SICH FINDEN: Wegweiser zum individuellen Glück
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Über dieses E-Book
Gudrun Leyendecker
Gudrun Leyendecker ist seit 1995 Buchautorin. Sie wurde 1948 in Bonn geboren. Siehe Wikipedia. Sie veröffentlichte bisher circa 80 Bücher, unter anderem Sachbücher, Kriminalromane, Liebesromane und Satire. Leyendecker schreibt auch als Ghostwriterin für namhafte Regisseure. Sie ist Mitglied in schriftstellerischen Verbänden und in einem italienischen Kulturverein. Erfahrungen für ihre Tätigkeit sammelte sie auch in ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Lebensberaterin.
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Buchvorschau
SICH FINDEN - Gudrun Leyendecker
Glück ist etwas Individuelles
Die Theorie dieses Büchleins basiert darauf, dass jeder Mensch nicht nur individuelle Vorstellungen vom Glück entwickelt, sondern auch individuelle Veranlagungen, insbesondere im Bereich der Mentalität, des Temperaments und des Gemüts besitzt.
Jeder Mensch hat eine andere Veranlagung, die er in sich selbst entdecken kann. Mit der Entdeckung der eigenen Potenziale findet man die Möglichkeit, sich ausgeglichener und gesünder zu erhalten und sein Leben sinnvoll zu gestalten.
Manche Menschen finden ihre Glücksmomente in einer Aktivität, andere wiederum in einem Ruhezustand.
Daher ist es sinnvoll, die eigenen Potenziale zu entdecken, und sie entsprechend zu nutzen, gewissermaßen etwas in Fluss zu bringen.
Viele Menschen versuchen, andere Menschen zu kopieren, dadurch ein anderer, ein angeblich glücklicherer Mensch zu werden. Mit diesem Bestreben kann man unter Umständen seine eigenen Potenziale blockieren.
Finde und nutze deine eigenen Möglichkeiten, damit dir deine Veranlagung zum Geschenk wird.
Inhaltsverzeichnis
Die 4 Grundtypen
Typ 1 Der aktive Typ und seine Temperamente
Aktivität macht Spaß
Ich brenne für eine große Sache
Das Leben ist ein Abenteuer
Aktive bis hyperaktive Kinder des Typen 1 A-C
Typ 2 Der ruhende Typ und seine Temperamente
Der Sinnenmensch
Spätentwickler und introvertierte Kinder des Typs 2A
alles funktioniert nach Plan
Kindes des Typs 2B
Bescheidenheit ist eine Zier
Kinder des Typs 2C
Typ 3 Der bewegliche und kommunikative Typ und seine Temperamente
Jeder Tag bringt etwas Neues
Du bist mir wichtig
Ich probiere gern etwas Neues aus
Unkonzentrierte und hyperaktive Kinder des Typs 3 A-C
Typ 4 Der sensible und soziale Typ und seine Temperamente
Ich suche Sicherheit und Geborgenheit
Die Welt ist voller Probleme
Auf der Suche nach einer heilen Welt
Introvertierte und ängstliche Kinder des Typs 4 A-C
Kleiner TEST
Sich finden in der Religion
Partnerschaft
Gegensätze ziehen sich an und bringen im Alltag Probleme
Welchen Partner liebe ich?
Welchen Partner brauche ich?
Auf dem Weg zur Sinnfindung
*
Einleitung
Hier aufgeführt sind 4 Grundtypen verschiedener Veranlagungen, ein jeder Typ ist noch einmal näher beschrieben mit Untertypen A, B und C
Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der lediglich einen Typen verkörpert. Jeder Mensch ist ein Mischtyp, aber die Mischungsverhältnisse sind sehr unterschiedlich und daher fundamental wichtig für die Selbstfindung.
Oft wechseln wir auch in den einzelnen Lebensphasen und Lebenssituationen, dennoch ist es wichtig, immer wieder zu seinen Grundpotenzialen zu finden, um den roten Faden unserer Sinnfindung nicht zu verlieren.
Dafür ist es wichtig, dass wir uns immer wieder ausprobieren, so wie man es auch für den Körper in Form einer Routineuntersuchung veranlasst.
Um Seele, Geist, Körper und Psyche gesund zu erhalten, lohnt es sich, ein wenig zu experimentieren und sich weiterführende Gedanken zu machen.
In den nachfolgenden Beschreibungen der Typen kannst du dich an der einen oder anderen Stelle wiederfinden. Sag Ja zu Deinem Typ! Sagt Ja zu deinen Veranlagungen und nutze sie in positiver Weise!
*
Typ 1 Der aktive Mensch und seine Temperamente
UNTERTYP A Aktivität macht Spaß
Emily steigt hinab in den Keller und öffnet die Tür zur Werkstatt.
„Kannst du nicht endlich aufhören?! mahnt sie ihren Mann. „Geich kommt der Krimi im Fernsehen.
Jan hobelt die neue Gartenbank „Ich komme später. Das ist hier sehr wichtig", behauptet er.
„Aber das hat doch noch Zeit, entgegnet sie. „Du warst heute schon etliche Stunden unterwegs. Irgendwann musst du noch einmal zur Ruhe kommen. Hattest du heute nicht schon genug Betrieb?
Jan ist bei einer Versicherungsagentur eingestellt, die Klienten gehen aus und ein. Seine Arbeit spielt sich hauptsächlich im Kopf ab.
„Das ist etwas anderes, behauptet er. „Zum Ausgleich brauche ich etwas Bewegung.
„Ich glaube, du bist ein Workaholic, wirft sie ihm vor. „Hast du dich schon einmal gefragt, woher das kommt?
Er legt den Hobel beiseite. „Wie meinst du das?"
„Es sieht mir fast so aus, als wärst du süchtig nach Arbeit."
„Unsinn! schimpft er. „Es macht mir Spaß zu arbeiten.
Emily bohrt weiter. „Hast du dich schon einmal gefragt, woher das kommt?"
Er sieht sie irritiert an. „Und wie meinst du das schon wieder?"
„Möglicherweise stammt das noch aus deiner Kindheit, vermutet sie. „Kannst du dich da noch erinnern, wie es bei deinen Eltern zuging?
„Ich kann mich noch an manche Dinge gut erinnern. Meine Eltern waren sehr nett zu mir."
„Waren sie vielleicht besonders nett zu dir, wenn du eine gute Leistung gebracht hast? Dann musstest du dir nämlich die Elternliebe gewissermaßen erarbeiten. Das könnte der Grund sein, warum du jetzt ständig in Action bist."
Jan überlegt. „Nein, so war das nicht. Meine Eltern waren auch nett zu mir, wenn ich ab und zu einmal gefaulenzt habe. Sie hatten auch für solche Phasen mal Verständnis."
„Dann weiß ich auch nicht mehr weiter, meint Emily betrübt. „Dann weiß ich auch nicht, warum du ständig unter Hochdruck stehst.
„So fühle ich mich nicht, versucht er ihr klarzumachen. „Es macht mir wirklich Freude, hier abends noch etwas zu basteln. Fernsehen können wir dann auch noch später.
„Und du bist sicher, dass du dir hier nicht nur irgend einen Stress abarbeitest?"
„Das kommt sicherlich noch mit hinzu, Emily. Wenn ich mich hier bewege, kann ich auch noch den einen oder anderen Ärger gleich mit abarbeiten. Wenn ich hier so werkele, fühle ich mich total ausgeglichen. Ich dachte, dir ginge es bei deiner Arbeit genauso?"
Sie schüttelt den Kopf. „Wenn ich den Tagesstress hinter mir habe, möchte ich mich nur noch berieseln lassen, von irgendetwas, das meine Gedanken ablenkt."
Emily und Jan sind sehr verschieden. Der Ehemann hat eine positive Erziehung genossen, die ihm schon früh die Möglichkeit gab, auszuprobieren, was gut für ihn ist. Aktivität macht ihm Spaß, Aktivität gibt ihm Ausgeglichenheit. Seine Arbeit mit den Klienten befriedigt ihn tagsüber, auch wenn es, wie in jedem Beruf, ab und zu einmal Probleme gibt. Zum Ausgleich beschäftigt er sich mit Handwerks-Arbeiten, die ihm die Gelegenheit geben, körperlich aktiv zu sein und sich gedanklich auf alternative Bereiche anzustellen. Emily und Jan sind ein Paar, das viel miteinander redet, so können Missverständnisse beizeiten geklärt werden. Sie können lernen, ihre Gegensätzlichkeit zu tolerieren.
*
Helga und Peter sind beide berufstätig. Sie arbeiten in Ganztagsjobs im Büro.
Vor der Arbeit gehen sie gemeinsam joggen. Am Wochenende freuen sie sich auf Wanderungen und Treffen mit Freunden.
Luise ist Helgas beste Freundin und hat kein Verständnis für diese Betriebsamkeit. „Das wird euch bestimmt auf Dauer nicht gut tun, dass ihr so ständig auf Achse seid, vermutet sie. „Ihr findet doch überhaupt nicht mal zu etwas Ruhe. Vor wem oder was lauft ihr denn eigentlich ständig davon?
„Wir haben das alles ausprobiert", gesteht ihr Helga. „Wir brauchen die Bewegung in jeder Form. Das mussten wir allerdings für uns herausfinden. Als wir immer nur zu Hause hockten und uns wenig bewegt haben, fühlten wir uns sehr unzufrieden, und Peter wurde sogar krank.
Irgendjemand hatte ihm wohl einmal gesagt, er solle sich von Stress fernhalten, der sei ungesund für ihn. Aber dann haben wir herausgefunden, dass es für ihn ein gesundes Maß an Stress gibt, der seine Gesundheit fördert. Inzwischen haben wir am Wochenende Spaß an ausgedehnten Wanderungen, selbst wenn wir danach oft richtig müde sind. Jedenfalls macht es uns glücklich."
Luise überlegt. „Ja, von diesen Glückshormonen habe ich auch schon einmal gehört. Da werden wohl einige auch beim Laufen freigesetzt. Aber für mich ist das nichts. Ein ausgiebiges Bad in der Wanne entspannt mich weitaus mehr. Zum Glück habe ich momentan keinen festen Partner, der mich aus dem
