Da können Sie was erleben: Geschichten einer Trauerrednerin
Von Barbara Waldner
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Über dieses E-Book
Diese Fragen stellte sie sich unmittelbar, nachdem sie der Gedanke über ein Buch über ihre Erlebnisse als Trauerrednerin nicht mehr losließ.
Und die Antwort kam ebenso schnell: Du sollst es sogar! Das ist deine Aufgabe im Leben!
Nach ihrer Krebserkrankung verspürt sie den Wunsch, Angehörige bei dem Verlust eines geliebten Menschen zu begleiten. Mit dieser Aufgabe hat sie ihre Erfüllung gefunden. Hier vereint sich alles bei ihr: das Hineinspüren in andere Menschen - selbst, wenn diese nicht mehr leben. Das Coachen in der Familie - denn ein Trauerfall ist meist eine Herausforderung für alle. Und manchmal auch die Juristerei, denn oft ergeben sich auch rechtliche Themen durch einen unerwarteten Todesfall. "Nichts ist erfüllender, als den Hinterbliebenen noch einmal das schöne Geschenk machen zu dürfen, in einer sehr persönlichen Rede das Leben des Verstorbenen lebendig werden zu lassen und damit unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Für Barbara Waldner ist es ein Geschenk, dass sie dies tun darf.
Barbara Waldner
Über Barbara Waldner Aufgewachsen als Nord-Ost-Westfälin, lebte Barbara Waldner mit ihrem zweiten Mann seit 2008 in Bayern. Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Rechtswissenschaften startete sie mit zwei kleinen Kindern zunächst als Rechtsanwältin. Mit der Scheidung wechselte sie in ein großes Industrieunternehmen, wo sie für Personal und Recht zuständig war. Ein Jobwechsel führte sie dann nach Unterfranken, wo sie ihren jetzigen Ehemann kennenlernte. Hier absolvierte sie etliche Coaching-Ausbildungen und ist seit 2010 als Business Coach und Beraterin für mittelständische Unternehmen selbstständig. Seit einer Krebserkrankung 2015 ist sie auch als Freie Rednerin tätig. Das Coachen und die Trauerreden sind für sie ihre Berufung. Die Juristerei hat sie nie mehr vermisst. Das Schreiben wurde ihr bereits in die Wiege gelegt.
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Buchvorschau
Da können Sie was erleben - Barbara Waldner
EINFÜHRUNG
Sofort, nachdem mir die Idee zu diesem Buch durch den Kopf geschossen kam, dachte ich: „Kann ich darüber schreiben? Darf ich das überhaupt?"
Und die Antwort kam ebenso schnell: „Du sollst es sogar! Das ist deine Aufgabe im Leben!"
Das war mal wieder typisch für mich. Das erste Buch („Aus heiterem Himmel" – Leben ist das mit den Steinen im Weg - ISBN 9783756248827) war gerade im Druck, aber noch nicht einmal veröffentlicht, und schon wollte ich das nächste Buch schreiben. Doch worüber nur? Tagelang quälte ich mich mit einer sinnvollen Themensuche. Ein Roman? Über Liebe? Da müsste ich mir ja alles ausdenken?
An Fantasie mangelt es mir nicht. Doch ich wollte nicht nur unterhalten. Ich wollte mehr. Und echt sollte es sein. Unterhaltend, aber auch sinngebend. Was lag also näher, als aus meinen vielfältigen Erlebnissen als Trauerrednerin zu berichten?
Und wer mag, kann mehr als nur Erlebnisse mit Hinterbliebenen erkennen.
DANKSAGUNG
Mein Dank gilt als allererstes der Geistigen Welt. Ohne deren Inspirationen und deren Zeichen hätte ich meinen Weg nicht erkannt. Es ist ein Geschenk.
Ich danke all den Menschen, die mir als Trauerrednerin ihr ganzes Vertrauen geschenkt haben und schenken.
Es mag sich merkwürdig anhören, doch ich bin dankbar, dass ich in meinem Leben die Möglichkeiten erkannt habe, durch eigene schmerzvolle Erfahrungen anderen Menschen Hilfe, Trost und Verständnis geben zu dürfen. Ich fasse es als meine Aufgabe auf.
Für meine geliebte Mutter Margarete Witte (†1985), die mich noch heute „aus dem Himmel" begleitet.
Für Horst, der mich immer unterstützt und mir diesen Weg auf Erden ermöglicht.
Für meine Töchter Viktoria und Sophie, die in ihrem Leben stets daran denken mögen:
„Wenn du weißt, wozu etwas gut ist, musst du nicht mehr nach dem Warum fragen."
ÜBER DIE AUTORIN
Als sie gerade einmal 22 Jahre alt ist, wird sie von dem frühen Tod ihrer Mutter überrumpelt. Keiner hatte sie auf diesen absehbaren Verlust vorbereitet. Sie beendet ihr Jurastudium, heiratet, wird Mutter von zwei Töchtern und arbeitet als Rechtsanwältin. Verliebt, verlobt, verheiratet – so könnte man meinen. Durch ihre Scheidung wird sie vom Leben durchgeschüttelt. Ihr wird viel abverlangt als alleinerziehende und voll berufstätige Mutter. Erst nach acht Jahren und einem Umzug von Nord-Ostwestfalen, wo sie aufgewachsen war, nach Bayern, kommt sie wieder mehr bei sich an. Nach vielen Ausbildungen beginnt sie hier ihre Arbeit als Coach.
Und dann stellt eine unerwartete Krebsdiagnose 2015, kurz nach ihrer zweiten Heirat, wieder alles auf den Kopf. Doch diesmal erkennt sie, worum es in ihrem Leben wirklich geht. Mittlerweile ist Barbara Waldner als Coach, Trauerrednerin und Autorin tätig. Und angekommen.
Weitere Informationen zu Barbara Waldners Arbeit und ihrem Werdegang sind auf ihrer Website zu finden:
https://barbara-waldner.de/
VORWORT
„Barbara bringt für die Aufgabe als Trauerrednerin alles mit, was ein Mensch für diese sehr anspruchsvolle Aufgabe vorweisen muss. Neben ihren Basistalenten wie Rhetorik und Empathie hat sie das Herz am rechten Fleck und brilliert vor allem während ihres Vortrages mit nonverbalen, paraverbalen und verbalen Akzenten, was man eigentlich nicht lernen kann. Ich freue mich sehr, dass ich dazu beitragen durfte, dass Barbara ihrer Passion folgte."
Rüdiger Fehr, Bestattungsunternehmer
INHALT
EINFÜHRUNG: Wie alles begann
EINS: Waaaas willst du?
ZWEI: Das kann ich auch
DREI: Meine erste Trauerrede
VIER: Bitte kein Pfarrer!
FÜNF: Niemals Routine
SECHS: Ich könnte das nicht
SIEBEN: Zu spät
ACHT: Einsichten
NEUN: Fritz
ZEHN: Möchten Sie meine Schuhe
ELF: Kenne deine Heimat
ZWÖLF: Prost – Auf das Leben
DREIZEHN: Peinlich
VIERZEHN: Regenbogen
FÜNFZEHN: Suizid – ein trauriges Kapitel
SECHZEHN: Glaube, Liebe, Hoffnung
SIEBZEHN: Es riecht nach Fisch
ACHTZEHN: Wunden
NEUNZEHN: Schuld
ZWANZIG: Krankenhausessen
EINUNDZWANZIG: Sie konnte nicht anders
ZWEIUNDZWANZIG: Ach, Mutti, wenn du wüsstest
EINFÜHRUNG
Wie alles begann
Meine Ideen kommen mir sehr spontan. Das war schon immer so. Tagelang völlig ratlos, schießt es mir plötzlich in den Kopf. Mittlerweile nenne ich es Inspiration.
Schon als 11-jährige schrieb ich Kurzgeschichten. Damals war Ephraim Kishon mit seinen unterhaltsamen Geschichten ein Vorbild für mich. So schaffte ich es schon in dem zarten Alter, mit einer meiner Kurzgeschichten in
