Mein kleines Stückchen Himmelblau: Gereimte und ungereimte Alltagspoesie
Von Margot Paschke
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Über dieses E-Book
Margot Paschke
Margot Paschke, Jahrgang 1943 Nümbrechterin aus Überzeugung: In Nümbrecht geboren, aufgewachsen und geblieben. -Verheiratet, zwei Töchter, vier Enkelkinder (heute erwachsen). -Beruflich mit dem Rathaus verbunden, und zwar von der Ausbildung bis zum Ruhestand. -Natur, Garten und Schreiben haben mehr Bedeutung gewonnen. Hier finde ich neue Inspirationen. -Außerdem bin ich fest in unserer Kirchengemeinde verankert, in der ich inneren Halt und gute Gemeinschaft finde.
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Buchvorschau
Mein kleines Stückchen Himmelblau - Margot Paschke
Auch wer aus dem Fenster sieht,
sieht ein Stück von der Welt.
Verfasser unbekannt
Inhalt
Prolog
Himmelblaue Gedanken
Wie alles begann
Jahreslauf
Kaleidoskop eines Jahres
Würdigung eines zu kurz Gekommenen
März und April anno 2021
Zeitumstellung - März 2021
Abgesang auf Sommerzeit
Halbjahresgefühle
Herbst
Weihnachtszeit und Jahreswechsel
Dezember-Gedanken 2015
Weihnachten
Altjahr
Ein Jahr endet!
Sternenstaub
Wünsche für das neue Jahr
Kalendertage
Stundenschlag
Jahresringe
Leitersprossen
Perspektiven
Jugendlicher Irrtum
Alte Geschichten
Älter werden
Weisheit im Alter?
Geburtstagsgrüße
Sommergeburtstag
Geburtstagsgruß zum Sechzigsten
Einsichten und Befindlichkeiten
Werteverständnis
Gefühlskollisionen
Ambivalente Sehnsucht
Jung versus Alt
Reifeprozess
Einsichten
Eitelkeiten
Mode jenseits der Jugend
Restaurationsbemühungen
Das Foto
Spiegelreflexe
Wachstumsstörungen?
Veränderungen vermischen Gefühle
Strapazierte Toleranz
Talkrunde
Gefühl oder Verstand?
Rassismus passé
Gekündigter Generationenvertrag
Unser tägliches Brot
Schöne neue Welt
Künstliche Intelligenz
WWW – weltweites Netz
Alltägliches
Entrümpelung
Lästige Pflicht – vergebliche Liebesmüh!
Alltagsroutine
PC-Probleme
Tagesbilanz
Road-Movies
Seilbahnfahrt
Viel zu schnell
Lange Teststrecke Am Hof
Political Correctness
Staatsschulden
Ehrliche Politiker?
Gartenträume
Sommerleichte Gedanken
Unkultur im Garten
Vogelfänger
Vogelhaus
Die Schnecke
Schmetterlinge
Modische Merkwürdigkeiten
Modelöcher
Tattoos – heiße Sommertage
Problemfälle
Was uns 2019 und 2020 bewegte
Maskiert 2020
Dunkle Tage – Demenz
Sprachprobleme
Worthülsen
Sterne und Sternchen ***
Die Macht der Worte
Unsere Sprache
Offene Fragen
Oben? Unten?
Schöpfung
Prolog
Erdzeitalter
Zeit-Gedanken
Gegenwartsfragen
Tod im Widerspruch
Ewigkeitsfragen
Zeitfänger
Resümee
Prolog
Himmelblaue Gedanken
Aus heutiger Sicht weiß ich genau:
Das Leben ist nicht nur himmelblau!
Auch graue Wolken den Himmel beleben,
sie bringen uns den nötigen Regen;
dazwischen dann wieder ein kleines Stück
blauer Himmel - das ist Glück!
Wir brauchen Sonne, Wärme, Licht,
doch ohne Regen geht Leben nicht.
Das Lebensmuster aus Gelb und Blau
wird erst komplett mit einem Stich Grau.
Deshalb komm ich zu dem Schluss,
dass diese Mischung richtig sein muss!
*
Wie alles begann
Für Viertklässler war die Aufgabe schwer,
und manches Blatt blieb damals leer.
Ich schaffte mein erstes Reim-Ergebnis.
Es war zugleich Aha-Erlebnis:
„Ich sitze an des Baches Rand
und trinke aus der hohlen Hand."
Der Lehrer zweifelte sodann
einfach meine Dichtkunst an.
Fortan hat’s mich zum Reimen verleitet
und mein ganzes Leben begleitet.
Ich bin inspiriert von der Natur,
vertief mich gern in Literatur,
habe Freude an allem Schönen
und Harmonie in leisen Tönen.
Wenn Empfindungen mich quälen,
kann ich davon auch erzählen;
zähl nicht zu den Philosophen,
die in Prosa oder Strophen
Weltgeschehn und Sinngehalt
kleiden klug in Wortgestalt.
Was ich mache, ist kein Dichten,
ich versuch nur zu berichten,
was im Alltag mich bewegt
oder auf den Magen schlägt;
suche nicht nach Ruhmeskränzen,
mein Horizont stößt oft an Grenzen.
Ich will Erleben und Empfinden
gereimt in Worten nur begründen.
Und stehe ich mal auf dem Schlauch,
reicht’s trotzdem für den Hausgebrauch!
*
Jahreslauf
Kaleidoskop eines Jahres
Monate waren im Großen und Ganzen
wie altbewährte, stabile Instanzen.
Doch schleichend stellte sich heraus:
Mit diesen Konstanten ist es aus!
Das Klima spielt heute irgendwie
eine neue thermische Sinfonie.
Januar
Das Jahr beginnt kalt und mit Müdigkeit,
doch man hat ja reichlich Zeit,
sich zu erholen und aufzubauen,
bis dann endlich die Eiszapfen tauen!
Drei Tage höchstens wirkt alles neu,
dann ist es damit schon wieder vorbei!
Denn kaum begonnen, erscheint er alt,
der Alltag in seiner vertrauten Gestalt.
Entsorgt wie ein beschriebenes Blatt
werden Hoffnungen, die man so hat.
Man klammert sich an die Philosophie:
Es geht schon weiter – irgendwie!
Schleicht auch die Kälte in die Glieder –
Der Frühling kommt bestimmt bald wieder!
Februar
Nun stellt man mit Bedauern fest,
dass die Zeit uns nicht entlässt.
Ein Zwölftel fehlt schon vom neuen Jahr.
Wir stapfen im Schnee vom Januar,
wünschen uns helle und frohe Tage,
aber das dauert noch, ohne Frage!
Heimlich späht man nach ersten Knospen,
doch vorerst nur Eisblumen sprossen,
bis vorwitzig und leicht verschreckt
sich das erste Schneeglöckchen reckt.
Der Anblick tut dem Herzen gut!
Spürbar wächst der Lebensmut!
März
Weil Februar zu kurz geraten,
naht der März mit neuen Taten.
Breiter werden die Risse im Eis,
die Erde ist nicht mehr eintönig weiß.
Aufrecht wie kleine Zinnsoldaten
stehen Narzissen in den Rabatten;
Primeln zeigen bunte Pracht,
erste Tulpen öffnen sich sacht.
Bei all dem Grünen, Wachsen, Blühen
möchte man nach draußen ziehen.
Doch ernüchtert stellt man fest:
der Frühling noch auf sich warten lässt.
Leben rührt sich mit viel Getümmel.
Kraniche schreiben Einsen am Himmel.
April
Kühl bläst der Wind noch ins Gesicht,
doch das verdirbt die Laune nicht!
Den Mantelkragen hochgeschlagen,
kann man sich nach draußen wagen.
Tage gewinnen
