Ein Hund namens Brötchen: Von Mitmenschen, Mittieren und anderen Katastrophen.
Von Heidi Schmitt
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Über dieses E-Book
30 komische und nachdenkliche Geschichten über das Leben mit Hund, Höhen und Tiefen der Hundeerziehung und vor allem über die unerschütterliche Liebe zu einem Tier namens Brötchen.
Heidi Schmitt
Heidi Schmitt ist Werbetexterin, Autorin und Bloggerin und lebt mit ihrem Mischlingshund Panini in Frankfurt am Main. Ihr erstes Buch "Jubiläumsbecher in der Busspur", in dem sie über das Laufen schreibt, wurde 2013 mit dem autoren@leipzig Award der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2014 erschien der Nachfolgeband "Komm, wir laufen aus". Das E-Book "Ein Hund namens Brötchen" (2017) handelt von den großen und kleinen Katastrophen des Lebens mit Hund.
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Rezensionen für Ein Hund namens Brötchen
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Buchvorschau
Ein Hund namens Brötchen - Heidi Schmitt
Ein Hund namens Brötchen
Vorwort
Das Tier und ich
Ja, wieheißtdudenn?
Wer bin ich?
Die Frau mit dem Hund.
Ein Jahr mit Panini.
Ich bin kein Rudelführer.
Nachts, wenn Hundehalter verschwinden.
Voll peinlich.
Martin Rütter lässt mich im Stich.
Das Tier ist taub.
Die weltbesten Erziehungstipps.
Mitmenschen & Mittiere
Meine neue Wohngegend.
Panini und der wilde Molly.
Mir stinkt's.
Ich hab auch einen zuhause.
Die Hundeschulen-Nazis.
Herr M.
Der Floh. Ein Drama in vier Bissen.
Es ist ein Hund!
Networking.
Das Tier und seine Hobbys
Vom Winde verweht.
Der beste Freund des Hundes.
Gassi gehen.
Lob des Dödelns.
Panini – das große Interview.
Das ummäntelte Tier.
Überfellig.
Das reisende Tier.
Dank
Über die Autorin
Impressum
Vorwort
Noch bevor ein Hund einzieht, stellt man sich gerne vor, wie das Leben mit ihm sein würde. Auch mir ging das so. Allerdings hätte ich mir meine Visionen getrost sparen können – so ziemlich nichts davon ist so eingetroffen wie gedacht. Panini musste in den ersten zwei Jahren bei mir fünf Mal operiert werden. Sie hatte zwei Kreuzbandrisse, in beiden Fällen gab es Komplikationen bei der Heilung.
Das gemeinsame lässige Streifen durch Felder und Auen musste erst einmal warten. Diese erste Zeit war nicht immer leicht, aber keineswegs trübe. Dafür sorgte vor allem das Brötchen selbst. Mit ihrer lustigen und immer zu Unfug aufgelegten Art inspirierte mich Panini zu vielen Gedanken und Geschichten. Ich habe sie aufgeschrieben und teilweise in meinem Blog kommstdu-hierher.de veröffentlicht. Etliche der kleinen Kolumnen sind jedoch bislang noch in der Schublade geblieben. Für dieses E-Book habe ich alle Texte neu zusammengestellt.
Es wäre leicht gewesen, ein durchgängig lustiges Buch zu schreiben. Auch ein komplett nachdenkliches, eher ernstes zu verfassen wäre mir nicht schwer gefallen. Ich habe mich dafür entschieden, dass es beides sein soll. Schließlich ist das Leben mit Hund weder ein immerwährender Schenkelklopfer, noch ein Grund, der Grübelei anheim zu fallen.
Viel Freude mit der ganzen Welt des Brötchens wünschen
Heidi & Panini
Das Tier und ich
Ja, wieheißtdudenn?
Einem Tier einen Namen zu geben ist eine verantwortungsvolle Sache. Schließlich ist man geneigt, vom Namen auf den Charakter zu schließen. Das kann man natürlich nutzen. Es wäre zum Beispiel eine Idee, einen extrem trägen, introvertierten und passiven Hund „Rambo zu nennen, um ihm ein etwas dynamischeres Image zu geben. Der Name „Giselle
würde einer rauflustigen Schlammpfützenfreundin mehr Lieblichkeit verleihen. Und vielleicht würde ein unermüdlich umherspringender Balljunkie mit dem Namen „Bruno" ja etwas ruhiger.
Einfacher ist es natürlich, wenn alles schon passt. Vor kurzem traf ich einen gefühlt 20 cm hohen Shih Tzu namens Mechthild, das war so stimmig, dass ich mich innerlich nur still vor dem Namensgeber verbeugen konnte. Da Panini aus Italien stammt, war für mich klar, dass sie einen Namen bekommen sollte, der daran erinnert. Nicht, dass ich einen rumänischen Rüden zwangsläufig Maffay genannt hätte, obwohl ich die Idee nicht übel finde. Aber Italien bietet klanglich doch so einiges. Leider enden viele schöne italienische Begriffe auf „o und ich hätte es dann doch gern etwas weiblicher gehabt. Eine Zeitlang stand deshalb der Name „Pizza
bei mir hoch in Kurs. Doch es stellte sich heraus, dass Panini keine Pizza war. Ihr fehlte der crosse Rand, die Tomatensoße und überhaupt alles. Der Name klang viel zu hart für sie. Panini ist einfach kein Wesen mit zwei „z".
Die Sache mit dem Brötchen erwies sich dagegen sehr schnell als perfekt. Sie ist ein sehr weiches Brötchen zugegebenermaßen, zumal sie ein katastrophales Bindegewebe hat. Panini wobbelt ein wenig. Aber das weiße Innere eines Brötchens ist ja nun auch nicht eben knackig. Farblich passt es auch sehr gut. Italiener schütteln immer den Kopf und machen mich höflich, aber bestimmt darauf aufmerksam, dass es sich bei „Panini" um eine Form der Mehrzahl handelt, ich ja aber wohl nur einen Hund hätte. Das stimmt allerdings nur bedingt. Panini ist draußen eine völlig andere als drinnen. Sie kann ein Jagdmonster sein und ein Kuschelhäschen. Mutig und verängstigt. Supergehorsam und nahezu gehörlos. Panini ist mehrere. Ich kann sie also auch gut mit einer Mehrzahlform benennen.
Panini klingt weich und durch die vielen „i" lustig und freundlich. Genau das ist sie. Obendrein erscheint es mir passend, einen Hund, der alles frisst, was man ihm hinhält und zusätzlich alles, von dem man nicht möchte, dass er es frisst, mit einem Lebensmittelbegriff zu benennen. Einem italienischen natürlich. Erst später fiel mir auf, dass ich selbst zwei „i" im Vornamen habe und wir somit klanglich gut zusammen passen.
Übrigens hatte Panini natürlich bereits einen Namen, als ich sie aufnahm. Sie hieß „Ginny. Zum Glück wusste sie das nicht. Den Namen habe ich demzufolge nie verwendet. Warum sollte ich meinen Hund auch „Kleiner Wachholderschnaps
nennen?
Wer bin ich?
Bei mir wohnt ein Hund, für den ich sorge. Er hat eine Haftpflichtversicherung und zahlt Steuern, als seine Bürokraft übernehme ich den Papierkram für ihn. Wenn Panini über die Hundewiese laufen würde und würde dort einen Haufen absetzen und ich würde ihn nicht aufsammeln, dann wäre es gut möglich, dass mich jemand anspricht. Er würde dann vielleicht sagen: „Gehört dieser Hund Ihnen? Und ich, wenn ich Panini nicht verleugnen will, würde „Ja
antworten (auf die Gefahr hin, dass mir der Mensch die Leviten liest, weil ich Paninis Hinterlassenschaften nicht aufsammle. Zu Recht natürlich). Dabei finde ich gar nicht, dass mir Panini gehört. Wie kann mir ein Lebewesen überhaupt gehören? „Gehört dieser Hund zu Ihnen", ja, das wäre schon besser. Aber bin ich
