Über dieses E-Book
die mit ihren Eltern eine gefühlvolle, liebevolle Welt teilt, in der sie behütet und sicher ist. Julia sieht alles mit ihren eigenen, kindlichen Augen. In ihren phantastischen Traumreisen lernt sie Wesen kennen, die in ihrer Andersartigkeit so selbstverständlich akzeptiert werden, wie die träumende Julia selbst. Sie nimmt aus ihren Traumerlebnissen Erfahrungen mit in ihre reale Welt, die ihr gut tun.
Ähnlich wie Da, wo der Mond wohnt...
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Buchvorschau
Da, wo der Mond wohnt... - Ulrike Lemoine
I
Es gibt ein kleines, achtjähriges Mädchen, das heißt Julia. Julia hat lange, dunkle Haare und sanfte, braune Augen. Mit ihrer Mami und ihrem Papi lebt sie in einem Haus, das in einem großen Garten steht. Eigentlich sieht bis hierhin alles aus, wie bei vielen anderen Menschenkindern auch. Aber etwas ist anders. Julia ist anders. Sie kann vieles und einiges sogar besonders gut, wie z. B, laufen. Manchmal läuft sie sogar mit dem Wind um die Wette. Auch wenn der Wind immer gewinnt, gibt Julia nicht auf, sie versucht es wieder und wieder! - Außerdem kann Julia sprechen, singen, lachen und vor allem glücklich sein. Die Erwachsenen sagen, Julia ist behindert. Sie versteht diese Welt nicht so richtig. Ihre Mami sagt, Julia ist nicht ganz hier bei uns gelandet. Ein Teil von ihr lebt noch in einer anderen Welt.
Eines Tages fragt Julia ihre Mami: „Wo ist denn die andere Welt? „Da wo der Mond wohnt
, antwortet die Mami.
„Wenn wir ihn besuchen, können wir dann mit dem Auto fahren?", fragt Julia weiter.
Jetzt lacht die Mami: „Dahin fliegst du nur in deinen Träumen. Wenn du den Mond besuchen willst, musst du abends, bevor du einschläfst, drei Mal laut sagen: Liebe Träume, bringt mich in meine andere Welt! Dann wirst du sehen, was passiert."
Als an diesem Tag endlich der Abend kommt und Julia in ihrem Bett liegt, ruft sie laut: Liebe Träume, bringt mich in meine andere Welt!
Das findet sie so lustig, dass sie es noch einmal und noch einmal ruft.
Leise kommt der Mond hinter den Wolken hervor. Sein rundes Gesicht sieht durch Julias Fenster. „Hallo, Mond, flüstert sie, „gleich komme ich dich besuchen.
Es sieht aus, als zwinkert der Mond dem kleinen Mädchen zu.
Dann taucht er das ganze Zimmer in sein Silberlicht. Sanft fließt es über Julias Gesicht. Es ist, als streichen die Mondstrahlen ihr vorsichtig die Augen zu. Nun ist Julia eingeschlafen.
Plötzlich klingen kleine, helle Töne durch den Raum. Erstaunt sieht Julia sich um, aber sie kann nichts erkennen.
„Hallo, ruft sie leise, „hallo, ist hier jemand?
Da werden die Töne ganz aufgeregt. Immer heller klingen sie. Bald ist es, als schwingt alles in diesen Glockentönen. Und dann sieht Julia eine Gestalt vor sich. Sie ist etwas komisch. So jemanden kennt Julia nicht, denn da, wo ein Gesicht sein müsste, ist ein strahlender, heller Fleck, der in tausend winzigen Lichtpunkten flimmert. Augen, Nase oder Mund sind nicht zu sehen. Das Wesen trägt ein langes Kleid, das über und über mit blinkenden Silberstreifen bedeckt ist, fast wie das Lametta am Weihnachtsbaum. Als Julia der Weihnachtsbaum einfällt, muss sie lachen. Da leuchtet das Wesen noch heller.
„Magst du es, wenn ich lache?", fragt Julia. Als Antwort beginnt es, sich wie im Tanz zu bewegen. „Wer bist du denn
