Wege, Orte und Zeiten des Glücks: Reiseführer meditative Mikroabenteuer
Von Frank Hole
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Über dieses E-Book
26 Erzählungen, die alle wahr sind. Und du kannst einige oder auch die meisten davon in vergleichbarer Weise in der Realität erleben.
Du brauchst dafür wenig oder gar kein Geld und schon gar keine Fernreise, oft nur minimale Vorbereitung und Planung und fast immer nur wenig und leichtes Gepäck.
Unsere Welt ist so bunt, reich, vielfältig, aufregend, interessant und abwechslungsreich – es gilt sie nur zu entdecken und wahrzunehmen.
Dieser ungewöhnliche Reiseführer kann dir einige Anregungen geben, wie du dich und die Welt, in der du bist, mit neuen Augen und allen Sinnen wahrnimmst.
Frank Hole
Frank Hole, Jahrgang 1965, ist seit 1999 in unterschiedlichen, überwiegend leitenden Funktionen bei DB Regio, S-Bahn München, Omnibusverkehr Franken sowie im Verkehrsverbund VGN tätig. Als Pendler und auf Geschäfts- und Urlaubsreisen sammelte er jahrzehntelange Erfahrungen mit der Bahn in Deutschland und Europa.
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Buchvorschau
Wege, Orte und Zeiten des Glücks - Frank Hole
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
in diesem Buch findest du 26 Erlebnisberichte, die du entspannt wie Fantasiereisen lesen kannst.
Du bist herzlich eingeladen, dich in die Situationen hineinzuversetzen und diese nachzuempfinden. Doch es sind nicht „nur" Geschichten, denn sie sind alle wahr und du kannst einige oder auch die meisten davon in vergleichbarer Weise in der Realität erleben.
In diesem Fall bitte ich dich, unbedingt vorher den Wegweiser im letzten Kapitel zu lesen.
Ich wünsche dir viele glückliche Momente unterwegs, sei es in deinen Träumen oder draußen.
Frank Hole
Im See
Du stehst an einer geschützten Stelle am Ufer des kleinen Sees, der früher eine Sandgrube war und nun glitzert dort das Wasser lockend und silbern in der Sonne. Warm spürst du auf deiner bloßen Haut den starken Wind, der manchmal in Böen kommt, die Oberfläche des Wassers bewegt und ständig wechselnde Streifen und Muster schafft. Die kleinen Wellen spülen in kurzen Abständen mit hellem Klatschen ans sandige Ufer und dann und wann gluckert und gluckst es leise in den Wurzeln der Uferbäume.
Über dir ziehen langsam schwere, hohe Sommerwolken aus dem feuchtwarmen Südwesten. Blaugrau erscheinen sie im Gegenlicht mit gleißend hellen Rändern, quellend in ständiger Bewegung und Veränderung. Sie verheißen Schauer und Gewitter etwas später am Tag, und in den Wolkenlücken dazwischen schaust du wie durch große, weite Fenster in den blauen Himmel, an dem in sehr großer Höhe eine weiße, windverwehte Federwolke scheinbar unbeirrt von dem Geschehen in ihre eigene Richtung treibt.
Die riesige Weide auf der anderen Seite des Sees biegt sich im Wind, ihre grünen Blätter mit den hellen Unterseiten rauschen und rascheln. Und dann lässt dich ein merkwürdiges, fast pfeifendes, regelmäßiges Geräusch aufhorchen, hinter dem Baum setzen nun zwei weiße Schwäne im niedrigen Flug zur Landung an, die es sichtlich schwer haben, ihren Kurs zu halten. Sie werden von einer Bö erfasst und landen ziemlich schief und zerzaust im Wasser, etwas indigniert, so wirkt es auf dich, ordnen sie ihr Gefieder und schwimmen dann stolz und ruhig ihrer Wege.
Eine Wolke schiebt sich nun vor die Sonne, ihr Schatten zieht schnell über den See und das gegenüberliegende Ufer. Das Wasser mit seinen kleinen Wellen wirkt mit einem Male sehr dunkel, dann klatschen einige schwere Tropfen auf deine Haut, sie sind fast warm, angenehm in der sommerlichen Hitze. Und plötzlich treibt der Wind einen Schauer über den See in deine Richtung und die Tropfen prasseln mit einem feinen, dichten Platschen auf das Wasser. Du gehst ein paar Schritte hinein, spürst es zugleich kühl an deinen Beinen und den Regen, der an dir herabläuft.
Fast schon fröstelt es dich, als unvermittelt die Sonne wieder hinter der Wolke auftaucht. Du freust dich über ihre wärmenden Strahlen, gehst nun über den weichen Sandboden ganz in das wieder einladend helle Wasser, schwimmst in aller Ruhe einige Züge hinaus und schaust dann zurück Richtung Ufer. Dort ist noch alles nass vom Regenguss, und dahinter zieht die hoch aufgetürmte Wolke ab, und ein Regenbogen verbindet sie mit dem Wald darunter.
Der Wind lässt nach, die kleinen Wellen werden weniger und du, auf dem Rücken liegend, suchst im Wasser dein Gleichgewicht. Du spürst, wie es dich trägt, bleibst einige Zeit völlig bewegungslos liegen, über dir der weite Himmel, und fühlst dich völlig eins und verbunden mit allem, was dich umgibt.
Etwas weiter, fast in der Mitte des Sees, tauchst du ein klein wenig unter und lässt etwas Luft aus deiner Lunge nach oben steigen. Und nun schwebst du eine kleine Zeitlang in aller Ruhe und ohne jegliches Gewicht. Vollkommen beruhigend wirkt diese Stille, und die hellen Sonnenstrahlen durchdringen die Tiefe des grünen Wassers, sie begleiten dich und du bist hier wunderbar geborgen und aufgehoben.
Dann kommst du wieder an die Oberfläche und jetzt spürst du, dass es dir kühl wird – es ist allmählich Zeit, wieder zum Ufer zu schwimmen. Der helle Sandboden kommt näher, das Wasser wird dort etwas wärmer, du richtest dich auf, spürst das Gewicht deines Körpers wieder. Die Luft wärmt dich, und wie du da noch im knietiefen Wasser stehst, kreisen einige kleine, hell-rötliche Fische um dich herum, die du beim Hineingehen gar nicht bemerkt hattest.
An Land trocknen dich langsam die Sonne und der sanfte Wind, du blickst zurück auf deinen See, dessen Oberfläche sich etwas kräuselt, und du genießt dich in dieser Welt, an diesem Ort, wie neugeboren, ganz einfach vollkommen.
Auf Nebenstraßen
Auf der Autobahn ist an diesem Abend viel los – Ferienbeginn in anderen Bundesländern, die Wochenendpendler wollen dringend heim, Baustellen, eine Lastwagenkolonne auf der rechten Spur, immer wieder stockender Verkehr und nervöse Drängler mit erstaunlich sinnbefreiten, anstrengenden Überholmanövern. Es macht dir wirklich keinen Spaß mehr, nach den Vorgaben des Navi weiterzufahren.
Du bist auf dieser Autobahn schon oft unterwegs gewesen, aber alles hinter den Böschungen und Lärmschutzwänden hast du noch nie wirklich wahrgenommen. Du merkst plötzlich, dass du hier etwas abarbeitest, ohne jegliche Freude. Was nützt dir deine Lieblingsmusik, die wunderbare Autotechnik vom Feinsten, Zubehör und Beschleunigungswerte, wenn du nur angespannt versuchst, auf andere und deren Fahrkünste zu achten und diese Enge und aufgeheizte Stimmung verspürst? Wenn du nur funktionierst und reagierst wie ein Automat?
Du fährst auf den nächsten Parkplatz, hältst an, bewegst dich ein wenig, um dich wieder zu spüren, zu atmen, den Blick zu weiten, dann schaust du in deinen guten, bewährten Straßenatlas. Wo bist du, wo willst du eigentlich hin? Die Autobahn ist normalerweise eine schnelle, vor allem aber einfache Strecke. Doch sie ist deutlich weiter als der direkte Weg.
Auf der Karte sind für das, was der Luftlinie am nächsten kommt, viele kleine, geschlängelte Straßen mit etlichen Abzweigungen eingezeichnet. Zwecklos, sich so zu orientieren, du müsstest an jeder Kreuzung anhalten. Aber auf der lauten, hektischen und überfüllten Autobahn, willst du auf keinen Fall bleiben. Sie kommt dir jetzt vor wie gestohlene Lebenszeit.
Du fasst einen Entschluss: Ohne Karte fahren, immer in Richtung der abendlichen Sonne, und mal schauen, wie es sich so fährt und bei Bedarf wieder mit der Karte neu orientieren. Du gibst telefonisch Bescheid, dass es vielleicht später wird, und hast nun den Freiraum zu tun, was dein Gefühl dir sagt.
An der nächsten Ausfahrt fährst du von der Autobahn ab. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, eine Mischung aus Unsicherheit und etwas schlechtem Gewissen, doch gleichzeitig auch Neugier und leichte Aufregung. Du empfindest Aufbruchstimmung, endlich Bewegung, und findest dich bereits nach wenigen Metern einer kleinen Landstraße wieder.
Kaum Verkehr, ein großer Acker schafft weiten Horizont und viel, viel Raum. Die weißen Wolken ziehen in Bahnen übers Land und du fährst ihnen entgegen, die Fenster weit geöffnet. Du lässt es laufen, du kommst voran, die Richtung passt ungefähr, und es macht Freude, so unbeschwert auf dieser schmalen Straße zu fahren, die sonst wohin führt.
Du erreichst ein kleines Dorf, Obstbäume in den Gärten, etwas Landwirtschaft, ein Trecker wendet auf der Straße, eine Bushaltestelle. Plakate kündigen die nächste Disco im Feuerwehrhaus an, auf einigen Dächern liegen Solarmodule, eine alte Kirche versteckt sich hinter einer erstaunlich hohen, alten Mauer, sie wirkt fast wie eine Festung.
Dann folgt eine Kreuzung im Ort, alles unbekannte Ortsnamen, zwei, fünf, acht Kilometer entfernt, du fährst weiter der Sonne nach, wieder aufs Land hinaus. Am Ortsausgang befindet sich neben der Straße ein Naturschwimmbad, in dessen klarem Wasser einige Badegäste
