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Christus ist unser Bruder: Vorträge und Reden von Bruno Gröning 1951 - 1957
Christus ist unser Bruder: Vorträge und Reden von Bruno Gröning 1951 - 1957
Christus ist unser Bruder: Vorträge und Reden von Bruno Gröning 1951 - 1957
eBook315 Seiten4 Stunden

Christus ist unser Bruder: Vorträge und Reden von Bruno Gröning 1951 - 1957

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Über dieses E-Book

Bruno Gröning 1906 bis 1959. Wie früher so auch heute erleben Menschen durch die göttliche Kraft Hilfen und Heilungen auf dem geistigen Weg. Dieses Buch enthält Vorträge und Reden von Bruno Gröning von 1951 bis 1957.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum8. März 2021
ISBN9783753468365
Christus ist unser Bruder: Vorträge und Reden von Bruno Gröning 1951 - 1957
Autor

Petra Michaela Schneider

Mein Name ist Petra Michaela Schneider. Seit 6 Jahren beschäftige ich mich mit Bruno Gröning und der Lehre Gottes. Mein Leben hat sich auch sehr zum Positiven verändert. Voller Dankbarkeit schreibe ich dieses Buch, damit alle Menschen die Möglichkeit haben, diese besondere Lehre kennenzulernen.

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    Buchvorschau

    Christus ist unser Bruder - Petra Michaela Schneider

    Quellenverzeichnis:

    Mit freundlicher Genehmigung der Bruno Gröning Stiftung

    Auf sprachliche oder grammatikalische Korrekturen im Text wurde bewusst verzichtet, um die Authentizität der Quelle zu gewährleisten.

    Coverfoto (Sonnenuntergang am Attersee) von Hanna Keintzel

    Inhaltsverzeichnis

    Vortrag von Bruno Gröning, Gräfelfing, 5. April 1951, nachmittags

    Vortrag von Bruno Gröning, Gräfelfing, 5. April 1951, abends

    Vortrag von Bruno Gröning, Gräfelfing, 19. April 1951

    Vortrag von Bruno Gröning, Weilheim, 7. Mai 1951

    Vortrag von Bruno Gröning, Graz, 17. Oktober 1955

    Vortrag von Bruno Gröning, 30.3.1956 (Karfreitag), Plochingen

    Vortrag von Bruno Gröning, Pirmasens, 21.12.1956

    Vortrag von Bruno Gröning, Pirmasens, 1956

    Vortrag von Bruno Gröning, Karlsruhe, 5. Oktober 1957

    Vortrag von Bruno Gröning, Plochingen, 27. Oktober 1957

    Vortrag von Bruno Gröning, Weihnachten 1957

    Vortrag von Bruno Gröning, Gräfelfing, 5. April 1951,

    nachmittags

    „Ich glaube nicht nur, sondern ich kann mit

    Bestimmtheit„ sagen ..."

    Hinweis

    Dies ist eine Abschrift des stenografisch protokollierten Vortrags von Bruno Gröning, den er am Nachmittag des 5. April 1951 im Fremdenheim Weikersheim in Gräfelfing bei München gehalten hat.

    Grüß Gott! Meine lieben Heilungssuchenden!

    Ich glaube nicht nur, sondern ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass Herr Dr. Trampler Ihnen allen soviel mit auf den Weg gegeben hat, wie Sie sich hierin zu verhalten haben, warum und worauf es ankommt. Sie alle müssen wissen, wonach Sie hierher gekommen sind. Ich gebe Ihnen zu wissen, dass ich Heilverbot habe und sage dazu, dass nicht ich heile, sondern dass es über meinen Körper geht, und das, was da heraus geht, das sind die Heilwellen, die Sie nur empfangen können, wenn Sie sich diesem Guten, diesem Göttlichen nicht dagegen stellen, wenn Sie wissen, worauf es hier ankommt.

    Ich selbst stehe vor Ihnen wie ein Wegweiser. Ich fasse mich kurz: Ich will Ihnen selbst keinen großen Vortrag halten. Ich will Ihnen den eigentlichen Weg zeigen, von dem Sie ganz abgekommen sind und das ist der wahre göttliche Weg. Das ist die große Umkehr. Dieser Weg ist zu gehen, von dem Sie sich haben ablocken lassen. Heute stehen Sie so weit zurück. Das heißt, sie stehen auf dem Irrwege, Sie selbst können es nicht erlangen, denn Sie sind von dem Eigentlichen abgekommen. Wenn Menschen glauben, wenn sie zu den größten Kirchenbesuchern zählen, glauben sie an Gott – ja, wenn sie ein Gebetchen nach dem andern verrichten und sagen, sie glauben an Gott, dann ist es abgetan; das ist wie wenn ich sage, ich halte große Vorträge und dann ist noch nichts geschehen. Wenn Sie sagen, Sie sollen und sind nicht so. Nein, Sie müssen mit Taten beweisen, dass Sie tatsächlich den wahren göttlichen Glauben in sich tragen. Und weil der Mensch von dem ganz abgekommen ist, weiß er von allem diesem auch nichts. Ich will Ihnen nun den Weg zeigen. Lasst Taten sprechen! Genau wie ich es tue, indem ich Taten sprechen lasse. Mein Reden dient nur zu Aufklärung.

    Aber warum soll ich immer sprechen? Es gibt nicht genügend Menschen, die es auch tun können. Nehmen Sie ganz kurz das Neue Testament (ich habe es noch nicht gelesen und doch weiß ich, wie es früher war) und vergleichen Sie es mit dem, was schon geschehen ist. Dann haben Sie alles. Ich sage Ihnen ganz kurz: Es ist ja schon so viel geschehen (bewiesen worden), dass ich bei den Heilungen nicht anwesend sein brauche. Und das ist auch recht. Siehe Herford – ich nenne nur zwei Plätzchen –, siehe Traberhof, wo Menschen sich ansammelten, in der Hoffnung, geheilt zu werden. Und wenn Sie mit dem festen Glauben gekommen sind – und ich sage nach wie vor, wenn Sie die Reife haben, wenn Sie es wert sind, geholfen zu werden – so geschieht es auch. Was soll ich Ihnen viel aufzählen? Es würde zu weit führen! Es wäre ein Anfang ohne Ende. Der Mensch nennt es „Wunder", weil er ganz abgekommen ist. Ich sage Ihnen nicht, dass es ein Wunder ist. Von menschlicher Seite ... (Stenogrammlücke). Es ist nicht nur heute, es ist auch früher schon gewesen, dass man tote Körper wieder ins Leben zurückrufen konnte. Auch das ist schon da gewesen.

    Es hat auch Geheilte gegeben, die ihre Heilung, das heißt ihre Gesundheit, wieder verloren haben. Woran liegt es? Es kommt ganz darauf an, in welche Umgebung, in welche Hände man sich begibt. Der Neid ist groß und das spielt hier eine ganz große Rolle. Und gerade deswegen, weil es so ist, äußern Sie von all dem nichts und da Sie ganz von diesem Weg abgekommen sind. Da will ich Sie zurückführen.

    Die satanische Macht ist groß geworden. Ich selbst habe ja weiter nichts zu tun, als diese zu bekämpfen. Und das andere geschieht von selbst. Was soll ich Ihnen viel erzählen? Sie würden ...(Stenogrammlücke) bekommen. Sie würden sagen: „Pfui!" So was gibt es ... Aber ich will Sie damit nicht belasten. Sie selbst haben es im Gefühl, wenn Sie den einen oder andern Menschen nicht mehr riechen können, wie Sie sagen. Sie werden unruhig, auch in dem Frieden gestört. Auch wenn ein einzelnes Familienmitglied mit einem schlechten Menschen zusammengekommen ist, versetzt er einen andern in eine Unruhe. Das ist die ausgesprochene satanische Macht. Es gibt immer zwei Seiten. So auch hier. Immer Böses und Gutes. Warum sind Sie leidend? Warum sind Sie krank? Weil Ihnen nie der rechte Weg gezeigt wurde. Nicht wie Menschen glauben, das wäre eine Strafe Gottes. Es ist damit zu vergleichen, wie wenn ein Kind das Elternhaus verlässt. Da können die Eltern die Hände nicht mehr drüber halten, sie können das Kind nicht mehr schützen. So haben auch wir unsern Vater verlassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir allein nur Kinder Gottes sind. Nur er kann uns helfen. Und er wird uns helfen, wenn wir den Weg wieder zu ihm gefunden haben.

    Ich bitte Sie, sich von jetzt ab nicht mehr mit Ihrem Leiden zu beschäftigen. Wer sich damit beschäftigt, beschäftigt sich mit dem Satan. Er hat es nicht nötig. Geben Sie Obacht, was in und an ihrem Körper sich Neues bemerkbar macht. Mich brauchen Sie nicht zu prüfen. Ich habe meine Prüfungen – ich kann es sagen – mit „gut, vielleicht auch „sehr gut bestanden. Aber das darf ich mir nicht zulegen. Damit Sie mich nicht verkennen: So leidend wie Sie heute noch sind, noch leidender bin ich es selbst gewesen. Sie konnten noch hierher kommen, nach hierher kommen. Das konnte ich nicht. Und wenn ich sage, ich habe alle Krankheiten durchgemacht und habe nie an Gott gezweifelt. Nein, mit seiner Hilfe bin ich gesund geworden! Und weil ich diesen Weg gegangen bin, habe ich Ihnen empfohlen, nicht an der göttlichen Macht zu zweifeln. Und mir ist es tatsächlich verlockend, weil mir die göttlichen Kräfte in die Wiege gelegt worden sind und bin deswegen das, was ich heute bin. Und ich wurde Prüfungen unterzogen, bin aber nie von dem geraden Weg abgegangen. Ich habe nie gezweifelt, habe mich nie abziehen lassen. – Deswegen wurde ich von Menschen ohne mein Dazutun in die Öffentlichkeit gezerrt.

    Beschämend ist es nur, dass Menschen es immer wieder wagen, an dieses Plätzchen zu kommen, die keine Heilung suchen, sondern das Schlechte suchen, um diese Heilung zu stören. Diese Menschen tauchen überall auf. Ich kann nur eines dazu sagen: Sollen sie sehen, dass sie dabei gut abkommen, was ich bezweifle. Tut mir persönlich nicht weh. Wer dazu steht, ist Kranker und weiß, was ihm die Gesundheit Wert ist. Wer aber so durchgeschlüpft ist und glaubt, dass ihm durch mein Tun und Wirken das Brot genommen wird, der täuscht sich. Mir kann kein Mensch mein Tun und Wirken verbieten. Im Gegenteil, das habe ich von Herford aus schon immer gesagt. Und diese Menschen die es täten, sind klein, sind gehässig und zeigen, wie schlecht sie sind. – Ich brauche mich nicht zu verantworten! Sie selbst müssen es, und zwar nicht nur vor den deutschen Menschen, sondern vor allen Menschen dieser Erde! Die Verantwortung, die tragen sie selbst! – Und jetzt bitte ich Sie, sich selbst zu prüfen. Ich sagte zu Anfang: Nicht ich, sondern es heilt. Ich hoffe, dass Sie mich verstanden haben. Prüfen Sie sich selbst, was jetzt in und an Ihrem Körper Neues in Erscheinung tritt!

    (Kleine Pause)

    Ich darf wohl eine Frage stellen? Wer ist mit Schmerzen hierher gekommen und hat sie schon verloren? – Keiner. – Alles gesunde Menschen. – Sie brauchen sich dessen nicht zu schämen! Ich kann Sie einzeln heraus bitten. Wer hat seine Schmerzen schon verloren? – „Ich habe das Gefühl! – Sind Sie alle ohne Schmerzen gekommen? – „Ich habe das Gefühl! – Haben Sie sie noch? – „Nein!" – Dann sind sie weg. (Ein anderer meldet sich:) „Ich habe sie auch verloren! – Wer noch? Wer noch? – „Verloren! – Ja, melden Sie sich doch! Ich schäme mich ja auch nicht, obwohl ich bald für mein Tun sitzen oder stehen werde. Ich bleibe lieber stehen. – „Ich habe meine Schmerzen erhöht! – Prima! – „Ich auch! – „Ich auch!" – Prima, Regelungsschmerz! Denn in Gliedern und Organen, die bisher tot waren, wo das neue Leben hineinkommt, muss es sich ja bemerkbar machen.

    Ich habe gestern ein Kind gesprochen, das erst 30 Jahre alt ist und dazu 28 Jahre gelähmt und gestern zum ersten Male ein Fühlen darin. Sie sagte selbst, dass ihr Arzt sie ruhig drücken, darauf schlagen oder durchstechen konnte, ohne dass sie etwas fühlte. Die Beinchen waren kalt, nichts regte sich darin. Und jetzt darf man sie nicht anfassen. Jetzt merkt sie, dass sie Leben im Körper hat. Logisch. – Ich bitte aber, nicht dem Irrtum zu verfallen, die alle zu mir gekommen sind, dass sie ein Recht auf Heilung haben. Es liegt an jedem Menschen selbst, wie er dazu steht. – Warum, wieso, weshalb es mir möglich ist, habe ich Ihnen in kurzen Worten zu verstehen gegeben. Und nicht, dass Menschen glauben, die hierher gekommen sind und bösen Willens, sind satanische Menschen, wie ich sie lieber nur nenne (man muss ein Kind beim Namen rufen, sonst hört es nicht), nichts unversucht gelassen haben – ich habe jetzt so einen Fall herausgepickt –, zu schädigen und haben gesagt: „Ihm konnte er doch nicht helfen!" Der Mensch weiß ja gar nicht, ob ich helfen wollte, würde oder ob er das gewollt hat. Ich kann kein Mantelträger sein. Der Mensch ist so versteckt, hier so, hier wieder anders, gerade wie jeder es will. Das bin ich nicht.

    Hat sonst noch jemand Schmerzen? – Die alten Schmerzen? Haben Sie das früher schon gehabt? Haben Sie neue hinzugekriegt! Ein Zeichen dafür, dass es sich regelte. Da muss es durch die Pumpstation. – Bitte mir nichts von Ihrem Leiden zu erzählen, sonst halten Sie es fest. Geben Sie es frei und beobachten Sie! – Was ist mit Ihrem Kopf? – „Frei! – Schön, ist gleich an der Schalttafel dran, wenn alles richtig geschaltet ist. – „Kribbeln im Kopf! – Damit Sie Bescheid wissen, wie alles so vor sich geht, deswegen frage ich. Und hier? (Sie sind zu rasch!) – „Wie wenn Ameisen durchgehen würden. – Früher schon gehabt? – „Nein. Ganz schwere Hände! Schmerzen! – Die alten Schmerzen? – „Jawohl! – Ziehen Sie mal am rechten Ohrläppchen! Fest! Ich denke, Sie wollen ein Mann sein? Sie sind zu rasch! Was machen Ihre Schmerzen? – „Sind weg! – Sie müssen nicht mehr darauf sitzen, damit Ihre Schmerzen weggehen! Ich frage nur deshalb. Sie haben hier Zeit, Ihren Körper selbst zu prüfen. Es heilt; ich behaupte mich nach wie vor. Was geht in Ihrem Körper vor? Was hat sich da verändert? In Zukunft bitte ich Sie, sich nicht so sehr mit der Krankheit beschäftigen. Ich habe ja gesagt, dass es tatsächlich sein wird, dass in Zukunft fast jeder Mensch sein eigner Arzt sein wird.

    Satanisches Werk ist es: Zuerst nagt es ein bisschen am Menschenkörper, man ist ein klein wenig angekränkelt und dann wrackt der Mensch in sich zusammen. Nicht der Mensch darf sagen; Das ist ein Gezeichneter! Nein, die Gezeichneten stelle ich selbst heraus, damit Sie wissen, wer sie sind. Das habe ich mit einem kleinen Teil getan, aber Sie sollen mehr zu wissen kriegen. (Junges Mädchen steht auf:) „Herr Gröning, ich habe Anfälle; ich war früher gesund! – Sie sollen nicht an Ihre Krankheit denken! – „Ich möchte ganz gesund sein! – Das wünsche ich Ihnen auch! – „Nur ein Kribbeln!" – Was ist jetzt? Heben Sie doch mal den Arm hoch. Nicht so anstrengen! – In Augsburg geschah in Anwesenheit eines Arztes (ich war ja nicht im gleichen Zimmer): Ein 73-jähriger alter Mann hat die Stützen auf die Erde geworfen. – Diesem Arzt habe ich noch mehr gezeigt. Und deswegen kann es mir keiner verübeln. Diese Menschen, die sich unwissend an mein Leben gehängt haben, diese Menschen werde ich noch eines anderen belehren! – Sie sperren sich! Das darf nicht sein! Das gibt ein Stoppen. So kann der Körper nicht durchbluten. Überlassen Sie alles sich selbst!

    Und nicht die Einstellung haben: „Gleich muss es gehen!" Das Recht steht keinem Menschen zu!

    Er soll sich nur selbst hin und her prüfen und dann wird er schon selbst zustimmen können, wonach er gekommen ist. Hier liegt es an jedem Menschen selbst. Und so nach und nach, wenn Sie die Reife haben, werden Sie das erlangen, was Sie brauchen, um gesund zu werden. Ich bitte Sie aber dann: 90 Prozent der Anwesenden empfangen die Heilung – etwas Abfall ist immer darunter – Sie müssen erst die Reife haben. Aber wenn dieses geschehen ist, werden Sie auch zu Ihrer Heilung kommen. Aber wenn dieses geschehen ist, bitte ich Sie, mir zu schreiben, denn ich brauche etwas, um diesen Menschen die Augen auszuwischen. Es ist schon ein kleines Stapelchen da und ein zweites und ein drittes, aber es kann nicht genug sein.

    Ich hoffe, dass Sie mich verstanden haben. Ich hoffe, dass Sie gewusst haben, wonach Sie gekommen sind! Und ich hoffe, dass Sie diesen Weg eingeschlagen, den ich Ihnen empfohlen habe, denn es ist der einzige Weg, wie wir Menschen wieder wie früher werden und Heilströme empfangen können. Vergleichen Sie sich mit einer Glühbirne oder mit einem Radiogerät. Wenn Sie sich nicht einstellen, können Sie die Welle des Senders nicht empfangen. Diese Vergleiche können Sie selbst machen und dann wissen, um was es geht. Lassen Sie sich von niemanden stören, und machen Sie für mich keine Propaganda! Wenn Sie die Gesundheit erlangt haben, so danken Sie dem Herrgott dafür! Und gehen Sie nicht in die Kirche, um nur Ihr Gebetchen runterzuleiern! Nein, setzen die Gebete, die Sie über die Lippen haben gehen lassen, in die Tat um! Lieben Sie Ihren Nächsten wie sich selbst! Nicht Gleiches mit Gleichem vergelten! Zeigen Sie, dass Sie ein guter, dass Sie ein besserer, dass Sie ein Mensch sind!

    Ich bitte Sie, in diesem Raum noch eine kurze Weile zu verbleiben, obwohl ich Sie vorher verlassen werde und bitte Sie, Ihren Körper zu beobachten. Aber Verlangen von menschlicher Seite komme ich nicht nach! Wo ich am vergangenen Sonntag war, sagte mir eine Frau: „Sie haben im Nebenzimmer noch kranke Menschen, die auf Sie warten! Ich sagte: „Liebe Frau, die sind schon lange behandelt, die kochen schon! Und ich habe den Arzt gebeten, sich zu überzeugen. Und hier ist es so: Herr Dr. Trampler hat mich gebeten, ein paar Worte zu sprechen. Deswegen bin ich hier und habe Ihnen wenige Worte mit auf den Weg gegeben.

    Und so wünsche ich Ihnen für Ihr weiteres Leben alles Gute! Nicht an materiellen Dingen! Nein, ich sage: Reich sein heißt gesund sein! Lassen Sie sich nicht verleiten, mich zu prüfen! Nein, prüfen Sie sich bitte selbst! Und zum Schluss will ich nicht verfehlen, auch diesen Menschen zu helfen, wenn es ihr Wunsch ist, wenn Sie mit dem herzlichen Wunsch hierher gekommen sind und denken: „Anstatt ich – der Kranke zu Hause wartet auch auf Heilung!" Er kann nur nicht kommen, und ich kann auch nicht zu jedem Menschen gehen. Ich habe nicht die Möglichkeiten, zu diesen einzelnen Kranken zu gehen. Aber ich mache es wie üblich: Wenn es Ihr herzlicher Wunsch ist, dass einer oder der andere Ihrer Angehörigen und Bekannten, dass Sie ihm die Gesundheit von ganzem Herzen wünschen, so soll auch dieses geschehen, wenn es Ihr herzlicher Wunsch ist.

    Ich bitte, den Kranken zu befragen, was sich in dieser Minute in seinem Körper bemerkbar gemacht hat. Ich habe es nicht nötig, Ihnen zu erzählen, was schon in dieser Minute geschehen ist. Es liegt an Ihrem Glauben, dass Sie mit dem göttlichen Glauben leben. Und wenn Sie ihn verloren haben, dass Sie bereit sind, um gutzumachen. Ich selbst kann keine Sünden vergeben, das müssen Sie selbst möglich machen! Worum ich Sie auch bitte, das baldmöglichst zu tun und Ihre Güte beweisen durch Taten. Ich hoffe, dass Sie mich verstanden haben, denn reich sein heißt gesund sein!

    Vortrag von Bruno Gröning, Gräfelfing, 5. April 1951,

    abends

    „Ich bitte die, die aus Neugierde gekommen sind ..."

    Hinweis

    Dies ist eine Abschrift des stenografisch protokollierten Vortrags von Bruno Gröning, den er am 5. April 1951 im Fremdenheim Weikersheim in Gräfelfing bei München gehalten hat.

    Meine lieben Heilungssuchenden!

    Ich bitte die, die aus Neugierde gekommen sind, entweder sich umzustellen oder den Raum zu verlassen!

    Ich weiß, dass Herr Dr. Trampler Ihnen schon viel erzählt hat, dass ich eigentlich gar nicht mehr kommen müsste. Ich weiß, dass hier einige vorhanden sind, die glauben, etwas aufschnappen zu können, um hinterher klug zu reden. Ich kann nur sagen, wie dumm, wie hässlich sie sind!

    Denn hier geht es um kranke Menschen, die nichts unversucht lassen, wieder gesund zu werden, ihr Leiden loszuwerden. Das Schmerzlichste ist, dass Menschen immer wieder hierher kommen, wo Menschen sind, die gesund werden wollen, um zu stören! Hier kann ich nur warnen!

    Was weiß der Mensch von meinem Tun und Wirken? Wie können sich Menschen erdreisten, dagegen zu stehen, bei Menschen, die schon eine volle Heilung oder Linderung erfahren haben! Wie können sie das?

    Wenn sie sich selbst nicht vom Leiden befreien können, dann ist dies in ihren Augen beschämend für sie selbst. Ich aber habe gesagt, sie sollen nur kommen, sie sollen nur mithelfen, dass der Mensch endlich aus seinem Elend heraus steigen kann; denn ich halte es bis heute nicht für angebracht, sie zu beschimpfen!

    Mir ist jeder Mensch gleich, ob er arm ist oder reich; denn reich sein heißt gesund sein. Aber dass man mich in meinem Tun und Wirken stört, das ist eine Schmutzigkeit; denn hier zeigt der Mensch, wie klein und schmutzig er ist. Hier zeigt er seine Visitenkarte. Ich wollte sehen, wie es diesen Menschen zumute ist, die Heilung erfahren haben. Ich weiß, es sind nicht nur Hunderte, es sind Tausende, die auf diese Stunde warten.

    Schmutzig sind die Menschen, die sich erdreisten, die nicht gesehen haben und einfach drauflos schimpfen und nichts unversucht lassen, den armen Kranken davon abzuhalten. Wie dort, so gibt es überall schlechte Menschen. Und wer zu den Verführten zählt, da will ich auch nichts unversucht lassen, diese Menschen eines anderen zu belehren.

    Es würde zu weit führen, wenn ich Ihnen da alles mit auf den Weg geben würde, was der Mensch bis heute noch nicht gewusst hat. Nicht ich gehöre auf die Anklagebank, sondern viele andere. Und ich sage immer: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und vergelte nicht Gleiches mit Gleichem.

    Wenn der Nächste unwissend ist, so ist er aufzuklären. Diese Lehre ist keine neue Lehre. Der Mensch ist nur vom Weg, auf dem er einmal war, abgekommen. Er hat sich ablenken lassen und glaubt, sich mit seiner Daseinsberechtigung zu behaupten und glaubt, wenn er sich Mittel verschafft, reich zu sein. Ich sage nach wie vor: Reich sein, heißt gesund sein!

    Das Ziel, das andere sich als Ziel gesetzt haben, ist falsch. Wir müssen zu dem Weg zurück, von dem wir abgekommen sind, denn dort werden wir Hilfe, werden wir Heilung erhalten. Wenn Menschen mich bei dem Weg, den ich gegangen bin, mit Schmutz und Dreck beworfen haben – es hat mich nicht gestört. Von einem Schlechten kann ich nur Schlechtes erwarten. Von einem Guten nur Gutes, das ist eine Selbstverständlichkeit.

    Genauso aber lasse ich mich von Menschen nicht prüfen. Der Mensch hat mit sich selbst so viel zu tun, wenn er sich selbst prüft. Beobachten Sie Ihren eigenen Körper. Es geschieht das, was geschehen soll. Würden Sie sich mit anderen Dingen beschäftigen, würde Derartiges nicht geschehen.

    Durch dieses kleine Kügelchen geschieht so viel – (zu Frau D.:) Als ich am Sonntag in Ihrem Hause war, war da ein Mensch, der nichts unversucht gelassen hat, Menschen zu heilen. Er sagte, er sei ein Schulmediziner. Ich bin kein Mensch, der verbietet, sich von anderen Menschen heilen zu lassen. Ich werde keinem verbieten, ein Medikament einzunehmen – noch dazu raten! Er sagte: „Ich komme nicht weiter. Keiner weiß die Ursache der Krankheit, die das Kind mit sich tragen muss."

    Mit einer Leichtigkeit gebe ich einem Menschen ein Krankheitsbild ein. Ich habe auch diesem Menschen, weil er es selbst verlangt hat, genauestens den menschlichen Körper beschrieben und den Organismus und wie es möglich ist, dass die Heilung zustande kommt. Ich habe angeboten, wenn ich etwas Falsches sagen sollte, dass er mich korrigieren sollte. Er konnte es aber nicht.

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