Die Treppe herunterfallen? Da das Kind nach wie vor noch klein ist und dazu nicht sprechen kann, müssen wir weiter für es mitdenken. Könnte etwas unangenehm sein? Braucht es etwas? Ist seine Umgebung sicher?

    Ja, das klingt anstrengend. Aber wir als Vertrauenspersonen des Kindes sind definitiv die Experten. Wir haben Zeit zum Üben und die beste Motivation der Welt: Es ist unser Kind, das uns vertraut und uns bedingungslos lieb hat!

    Aufstoßen

    Siehe auch Fläschchen, Speikinder, Stillen, Trinkverhalten.

    Babys saugen Milch. Logisch. Aber je nach dem Trinkverhalten des Kindes bekommt es nicht nur Milch, sondern auch Luft in den Magen. Fläschchentrinker haben oft ebenfalls dieses Problem. Die Luft drückt unangenehm im Bauchraum und muss wieder heraus. Daher sollte ein Baby nach dem Trinken aufrecht gehalten werden. So kann es aufstoßen (rülpsen) und die Luft herauslassen.

    Bitte klopfen Sie Ihrem Baby nicht auf den Rücken und wippen Sie es auch nicht hektisch. Beides hilft dem Aufstoßen nicht. Es schafft stattdessen Unruhe bei dem Kleinen. Es genügt wirklich, das Kind einfach aufrecht zu halten. Hat es aufgestoßen, dann können Sie gerne mit ihm Bewegungsspiele spielen, bei denen es hüpfen darf.

    Augen

    Siehe auch Bindehautentzündung, Schnupfen, Wimpern.

    Babys werden meist mit blauen Augen geboren. Aber die Farbe kann sich im Laufe des ersten Jahres noch verändern. Erst dann haben Kinder ihre endgültige Augenfarbe.

    Viele Babys können gleich nach der Entbindung ihre Augen kaum oder nur schwer öffnen. Das liegt daran, dass der Kopf durch die Geburt und die Zeit in der engen Gebärmutter gestaucht worden ist. In den nächsten Tagen wird sich der Kopf entfalten, dann ist es kein Problem mehr, die Augen weit zu öffnen und über die Wunder der Welt zu staunen.

    Bei ihrer Geburt sehen Babys zwei verschiedene Bilder – eines mit jedem Auge. Das Gehirn lässt zunächst beide Bilder nebeneinander stehen. Dass es sich teilweise um dasselbe handelt, lernt es erst. Solange das Gehirn zwei Bilder sieht, funktioniert das räumliche Sehen noch nicht. Daher greifen Babys zuerst so ungezielt nach etwas und auch nur mit einer Hand.

    Kann das Baby gezielt greifen und sogar Dinge von einer Hand in die andere nehmen, ist es ihm gelungen, beide Augenbilder zu synchronisieren. Eine wunderbare Leistung seines kleinen Gehirns und ein riesiger Schritt in die Welt der „Großen". So scharf wie ein Erwachsener sieht das Baby allerdings noch lange nicht. Das braucht Zeit.

    Ausflug

    Siehe auch Autositz, Besuch bekommen, Besuchen gehen, Erste Hilfe-Set, Fahrradsitz, Feste, Kälteschutz, Sonnenschutz, Spielplatz, Tragesystem, Überforderung, Unterwegs, Wickeltasche.

    „Wollen wir heute nicht mal etwas unternehmen? „Ja klar! Auch mit Baby sind Ausflüge selbstverständlich kein Problem. Wir Erwachsene müssen aber darauf achten, wohin wir gehen. Ist es dort sehr laut, sehr hell oder auf andere Weise aufregend? Dann sollten wir nicht zu lange bleiben und dafür sorgen, dass das Baby immer direkt bei uns sein kann. So fühlt es sich sicherer.

    Was wir für den Ausflug brauchen, hängt von unserem Ziel ab. Sind wir draußen, müssen wir für die jeweilige Witterung gerüstet sein. Ist es sonnig, benötigen wir Sonnencreme und ein Mützchen mit Schild, beziehungsweise einen anderen Sonnenschutz. Ist es kalt und windig, sind natürlich warme Kleidung und eine Decke angesagt. Eine Fettcreme oder Wind-und-Wetter-Balsam für das Gesicht sind zu empfehlen.

    Können wir den Kinderwagen mitnehmen oder brauchen wir ein Tragesystem?

    Auf jeden Fall benötigen wir eine gut gefüllte Wickeltasche. Auch ein Erste Hilfe-Set kann bei kleinen Entdeckern nicht schaden.

    Egal was wir mit dem Baby unternehmen: Es wird es genießen, bei uns zu sein. Aber wir dürfen unser Kleines nicht überfordern. Sonst bekommen wir später die Quittung durch ausdauerndes Schreien, bis es seine Erlebnisse verarbeitet hat.

    Ausschlag

    Siehe auch Allergie, Blutschwamm, Fieber, Immunsystem, Neugeborenen-Akne, Neurodermitis, Pilzinfektion, Sabbern, Storchenbiss, Unverträglichkeit, Wund.

    „Huch, was ist das?" Babys Haut sieht verändert aus – rot, mit Pickeln oder mit Punkten. Unser Kleines hat einen Ausschlag. Grundsätzlich ist ein Ausschlag nichts Schlimmes. Es kommt öfter vor. Woher der Ausschlag kommt, ist unterschiedlich.

    Treten die Pickel hauptsächlich im Gesicht auf, kann es sich um die sogenannte Neugeborenen-Akne handeln.

    Sind die Pickel an Stellen zu finden, an denen das Baby schwitzt, dann handelt es sich um sogenannte Hitzepickel.

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