Autobiografie eines Nürnberger Nachkriegskindes: Erinnerungen und etwas Erotik
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Bin zugleich in der Vergangenheit, in der Gegenwart, und in der Zukunft. Ich beschreibe aus meiner Sicht bestehende und noch
kommende Umweltprobleme. Und ich halte fest, die bisherige Entwicklung und die Zahlen der Corona-Pandemie.
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Autobiografie eines Nürnberger Nachkriegskindes - Wilhelm Baumüller
Autobiografie eines Nürnberger Nachkriegskindes
Autobiografie EINES NÜRNBERGER NACHKRIEGSKINDES
Autobiografie EINES NÜRNBERGER NACHKRIEGSKINDES
Wenn ich mein Langzeitgedächtnis bemühe, dann erinnere ich mich, dass ich schon als Kind und dann als Jugendlicher mit Schüchternheit und mit Hemmungen zu kämpfen hatte. Ohne Selbstbewusstsein, ohne Selbstvertrauen und ohne Selbstwertgefühl. Es entstanden Ängste, die ich lange Zeit nicht einordnen konnte. Um diese Ängste zu begegnen und überwinden zu können brauchte ich stets einen festen Willen und viel Mut zur Konfrontation. So gewann ich nach jeder erfolgreichen und bestandenen „Mutprobe" vermehrt an Selbstvertrauen und an Selbstbewusstsein. Zu erkennen war immer, ob diese Ängste in bestimmten Situationen begründet oder unbegründet waren. Und wo das Risiko lag bei einer notwendigen Entscheidung.
Es sind Urängste die uns angeboren sind, die uns vor realen Gefahren warnen und schützen sollen. Es sind biologisch sinnvolle Reaktionen. Es gibt aber auch Ängste, die uns nur so im Kopf begleiten, viele unnötige und fiktive Ängste. Die Angst ist ein weiter Begriff und man kann sie sehr unterschiedlich definieren. Wie zum Beispiel Lampenfieber, Anspannung und Nervosität, Sprechangst und Prüfungsangst, die Angst sich zu blamieren. Mit zunehmender Routine legen sich zumeist diese Ängste, obwohl etwas „Lampenfieber" für eine optimale Leistung auch von Nutzen sein kann. Bis heute in meinem jetzigen Alter wurde ich aber nie ganz frei von Zweifeln und von Hemmungen.
Vor allem beim Gebrauch von neuen Techniken und neuen Trends übe ich große Zurückhaltung. Ist in mir immer noch die Scheu etwas falsch zu machen.
Ich denke dann, bin ich nun zu altmodisch, zu konservativ? Kann man Altes und Bewährtes, die alten Gewohnheiten nicht so einfach aufgeben? Sind es Erinnerungen an die vermeintlich „Guten alten Zeiten"? Ich bin mir bis heute auch nicht sicher, welche Denk-und Handlungsweisen mein Leben vorrangig geprägt und bestimmt haben. War es Optimismus, oder mehr Pessimismus. War es ein naives Vertrauen oder ein gesundes Misstrauen? Von beidem etwas?
All diese Fragen und Erkenntnisse beschäftigen mich bis zum heutigen Tag. Erinnerungen werden immer wieder wach und ich denke, wie wäre mein Leben verlaufen wenn ich in bestimmten Situationen anders gehandelt hätte. Kann oder muss man sein Schicksal selbst bestimmen, selbst in die Hand nehmen? Oder ist unsere Zukunft vorgezeichnet, nicht veränderbar? Wohl eine Glaubensfrage. Ein altes Wienerlied, ein Loblied auf die Bescheidenheit, begann mit den treffenden Worten: „Wenn der Herrgott net will nutzt es gar nix. Niemand kann das mit Bestimmtheit wissen, nicht mit Sicherheit beantworten, ob da etwas „Wahres
daran ist.
Kann man schon im Babyalter und als Kleinkind von Krieg, Elend und Gewalt seelischen Schaden erleiden? In meinen frühen Kindheitserinnerungen sind noch heute die heulenden Sirenen geblieben, der fürchterliche Lärm von krachenden und explodierenden Bomben. Von Feuer und schreienden Menschen.
Ich sehe finstere Keller, zerbombte Häuser und qualmende Eisenbahnzüge. Ich sehe Ruinen und eine Stadt in Schutt und Asche.
Was prägte uns Nachkriegskinder dann in der weiteren Entwicklung, nach dem Ende einer schrecklichen Zeit? Das Elternhaus, die Erziehung, die Bildung, die Kirche, der christliche Glaube? Sind es die Gene die man geerbt hat, die alles steuern für das gesamte weitere Leben?
Die Institution Kirche und der Glaube an einem Gott, an einem Schöpfer von Himmel und Erde, sehe ich nun im Alter und nach meinen Lebenserfahrungen etwas anders als in meinen jüngeren Jahren. Egal welchem Glauben die Menschen auf dieser Erde folgten, welchem Gott, welchen Göttern und welchen Propheten sie geglaubt und angebetet haben. Immer wurden sie missbraucht. Missbraucht für Kreuzzüge und Glaubenskriege weltweit und zu allen Zeiten. Für den Machterhalt der Kirche und ihrem Reichtum.
So wie viele andere Menschen in der heutigen Zeit, habe auch ich der Institution Kirche den Rücken gekehrt und habe meinen eigenständigen Glauben gefunden. Denn ich habe Menschen kennen gelernt, die mit großer Scheinheiligkeit ihren christlichen Glauben missbraucht haben. Ihn nur als „ Mittel zum Zweck benutzt haben. Begangene Sünden wurden und werden einfach gebeichtet und anschließend wieder schnell vergeben. Welche Heuchelei! Ich habe Menschen kennen gelernt, die ständig gelogen und betrogen haben. Sonntags aber waren sie in der Kirche versammelt, haben sich regelmäßig mit aller Scheinheiligkeit die Predigt des Pfarrers angehört. Ließen sich segnen und sich von allen Sünden befreien. Man weiß ja nie so genau was man im Himmel zu erwarten hat, oder auch in der Hölle! Sicher ist sicher, ein paar Pluspunkte sammeln kann ja nicht schaden, wenn es eine „Abrechnung
dort „Oben geben sollte. Mit aller Falschheit und Gier im Denken und Handeln folgte dann wieder eine neue sündige Woche. Im Mittelalter z.B. wurden auch von kirchlichen Stellen die Hexen und Hexer angeklagt, verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Orientkreuzzüge waren religiös motiviert, selbst Päpste riefen dazu auf, um die Vertreibung der Muslime aus dem „Heiligen Land Gottes
zu erfüllen. Bei den vielen „Kreuzzügen und den Kriegseinsätzen, bis in die Gegenwart, wurde immer der Name Gottes benutzt, wurde immer missbraucht für einen „gerechten Krieg
-und auch abgesegnet.
Ich glaube an eine gewaltige Schöpferkraft und an die Evolution. Es ist ein immerwährenden Kampf und ein Wettlauf aller Spezies und Lebewesen auf dieser Erde, um sich mit einer erfolgreichen Strategie die Fortpflanzung und das Überleben zu sichern. Die Evolution und die Natur hat eine Überlebensstrategie hervorgebracht, die uns wohl als grausam erscheint, doch aber einen tieferen Sinn ergibt. Das Fressen und gefressen werden ist eine Notwendigkeit zum Überleben als Ganzes.
Die Kleinen, die Kranken und die Schwächeren werden in einer Art Nahrungskette von den Größeren, den Gesunden und den Stärkeren „selektiert. In der Regel aber nur um selbst zu überleben und nur in der Menge, damit die andere Art noch überleben kann. Viele Spezies haben dabei bemerkenswerte Strategien entwickelt, um den Fortbestand ihrer Art zu sichern. Wenn sie wissen, bzw. ihnen schon angeboren ist, dass es viele Verluste bei ihrer Fortpflanzung gibt, bzw. geben kann, planen sie das mit einer höheren Population bereits ein. Oder wenn sie wissen, dass der notwendige Futterbedarf für die Aufzucht ihrer Jungen nicht gesichert ist, schränken sie sich ein und bringen weniger „Nachwuchs
auf die Welt. So gibt es viele bekannte Beispiele im Bemühen der Arterhaltung. Die Evolution, die ständige Veränderung unserer Erde wird es so lange geben, wie die Erde Bestand hat. Möglicher Weise einmal in weiter Zukunft auch wieder ohne die Spezies Mensch. Die Natur, Flora und Fauna braucht den Menschen nicht. Der Mensch braucht aber die Natur. Mit biblischen Sprüchen wie „Macht euch die Erde untertan, wird göttliche Schöpfung missbraucht, mit menschlicher Gier die Grundlage für andere Geschöpfe zerstört. Es sind Glaubensfragen und Theorien, „Wer oder Was
all dieses Leben auf unserer Erde erschaffen konnte. Nur wenige der verbliebenen Naturvölker besitzen heute noch ihren eigenen ursprünglichen Glauben, ihre eigenen Religionen im Zusammenleben und im Einklang mit der Natur.
Vielen hat man einen fremden Glauben aufgezwungen, hat sie „reformiert. Dabei ihre Kultur zerstört, beraubt, ausgebeutet und vertrieben. Für das neue „Artensterben
und für den jetzigen Klimawandel ist sicher zum Teil der Mensch verantwortlich. Obwohl heutige Forschungsergebnisse belegen, dass unsere Erde immer schon von Klimakatastrophen und von gravierenden Klimaveränderungen, von wechselnden langen Eiszeiten und Warmzeiten getroffen wurde. Die umstrittene und entscheidende Frage bleibt eigentlich nur, wieviel und in welchem Umfang trägt der Mensch zu der jetzigen Klimaerwärmung bei.
Meiner Meinung und Überzeugung nach sind auch biblische Überlieferungen und die von Menschen erschaffenen Religionen, mit den heutigen Erkenntnissen der Forschung und der Wissenschaft nicht mehr vereinbar.
Auch hier gibt es also mehrere und verschiedene „Wahrheiten. Eine Wahrheit der „Gläubigen
? Und eine Wahrheit der „Ungläubigen"?
Schon Alexander von Humboldt und Charles Darwin haben dies in mühevollen Forschungsarbeiten nachgewiesen. Aus Theorien wurden nachweisbare Fakten geschaffen. Mit ziemlicher Genauigkeit kann man heute die Altersbestimmungen von Gesteinsschichten vornehmen und ihrer Ursprünglichkeit zuordnen. Wann wurden also Himmel und Erde erschaffen, Wasser, Pflanzen, Tiere und der Mensch?
Eine „Gängige Theorie, bzw. der „Heutige Stand der Wissenschaft
geht davon aus, dass es etwa seit 4 Milliarden Jahren Leben auf der Erde gibt. Aus dem sogenannten „Ur-Ozean entwickelten sich die frühesten Lebensformen. Dann die „Einzeller
und später die mehrzelligen Organismen. Erst vor etwa 570 Millionen Jahren entwickelten sich unterschiedliche Lebensformen.
Vor etwa 420 Millionen Jahren die ersten Pflanzen und die ersten Landbewohner. Die Saurier betraten vor etwa 220 Millionen Jahren auf unserer Erde die Bühne des Lebens. Nach dem Verschwinden der Dinosaurier entfalteten sich die Säugetiere. Vor etwa 65 Millionen Jahren gewannen die „Säuger die Vorherrschaft auf dem Land. Erst ganz zuletzt entwickelte sich der Homo sapiens, der Mensch. Neuere Funde sind angeblich bis zu 300 000 Jahre alt. Wann und in welchem Zeitraum dies geschah, lässt sich wohl nur durch wiederholte Knochenfunde belegen. Vielleicht gab es den „Urmenschen
ja bereits vor Millionen Jahren?
Es ist also auch eine Glaubensfrage geworden. Jedem steht frei, das zu glauben, woran er glauben möchte. Man weiß wie sich in sehr langen Zeiträumen Kontinente und Meere unaufhörlich auf unserem „Globus verschieben. Wie sich die verschiedenen Kontinentalplatten auf unserer „Erdkruste
verhalten, wie und wo sie kollidieren und aneinander „reiben". Man weiß wo sich die gefährlichsten Erdbebengebiete und die sehr aktiven Vulkane auf unserer Erde befinden. Wo Menschen trotz unmittelbarer Gefahren siedeln, ja ganze Städte darauf bauen.
Man weiß, dass ein großer Meteorit alles Leben auf unserer Erde ganz schnell wieder auslöschen könnte. All das kann der Mensch nur wenig beeinflussen. Auch nach dem heutigen Stand der Astronomie sind uns wohl einige der Naturgesetze erklärbarer geworden, schlüssig sind sie noch lange nicht.
Viele Erkenntnisse sind oft nur Momentaufnahmen, sind immer nur die „Neuesten Erkenntnisse der Forschung und der Wissenschaft". Erst so langsam können wir mit unseren immer besser werdenden technischen Möglichkeiten verstehen, wie unendlich und wie komplex die Zusammenhänge sind.
Vorerst kann man nur erahnen und spekulieren wie die Gesetze des Universums wirklich funktionieren könnten. Neue Erkenntnisse von „schwarzen Löchern, die alles verschlingen, sogar das Licht, bergen wohl auch keine großen Geheimnisse mehr. Aber es sind nur Momentaufnahmen und Annahmen in der Wissenschaft. Es sind Theorien der „heutigen Zeit
. Ein absolutes Wissen gibt es nicht, es ist immer nur zeitgemäß und relativ. So wie man heute weiß, bzw. zu wissen glaubt, dass sich das Weltall immer weiter und schneller ausdehnt. „Morgen" schon können wir wieder andere Erkenntnisse gewonnen haben.
Ich stelle heute mit meinem bescheidenen Wissen fest, dass sich in den Epochen der Menschheit immer dann neue Erkenntnisse durchgesetzt hatten, wenn sie vom „Heutigen Stand der Wissenschaft bzw. von „ Den Gelehrten
akzeptiert und anerkannt wurden. Diese neuesten Erkenntnisse hatten dann immer nur so lange ihre Gültigkeit, bis sie wieder eindeutig widerlegt wurden. Die Zeit einer „Gängigen und anerkannten Meinung ist also immer begrenzt. Was einmal „die Wahrheit
war ist dann überholt im Wissen und dann auch nicht mehr zeitgemäß. Es gab und gibt also immer wieder neue Wahrheiten. Intelligenz, Wissensdrang und Forschergeist der Menschen werden niemals ruhen und immer wieder zu neuesten Erkenntnissen und zu neuen Erfindungen führen. Künstliche und selbstlernende Intelligenz sind einige der nächsten Ziele. Ebenso die Raumfahrt und der Aufbruch in die „ Weiten des Weltalls. Und so erinnere ich mich noch sehr deutlich daran, welche Naturwissenschaftlichen Erkenntnisse in meiner Jugendzeit das „Nonplusultra
war und vergleiche es mit dem heutigen Stand. Und ich erinnere mich, als damals in meiner Jugendzeit mein Großvater einmal ganz überzeugt zu mir sagte: „Bub glaub mir, auf den Mond wird nie ein Mensch hinauf kommen".
Sag niemals nie, an dem Spruch ist also etwas dran.
Die Erinnerungen an meine Kindheit in den Nachkriegsjahren sind in der Folge nicht chronologisch geordnet. Vielen Kindern in den zerbombten Städten werden ähnliche Erinnerungen geblieben sein. Erinnerungen die ihr weiteres Leben prägten. Natürlich sind auch mir zum Glück nicht alle diese schrecklichen Kriegs-und Nachkriegsgeschehnisse in Erinnerung geblieben. Vielmehr haben sie wohl im Unterbewusstsein und im Verborgenen meine geistige und meine körperliche Entwicklung damit negativ beeinflusst. Haben meine Kindheit und meine Jugendzeit, ja mein gesamtes weitere Leben geprägt. Anders die nachfolgende Generation, die in einem wiedervereinten Europa, in einem langen und dauerhaften Friedensprozess aufwachsen konnte.
Als die ersten Bomben unsere schöne Stadt Nürnberg, unsere Straßen und unsere Häuser trafen, flüchtete meine Mutter mit mir und mit meinen beiden Schwestern zu Verwandten in ein Dorf Namens Ludwigschorgast nach Oberfranken. Mein Vater musste in den Krieg ziehen. In Erinnerung blieben mir die vielen Fliegeralarme, die heulenden Sirenen und der berstende Lärm der explodierenden Bomben. Mit Schauder oft auch mit Tränen werden bei den heutigen Probealarmen diese Erinnerungen immer wieder wach. Ähnlich ergeht es mir beim Glockengeläute der Kirchen.
Als dann die ersten Amerikaner als Kriegsgewinner, als Befreier und als Retter mit ihren Panzern in unser Dorf einfuhren, wurden sie als Freunde empfangen. Es gab keinen Widerstand im Ort. Der Krieg war beendet. Es gab Verpflegung und wir Kinder bekamen Schokolade von den „Amis" geschenkt. An die Rückkehr in unsere Heimatstadt Nürnberg kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Gravierend blieben aber die Bilder unzähliger Ruinen in meinem Gedächtnis haften, mit all dem Schutt und der Asche. Auch in unserer Straße und bei unserem Haus, das glücklicherweise noch stehen geblieben war.
Nach Kriegsende, als mein Vater aus amerikanischer Gefangenschaft zurück nach Nürnberg kam, hatten wir die Möglichkeit einen Kleingarten auf Pacht anzulegen. Dort wo heute das West-Bad in Sankt Johannis, in Nürnberg ist, nahe der Pegnitz am Lederersteg, wurde eine Gartenkolonie gegründet. Ich erinnere mich noch genau, mit welcher Begeisterung wir damals als kleine Kinder dabei waren und mithalfen aus Schuttberge eine schöne Gartenparzelle zu gestalten. Mein Vater fand in dieser Zeit im Städtischen Gaswerk in der Kokerei einen neuen Arbeitsplatz. Von dort bekam er einige Siebe mit verschiedenen „Lochgrößen". Durch diese Siebe wurde der Schutt geworfen und ein Teil davon für die Gartenerde wiederverwendet. Zur Verbesserung der Pflanzerde haben wir dann mit Eimern den Schafsmist auf den Wiesen entlang der Pegnitz gesammelt. Damals weideten dort noch die Schafsherden im Pegnitzgrund, und aus der nahen Kläranlage holten wir mit dem
