Schuppenflechte - Selbstheilung ohne Medikamente: Mein Weg zur Heilung einer unheilbaren Krankheit.
Von Marianne Sebök
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Über dieses E-Book
Bereit zu kämpfen, unterzog sich Marianne Sebök, deren Körper bald einer „großen, rot glühenden Landkarte“ glich, diversen konventionellen Behandlungsmethoden, die jedoch nichts nützten und teilweise verheerende Nebenwirkungen hatten. Nach einer Zeit der Verzweiflung entschloss sie sich, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und komplett umzugestalten: Für ihre Selbstheilung änderte sie ihren Alltag und ihre Ernährung, erstellte ihr eigenes Fitness- und Erholungsprogramm, wendete naturheilkundliche Verfahren an – und hatte damit überragenden Erfolg!
In der vollständig überarbeiteten 3. Auflage ihres Bestsellers beschreibt Marianne Sebök nicht nur mitreißend ihre eigenen Erfahrungen, sondern gibt Menschen in einer ähnlichen Lage praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Selbstheilung an die Hand, wie u.a.:
• Kneipp-Anwendungen wie Güsse, Armbäder und Wassertreten
• 8 Yogaübungen mit zahlreichen Tipps zur Übungspraxis
• diverse Gemüse- und Obstsaftrezepturen und weitere Empfehlungen zur Ernährung
• zahlreiche Tipps für die Hautpflege
Schon drei Monate nach Beginn dieses Selbsthilfeprogramms verschwand der Juckreiz. Nach einem halben Jahr war ihre Haut wieder so rein und schön wie früher. Heute, acht Jahre später, lebt Marianne Sebök immer noch beschwerdefrei – ohne jegliche Medikamente.
Marianne Sebök
Marianne H. Sebök – geb. 1950 in München, lebte auch in der Schweiz, Südafrika, Amerika und Kanada. Sie bereiste fast alle Kontinente dieser Erde und kehrte wieder zu ihren Wurzeln nach Deutschland zurück. Um ihrer großen Leidenschaft Gesundheit“ Raum zu geben, drückte sie vor einigen Jahren nochmal die Schulbank mit Abschluss zur diplomierten Wellnesstrainerin und Kneipp- und Kurbademeisterin. Heute lebt sie am Chiemsee.
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Rezensionen für Schuppenflechte - Selbstheilung ohne Medikamente
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Buchvorschau
Schuppenflechte - Selbstheilung ohne Medikamente - Marianne Sebök
Rückblick: Wie die Krankheit begann
1
Rückblick: Wie die Krankheit begann
„Der Doktor, der das Symptom erkennt,
die Seele jedoch mit keinem Wort nennt,
ist von der Heilung meilenweit entfernt."
Marianne May
Tatsächlich war ich in meinem bisherigen Leben selten krank. Trotz durchlebter Höhen und Tiefen ging es mir blendend. Aufgrund meiner gesundheitsbewussten Lebensweise war es für mich selbstverständlich, gesund zu sein. Ich ernährte mich vital und abwechslungsreich, achtete darauf, mein tägliches Trainingsprogramm mit Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking durchzuführen, kontrollierte mein Gewicht und sorgte für ausreichend Schlaf. Es war mir wichtig, mich von den täglichen Anforderungen des Lebens zu erholen. Ich fühlte mich in meinem Alltag rundum wohl und war überzeugt, die Sonnenseite des Lebens gepachtet zu haben. Krank sein, das überließ ich großzügigerweise anderen Menschen. Ich doch nicht!
Es gab Vorboten wie Kopfschmerzen, die ich sonst nie hatte. Auch fühlte ich mich unwohl, war müde, lustlos, unkonzentriert und gereizt. Meine Leidenschaft fürs Malen interessierte mich nicht mehr und sportliche Aktivitäten wurden zur Qual. War dies die Folge einer permanenten, Jahre währenden negativen Stresssituation – ausgelöst durch berufliches Streben nach 100 Prozent und mehr?
Bisher engagiert und leistungsstark in meinem Arbeitsleben fühlte ich mich plötzlich ausgebrannt und sah mich in die Enge getrieben. Verzweifelt suchte ich nach einer Lösung.
Ständig quälten mich diese erdrückenden Kopfschmerzen, die grundlos auf einmal da waren. Ein deutliches Signal meines Körpers, dass der Stress wieder mal überhandnahm. An Einschlafen war überhaupt nicht zu denken. Vieles, was mir Sorgen machte, zog wie eine Prozession an meinen Augen vorüber. Unruhiger Schlaf mit vielen kurzen Schlafunterbrechungen und dieses ständige Grübeln ließen mich nicht zur Ruhe kommen. Lustlos stocherte ich in meinem Essen herum und hatte keinen Appetit. Ich entwickelte untypische Verhaltensweisen und Essgewohnheiten, griff zur Schokolade, trank vermehrt Kaffee und bewegte mich kaum noch. Jetzt streikte auch noch mein Magen, zu viel Kaffee und Schokolade. Diese überflutet den Körper mit Glückshormonen, und Kaffee puscht für einen Moment zusätzlich den Kreislauf hoch. Eine Suchtkombination, von der ich immer mehr wollte. Ein Teufelskreis begann.
Immer mehr Leistung in weniger Zeit, das war es, was ich von mir abverlangte. Eine Energieverschwendung, nur um die Situation auszuhalten. Abgesehen davon, dass ich mich miserabel fühlte, änderte ich nichts an meiner stressigen Situation, ging lustlos meiner Arbeit nach, war ausgelaugt, müde, kämpfte aber trotzdem weiter. Ich verlor den Überblick und merkte nicht, was mit mir geschah. Noch immer schlief ich nachts nur wenige Stunden, wälzte Probleme, aß unregelmäßig und vor allem nicht das, was mir gut getan hätte. Glücklich über diese Situation war ich nicht, trotzdem ließ ich sie zu und bildete mir ein, alles im Griff zu haben. Sicher kommen wieder bessere Zeiten. Dass es nicht so war, bemerkte ich leider viel zu spät.
Eine Urlaubsreise brachte mir nicht wirklich Erholung. Zurück im Alltag nagte der dauerhaft anhaltende Stress an meiner Seele, ruinierte meinen Körper und beeinträchtigte mein gesamtes Wohlbefinden.
Eines Morgens nach dem Duschen entdeckte ich an beiden Beinen, jeweils am Schienbein, kleine rote Pünktchen. Sie hatten nur die Größe eines Stecknadelkopfes und gefielen mir trotzdem gar nicht. Natürlich dachte ich, sie würden wieder verschwinden. Weit gefehlt. Innerhalb einer Woche wuchsen sie zu Flecken in Knopfgröße.
Ich musste zum Arzt. Der Hautarzt schickte mich mit der Diagnose „ein harmloser Pilz, der in der Winterzeit durch trockene und warme Heizungsluft vorkommt" und einem Rezept für Kortisonsalbe nach Hause. Für sechs Monate behandelte ich vorschriftsmäßig meine roten Flecken an den Beinen, die durch die Salbe blasser wurden. Trotzdem zeigten sie keine Neigung, sich ganz zu verabschieden.
Nochmal besuchte ich meinen Hautarzt und nochmals sollte ich für ein halbes Jahr Geduld aufbringen. Ich war total genervt. Er beruhigte mich mit der Aussage, es dauere eben seine Zeit. Am liebsten wäre ich aus meiner Haut geschlüpft, denn darin fühlte ich mich schon lange nicht mehr wohl. Mein Hautproblem war der Spiegel meiner Seele.
Inzwischen war es Frühling geworden. Mein Fahrrad und ich hatten das Bedürfnis, uns zu bewegen. Die frische Luft, die Sonne, der warme Wind waren Streicheleinheiten für Körper und Seele. Und ich hatte das bayerische Meer, meinen geliebten Chiemsee, nur wenige Minuten entfernt. Jeden Nachmittag, nach getaner Arbeit, tauchte ich ab ins kühle Nass. In solchen entspannenden Momenten vergaß ich kurz meine Probleme und Sorgen. Aber auch die ließen sich nicht so einfach verdrängen. Sie behaupteten sich energisch.
Dieser drehende Strudel, der mich voll in seinem Sog hatte, wollte mich einfach nicht ausspucken. Abgesehen davon musste der erste Schritt ja wohl von mir kommen. Und das tat er nicht, denn meine Erkenntnisse zur Besinnung lagen noch im Dunkeln.
Ein Jahr verging. Die roten Flecken an meinen Beinen kämpften mittlerweile nicht mehr um ihr Dasein. Im Gegenteil, sie präsentierten sich flächig und besetzten gut drei Viertel meiner Haut. Was passierte hier mit mir? Es waren doch nur kleine, rote, unscheinbare Pünktchen. Und jetzt das! Die roten Flecken an meinen Beinen waren zu esslöffelgroßen Flächen gewachsen. Erst an den Schienbeinen, dann an den Fußrücken, über die Waden, bis die ganzen Beine betroffen waren. Nur machten sie da nicht halt oder begrenzten sich auf die unteren Extremitäten. Das Jucken am Kopf, im Schläfenbereich und hinter den Ohren begann nun auch. Letztendlich blieben auch die Arme und mein Gesicht nicht verschont. Mir fielen diese schüchternen Menschen ein, die ich beim Einkaufen oder im Urlaub anstarrte. Jetzt wusste ich, wie unansehnlich ich aussah. Ich fühlte mich wie eine Aussätzige. Mein Körper sah aus wie eine abgegrenzte, rot glühende Landkarte. In diesem Zustand konnte und wollte ich mich nicht unter Menschen mischen, hatte Angst vor ihren gaffenden Blicken und vor Abweisung. Ich fühlte mich ausgegrenzt und alleingelassen. Sogar ein Arztbesuch war mir ein Gräuel, ich schämte mich so. Doch was blieb mir am Ende anderes übrig, so konnte ich nicht weiterleben. Noch dazu raubte mir dieses ständige Jucken und Brennen fast den letzten Verstand.
Ich starrte in den Spiegel und fragte mich: „Wer ist diese Person, die mir traurig, verzweifelt, ohne Lebensfreude und mit bleichem Gesicht entgegenblickt? Sie war mir fremd. Ich bückte mich zu meinen Beinen, streichelte meine fleckige, überempfindlich gewordene Haut; sie sah aus und fühlte sich an wie dünnes Pergamentpapier. Es war sinnlos, weiterhin anzunehmen: „Es wird schon wieder
. Nichts ging mehr, ich war entmutigt, müde, lustlos und gereizt. Die Sonnenseite meines Lebens wandte sich von mir ab, ich machte eine Bruchlandung im kühlen Schatten.
Ein Jahr lang bin ich erfolglos mit Kortison gegen Hautpilz behandelt worden. Da ich zunächst meinem Hautarzt und seiner gestellten Diagnose vertraute, wartete ich viel zu lange, um weitere Schritte einzuleiten. Erst, nachdem keine Besserung meiner Gesundheitslage zu spüren war, holte ich eine zweite Meinung ein. Und die dazu notwendige Information, wie sich Kortison auf Haut und Immunsystem auswirkt. Rückblickend hätte ich viel früher reagieren müssen.
Auf das, was jetzt passierte, war ich absolut nicht vorbereitet. Schuppenflechte – Psoriasis … nicht heilbar, so formulierte der neue Arzt die Diagnose. Fassungslos blickte ich ihn an. Mein Kopf war leer; es war, als ob mir dieser Mensch durch seine Worte meine ganze Lebenskraft entziehen würde. Meine Lippen bewegten sich lautlos, und ich wiederholte seine Diagnose. Schuppenflechte … nicht heilbar. Dieser Gedanke kreiste endlos in meinem Verstand. Wieso sollte Schuppenflechte nicht heilbar sein? Was bedeutete das für mich? Nicht heilbar! Ich strotzte doch immer voller Gesundheit. Krankheit war mir fremd.
Zunächst blieb mir nichts anderes übrig, als seine Diagnose „Schuppenflechte" anzunehmen. Nur zögernd war ich dazu bereit, mit meinem Arzt einen Behandlungsplan zu erstellen. Kortisonsalbe, Immunsuppressiva, d. h. das Immunsystem unterdrückende Medikamente sowie Injektionen, waren out, davon konnte er mich nicht mehr überzeugen. Denn mein Vertrauen zu den Dermatologen war in der Zwischenzeit ganz gewaltig gebröckelt.
