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Drei Scheiteln Holz: Erlebnisse einer Zuagroasten
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eBook89 Seiten33 Minuten

Drei Scheiteln Holz: Erlebnisse einer Zuagroasten

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Über dieses E-Book

Maria Pustejovsky: Drei Scheiteln Holz - Erlebnisse einer Zuagroasten
neu herausgegeben von Dr. Otfrid Pustejovsky


In einer Neuauflage der "Drei Scheiteln Holz" veröffentlicht Dr. Otfrid Pustejovsky mit einem neuen Vorwort die autobiografischen Texte seiner Mutter über deren Erlebnisse als Vertriebene am Tegernsee.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum24. März 2021
ISBN9783753450636
Drei Scheiteln Holz: Erlebnisse einer Zuagroasten
Autor

Maria Pustejovsky

Maria Pustejovsky wurde im September 1946 im Zuge der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei mit ihren drei Kindern aus Fulnek ausgesiedelt. Sie fand in Oberbayern am Tegernsee eine neue Heimat. Im Buch schildert sie auf ihre eigene Art Ihre Erlebnisse aus den ersten Jahren, in der sie sich als Witwe mit drei Kindern in der Fremde durchschlagen musste.

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    Buchvorschau

    Drei Scheiteln Holz - Maria Pustejovsky

    Meinen Kindern

    Inhalt

    Vorwort zur Neuauflage

    Vorwort

    Wo ist es schöner?

    Vergebliches Warten

    Mutti, weiß der Nikolo alles?

    St. Nikolaus

    Ofen ohne Rohr

    Karpfen am Gehsteig

    Weihnachten

    Der Heimatlose vor der Krippe

    Tausche Puppenküche gegen Weckeruhr

    Wahrheit

    Ein Paar Socken für ein ganzes Leben

    Neujahrsgedanken

    Um Himmels Willen die Wurst!

    Katzenlied

    Wünsche

    Bewahre dir ein fröhlich Herz

    Sechs Porzellanteller

    Glücklich ist nur wer andere beschenkt

    Drei Scheiteln Holz

    Blumen für den Herrn Pfarrer

    Sonnenkind

    Frühlingslied

    Erster Jahrmarkt

    Lehre dein Kind beizeiten

    Er sah mit unseren Augen

    Wann ist Friede

    Christ sein

    Ich halte still

    Entsagung

    Ich bitte Gott

    Tegernseer Lied

    Ergebung

    An die Einheimischen

    nur ein dichterling

    Vorwort zur Neuauflage

    In Bayern ist ein „Zuagroaster" ein Zugewanderter, ein Zu-Gereister. Wir jedoch, die Vertriebenen, die sogenannten Flüchtlinge, wurden nach 1945 eingewiesen und nur unfreiwillig aufgenommen. Wie haben wir die folgenden Jahre 1946-1950 erlebt?

    Im Tegernseer Lokalteil des Münchner Merkur wurden kürzlich Auszüge aus diesen etwa zwischen 1960 und 1987 verfassten anekdotischen Erinnerungen an die Nachkriegszeit in und um Tegernsee veröffentlicht. Sie stammen aus der Feder einer einfachen Hausfrau und Kriegerwitwe – meiner Mutter. Die Episoden haben das Interesse an dieser Zeit im Tegernseer Tal erneut geweckt und mich dazu veranlasst, das Büchlein neu aufzulegen, nachdem es erstmals im Jahre 1987 im Privatdruck veröffentlicht wurde.

    Die darin enthaltenen Geschichten geben aus der Sicht einer aus der Tschechoslowakei vertriebenen Mutter mit ihren drei Kindern verschiedene Situationen in einer sich zunächst verschließenden, dann aber zur Heimat werdenden Ortschaft im bayerischen Oberland wieder. Es sind gewiss keine Abhandlungen mit historisch genau wiedergegebenen Daten, die Texte sind jedoch von präziser Beobachtungsgabe und entstammen einer emotionalen Grundhaltung sowie einer tiefen Frömmigkeit.

    In diesem Sinne eröffnet sich den interessierten Leserinnen und Lesern ein geradezu lebendiges Kapitel der sehr komplexen Nachkriegszeit der Jahre 1945 bis 1949/50. Erst seit wenigen Jahren wird die Nachkriegsgeschichte in Deutschland und damit ebenfalls in Bayern auch von der Geschichtswissenschaft – die jahrzehntelang „von oben" und sehr oft nur selektiv geforscht hat – näher betrachtet und dargestellt. Damit werden endlich die hunderttausendfachen Erfahrungen, Beobachtungen, Erlebnisse, Leiden und kleinen Freuden der Frauen und ihrer Kinder bemerkt, recherchiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Vor allem die Journalistinnen, Historikerinnen, Ärztinnen und Psychotherapeutinnen Helga Hirsch, Sabine Bode, Hilke Lorenz, Ulla Lachauer, Sonya Winterberg, Luise Reddemann und viele andere, ja neuerdings selbst eine junge tschechische Literaturwissenschaftlerin, Kateřina Kováčková, haben vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten einer wachsenden, interessierten Leserschaft die Schicksale dieser Frauen- und Kindergeneration nähergebracht.

    So haben die Erinnerungen von Maria Pustejovsky, die anlässlich ihres 80. Geburtstags im Jahr 1987 für eine kleine Leserschaft erschienen sind, seinerzeit über den engeren Familien- und Freundeskreis hinaus praktisch keinen Widerhall gehabt. Nun aber, im 3. Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, erwecken sie ein vielfach geäußertes Interesse, das mit der Wiederentdeckung der scheinbar längst vergessenen

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