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L'Arrabbiata
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eBook39 Seiten25 Minuten

L'Arrabbiata

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Über dieses E-Book

In "L'Arrabbiata" entführt Paul Heyse die Leser in die leidenschaftliche und zugleich melancholische Welt der italienischen Seele. Dieses Werk, das im Jahr 1883 veröffentlicht wurde, vereint in seiner Prosa lyrische Elemente mit einer tiefen psychologischen Analyse der Charaktere. Heyse, Nobelpreisträger für Literatur, zeigt sich hierbei als Meister des Erzählens, indem er eine komplexe Handlung entfaltet, in der die Themen Liebe, Eifersucht und die Suche nach Identität kunstvoll verwoben sind. Die Rahmenhandlung, angereichert durch den südlichen Charme Italiens, bietet neben einem tiefgehenden Einblick in die menschlichen Emotionen auch eine kritische Reflexion über gesellschaftliche Normen und persönliche Konflikte, die in ihrer Zeit überaus relevant sind. Paul Heyse, geboren 1830 in Berlin, war ein bedeutender Vertreter des deutschen Realismus und ist bekannt für seine vielseitigen literarischen Beiträge, die von Erzählungen bis zu Dramen reichen. Sein tiefes Interesse an verschiedenen Kulturen und seine Reisen nach Italien beeinflussten seine Schreibweise und die Themenwahl seiner Werke. "L'Arrabbiata" spiegelt nicht nur seine Faszination für die italienische Kultur wider, sondern auch seinen Glauben an die universelle Gültigkeit menschlicher Erfahrungen, was dieses Buch zu einem zeitlosen Klassiker erhebt. Ich empfehle "L'Arrabbiata" jedem, der sich für tiefgehende zwischenmenschliche Beziehungen und die Konflikte, die sie hervorrufen können, interessiert. Heyses umfangreiche Charakterstudien und seine prägnante Erzählweise laden dazu ein, sich in die emotionale Welt der Protagonisten zu vertiefen. Dieses Buch ist nicht nur ein Genuss für Literaturliebhaber, sondern auch eine Bereicherung für jeden, der die Komplexität der menschlichen Natur ergründen möchte.
SpracheDeutsch
HerausgeberSharp Ink
Erscheinungsdatum30. Jan. 2023
ISBN9788028270063
L'Arrabbiata
Autor

Paul Heyse

Paul Heyse (1830-1914) ist ein Mitglied der Riege deutscher Literaturnobelpreisträger. Er bekam den Preis 1910 als erster deutscher Dichter überhaupt verliehen – Mommsen (1902) war Historiker. Theodor Fontane glaubte 1890, dass Heyse seiner Epoche »den Namen geben« und ein »Heysesches Zeitalter« dem Goetheschen folgen werde. Heyse war Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer. Er pflegte zahlreiche Freundschaften und war auch als Gastgeber berühmt. Viele seiner Novellen siedelte Heyse in seiner Wahlheimat Italien an.

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    Buchvorschau

    L'Arrabbiata - Paul Heyse

    Paul Heyse

    L'Arrabbiata

    Sharp Ink Publishing

    2024

    Contact: info@sharpinkbooks.com

    ISBN 978-80-282-7006-3

    Inhaltsverzeichnis

    Cover

    Titelblatt

    Text

    "

    L'Arrabbiata (1)

    {ed. (1) Die Eigensinnige }

    Paul Heyse

    Novelle (1853)

    Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Über dem Vesuv lagerte eine breite graue Nebelschicht, die sich nach Neapel hinÜberdehnte und die kleinen Städte an jenem Küstenstrich verdunkelte. Das Meer lag still. An der Marine (2) aber, die unter dem hohen Sorrentiner Felsenufer in einer engen Bucht angelegt ist, rührten sich schon Fischer mit ihren Weibern, die Kähne mit Netzen, die zum Fischen über Nacht draußen gelegen hatten, an großen Tauen ans Land zu ziehen. Andere rüsteten ihre Barken, richteten die Segel zu und schleppten Ruder und Segelstangen aus den großen vergitterten GewÖlben vor, die tief in den Felsen hineingebaut über Nacht das Schiffgerät bewahren. Man sah keinen müßig gehen; denn auch die Alten, die keine Fahrt mehr machen, reihten sich in die große Kette derer ein, die an den Netzen zogen, und hie und da stand ein Mütterchen mit der Spindel auf einem der flachen Dächer, oder machte sich mit den Enkeln zu schaffen, während die Tochter dem Manne half.

    {ed. (2) Küste }

    Siehst du, Rachela, da ist unser Padre Curato, sagte eine Alte zu einem kleinen Ding von zehn Jahren, das neben ihr sein Spindelchen schwang. Eben steigt er ins Schiff. Der Antonino soll ihn nach Capri hinüberfahren. Maria Santissima, was sieht der ehrwürdige Herr noch verschlafen aus!—Und damit winkte sie mit der Hand einem kleinen freundlichen Padre zu, der unten sich eben zurechtgesetzt hatte in der Barke, nachdem er seinen schwarzen Rock sorgfältig aufgehoben und über die Holzbank gebreitet hatte. Die andern am Strand hielten mit der Arbeit ein, um ihren Pfarrer abfahren zu sehen, der nach rechts und links freundlich nickte und grüßte.

    Warum muß er denn nach Capri, Großmutter? fragte das Kind. Haben die

    Leute dort keinen Pfarrer, daß sie unsern borgen müssen?

    Sei nicht so einfältig, sagte die Alte. Genug haben sie da und die schönsten Kirchen und sogar einen

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