Der erkaufte Henker
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Friedrich Gerstäcker
Friedrich Gerstäcker (1816 - 1872) ist vor allem für seine Reiseerzählungen über Nordamerika bekannt. Der junge Friedrich war ein begeisterter Leser von Daniel Defoes Roman "Robinson Crusoe" sowie der ersten Lederstrumpferzählungen von James Fenimore Cooper und gründete seine Vorstellung von der Neuen Welt gerade auf diese Lektüre. Er bereiste mehrmals in teils langjährigen Reisen die bekannte - und auch noch unbekannte - Welt und schrieb spannende und sehr detailfreudige Geschichten und Bereiche, die auch heute auf vortrefflichste unterhaltsam sind.
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Buchvorschau
Der erkaufte Henker - Friedrich Gerstäcker
Friedrich Gerstäcker
Der erkaufte Henker
Eben verkündete im fernen Osten ein blasser Streifen am bewölkten Firmamente den nahenden Tag, als ein einzelner Reiter auf schäumendem Rosse an der Gartenthür des Ferry-Hotels im Pointe-Coupé in Louisiana hielt und mit donnerndem Klopfen und lautem Ruf die schläfrigen Bewohner zu wecken versuchte. – Endlich öffnete sich die grüne, auf die Gallerie führende Thür des Hauses und der Wirt steckte den Kopf heraus.
»Wer lärmt denn da vorn, als ob es heller Mittag wäre?« rief er; »glaubt Ihr, daß Leute, die um zwei Uhr zu Bett gehen, auch um vier Uhr gewöhnlich wieder aufstehen?«
»Seid Ihr es, Röttken?« frug der Reiter, indem er sich aus dem Sattel schwang und den Zügel seines schnaubenden Thieres an einen durch die Latten ragenden kleinen Zweig befestigte. »Macht auf, schnell – ich habe Eile und muß gleich wieder fort.«
»Wer zum Henker seid Ihr denn überhaupt?« frug Röttken wieder, ohne die Thür weiter aufzumachen, denn der Wind zog kalt und unfreundlich aus Nordwesten hernieder; »glaubt Ihr, ich kenne die ganze Ansiedelung an der Stimme?«
»Nun,« lachte er draußen, »Ihr seid der Sache diesmal ziemlich nahe gekommen; zum Henker gehöre ich auch mit, und überhaupt geht den Henker mein Besuch heute Morgen besonders an, denn seinetwegen kam ich her – ich bin der Constabler.«
»Oh, Bedford, Ihr seid's!« rief der Deutsche – »nun wartet, ich mache den Augenblick auf, will mir nur erst etwas überwerfen.«
Damit zog er sich für kurze Zeit zurück, erschien aber gleich wieder an der Thür und öffnete die beiden inwendig vorgelegten Riegel.
»Guten Morgen, Röttken!« sagte der Eintretende und schüttelte die dargebotene Hand, »guten Morgen! schließt mir aber vor allen Dingen erst einmal Euren Schenkstand auf. Der unfreundliche Morgenwind hat mich auf eine merkwürdige Art ausgetrocknet.«
»Was führt Euch denn in aller Welt vor Tagesanbruch hierher?« frug Röttken erstaunt, indem er dem ihm Folgenden voran in's Haus schritt und dort ein Licht anzündete.
»Das sollt Ihr bald erfahren,« entgegnete der Constabler; »vor allen Dingen erst etwas zu trinken, dann schickt augenblicklich Euren Hausknecht zur Wache an die Fähre und Kähne hinunter, und laßt ihn dieselben, außer er wird abgelöst, mit keinem Schritt verlassen.«
»Hallo – hinter wem seid Ihr wieder her?« frug Röttken verwundert, indem er die in den Schenkstand führende
