Ich hab's im Hermsdorfer Kreuz: Thüringer Kolumnen
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Über dieses E-Book
Er berichtet von lokalen Wehwehchen und globalen Zipperlein: vom allgegenwärtigen Bodo in den Wäldern Thüringens, von unserer Helene, die nicht „Eichhörnchenwürstchen“ sagen kann, vom gemobbten Tamino im Stadtbus von Weimar, von der Erderwärmung hoch oben im Dachgeschoss, von Autos, die wie Kaffeemaschinen heißen, und von der unglaublichen Depressivität bei Fernseh-Hühnern. Dabei prangert der Autor nicht nur an – er nennt auch Lösungen: wegschauen, wegducken, wegziehen. Und natürlich Seniorengymnastik! Kudernatsch schreibt Wahrheiten
wie „Eine Stadt ist kein Hefeteig“, „Diesel ist Super“ oder „Xenophobie ist nicht die Angst vor Druckerpapier“. Demnächst will er sie mit einem Lötkolben in Brettchen brennen und in der Fußgängerzone verkaufen. Durch den Kauf dieses Buches können Sie das verhindern! Machen Sie Ihre Innenstadt schöner!
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Buchvorschau
Ich hab's im Hermsdorfer Kreuz - André Kudernatsch
Ich habs im Hermsdorfer Kreuz
Thüringer Kolumnen
André Kudernatsch
Salier VerlagAlle Kolumnen entstanden zwischen 2013 und 2016. Einige wurden zuerst im »Blitz! Thüringen« veröffentlicht. Sie sind mit einem »Geblitzt«-Hinweis gekennzeichnet. Vielen Dank für die freundliche Genehmigung an die CITY Werbeverlags GmbH.
Die Fotos stammen von Bert Hähne, die auf den Seiten 28 und 79 hat Ricky Fox beigesteuert, die auf den Seiten 31, 51 und 99 André Kudernatsch.
eBook EPUB: ISBN 978-3-96285-134-7
Print: ISBN 978-3-943539-71-4
Copyright © 2016/2020 by Salier Verlag, Leipzig und Hildburghausen
Alle Rechte vorbehalten.
Umschlaggestaltung: Christine Friedrich-Leye, Leipzig
Herstellung: Salier Verlag, Bosestr. 5, 04109 Leipzig
www.salierverlag.de
www.kudi.de
Danke an Brenda und Petra »Wikipetra«,
Joachim Kurt Viktor (das ist eine Person!),
Bastian & Bört,
die beiden musikalischen Andreasse,
den Sport und den Stotternheimer See.
Lang lebe die Taschengasse!
Inhalt
Vorwort - Pressen, schütteln und ordentlich aufschäumen
In der Heimat
Danke, Thüringen!
Erfurt ist das neue Leipzig
Popel-Tamino und Plaketten-Phöbe
Poller-Alarm!
Salve Bodo
Das Kreuz mit dem Kleeblatt
Bad Supermegasalza
Rettet Nordthüringen!
Alles ist atemlos gut!
Mit dem Willen zum Grillen
Theatersommertheater
Das Krankenhaus im Zentrum der Stadt
Unsere TTR, sie lebe hoch!
In der Fremde
Husch, husch, husch, die Eisenbahn!
Dick und Deutsch
Kompost, komm doch!
Aus der Mode (1): Haar-akiri!
Aus der Mode (2): Tattoo-Tralala
Hühnerklein
Neulich auf dem Rundfunk-Klo
Heißes Eisen (1): Die Dachgeschosswohnung
Heißes Eisen (2): Die Flüsse
Schöner Trinken
Kaffee auf Rädern
Diesel ist Super
Wieder daheim
Das Beste für Brenda
Nie zu spät für Diät!
Platten waschen
Der neue Job
Poser im »Moser«
Wie ich fast beklaut worden wäre
Bei der Seniorengymnastik
Mariah ist weg!
Schon wieder Baumloben
Im Namen des Natsches
Über den Autor
Vorwort - Pressen, schütteln und ordentlich aufschäumen
Ich soll ein Vorwort für das neueste Buch meines Mannes schreiben. Nur, weil ich in einem Anfall von Großkotzigkeit herausposaunt habe: »Echt jetzt, den willst du fragen? Das kann sogar ich besser!« Seitdem habe ich den Job an der Hacke.
Worüber also schreiben? Was erwartet ihr von mir und meinem Vorwort? Kurz soll es sein, lese ich als erstes bei Experten im Internet. Es soll euch einstimmen auf das, was kommt, eure Neugier wecken, euch Hintergründe berichten. Ihr seid also scharf auf schockierende Wahrheiten über Kudernatsch? Wie diese, dass er morgens seinen lauwarmen Kaffee schlürft, ohne Brille blind wie ein Maulwurf ist und zur Entspannung den Rasen mäht? – Ich weiß nicht …
Einordnung und Kritik des Werkes fordern Fachleute. Oh je – das ist ganz dünnes Eis, auf dem ihr und ich, wir also, gemeinsam hin und her schlittern. Die Inspiration meines Mannes ist wie ein scheues Reh oder eine zarte Mimose. Auf vorsichtige Nachfragen blafft er vorwurfsvoll zurück: »Das ist aber anstrengend und macht viel Arbeit!«
Daher, liebe Leser und Leserinnen: Bildet euch selbst eine Meinung. Nur zu! Nein, schielt nicht hektisch im Internet, was andere über das Büchlein geschrieben haben! Fangt an selbst nachzudenken. »Das ist aber anstrengend und macht viel Arbeit!«, schleudert ihr mir nun entgegen? »Ich weiß«, seufze ich. »Ich weiß.«
Eines kann ich euch mit bestem Wissen und Gewissen versichern: Alle Kolumnen beruhen auf wahren Begebenheiten, mit echten Menschen und originalen Sprüchen. Das macht sie bodenständig, liebenswert und lebenslustig.
Der flinke Vorwurf, das meiste sei »erstunken und erlogen«, er zieht hier nicht. Sicher, manches übertreibt Kudernatsch schamlos, flugs mischt er die Begebenheiten, legt anderen Leuten die richtigen Worte in den Mund, vertauscht Orte und Zeiten.
Außerdem walkt er die Substantive, schärft mit spitzer Klinge seine Verben, zuckert hier und da mit Adjektiven und wuchtet manchen schweren Kalauer in den Ring. Das ist erlaubt, das nennt sich altmodisch: HANDWERK. Er presst, er schüttelt und wirbelt mit seinen Zutaten so lange herum, bis ein geschmacklich ausgewogener und farbenfroher Cocktail ins Glas schäumt. Und krönt das Ganze mit einer saftigen roten Kirsche. Das kann er wie kein zweiter. In diesem Sinne: Wohlsein!
Eure Brenda, im September 2016
PS: Einen mega-minzigen Mojito mixt Kudernatsch übrigens auch.
Für dieses Buch wurden nur die besten Zutaten verwendet.
In der Heimat
Danke, Thüringen!
Geblitzt im April 2014
Zunächst möchte ich mich bei den Thüringer Veranstaltern bedanken, bei denen ich meine Thüringer Kolumnen, begleitet von meinem Thüringer Pianisten, vorlesen durfte. Sie bewirteten uns mit Sauerkraut, das für Blasmusik bei meinem Musiker sorgte, obwohl er Klavier spielt (Kölleda). Sie dachten Tage vor unserem Auftritt an uns. Jedenfalls schmeckten die Käsebrötchen, die sie besorgt hatten, so (Jena). Sie berichteten stolz von ihrer Fußbodenheizung und drehten sie nicht auf (Apolda). Sie wussten zwar, was ein Kaltgerätestecker ist – aber nicht, dass ein vegetarisches Essen aus mehr als sechs hartgekochten Eiern bestehen kann (Zella-Mehlis). Mein Musiker aß sie trotzdem tapfer auf und schlich danach über die Tasten. Noch heute eiert er herum.
Wir treten gern auf. Ich nehme dafür sämtliche Entbehrungen auf mich. Und sei es wie in Suhl, wo ich im »Freien Wort« als »Herr Kaudernatsch« benannt wurde, obwohl ich »Kudernatsch« heiße. Da darf man nicht kleinlich sein, es ist das »Freie Wort« und nicht das »Korrekte Wort«.
Ich lerne stets dazu. Ins Erfurter »Café Duckdich«, das so genannt wird, weil man sich unter den niedrigen Deckenbalken besser duckt, wollte ich Freunde einladen. Über WhatsApp versuchte ich es – doch durch die automatische Textkorrektur wurde aus dem netten »Café Duckdich« das widerliche »Café Dickdarm«. Möchte man da wirklich zu Gast sein?
In Hermsdorf schwärmten uns die Veranstalter von ihrem lustigen Bürgermeister vor, der solche Sätze raushaut wie »Ich hab’s im Hermsdorfer Kreuz«. Leider lernten wir ihn nicht persönlich kennen – er saß wohl daheim, um an seinen Sprüchen zu tüfteln.
Mit Grausen erinnere ich mich an Gotha, wo bloß vier Leute kamen, von denen die Hälfte anwesend war, weil sie mich mit einem bekannten Radio-Satiriker verwechselt hatte. Um dieses ältere Ehepaar nicht zu verlieren, klärte ich die Verwechslung nicht auf. Heute schäme ich mich dafür. Immerhin kauften die vier Leute vier meiner Bücher. Das ist eine Quote von 100 Prozent! Das schafft mancher Bestseller-Autor nicht. Nicht mal in Gotha.
Ich danke diesem
