Du bist mango: Tagebuch einer unvergesslichen Kubareise
Von Jürgen Giese
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Über dieses E-Book
Dieses Buch erzählt von einem Abenteuer, dass man selbst erleben muss und nie vergisst, denn es gibt wohl nur wenige Orte auf der Welt an denen Schönheit und Vergänglichkeit so eng miteinander verwoben sind, wie auf Kuba.
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Buchvorschau
Du bist mango - Jürgen Giese
Tag 1
Holguin
Voller Vorfreude sitzen wir im Flugzeug, gemeinsam mit einem Freundespaar, das wir ebenfalls von Kuba begeistern konnten.
Fünfzehn Stunden und 8500 km später landen wir in Holguin, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Osten Kubas. Hier lernen wir unsere Mitreisenden und unseren Reiseleiter Alexander kennen. Außer uns Vieren steigen nur noch drei andere Teilnehmer in den Kleinbus, der uns nach Gibara in unser erstes Übernachtungshotel bringen soll.
Alexander stellt sich in sehr gutem Deutsch als echter Kubaner vor. Er erzählt uns, dass er sich die Sprache selbst beigebracht hat, als er vor ein paar Jahren erstmals eine deutsche Reisegruppe begleiten sollte. Wir wundern uns über seinen deutschen Namen und erfahren, dass Kuba mit dem sozialistischen Teil Deutschlands sehr enge Verbindungen pflegte und viele Kubaner ihren Kindern deutsche Namen gaben.
Leider hat sich für die Kubaner nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 vieles zum Schlechteren verändert. Der Handel mit den sozialistischen Bruderländern kam fast zum Erliegen. Neben Produkten des täglichen Bedarfs kamen nun auch keine Ersatzteile für landwirtschaftliche Maschinen und Traktoren mehr ins Land und es bestätigt sich gleich auf der ersten Fahrt, dass wir in einer anderen Welt gelandet sind.
Auf den Feldern arbeiten die Bauern mit Ochsen- oder Pferdegespannen und auch im öffentlichen Nahverkehr kommen meist Pferdewagen zum Einsatz. Autos, die bei uns schon längst die Zulassung verloren hätten, bewegen sich auf den Straßen in einem gelassenen Durcheinander mit vielen Motorrädern, Fuhrwerken, Radfahrern und Fußgängern. Wir sind schon jetzt froh, hier nicht selbst fahren zu müssen. In dem kleinen, bequemen und klimatisierten Bus fühlen wir uns in all dem Trubel wie in einer Kapsel aus einer anderen Zeit. Alex und die Reisegefährten sind nett und wir fühlen uns von Anfang an gut betreut. Das Abenteuer hat begonnen.
Obwohl inzwischen schon nach 10 Uhr abends, begrüßen uns unsere Gastgeber im Hotel Arsenita in Gibara sehr herzlich mit einem köstlichen Abendessen. Todmüde nach der langen Anreise genießen wir ihre Gastfreundschaft und fallen danach in einen erholsamen Schlaf. Morgen werden wir unsere Rundreise beginnen.
Tag 2
Gibara
Nach einem schönen Frühstück mit Brötchen, Wurst, Käse, bunten Früchten, frisch gepresstem Saft und Kaffee wartet unser Tourbus am Morgen schon vor dem Hotel. Doch bevor wir einsteigen, gehen wir erst noch eine Runde zu Fuß durch unseren kolonialen Übernachtungsort.
„Meine lieben Freunde: Elefantenohren!" So beginnt Alexander seine Erklärungen, wenn er unsere Aufmerksamkeit auf sich lenken möchte. „Ich bin euer Reiseleiter Alex. Ich liebe mein Land und ich erkläre euch alles über Kuba.
Kuba hat 11 Millionen Einwohner. 1817 gilt als das Gründungsjahr von Gibara. Zu der Zeit wurde hier eine Festung gebaut. In der Kolonialzeit hatte Gibaras Hafen eine wichtige Rolle für den Zuckerexport. Die Stadt entwickele sich zu einer wohlhabenden Metropole. Auch heute könnt ihr noch zahlreiche Spuren dieser Glanzzeit entdecken."
Auf den Straßen herrscht reges Treiben. Vieles kommt uns vertraut und gleichzeitig fremd vor. Die Menschen kleiden sich wie wir, telefonieren mit ihrem Handy wie wir und arrangieren sich andererseits mit dem, was ihnen aus einer längst vergangenen Zeit geblieben ist. Das Motto scheint zu sein: Jammer nicht, sondern mach etwas aus dem, was du hast.
Durch ein geöffnetes Fenster schauen wir in eine große Werkstatt, in der Männer und Frauen an langen Tischen sitzen und Zigarren wickeln. Der Chef der Manufaktur begrüßt Alex wie einen Freund und wir bekommen eine Zigarre geschenkt.
Vorbei an kleinen verblichenen Häusern, von üppigem tropischen Grün umsäumt, wandern wir hinauf zum Aussichtspunkt mit dem weiten Blick über die Stadt und die Bucht, in der schon Kolumbus mit seinen Schiffen ankerte und hier als erster Europäer den Gebrauch von Tabak kennenlernte.
An vielen Stellen erkennen wir an den bröckelnden Fassaden tatsächlich noch den alten Glanz, den Gibara als Handelsmetropole einmal
