Meine Welt der Utopie: Mein Tagebuch
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Über dieses E-Book
Marie Kreßkiewitz
Marie wurde am 20.10.1986, als drittes und letztes Kind geboren. Nach dem Kindergarten hatte ich am 28.08.1993 Schulanfang. Ich war eine sehr gute Schülerin in der Grundschule .In der zweiten
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Buchvorschau
Meine Welt der Utopie - Marie Kreßkiewitz
Prolog
Ich spreche hiermit mein Dankeschön an meine Familie und Freunde, vor allem Kulumchen aus. Herzlichen Dank.Mit meiner Mama habe ich seit Ende 2013 wieder Kontakt und ihr bin ich auch für alles dankbar. Utopie begleitet mich nach wie vor.
Ich war nach der Grundschule auf dem Gymnasium mit meiner besten Freundin, dem Kulumchen. Ein nettes Mädel aus Russland. Sie ist 1 Jahr älter als ich. Wir kommen sogar auf dem Gymnasium in 1 Klasse, kein Platz für Utopie.
Im Ferienlager fange ich mit 12 Jahren an zu rauchen.
Kulumchen hat was dagegen, aber ich rauche weiter.
In der 12. Klasse machen wir eine Kursfahrt nach Italien. Kulumchen ist auch dabei, zum Glück, denn ich werde krank.
Habe zu Hause in der letzten Zeit schlecht geschlafen. Das wird immer schlimmer und die Mitschüler reden schlecht über mich, außer Kulumchen. Sie hält zu mir, kein Platz für Utopie.
Zu Hause wieder angekommen komme ich in eine Psychiatrie, Diagnose: paranoide Schizophrenie. Utopie hat gesiegt. Ein Tag nach meinem 18. Geburtstag nehme ich eine Überdosis Tabletten, ich wollte sterben. Das war meine Problemlösung.
Utopie hat gesiegt. Zum Glück hat´s nicht geklappt. Das sag ich heute. Seit dem 4. September 2004 habe ich einen festen Freund. Wir verstehen uns gut. Kein Platz für Utopie. Er macht eine Ausbildung in Bayern.
Als ich dann wieder entlassen wurde aus der Psychiatrie muss ich mir ein neues zu Hause suchen, denn meine Eltern sind immer noch aggressiv und schlagen sich. Ich ziehe zu meiner Schwester zum Glück. Dann steht bald das Abi vor mir, sehr schwer, vor allem Mathe. Utopie siegt. Ich falle durch. Zum Glück bekomme ich mit meinem Realschulabschluss trotzdem eine Ausbildung. Ich lerne Rechtsanwaltsfachangestellte. Kein Platz für Utopie. Die Prüfungen schaffe ich alle. Kein Platz für Utopie.
Nach meiner Ausbildung finde ich nicht gleich eine Arbeit. Deshalb hole ich innerhalb von 1 Jahr mein Fachabitur Richtung Wirtschaft und Verwaltung nach. Kein Platz für Utopie. Ich schaffe alle Prüfungen gut.
„Auf Ihrem Desktop befinden sich ungenutzte Dateien." Auf meinem auch. Dankbarsein, dass diese Erkenntnis zwar spät kommt. Aber hey, besser spät als nie!
„Die Ursachen für Ihre Erkrankung sind vielfältig und zu unerforscht. Sie zu bekämpfen wäre unsinnig. Mit diesen Medikamenten wird es Ihnen bald besser gehen."
Ja nee, ist klar. Die Unlogik auf den Punkt gebracht. Halten wir fest: erste Diagnose: paranoide Schizophrenie. Wow.
Manchmal habe ich mich ernsthaft gefragt, ob es da intern ein Bingo-System zwecks der Diagnosevergaben gibt, ehrlich.
Aber dazu später mehr.
Ich muss erst einmal eine Therapie machen, ok.
Am20.09.2004 in der Klinik angekommen wird viel geredet und nichts getan. Das Reden bewerte ich gerade über. Geredet wurde nicht.
Nach knapp drei Wochen: „Ich will nach Hause. Es ist alles gut. Ja, wirklich" Zu Hause angekommen wird ein eigener Schlachtplan erstellt.
Aber wie fangt man an? Und vor allem: Wo?
Viele Meinungen. „Such dir`ne eigene Wohnung, los mach! Dann wird es dir besser gehen!
Schade nur, dass ich gerade erst einmal 17 Jahre alt war und keinen blassen Schimmer von dem Sozialsystem Deutschlands hatte. Woher soll ich das Geld nehmen für eine eigene Wohnung?
Den Gedanken mit der Wohnung verwarf ich schnell. Aber wie soll es denn werden?
Ich war ja noch in der Schule. Auf dem Weg zur Eliteklasse Deutschlands. Größeren Quark hab ich noch nie gehört. Jeder Depp macht Abi.
Einen Tag nach meinem 18. Geburtstag.
Dann nehmen wir uns das Leben. Wird einem dann geholfen? So richtig? Ich mein, wenn man wieder aufwacht? Probieren geht über Studieren.
Ich wache auf im Krankenhaus. Es war ein scheiß Gefühl. Ich gebe es zu. Ein Überwachungszimmer. Die Mutter einer früheren Bekannten wäscht mich. Scheiß Kleinstadt-Idylle.
„Sie müssen zurück in die Klinik. „Aber kann ich nicht in eine andere Klinik? Ich mein, gibt es denn keine anderen Möglichkeiten?
M „Gehen Sie dorthin zurück. Die kennen Sie ja dort schon"
Ja,nee. Danke fürs Gespräch.
Mein Bruderherz nimmt sich extra frei für mich und fährt mich zur Klinik
