Rampenlicht: Sie suchte die Bühne und fand sich selbst - ein Mutmachbuch für alle, die an ihre Träume glauben
Von Sonja Gründemann
()
Über dieses E-Book
Sie fällt immer wieder hin, es legen sich ihr Steine in den Weg und nicht nur einmal stellt sie sich die Frage: Ist es das, was ich immer wollte?
Eine Erzählung über den Weg zum Rampenlicht und dass es Umwege gibt, die es wert sind, gegangen zu werden.
'Ein berührendes Buch, das Mut macht, nicht aufzugeben, sondern an seine Träume zu glauben.'
Karen Christine Angermayer, Bestseller-Autorin und Buchcoach
Sonja Gründemann
Sonja Gründemann hat zwei Herzen in ihrer Brust: das Bühnen- und das Businessherz. Sie steht nicht nur mit eigenen musikalischen Comedy-Programmen auf der Bühne, moderiert Veranstaltungen und hält Vorträge, sondern unterstützt Menschen dabei, auf ihre Businessbühne zu gehen. Immer nach ihrem Motto: Perfekt muss nicht sein. Echt ist schöner. www.sonja-gruendemann.de
Ähnlich wie Rampenlicht
Ähnliche E-Books
Acting for Two - oder: Schöner lügen: Roman: Romance voller Humor und Gefühl! Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEinspruch zwecklos – (K)Eine Schwalbe zur Untermiete Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwischen deinen Lines: Eine humorvolle Rockstar-Romanze Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen"Uuuuuund bitte!" Mein Leben als Komparsin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Tanzen im Regen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Versicherungsfall: Eine Satire Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Show gestohlen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRed Dragonfly: Das Buch eines Terroristen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Buch eines Terroristen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSonnenaufgang in deinen Armen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen(K)ein Star zum Verlieben: Lovely Hearts 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIns Herz gehackt: Milliardär Liebesromane Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Rolle Deines Lebens: Gefährliche Liebschaft Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKisses for my Life Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRedline Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSpiel mit mir, Playboy! Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTagebuch eines Ausreißers: 2007 - 2023 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEscort mit gewissen Vorzügen: Licht und Schatten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnvergessen Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Verheiratete Frauen bringen nur Verdruss Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWATCH ME SCREAM - LOUDER Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFranccis & Mia Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAchte gut auf diesen Tag: Eine Erzählung über den Sinn des Lebens Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHollywood-Romanze in Italien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSo kann's gehen: Kurzerzählungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine von Zweien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Song für Malena Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenChef mit gewissen Vorzügen: Alles Für Den Boss, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Persönliche Entwicklung für Sie
Denken wie ein Genie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Weg zur Erleuchtung: Eine Reise durch die buddhistischen Lehren Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIkigai: Die japanische Philosophie der Suche nach Ihrem Ziel. Entdecken Sie, was Ihr Leben lebenswert macht Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Erfindung der Esoterik: okkult, spirituell und mysteriös Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchlagfertigkeitstechniken für Anfänger: Grundlagen und Techniken der Schlagfertigkeit lernen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRhythmus Atem Bewegung: Lehr- und Übungsweise nach H. L. Scharing Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTrost finden: Scham und Minderwertigkeit überwinden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen10 philosophische Wege zum Glück in 60 Minuten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEngel und Devas Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWie wir denken, so leben wir: As A Man Thinketh Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Das tantrische Erwachen - Begehren, Leidenschaft und Spiritualität Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGefühle & Emotionen - Eine Gebrauchsanweisung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEgo-Wahn-Sinn Narzissmus: Ein christlicher Ratgeber über emotionalen Missbrauch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Kraft der wahren Liebe: Vom Ego zum Selbst: Der Weg zur Erfüllung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTräume: Die geheimnisvolle Sprache des Unbewussten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchizophrenie für Anfänger: Eine verständliche Einführung für psychisch Kranke und Interessierte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch REDE. Ein Hoch auf Deutsch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur keine Hemmungen - Sexgeschichten: Sex und Erotik Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLukrez: Über die Natur der Dinge Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Erfindung der Bibel: Götter, Worte und Propheten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMutterhunger: Der alles verzehrende Wunsch nach Liebe. Wie Frauen den Verlust von kindlicher Geborgenheit bewältigen und innere Stärke finden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKopfsache: Hinderliche Denkmuster bewusst machen und verändern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNecronomicon Gnosis: Eine Praktische Einführung Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Hochbegabung bei Erwachsenen: Erkennen, akzeptieren, ausleben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Rampenlicht
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Rampenlicht - Sonja Gründemann
Für Amelie
Möge die Lotta in Dir
den für Dich richtigen Weg finden.
Liebe Leserin, lieber Leser,
in diesem Buch verwende ich meist die bekannte Form der Mehrzahl. Wichtig ist mir, dass der Lesefluss durch ein Benennen der einzelnen Geschlechter nicht unterbrochen wird. Für mich ist es wichtig, dass jeder Mensch auf dieser Welt eine Daseinsberechtigung hat, egal, ob männlich, weiblich oder divers. Seid bunt, seid vielfältig, aber seid vor allem ihr selbst. Ich hoffe, dass sich jede Person, die dieses Buch liest, in der von sich selbst gewählten Form angesprochen fühlt.
Sonja Gründemann
Sei Du selbst.
Egal, was die anderen sagen.
Inhalt
Moped fahren
Kind, mach was Vernünftiges
Schmerzhafte Einsichten
Meeting the Broadway – na ja, fast
Losing the Broadway
Die Sache mit der Frischhaltefolie
Es muss nicht perfekt sein
Dickes Fell
Und nun?
Weihnachtswunder
Froschgesang
Der Anruf
Silvester
Entscheidung
Super Trouper
Steve
Theater, Theater
Hilfe für einen Freund
Film ab
Ich bin mehr wert
Neue Wege
Frauenverachtende Inhalte
Etwas mehr Pink
Na so was
Positiv
Äußere Stimmen
Aufgeben ist keine Option
Und plötzlich war alles still
Wie lange noch
Was denn noch
War es genug?
Oma
Meilensteine
Es geht weiter
Der nächste Meilenstein
Wetten, dass..?
Rampenlicht
Nicht allein
Rampenfieber
Nachwort
Danksagung
Über die Autorin
Zusammenarbeit
Vortragscheck
Rampenlicht to go
Bühnenprogramme
Moped fahren
„Bis nächste Woche", rief Lotta, packte ihr Aufnahmegerät ein und lief zu ihrem Moped. Seitdem sie Gesangsunterricht hatte, fuhr sie bei Wind und Wetter in die 20 Kilometer entfernte Kleinstadt, um dort an der Musikschule zu lernen. Ihr Lehrer war ein Opernsänger. Eigentlich wollte sie keine Opern singen, aber Lotta hatte schnell begriffen, dass es darum ging, ihre Stimme zu schulen. Sie wurde immer wieder heiser, wenn sie mit einer ihrer Bands einen Auftritt hatte. Neben der Schulband hatte sie zwei weitere Bands, in denen sie als Frontfrau sang. Ja, das war ihrs. Auf der Bühne zu stehen und zu singen.
Ihr Gesangslehrer hatte am Anfang noch gefragt: „Lotta, haben Sie wieder gerockt?" Ja klar, denn das war das, was sie wollte. Ihr Lehrer wollte, dass sie klassischen Gesang studierte, aber die Vorstellung, dass sie dann immer mit einem Schal rumlaufen musste, nicht mehr in die Disco und tanzen gehen konnte, nicht nur das schreckte sie ab. Die Tatsache, dann Klavier lernen zu müssen, fand sie toll, hätte aber bedeutet, ein zweites Mal in der Woche in die 20 Kilometer entfernte Stadt zum Unterricht zu fahren. Und dass ihre Eltern das auch noch bezahlen mussten. Und das war irgendwie nicht drin. Lottas Opa hatte ihr 1000 Mark geschenkt, um ihren Gesangsunterricht zu finanzieren. Dafür war Lotta ihm sehr dankbar. Wenn ihre Oma das noch erlebt hätte. Sie wäre so stolz auf sie. Leider war sie vor vier Jahren gestorben. Lotta vermisste sie immer noch.
Sie nahm ihren Mopedhelm, setzte ihn auf und startete ihre Maschine. Es war eine 80er, auch wenn Lotta nur einen 50er-Führerschein hatte. Diese war gedrosselt und konnte nur 50 Kilometer pro Stunde fahren, sah aber cooler aus, wie ein richtiges kleines Motorrad. Und mit ihrer Lederjacke, den Lederstiefeln und dem Lederrucksack kam Lotta sich einfach größer vor. Sie wusste, dass alleine diese Dinge etwas mit ihr machten. Sie wusste nicht genau, was es war, aber sie fühlte sich so sicherer und stärker, was ihr half, sich in ihrer Umgebung zu behaupten. Und auf dem Moped fühlte Lotta sich frei.
Lotta war keine typische Einzelgängerin, aber sie merkte, wie ihre gleichaltrigen Mitschüler sie immer wieder komisch anschauten. Lotta tanzte auf vielen Hochzeiten. Auf dem Gymnasium war sie Klassenvertreterin und auch Schulsprecherin. Sie war Solistin im Schulchor und Frontfrau in der Schulband. Sie hatte in ihrer Freizeit zwei weitere Bands, war Tambourmajorin und Flötistin im Spielmannszug und war als Pferdenärrin turnend auf dem Rücken der tollsten Tiere unterwegs, die sie sich vorstellen konnte, und gewann Turniere. In der Schule war sie gut, ohne viel lernen zu müssen.
Für Lotta war das alles selbstverständlich – für ihren Jahrgang nicht greifbar. Bis auf eine Freundin, die sie in ihrer Stufe hatte, guckten sie alle anderen verwundert an. Und wenn sie sich meldete, kam es nicht selten vor, dass einer der Jungs wieder genervt stöhnte oder Schleimgeräusche machte.
Ihr Freundeskreis waren somit eher Ältere und auch eher die, die als Freaks in der Schule bezeichnet wurden.
Aber irgendetwas in Lotta wusste, dass sie das alles nur stärker machen würde und sie eins nicht tun würde – sich von ihrem Traum von der Bühne abbringen lassen.
Kind, mach was Vernünftiges
„Mahlzeit." Seitdem Lotta in der Bank arbeitete, war das ein Satz, der jeden Mittag ertönte. Sie mochte den Satz nicht besonders, aber irgendwie gehörte man dazu, wenn man ihn sagte. Und darum ging es ja auch, dazuzugehö-ren. Seit mittlerweile zwei Jahren studierte sie BWL und Bank. Als Kind hatte sie immer gern Geld gezählt und das Planspiel Börse in der 10. Klasse fand sie spannend. Das Studium war etwas trocken, aber die Arbeit in der Bank machte ihr Spaß. Besonders Wertpapiere interessierten sie und ihr Einsatz in der Marketingabteilung war bisher die beste Station.
„Kind, mach was Vernünftiges. Gesang ist brotlose Kunst." Ihre Eltern hatten ihr den Satz immer wieder gesagt. Da sie nicht in ihrem Heimatdorf bei der örtlichen Sparkasse versauern wollte und nicht in der nächsten Stadt studieren, um womöglich auch noch zu Hause zu wohnen, hatte sie sich schlussendlich für das duale Studium in einer Großbank entschieden.
Lotta kannte dort niemanden, aber das war auch die Chance, neu zu starten und aus den Fesseln der Blicke der Mitschüler zu entschwinden. Ein neuer Anfang.
Schnell hatte Lotta sich eine Gesangslehrerin und auch eine Band gesucht. In einem Karaokeschuppen bei ihr um die Ecke hatte sie einen Bandleader kennengelernt und so stand sie an den Wochenenden auf Stadtfesten auf der Bühne.
Rock ’n’ Roll.
Na ja oder so ähnlich. Manchmal auch nur vor 20 Zuschauern. Ihre Eltern waren einmal extra angereist und ihr Papa hatte ihr einen Blumenstrauß gekauft. Sogar Freunde aus der Bank waren für ihren Auftritt gekommen. Allerdings waren sie die einzigen Zuschauer neben dem torkelnden Betrunkenen, der begeistert vor der Bühne hin- und herwankte, und den Kindern, die spielten.
Lotta sah ihren Eltern die Enttäuschung an. Sie selbst war ja auch enttäuscht. Sie sang nach wie vor gern.
Aber eins lernte sie bei diesen Auftritten: zu performen. Egal, wie schlecht die Umstände waren. Denn die Menschen, die da waren und zuhörten, konnten nichts dafür, dass die anderen nicht da waren. Also gab sie alles. Ihr Papa nahm sie hinterher in den Arm und sagte, dass das toll war.
In der Filiale in ihrer Bank verstand sie sich super mit den Kollegen. Lotta war glücklich – irgendwie. Es war ja auch toll, jeden Monat Geld zu verdienen, sich den Gesangsunterricht leisten zu können und immer wieder mal auf der Bühne zu stehen. Lotta hatte sich an die Bankkleidung gewöhnt. Sie war zu einem Teil von ihr geworden. Einem Teil der Rolle, die sie in der Bank einnahm. Während sie zu ihrem Vorstellungsgespräch noch einen Nietenblazer in Schwarz anhatte, hatten mittlerweile der weiße Nadelstreifenanzug und der
