Selig schlafen: Die Weisheit der Bibel zur guten Nacht
Von Adrian Reynolds
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Über dieses E-Book
Irgendwo zwischen hellwach und tiefenentspannt.
Wenn Morpheus erwacht, können wir endlich schlafen.
Ein Buch für Genießer und Schlafverweigerer,
die die Weisheit der Bibel kennen lernen möchten.
Na dann, gut’ Nacht.
Zum Schlaf haben wir die verschiedensten Einstellungen. Ist er nur ein lästiges Hindernis, das mich davon abhält, in meinem vielbeschäftigten Leben mehr zu bewältigen? Etwas, wovon wir mit stolzgeschwellter Brust behaupten, darauf verzichten zu können? Etwas, das uns mit Sorge erfüllt, weil wir es immerzu suchen und nicht finden? Und interessiert sich Gott überhaupt dafür? In Wirklichkeit zeigt sich an unserer Haltung zu diesem erheblichen Teil unseres Lebens, wo wir geistlich stehen. Einfühlsam eröffnet uns Reynolds eine biblische Perspektive auf den Schlaf. Und ein paar tolle praktische Ratschläge hat er auch parat.
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Buchvorschau
Selig schlafen - Adrian Reynolds
1
Gute Nacht!
Einführung zum Thema Schlaf
Schlafen. Jeder braucht es. Jeder tut es. Jeder hat – hin und wieder – seine Not damit.
Diesen drei Aussagen dürfte kaum jemand widersprechen. Ich gehöre vielleicht noch zu den Glücklichen. Die meiste Zeit meines Lebens war ich ein guter Schläfer. Ich musste nie Nachtschichten arbeiten und hatte meist einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus. Dennoch habe auch ich schmerzliche Zeiten durchlebt, in denen ich nicht schlafen konnte. Und ich weiß, dass ich damit nicht allein bin. Am Rande bemerkt, alle meine Freunde haben – von Zeit zu Zeit (und manche häufiger als andere) – Probleme mit dem Einschlafen gehabt.
«Der wesentlichen Fakten des Lebens sind fünf», sagt der Romanschriftsteller E.M. Forster. «Geburt, Essen, Schlafen, Liebe und Tod.»² An Geburt und Tod können wir wenig ändern. Sie haben ihre festgesetzten Zeiten und treten bei jedem Mitglied der Menschheit nur einmal auf. Das Essen und die Liebe liegen – bis zu einem gewissen Grad – in unserer Hand. Zumindest denken wir das. Aber was ist mit dem Schlaf?
Instinktiv wissen wir, dass wir ihn brauchen (und ich hoffe, Ihnen zeigen zu können, dass dieser Instinkt sowohl medizinisch als auch biblisch angemessen ist). Und wir wissen auch, wie frustrierend es ist, wenn wir zu wenig Schlaf bekommen, oder schlimmer noch, wenn wir überhaupt nicht schlafen können.
Die Schafe, die gemach in Reih' und Glied
des Weges ziehn, des Regens Klang, der Immen
Plausch, der Flüsse, Winde, Meere Stimmen,
Kräuseln, das übers stille Wasser zieht,
all dies bedacht' ich schon, und dennoch flieht
der Schlaf!
William Wordsworth: «An den Schlaf», 1806
Vielleicht hätten wir unsere Schwierigkeiten nicht in ganz so lyrische Worte gefasst wie der gute alte Willie. Dennoch bestätigen Studien immer wieder, was er hier so romantisch beschreibt: Wir haben unsere liebe Not mit dem Schlaf.
Ganz ehrlich, es ist ein Problem
2011 führte die britische Mental Health Foundation eine der größten Schlafstudien aller Zeiten durch.³ Die Teilnehmer wurden aufgefordert, ihren Schlaf auf einer Skala von 0 bis 100 Prozent zu bewerten, wobei 100 Prozent für einen perfekten Nachtschlaf stehen. Die Resultate waren alarmierend.
Durchschnittlich bewerteten Männer ihren Schlaf mit 61 Prozent; bei den Frauen lag der Wert bei 57. Bei den über Sechzigjährigen sanken diese Werte unter 50 Prozent. Nur 38 Prozent aller Befragten wurden als «gute Schläfer» eingestuft. Der Anteil derer, denen eine mögliche chronische Schlaflosigkeit attestiert wurde – ein Zustand schweren Schlafmangels «über einen Zeitraum von vier Wochen oder mehr» –, lag verblüffend hoch bei 36 Prozent.⁴
Interessanterweise sprachen diejenigen, die über Schlafmangel klagten, häufig von den Auswirkungen, die dies in einer Reihe von Lebensbereichen hatte, zum Beispiel:
• Schwierigkeiten mit der Pflege gesunder Beziehungen.
• Stimmungstiefs während des Tages.
• Mühe mit dem Wachbleiben während des Tages.
Diese Befunde werden Sie nicht überraschen. Welche Folgen diese Schwierigkeiten haben, ist sicherlich unterschiedlich: Jemand, der am Schreibtisch arbeitet, wird vielleicht nach einer schlaflosen Nacht keine Höchstleistungen erbringen, aber dass dabei etwas Schlimmeres passiert, als dass er oder sie am Schreibtisch einschläft, ist kaum anzunehmen. Ein Pilot oder Busfahrer hingegen
