33 Horrorgeschichten – Teil 2: Dunkelheit nach Dunkelheit: Eine Sammlung kurzer Gruselgeschichten, #2
Von Tatia Kvikvinia
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Über dieses E-Book
Dieses Buch, der zweite Teil der Dark After Dark-Reihe, enthält ebenfalls 33 kurze Gruselgeschichten. Wenn du Horror liebst, wirst du hier die perfekte düstere Stimmung finden. Und falls dir die ersten 66 Geschichten noch nicht reichen – kein Problem! Der dritte und letzte Band ist bereits unterwegs, zusammen mit einer Gesamtausgabe aller 99 Geschichten. Ich hoffe, du genießt die Reise in die Dunkelheit!
Ähnlich wie 33 Horrorgeschichten – Teil 2
Titel in dieser Serie (4)
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Rezensionen für 33 Horrorgeschichten – Teil 2
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Buchvorschau
33 Horrorgeschichten – Teil 2 - Tatia Kvikvinia
Tatia Kvikvinia
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Vorwort des Autors
Lieber Fan unheimlicher Geschichten, willkommen in der Welt des Horrors!
Schon seit meiner Kindheit bin ich von Horror fasziniert, und so habe ich beschlossen, einige Kurzgeschichten in diesem Genre zu schreiben und mit dir zu teilen.
Die meisten dieser Geschichten stammen aus meiner Fantasie, doch einige basieren auf wahren Begebenheiten. Welche sind welche? Das überlasse ich deiner Vorstellungskraft.
Da deine Augen bereits diese Zeilen verfolgen, verrate ich dir etwas: Du bist meine Lieblingsperson! Und weil du mir so wertvoll bist, gebe ich dir einen kleinen Rat – lies nicht alle Geschichten auf einmal. Genieße sie langsam. Zu viel Dunkelheit auf einmal kann negative Energie anziehen, und vielleicht beginnst du Dinge zu sehen oder zu hören, die deine Ruhe stören könnten...
Viel Spaß beim Lesen!
•1•
Verloren
Der kleine Tom verirrte sich am Busbahnhof. Er wanderte umher und suchte nach seiner Mutter – vergeblich. Panik breitete sich in seinem Herzen aus, besonders weil sie seinen Onkel in einer fremden Stadt besuchten. Doch eine Sache gab ihm Trost: Er wusste, welchen Bus er nehmen musste, um in seine Heimatstadt zurückzukehren.
Schon bald traf der Bus ein, und Tom stieg ein. Er machte sich keine großen Gedanken darüber, da Kinder kostenlos mitfahren durften. Er entdeckte den einzigen freien Platz und setzte sich hin. Still blickte er aus dem Fenster. Obwohl er versuchte, ruhig zu bleiben, schlug sein Herz schneller, als der Bus sich einer Brücke näherte. Tom hatte Angst vor Brücken, also schloss er, wie immer in solchen Momenten, die Augen, um seine Nervosität zu lindern.
Als der Bus die Brücke überquerte, ruckelte er heftig – was seine Angst nicht gerade milderte. Nach einer gefühlten Ewigkeit war die Brücke endlich überquert. Tom öffnete langsam die Augen und stellte überrascht fest, dass der Bus in eine seltsame kleine Stadt eingefahren war. Die niedrigen Backsteinhäuser wirkten wie aus einem mittelalterlichen Film oder einer alten Enzyklopädie.
Während der Bus durch das Dorf rollte, fiel Tom eine alte Mühle auf, vor der eine Gruppe Kinder stand. Ihre Augen waren starr auf den Bus gerichtet – mit einer Intensität, die ihm unbehaglich wurde. Er runzelte die Stirn und streckte den Kindern instinktiv die Zunge heraus, ohne genau zu wissen, warum.
Der Bus fuhr weiter in die Stadt hinein, und Tom bemerkte, dass alle Menschen draußen – Männer, Frauen und Kinder – regungslos standen und den Bus mit demselben merkwürdigen, durchdringenden Blick beobachteten. Sie standen in Türöffnungen, schauten aus Fenstern oder hatten sich in kleinen Gruppen versammelt, doch alle taten dasselbe: Sie starrten. Ein eiskalter Schauer lief Tom über den Rücken.
Sein Unbehagen wuchs mit jeder Sekunde. Um sich zu beruhigen, schloss er erneut die Augen. Doch seine Neugier war stärker. Er öffnete sie wieder und wandte sich der Person neben ihm zu – einer jungen Frau.
„Was stimmt nicht mit diesen Leuten?" fragte er mit zitternder Stimme.
Doch als er sie ansah, erstarrte er – sie starrte ihn an. Mit demselben eindringlichen Blick wie die Menschen draußen.
Panik durchströmte Tom. Er sprang auf seinem Sitz hoch und blickte nach vorne – nur um festzustellen, dass jeder einzelne Passagier im Bus, einschließlich des alten Fahrers, sich zu ihm umgedreht hatte und ihn mit eisiger Miene ansah.
Vor Angst keuchte er und schaute hastig wieder aus dem Fenster. Sein Schrecken wurde noch größer, als er erkannte, dass der Bus eine komplette Runde gedreht hatte und sich erneut vor der Brücke befand, die er zuvor überquert hatte. Er hoffte verzweifelt, dass der Bus sie wieder überqueren würde – doch das tat er nicht.
Stattdessen ging es an der alten Mühle, und die Kinder standen noch immer dort, regungslos, mit demselben starren Blick, als hätten sie sich keinen Zentimeter bewegt.
Tom saß da, gefangen in einem Albtraum, in dem die Zeit stillzustehen schien. Er schloss die Augen ein weiteres Mal, betete, dass er, wenn er sie wieder öffnete, an einem
