Pflanzen der Lust: Natürliche Potenzmittel zur Steigerung der Libido bei Mann & Frau
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Über dieses E-Book
Was aber, wenn die Leidenschaft nachlässt oder ganz verschwindet? Sei es durch körperliche Beschwerden, psychische Belastungen, Stress oder andere Störfaktoren, die unsere Lust beeinflussen? Denn wer wünscht sich nicht sexuelle Erfüllung ein Leben lang? Dieses Buch zeigt, wie Sie die Kraft der Natur nutzen können, um sexuelle Erfüllung bis ins hohe Alter zu erleben. Es räumt außerdem mit zahlreichen Mythen auf, oder halten Austern oder Spargel als Aphrodisiaka wirklich, was sie versprechen? Lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie Ihre Lust − neu.
Dr. Jan-Dirk Fauteck
Dr. med. Jan-Dirk Fauteck ist Präventivmediziner und Chronobiologe und erforscht seit Jahrzehnten die Rolle der inneren Uhr im menschlichen Organismus. Er ist überzeugt, dass der Schlüssel zu einem langen gesunden Leben auf Melatonin basiert. Fauteck ist Gründungsmitglied und wissenschaftlicher Leiter der Fortbildungsakademie für präventionsmedizinisch interessierte Ärzte ea3m, European Academy of Preventive and Anti-Aging Medicine.
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Buchvorschau
Pflanzen der Lust - Dr. Jan-Dirk Fauteck
I. GRUNDLAGEN DER LIBIDOFORSCHUNG
Sex, das Lebenselixier
Sex gehört zum Leben. Er stillt unser Bedürfnis nach Geborgenheit und Nähe und ist wichtig für unser Wohlbefinden. – Ein wahres Lebenselixier, das sinnliche Glücksgefühle hervorruft und für viele Menschen den „Himmel auf Erden" (Ahlers 2017a) bedeutet. Sex kann aber noch viel mehr, sorgt er doch für den Erhalt unserer physischen und auch psychischen Gesundheit. Die Voraussetzung dafür ist die richtige Balance: von psychischen, körperlichen und sozialen Faktoren.
Gesunde Sexualität
Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, definiert sexuelle Gesundheit als „die Integration der körperlichen, gefühlsmäßigen, geistigen und sozialen Aspekte sexuellen Seins auf eine Weise, die positiv bereichert und die Persönlichkeit, die Kommunikation und die Liebe stärkt". Sexuelle Gesundheit ist außerdem untrennbar mit der allgemeinen Gesundheit insgesamt verbunden. Darüber hinaus ist sie mit Wohlbefinden und einer hohen Lebensqualität eng verknüpft: Denn die sexuelle Gesundheit ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens. (Satcher 2001)
Eine erfüllte, gesunde Sexualität braucht und fördert demnach das Gleichgewicht von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren und wird damit zu etwas „Ganzheitlichem (Bragagna & Prohaska 2013), zu etwas „Bio-Psycho-Sozialem
. (Ahlers 2017a)
In Studien konnten die positiven Effekte auf das körperliche und mentale Wohlbefinden bereits mehrfach bestätigt werden: So erhöht regelmäßiger Sex die Qualität der Partnerschaft, sorgt für schlanke Hüften und Taille, kann depressive Symptome lindern (Levin 2007) und unterstützt die kardiovaskuläre Gesundheit. (Brody 2010)
Sex ist Ganzkörpertraining
Sex ist wohl das mit Abstand beste Kreislauftraining. Er wirkt kräftigend auf das Herz-Kreislauf-System und kommt unserem gesamten Organismus zugute: So machen wir beim Orgasmus 40 Atemzüge pro Minute, was bedeutet, dass unser Körper ordentlich mit Sauerstoff versorgt wird. Erreichen wir den Höhepunkt, geht der Blutdruck kurz in die Höhe und das Herz schlägt 120 Mal pro Minute. Außerdem wird die Haut durchblutet, prall und glatt, die Poren gesäubert und das Bindegewebe gestrafft. Auch der Kalorienverbrauch kann sich sehen lassen: In 30 Minuten verbrennt man bis zu 350 Kilokalorien!
Sex baut außerdem Stress ab, denn dabei werden Hormone freigesetzt, die dem Stresshormon Cortisol die Stirn bieten. Sex kann sogar schmerzlindernd wirken, z. B. bei Migräne oder Bauchkrämpfen. Dies vor allem dank der Endorphine, die ausgeschüttet werden und die wie Morphium wirken. Bei regelmäßigem Sex produziert der Körper zudem Immunglobin – das stärkt das Immunsystem und beeinflusst sogar die Wundheilung.
Die Dimensionen der Sexualität
Der Sexualität kommen viele Funktionen im menschlichen Leben zu. Zur besseren Vorstellung bietet sich ein dreidimensionales Modell an: Die Fortpflanzungsdimension fokussiert vor allem die Reproduktion, die Zeugung von Nachkommen, und ist geschichtlich sicher die älteste Dimension, die jahrtausendelang von der Kirche als einzige Berechtigung für Sexualität akzeptiert wurde. (Beier et al. 2005)
Die Beziehungsdimension will Nähe, Sicherheit und Geborgenheit herstellen. Sie ist damit eine wichtige Funktion zur Erfüllung grundlegender psychosozialer Grundbedürfnisse und bedeutend für den Aufbau einer Paarbeziehung sowie der Partnerkommunikation.
Die Lustdimension schließlich beinhaltet Lustgewinn durch sexuelle Stimulation. Dies umfasst das Erleben von positiv empfundenen Erregungsgefühlen, das Ausleben des sexuellen Höhepunkts und damit das Erreichen von Spannungserleichterung und Befriedigung.
Natürlich erfüllt Sex nicht immer gleich alle drei Dimensionen: Es gibt Lebensphasen, in denen mal die eine, dann die andere Dimension in den Vordergrund rückt. Aus welcher Motivation heraus wir auch Sex haben wollen: Gemeinsam ist allen Dimensionen ihr kommunikatives Element, denn Sex ist vor allem Sprache und somit die intimste Form der Kommunikation, die wir zur Verfügung haben. (Ahlers 2017a) Und das in doppelter Hinsicht: Haben wir uns innerhalb der Beziehung nichts zu sagen, bleibt es meist auch im Bett (zu) ruhig. Denn diese „Schweigespirale" (Ahlers 2017a) erfasst dann auch schnell unsere Körpersprache und unsere Reaktion auf die Berührung oder den Anblick des anderen. Oder wie geht es Ihnen, wenn Ihr Leben als Paar von all den Wichtig- und Nichtigkeiten, die der Alltag so mit sich bringt, in den Hintergrund geschoben wird? Wenn die Aufmerksamkeit für den Partner nachlässt und sich Nähe nur mehr als räumliche Dimension manifestiert – zum Beispiel, weil Sie sich beim Essen gegenübersitzen oder beim Wocheneinkauf im Auto nebeneinander?
Der kleine Unterschied: Männer und Frauen lieben anders
Apropos Nähe: Diese scheint eine wichtige Rolle dabei zu spielen, warum wir überhaupt Sex haben wollen. – Allerdings gibt es hier durchaus Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Denn während Männer durch Sex Nähe herstellen möchten, brauchen Frauen Nähe und Intimität meist als Voraussetzung dafür. (Ahlers 2017a) Anders als beim Mann spielen bei der Frau die körperliche Erregung und der Ausblick auf den Orgasmus zunächst keine so große Rolle. Frauen stellen vielmehr die Qualität in den Vordergrund, auch wenn es um die sexuellen Stimuli geht: Sie bevorzugen ein romantisches Ambiente, ein gutes Gespräch, und ihre Fantasien kreisen um Hingabe und große Gefühle. Männer dagegen sprechen vor allem auf visuelle Reize an, sind meist schnell erregt und reagieren kaum auf irgendwelche Störenfriede – sei es die To-do-Liste vor dem Urlaub oder das Meeting mit dem Chef am nächsten Tag. Ganz im Gegenteil: Für Männer ist Sex das perfekte Mittel, um Stress oder Anspannung abzubauen. Für Frauen meist undenkbar, deren Kopf erst frei sein muss, um sich auf sexuelles Vergnügen überhaupt einlassen zu können.
Sexualmythen des Mannes
•Männer können und wollen jederzeit.
•Sex ist gleich Geschlechtsverkehr.
•Beim Sex zeigt ein richtiger Mann, was er kann.
•Beim Sex geht es um einen steifen Penis und was man damit machen kann.
•Zum guten Sex gehört ein Orgasmus.
•Guter Sex ist spontan, da gibt es nichts zu planen oder zu reden.
•Jede Berührung ist sexuell oder sollte zu Sex führen.
•Echte Männer haben keine Sexprobleme.
(nach Zilbergeld 2000)
Frauen ticken hier also ganz anders. Oft entsteht ihr sexuelles Verlangen erst in der sexuellen Interaktion, ganz nach dem Sprichwort „Der Appetit kommt beim Essen". Sie ergreifen weniger oft die Initiative und antworten eher auf einen Stimulus, etwa die Avancen des Partners oder andere Motive, die eigentlich nichts mit Sex zu tun haben. Sexuelle Erregung wird dabei mehr zu einem mentalen Ereignis als bei Männern. Das bedeutet aber auch: Frauen werden in ihrer Erregung und Leidenschaft leichter
