Gefangen im Berg
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Über dieses E-Book
An der Talstation Ischgls warten die Eltern vergebens auf ihre Töchter, die nicht zum vereinbarten Zeitpunkt erscheinen. Was ist bloß passiert? Nicht nur die Pistenkontrolle, sondern auch die Polizei sucht nach den verschwundenen Mädchen. Dann gewinnt der Fall an Brisanz. Die österreichische Polizei findet heraus, dass es einst in der Familie des Vaters ein Mordopfer gegeben hat. Ob das mit demVerschwinden der Mädchen zu tun haben könnte? Im Tal sucht man nach vier Freiwilligen, die sich trotz der Dunkelheit auf die gefährliche Suche nach den Mädchen machen. Denn theoretisch könnten die Mädchen nun auch mit dem Mörder von einst im Skigebiet unterwegs sein… einziger Hoffnungsschimmer sind zwei jugendliche Extremsportler auf Ski und Snowboard, sogenannte „Freeriders“, die ebenfalls verschwunden sind. Ob diese Jungen die Mädchen vor drohender Gefahr beschützen werden? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…
Arthur Berlingson
Arthur Berlingson arbeitet seit 15 Jahren als Lehrer für Englisch, Deutsch und Latein
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Buchvorschau
Gefangen im Berg - Arthur Berlingson
Inhaltsverzeichnis
Titelseite
Impressum
Gefangen im Berg
Die Uhr musste falsch gehen. Im Wechsel der Stunden, Minuten und Sekunden kam der grausame Moment der Wahrheit immer näher.
In seiner Handinnenfläche hielt der Vater das Handy umklammert, blickte starr auf die digitale Anzeige des Displays, über die letzen Stunden ihres Verbleibs nicht informiert. Während er sich Sorgen um sie machte, vergnügten sich andere an der Schneebar: Eine Clique aus Stuttgart an Tisch 1, an Tisch 2 ein einsamer, alter und zugleich schon sehr beschwipster Einheimischer aus Tirol mit Glühwein und an Tisch 3 eine junge Familie aus München, die sich am Neuschnee Ischgls erfreute und gegenseitig mit Schneebällen bewarf. Irgendwann hatte sich sogar der Sohnemann die Frechheit erlaubt, sein Glas mit einem verirrten Schneeball umzustoßen. Aber obleich 3,50 Euro futsch waren, kam von Michael kein böses Wort.
_________________________________________
In den umliegenden Après-Ski-Bars saßen die Leute zuhauf, das Tageslicht hatte sich hinter dem Bergrücken verabschiedet und es wurde kalt oben. Menschenmassen in schwerfälligen Skischuhen stapfelten quietschvergnügt und rotwangig aus der Gondel zum Après-Ski, sie hetzten ins anliegende Sportgeschäft, um ihre entliehene Carver und Stöcke rechtzeitig zurückzugeben, sie gingen in den nahen Supermarkt, um sich dort mit dem Nötigsten für den Abend einzudecken, obwohl hier keinesfalls die Preise eines Discounters galten, sie wanderten qualvoll zu den entfernt geparkten Autos der Silvretta-Bahn, sofern es sich bei ihnen um Tagesgäste handelte, die nicht in Ischgl und Umgebung übernachteten, sie gingen in die ortsansässigen Hotels, bestellten sich ein Taxi für ein Hotel außerhalb oder standen in Grüppchen an den Shuttle-Stationen zu ihren Hotels zwei Ortschaften weiter.
„Immer noch nicht hier", rief Michael, dessen Stimme ihren Dienst versagte. Er würde jetzt lieber zu einem Bierchen im Hotel sitzen und die Nachrichten der Tagesschau verfolgen, als nach seinen Töchtern Ausschau halten zu müssen.
„Bleib ruhig! Fünf Uhr ist noch etwas zu früh für eine Vermisstenanzeige."
Nicoletta schaute durch die von Kälte beschlagenen Brillengläser gütig auf ihren Mann.
„Wer redet denn hier von Vermisstenanzeige?"
Sie nahm die Brille ab und versuchte, diese mit einem Taschentuch zu reinigen, was jedoch nicht so recht gelingen wollte. Als sie erneut durch ihre Brille schaute, sah sie alles verzerrt. Ihre Hände waren vorne an den Fingerkuppen an einigen Stellen aufgerissen, zwei Fingern hatten sogar kurz geblutet, und es tat ziemlich weh.
„Nur keine Panik. Sie sind doch ganz schön keck für ihr Alter und kämpfen sich wahrscheinlich gerade durch die Talabfahrt, weil sie es nicht mehr auf die letzte Gondel geschafft haben."
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Sein Blick schweifte nach oben, und er sah vor sich die schneebedeckten Tannenwälder des Berghangs, aber die Schönheit der Natur war ihm in diesem Moment nur eine einzige Qual… Im Pistenverlauf meinte er schon zweimal, seine eine Tochter Cindy bzw. seine andere Tochter Nora gesehen zu haben, um später resignierend festzustellen zu müssen, dass es sich hierbei zwar um Personen mit einer identischen Skianzugsmarke gehandelt hatte, aber dass diese fremdsprachig und völlig fremd an ihm vorbeistiefelten. Neben den Einheimischen aus Österreich gab es hier viele Süddeutsche, die die gute Straßenanbindung in das panoramareiche und schneesichere Bergdorf nutzten, wenn sie auch eine Vignette und Tunnelgebühr in Kauf nehmen mussten, daneben Schweizer, Holländer, Franzosen, Italiener, nicht selten auch Briten und Amerikaner, ja sogar asiatische Gesichter waren zu sehen.
„Rufen wir die Polizei an? Es wird dunkel."
„Michael! Das ist doch wohl nicht dein Ernst."
Nicoletta faltete den Pistenplan weit auseinander. Das Papier schnitt in ihren blutigen Finger, und sie erschreckte kurz vor dem
