Über dieses E-Book
Ein Buch für Kinder in Vor- und Grundschule, Eltern und Pädagogen
Die kleine Hexe Fritzi nimmt uns mit auf ihre Zauberreise durch den Frühling und begegnet Feen, Kobolden und Elfen, sprechende Steine, verwunschene Quellen, Kobolden und Feen, Bäumen und Krafttieren. Wir lernen etwas über unseren Körper, die Chakren und Meridiane, erfahren etwas über die Wirkung von Kräutern, Heilsteinen, Bachblüten, Symbolen, den vier Elementen, Farben und Licht und bekommen Informationen zu den Themen Tarot, Feng Shui, Sternzeichen und Schamanismus.
Die Kinder lernen spielerisch ihren Körper besser kennen und entdecken sich neu. Sie spüren, was ihnen gut tut und wie intensiv wir Menschen in die Natur und den Jahresrhythmus eingebunden sind. Und vielleicht erinnern sich die Kinder an die Erlebnisse mit der kleinen Hexe Fritzi, wenn der Alltag mal zu tief unter die Haut geht und sie Kraft und Halt brauchen.
Das Buch gibt Erwachsenen viele Informationen zu den oben genannten Bereichen, die sich in der Praxis in Vor- und Grundschule fantasievoll umsetzen lassen.
Jeder Tag beginnt zur Begrüßung mit einer Kinesiologischen Übung, den Fünf Tibetern oder Qi Gong-Übungen. Es folgt eine Geschichte zum Entspannen, Mitmachen, Bewegen oder Weitererzählen. Zum Festigen und Vertiefen der Eindrücke werden Angebote, wie basteln mit verschiedenen Materialien und Maltechniken, Mandala malen, Stille-, Körper- und Wahrnehmungsübungen, Klopfakupressur, Massage, Spiele, Musik, Rhythmik, Kochen und Backen, Bewegungsbaustellen und vieles mehr, angeboten.
Zusatzmaterial, wie z.B. die Nähanleitung der Handpuppe der kleinen Hexe Fritzi, Kopiervorlagen der Mandalas, Bastelanleitungen und Bewegungsbaustellen können kostenlos als PdF-Datei unter www.met-reiki.de angefordert werden.
Grit Morgner
Grit Morgner, geb. 1973 in Thüringen, arbeitet seit dreißig Jahren als Erzieherin/Heilpädagogische Fachkraft und zusätzliche Fachkraft Sprach-Kita. Sie ist ausgebildete Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen und ist als Psychologische und Systemische Beraterin, NLP-Practitionerin, Reiki-Lehrerin, Beraterin für Klopfakupressur, Access Bars und Seminarleiterin für Kinder und Erwachsene tätig.
Ähnlich wie Wohlfühlwunder Zauberzeit
Titel in dieser Serie (1)
Wohlfühlwunder Zauberzeit: im Frühling Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnliche E-Books
Das Medizinrad als Schlüssel zum Glück Teil 2: Die Gabe des Winters Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKomm, wir gehen auf die Reise: 18 Meditationen für mehr Glück, Lebensfreude und Dankbarkeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBe in Balance: Neue Fantasiereisen zur inneren Mitte mit kreativen Praxisbeispielen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn die Entspannung und zu sich selbst reisen.: Der Seele Flügel verleihen und doch geerdet bleiben. Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Medizinrad als Schlüssel zum Glück Teil 3: Der Zauber des Frühlings Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAchtsamkeitstraining mit Anton Ameise: für mehr Achtsamkeit ab dem Kindergartenalter Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Medizinrad als Schlüssel zum Glück Teil 6: Vier Wege und Wandlungspunkte zur Wunscherfüllung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenELFEN IN DEINEM GARTEN Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein Ich schaff das Buch: Entspannungsgeschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAchtsamkeit für Kinder: Mit spielerischem Achtsamkeitstraining zu mehr Selbstbewusstsein, besserer Konzentration und Gelassenheit - inkl. Fantasiereise Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Rückkehr in den Zauberwald: Entdecke dich und werde wirklich glücklich Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMeine Kraftquelle - das heilsame Schreiben in der Natur: Gedanken am Meer und am Fluss - Innensichten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie 50 besten Entspannungsspiele - eBook Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzfreude schenken: Achtsamkeit und Wertschätzung in der Familie. Übungen und Rituale für Klein und Groß Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenResilienz erleben in der Kita Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFamilien-Studie: Yoga und Ideen-Pool der Kommunikation mit einem ADHS-Kind Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Medizinrad als Schlüssel zum Glück Teil 1: Innenschau Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDuftreisen: Entspannen mit allen Sinnen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTanz der Seelen Teil II: Feuerenergie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Johannesweg: So finden Sie zu Einkehr und Zufriedenheit Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Zwillinge Vorhersagen Und Rituale 2024 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Medizinrad als Schlüssel zum Glück Teil 8: Gutes für Körper, Geist, Herz und Seele Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEsoterik-Kurse Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Purzls himmlische Begegnungen: Geschichten für Groß und Klein (von 0-199 Jahre) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Kolibri-Prinzip: Leicht und spielerisch Ressourcen stärken Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTelos-Blume der Freien Entfaltung. Freies Schöpfen: Begleitbuch zu den Inspirations-Karten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeilen mit Symbolen: Die 64 wichtigsten Heilzeichen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Yoga-Stadt: Yoga Geschichten für Kinder Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Fantasiereise für Dich - Sommer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Wohlfühlwunder Zauberzeit
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Wohlfühlwunder Zauberzeit - Grit Morgner
Zu sich finden
Den Alltag für ein Weilchen hinter sich lassen.
Die Hektik vergessen und dem Klang der Stille lauschen.
Das eigene Gesicht spiegelt sich nur in ruhigen Gewässern.
Reinhard Staupe
Danke…
An alle, die mich auf meinem Weg begleiten, mich unterstützen und zum Schreiben ermutigt haben. Ein ganz besonderes Dankeschön an meine Korrekturleserinnen Jenny Tiede, Ilka Stündel, Inge Duve, Claudia Dietzel, Sabine Barenbrock, Katrin Ellmers und Birgit Witte, in deren Kräutergarten ich für das Buchcover stöbern durfte und die so oft ein offenes Ohr für mich hat. Danke an die Kinder der Rabengruppe des Kindergartens Schwarme, mit denen ich Traumreisen erleben durfte und die mich immer wieder zu neuen Ideen inspirieren – allen Freunden, die für mich da sind – Axel Dreyer, der zur Stelle ist, wenn der Computer streikt – Stephan Closhen für die Hilfe bei der Gestaltung des Covers und der Bildbearbeitung – den Autor Peter Duhm, der mich zur Veröffentlichung des Buches ermuntert hat – Marion Höhne fürs Coaching – Janine Pietzsch für die ersten Skizzen der Bachblüten-Mandalas – der Bäckerei Müller, deren Butterkuchen so manche Schreib- und Korrekturstunde versüßt hat und an alle Leser für das Interesse an diesem Buch.
Hinweis:
Die im Buch veröffentlichten Inhalte und Ratschläge wurden mit größter Sorgfalt von der Verfasserin nach bestem Wissen erarbeitet und geprüft. Eine Garantie kann jedoch nicht übernommen werden. Ebenso ist eine Haftung der Verfasserin und ihrer Beauftragten für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden ausgeschlossen. Jeder Leser übernimmt beim Umgang mit den genannten Informationen selbst die Verantwortung und lasse Vorsicht walten.
Die hier vorgestellten Übungen und Techniken sind als Anregung gedacht. Es ist sinnvoll, sich mit weiterführender Literatur zu beschäftigen und sich in Kursen und Weiterbildungen die Praxis und das nötige Grundwissen anzueignen.
Informationen zu Seminaren, Kopiervorlagen aller Mandalas, Bastelanleitungen, Bewegungsbaustellen und die Schnittmuster für die Handpuppe der kleinen Hexe Fritzi und den Kobolden, sowie den Zaubersack finden Sie bei www.met-reiki.de.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Zurück zu den Wurzeln
Zum Aufbau des Buches
Die Qualitäten der Mondphasen
Hinweise, Regeln und Tipps
Hintergrundinformationen
Der Blaue Mond
Frühling
März
April
Mai
Quellen und weiterführende Literatur
Einleitung
Für viele Menschen fühlt sich ihr Leben „nett und „okay
an. Eigentlich haben sie alles was sie brauchen, doch irgendetwas fehlt. Mir ging es auch so und ich begann meine Suche. Eine Suche, nach dem „was irgendwie fehlt". Es begann meine Suche nach mir.
Ich beschäftigte mich mit alten Traditionen und Naturreligionen, alternativen Heilmethoden, Energiearbeit, Entspannungstechniken und pädagogischen Themen. Das Angebot an Kursen und Ausbildungen war und ist groß. So kam und komme ich mir Schritt für Schritt näher. Viele Methoden und Techniken durfte und werde ich kennenlernen. Manches passte zu mir, manches nicht oder nur teilweise.
Vieles von dem, was mir im Laufe der Zeit begegnete, konnte ich in meine Arbeit mit Kindern einfließen lassen. Und plötzlich war da diese Idee, alle Geschichten aufzuschreiben, Spiele und Angebote zu sammeln, zu ordnen und diese Bücher zu veröffentlichen. Es sind Bücher für Kinder und Erwachsene, die anregen wollen, sich den verschiedenen Möglichkeiten zu öffnen, diese auszuprobieren und die auszuwählen, die uns gut tun und uns auf unseren Weg begleiten sollen.
Kinder im Vorschul- und Grundschulalter lernen spielerisch sich und ihren Körper besser kennen und spüren. Sie spüren, was ihnen gut tut. Erwachsene begleiten sie auf ihrem Weg und gehen dabei vielleicht neue eigene Wege.
Feen und Elfen, sprechende Steine, verwunschene Quellen, magische Schwerter und geheimnisvolle Wälder verzaubern Kinder und Erwachsene. Sie zeigen uns, dass überall kleine Helfer darauf warten, die unseren Weg zu begleiten. Mit ihrer Unterstützung sind wir in der Lage, unseren Gefühlen zu vertrauen, um unserem Herzen zu folgen. Viele Bräuche und Rituale unserer Zeit haben ihren Ursprung in der Natur. Sie geben Halt und Kraft, spenden Sinn und Orientierung.
Die Bücher schicken Kinder und Erwachsene auf eine Zauberreise durch das Jahr und integrieren dabei alte Traditionen in die heutige Zeit, damit sie so eine Kraft- und Ruhequelle für uns werden. Sie wollen anregen, Neues kennen zu lernen, versteckte Potenziale zu entdecken, sowie Raum für Abenteuer, Freude und Fantasie zu schaffen.
Aus der Sammlung von Möglichkeiten gilt es, das auszusuchen, was gut tut und womit sich alle wohl fühlen. Im Vertrauen darauf, dass uns begegnet, was in diesem Moment für uns wichtig ist.
Die kleine Hexe Fritzi will Jungen und Mädchen gleichermaßen ansprechen. Deshalb ist sie eine Hexe (also ein Mädchen), die gerne Hosen trägt und Fritzi heißt (so wie ein Junge).
Die Hintergrundinformationen auf den folgenden Seiten und zu Beginn jedes einzelnen Tages, geben dem Erwachsenen einen kurzen theoretischen Einblick. Dieser soll das Interesse wecken, sich tiefer mit ansprechenden Themen zu beschäftigen, sich darauf einzulassen und zu entscheiden, welche Dinge den eigenen Lebensweg unterstützen könnten.
Mit Blick auf die Kinder wäre es schön, wenn diese sich eines Tages mit einem wohligen Gefühl an die Erfahrungen der Zauberzeit mit ihren Geschichten und Angeboten erinnern. Da war doch was, da fühlte ich mich geborgen und wohl …
Die heutige Zeit ist geprägt von Fortschritt. Die Technik erleichtert uns den Alltag. Vieles geht schneller und erledigt sich mit Hilfe von Geräten und Maschinen. Und doch es kommt uns so vor, als hätten wir keine Zeit mehr. Der Alltag ist meist geprägt von Terminen und Stress. Wir finden immer weniger Momente für uns und die, die uns wichtig sind. Es fällt immer schwerer zu sich zu finden und die eigene Mitte zu spüren.
Unsere Kinder brauchen ein Zuhause, Liebe und Rückhalt. Sie brauchen Erwachsene, die ihren Gefühlen und Fähigkeiten vertrauen. Erwachsene, die offen bleiben für Dinge, die der Verstand nicht fassen kann. Die bereit sind, die enge Verbundenheit mit der Natur und allem was uns umgibt, zu erleben. Die bereit sind, den Rhythmus des Lebens, und damit sich selbst, zu spüren. Die sich auf den Weg zu ihren Wurzeln und Traditionen begeben und sich dieser bewusst werden. Erwachsene, die den Mut haben, sich an die alten Jahresfeste zu erinnern, an denen wir die Kräfte der Natur feiern, uns mit ihnen verbinden und selbst Kraft daraus schöpfen.
Alles, was existiert, sendet Informationen aus, die durch elektromagnetische Schwingungen übertragen werden. Sie können sich zu Tönen, Licht, Farben und Formen verdichten. Positive Impulse wie Freude, Freiheit, Fülle und Schönheit wirken auf uns harmonisierend, aufbauend und stärkend. Negativ ausgerichtete Schwingungen wie Schuld, Wut, Schmerz, Leid und Angst schwächen uns und führen zu einem Ungleichgewicht. Fühlen wir uns unwohl, ist das ein Signal, dass unser Denken, Fühlen und Handeln nicht dem entspricht, was gut für uns ist.
Umwelt, psychische Faktoren und Lebensumstände haben Auswirkungen auf uns – und wir auf sie. Alles, was uns umgibt, ist mit uns verbunden und wir mit ihm, egal ob es sich dabei um Steine, Farben, Wasser, Symbole, Pflanzen, Tiere oder Menschen handelt. Alles was wir erleben, denken und fühlen, wird in unserem Energiesystem gespeichert, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind.
Doch es gibt unzählige Hilfsmittel, die uns auf unserem Weg zu uns selbst zur Seite stehen. Zum Beispiel werden Nadeln auf bestimmte Punkte der Meridiane gesetzt, um den Energiefluss zu verändern und Blockaden aufzulösen wie in der Akupunktur, oder diese Stellen werden gedrückt bzw. geklopft wie bei der Klopfakupressur. Die Neue Homöopathie greift eine uralte schamanische Tradition auf und wendet Symbole an, um disharmonische Schwingungen zu verändern.
Wieder andere Methoden bringen die Chakren energetisch in Einklang. Heilpraktiker verabreichen Bachblüten und andere Essenzen, oder arbeiten mit Heilsteinen. Selbst Entspannungstechniken und Beten können Wege sein, sich darauf zu besinnen, dass wir ein Teil von allem sind.
Die verschiedenen Techniken haben letztendlich ein Ziel. Sie wollen die Schwingungen unseres Organismus harmonisieren, uns in Ein-Klang bringen. Die Energie soll wieder im Fluss sein und Selbstheilungskräfte aktiviert werden.
Dabei sollte nicht vergessen werden, dass alles, was wir als Negatives erleben darauf hinweist, dass wir nicht im Gleichgewicht sind und in unserem Leben etwas ändern sollen. Was sich störend zeigt, enthält eine Botschaft. Diese erkennen wir, wenn wir unsere negativen Urteile aufgeben und mit liebevollen Augen auf die Hinweise schauen. Unsere Gedanken spiegeln sich in dem, was wir erleben. In Personen, Situationen oder in dem, was wir Schicksal nennen.
Zurück zu den Wurzeln
Unser individuelles Dasein wird, wie alles Leben auf der Erde, von immer wiederkehrenden Kreisläufen bestimmt, wie z.B. Annehmen und Loslassen, Leben und Sterben. In dieser Zeit machen sich viele Menschen auf die Suche, um ein Leben im natürlichen Einklang zu finden, das heißt, im Einklang mit unseren eigenen inneren Gesetzen.
Überall auf der Welt gab es lange vor uns Kulturen, die sich mit den Rhythmen des Lebens und der Natur verbunden fühlten. Weite Teile Europas wurden durch die Kelten beeinflusst. Bis zur Eroberung durch die Römer waren sie über Jahrhunderte das prägende Volk in Nord- und Mitteleuropa. Sie waren Wanderer, die gegen Ende des dritten Jahrtausends v. Chr. die waldreichen Gebiete Europas besiedelten. Die Kelten lebten im Einklang mit der Natur. Alle Geschöpfe, Bäume, Steine und der Wind waren ansprechbar. Sie fühlten sich eingebunden und geborgen in den Rhythmus von Werden und Vergehen.
Auch nach der Eroberung Roms hielt das einfache Volk an den alten Traditionen fest, glaubte an Geister in Wasser, Wald und Flur und brachte ihnen Opfer. Im Einklang mit den Jahreszeiten säten und ernteten die Menschen, heilten mit den ihnen bekannten Kräutern und alten Heilsprüchen und feierten die alten Jahresfeste. Hexen, oder auch Kräuterfrauen, weise Frauen oder Priesterinnen genannt, bewahrten dieses Wissen. „Hexe wird übersetzt mit „die auf der Hecke sitzt
, auf der Grenze zwischen den Welten, der uns bekannten Welt und dem Unbewussten. Hexen ehren die Natur und die Erde, vermitteln zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt und unterstützen die Menschen mit ihrem Wissen.
So wie christliche Kirchen auf alten heidnischen Kraftplätzen gebaut wurden, so fanden die christlichen Feiertage ihren Platz im traditionellen Kalender. Die Geburt Jesu in der Zeit der Wintersonnenwende, Maria Lichtmess am Fest der Lichtgöttin Brigit und viele andere.
Verschiedene Bräuche der Kelten haben sich bis in unsere Zeit erhalten, wie das Küssen unterm Mistelzweig zur Wintersonnenwende, der Osterhase und das Färben der Eier (als Symbol für neues Leben), der Maibaum und das Schmücken des Weihnachtsbaumes. Zum Schutz des Hauses wurden zu Samhain Kürbisse oder Rüben ausgehöhlt und eine Kerze hineingestellt - ein „Kopf" für jedes Kind im Haus, um dieses zu beschützen. Auch die Herzen am Valentinstag erinnern an einen Brauch der Kelten. Es wurde ein weißer Bulle geschlachtet und das Herz als Omen für das kommende Jahr gedeutet.
Vier der acht heidnischen Jahresfeste, Winter- und Sommersonnenwende und die beiden Tagundnachtgleichen, richten sich nach der Stellung der Sonne. Diese Sonnenfeste sind an astronomische Daten gebunden und werden an einem festgelegten Datum gefeiert (21.12., 21.03., 21.06., 21.09.). Die vier Mondfeste Imbolc, Beltane, Lughnasadh und Samhain beziehen sich auf die Mondphasen und wurden ursprünglich nicht an einem festgelegten Datum gefeiert, sondern nach dem Mondkalender bestimmt. Das Lichterfest/Imbolc um den 02.02., die Walpurgisnacht/Beltane um den 01.05. und das Schnitterfest/Lughnasadh um den 01.08. werden an Vollmond begangen. Das Ahnenfest/Samhain um den 01.11. fällt auf einen Neumond.
Um sich dieser alten Traditionen zu erinnern, greift dieses Buch die traditionellen Bräuche und Feste auf.
Zum Aufbau des Buches
Da wir uns mit der Natur verbinden wollen, spielen die Jahreszeiten bei unserer Zauberzeit eine entscheidende Rolle. Jeder Jahreszeit werden eine Himmelsrichtung und eines der Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft zugeordnet. Dabei geht es nicht um das Element an sich in seiner chemischen Grundstruktur, sondern um die Qualitäten und die Eigenschaften, die sich zeigen. Die Eigenschaften des jeweiligen Elements wirken in der zugeordneten Jahreszeit stärker als sonst, doch jedes Element existiert überall und in jeder Jahreszeit. Alle Elemente verbinden sich, wirken aufeinander ein und erschaffen miteinander etwas Neues. So brauchen wir Erde und Wasser, damit Holz für ein Feuer wachsen kann. Doch auch dann können wir es nicht entzünden, wenn keine Luft vorhanden ist. Das gemeinsame Wirken der Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser erhält den Schöpfungsprozess und damit das Leben. Wenn die vier Elemente im Gleichgewicht sind, zeigt sich das fünfte Element, der Geist (Äther), als Wohlbefinden.
Im Buch des Frühlings beschäftigen wir uns mit den Monaten März, April und Mai, der Himmelsrichtung Osten und dem Element Luft. Die Luft repräsentiert den Geist, das Leichte und Vergängliche. Sie zeigt sich als Wolke, Rauch, Nebel, sanfte Brise, Wind, Böe, Sturm, Wirbelsturm oder Orkan. Magische Werkzeuge der Luft sind das Schwert und der Dolch.
Im Buch der Monate Juni, Juli und August, dem Sommer, treffen wir auf den Süden und der Sonne, die in Verbindung mit dem Element Feuer steht. Feuer steht für Inspiration und Reinigung. Es erscheint als Glut, Funke, kleine Flamme und Kerzenlicht, als Lagerfeuer und Vulkanausbruch. Das bekannteste magische Werkzeug des Feuers ist der Stab.
Das Herbstbuch (die Monate September, Oktober und November) steht in Verbindung mit der Energie des Westens und dem Element Wasser. Es zeigt sich als Tropfen, Rinnsal, Quelle, Bach, Fluss, Strom oder, Wasserfall, als Pfütze, Tümpel, Teich, See oder Meer, als Wasserdampf, Regen, Hagel. Wasser verbindet uns mit unseren Gefühlen und Intuition. Neben der Schale ist der Kelch das bekannteste magische Werkzeug des Wassers.
Die Wintermonate Dezember, Januar und Februar stehen in Verbindung mit dem Norden und dem Element Erde. Zu diesem Element gehört alles, was aus der Erde entsteht – jede Pflanze, Steine und Kiesel, Ton, Sand, Lehm, Kristalle, jeder Erdkrümel, Hügel und Berg, jede Ebene, die Wiesen, Felder, Dünen, Wüsten, saftige Weiden, Felsgestein und Höhlen. Das magische Werkzeug der Erde ist die Scheibe, eine Art (Schutz-) Schild und die Münzen aus dem Tarot. Zwerge, Erdgeister, Elfen, Steine und Kristalle sind Helfer der Erde.
Elemente und Himmelsrichtungen sind auch im Verlauf eines Tages zu finden. Wenn die Sonne im Osten aufgeht, spüren wir das Element Luft als kühle Morgenbrise. Mittags steht die Sonne im Süden. Es ist die wärmste Zeit des Tages und dem Element Feuer zugeordnet. Versinkt die Sonne im Westen, ist es Nachmittag. Das Element Wasser zeigt sich in Nebelschwaden über Seen, das Gras ist saftig und die Welt kommt langsam zur Ruhe. Der kühle Norden beendet den Tag und die Dunkelheit der Nacht zeigt uns alles, was aus der Erde geschaffen und gewachsen ist, als dunklen Schatten.
Eine Zuordnung zu einer Himmelsrichtung und einer Jahreszeit ist also nur ein Hilfsmittel. Wenn wir alle Elemente um und in uns in Einklang bringen, erleben wir Ausgeglichenheit. Durch die Erde finden wir Halt. Die Luft weckt Verständnis und Flexibilität. Mit dem Element Wasser erleben wir Mitgefühl und lernen uns abzugrenzen. Feuer ist aktiv, machtvoll, schöpferisch und lenkt den Lebensfunken. Der Geist (Äther) führt uns zu unserer Bestimmung.
Ritual zur Begrüßung
Im Buch beginnt jeder Tag mit einer Übung zur Begrüßung. Das können Übungen aus dem Yoga, dem Qi Gong, dem Hsin Tao, den Fünf Tibetern, der Kinesiologie, Bauchmassage, Heigln oder Meridianübungen sein. Diese Übungen fördern die Eigenwahrnehmung und Konzentration. Sie erleichtern den Kindern anzukommen, ruhiger zu werden, und sich auf die Erlebnisse der Zauberzeit einzulassen.
Geschichte mit der kleinen Hexe Fritzi
In den Geschichten begegnen wir Figuren aus dem Tarot, Feen, Kobolden oder anderen magischen Wesen. Wir lernen Tiere, Bäume, Kräuter, Heilsteine, magische Werkzeuge, Sternzeichen und Planeten kennen. Wir erfahren etwas über die Symbole, Farben, Düfte, Bachblüten, Mudras, Mantren und Musik und die Wirkung die sie auf uns haben. Jeden Tag beschäftigen wir uns mit einem dieser Themen:
Schwarz- / Neumond
1.Tag: Begegnung mit einer Fee
2.Tag: Chakra und Farben
3.Tag: Kräuter und Gewürze
4.Tag: Talisman und andere Gegenstände
5., 16. und 26.Tag: Krafttiere
6., 17. und 27.Tag: Bachblüten
7. und 21.Tag:Tarot
8. und 22.Tag: Heilsteine
9.Tag: Symbole, Mantren und Mudras
10.Tag: Feng Shui
11.Tag: Sternzeichen
12.Tag: Magisches Werkzeug der Hexen
13.Tag: Öle und Räucherwerk Vollmond
15.Tag: kleine Helfer
18.Tag: Planeten und eine Farbe
19.Tag: Körperbereiche der Sternzeichen, Planeten und Chakren
20.Tag: Bäume
23.Tag: Instrumente
24.Tag: Schamane und das Medizinrad
25.Tag: Meridiane
Eine theoretische Erklärung zu der ausgewählten Sache ist für den Erzähler/die Erzählerin vor jeder Geschichte des einzelnen Tages aufgeführt.
Im Laufe eines Monats wechseln sich verschiedene Arten von Geschichten ab. Entspannungsgeschichten, bei denen sich die Kinder hinlegen, wenn möglich die Augen schließen, zur Ruhe finden und träumen. Bei Mitmachgeschichten werden Bewegungen zum Erzählten nachgeahmt. Oder in einem kleinen Karton befinden sich Gegenstände, die sich schnell zu einem Tischtheater aufbauen lassen und es den Kindern erleichtern der erzählten Geschichte zu folgen. Beim interaktiven Erzählen wird nur eine kurze Einleitung zur Geschichte erzählt. Die Kinder werden durch ausgewählte Figuren und Gegenstände angeregt, die Geschichte weiter zu erzählen. Musikinstrumente begleiten Klanggeschichten. Turnen auf einer Bewegungsbaustelle kann mit einer Geschichte eingeleitet werden. Geschichten, in denen die Kinder sich gegenseitig massieren und Geschichten einfach „nur" zum Zuhören und nacherzählen, sind weitere Varianten.
Werden die Entspannungsgeschichten beim Einschlafen vorgelesen, so können die letzten zwei bis drei Sätze, in denen es darum geht wieder wach zu werden, einfach weggelassen werden.
Beim Vorlesen bitte beachten:
* Ein Stern bedeutet Pause.
*** Drei Sterne bedeuten lange Pause.
Abschluss des Angebotes
Damit die Kinder nach der Geschichte der kleinen Hexe Fritzi genügend Zeit haben, sich mit dem Erlebten auseinander zu setzen und das Geschehene zu verarbeiten, folgt ein Mal- oder Bastelangebot, Spiele, Rhythmik, gemeinsames Musizieren, Kochen, Mandala malen, Herstellen von Instrumenten oder nützlichen Geschenken für uns und andere, Kneten und Formen, Klopfakupressur oder Spielen auf einer Bewegungsbaustelle.
Werden verschiedene Materialien benötigt, um das Angebot oder das Spiel durchzuführen, so wird dies dick markiert hervorgehoben. Da einige Geschichten anspruchsvoll sind, ist es von Vorteil, wenn die Kinder schon Erfahrungen mit Entspannungsübungen und Entspannungsgeschichten gesammelt haben. Deshalb beginnt die Jahresreise mit einem Einführungsmonat, dem Blauen Mond.
Die Qualitäten der Mondphasen
In den Geschichten begleitet uns die kleine Hexe Fritzi durch den Lauf des Jahres. In der heidnischen Tradition geht man davon aus, dass in den Phasen Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond verschiedene Qualitäten wahrgenommen werden. Auf diese wirkenden Kräfte des Mondes wird im Buch Bezug genommen, deshalb richtet sich auch die Einteilung des Buches danach.
Ein Mondzyklus (Mondmonat) dauert nur ca. 28 Tage, demzufolge hat ein heidnisches Jahr 13 Monate. Der dreizehnte Monat ist in der Jahresreise der kleinen Hexe Fritzi der Einführungsmonat, der Blaue Mond. Er ist benannt nach dem zweiten Vollmond, der sich alle zweieinhalb Jahre in einem Monat zeigt. Dieser zweite Vollmond im Monat ist eine besondere und intensive Zeit. Eine Zeit für uns selbst. Der Einführungsmonat soll für uns eine ebenso intensive Zeit sein. Egal, ob wir mit der Jahresreise im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter beginnen, zur Einstimmung starten wir mit dem Einführungsmonat, unserer „Reisevorbereitung". Die Kinder sammeln erste Erfahrungen mit einfachen Entspannungsübungen und -geschichten. Sie lernen sich und ihren Körper besser kennen und können sich so gut auf die anschließende Reise durch das Jahr einlassen.
Jedes der Bücher erzählt von einer Jahreszeit und enthält neben dem Einführungsmonat/Blauer Mond drei Monate. Da sich die Geschichten an den Mondphasen orientieren, startet Fritzis Jahresreise am Neumond. Befinden sich im Startmonat zwei Neumonde, fällt der Beginn auf den ersten der Beiden.
Damit es uns leichter fällt, uns auf die natürlichen Kreisläufe einzulassen, orientieren sich die Geschichten und Angebote im Buch an den Qualitäten und den Mondphasen.
Für Leser, die sich an dem allgemein bekannten Kalender orientieren wollen, sind zwei bis drei zusätzliche Geschichten pro Monat, die Geschichten zu den Jahresfesten, enthalten.
Der Schwarzmond (uns besser bekannt als Neumond) wurde für alle bannenden Zauber genutzt. Der Mond ist nicht sichtbar. Dinge, die wir losgelassen haben, werden verarbeitet. Wir werden still, schauen zurück und ordnen unsere Gedanken. Diese Zeit wirkt aktivierend, reinigend und reduzierend auf allen Ebenen. Es ist die Zeit zum Auftanken und Ruhe finden. Es ist eine sehr kraftvolle Zeit des Neubeginns und des Loslassens von alten Gewohnheiten. Seelische Wunden heilen. Der Neumond ist gut um zu Fasten, weil die Entgiftungsbereitschaft des Körpers jetzt am größten sein soll. Es ist ein guter Tag, um Bäume zu beschneiden.
Der zunehmende Mond ist die Phase vom Schwarzmond bis zum Vollmond. Schon wenige Stunden nach Schwarzmond sieht man eine schmale Sichel (der eigentliche Neumond), bis nach ca. sechs Tagen der Halbmond am Himmel steht. Es ist die Zeit zu planen, aufzunehmen, aufzubauen, zu absorbieren, einzuatmen und zuzuführen. Energie wird gespeichert. Alles, was dem Körper in dieser Zeit zugeführt wird, soll doppelt so gut wirken. Wir haben Kraft geschöpft und treten wieder nach außen. Neue Ideen können wir nun kraftvoll umsetzen. Es ist eine Zeit, in der wir den Mut und die Energie haben, diese neuen Ideen anzupacken, aufzubauen und weiterzuentwickeln. Wir nehmen Energie auf, die nährend, wachsend und heilend wirkt. Wir atmen ein, entspannen, erholen und regenerieren.
Der Vollmond ist die Zeit für den Beginn magischer Schritte. Steine und Amulette werden gereinigt und mit neuer Kraft aufgeladen. Mit der Kraft des Vollmondes kann alles bei abnehmendem Mond ins Leben strömen und sich verwirklichen. Wer eine ausgelassene Party feiern will, sollte das jetzt tun. Es ist eine aktive Zeit der Kraft, Erfüllung und Vollendung. Ziele, die uns viel Energie kosten, können jetzt leicht erreicht werden. Die Energie des Vollmondes regt an und hat Einfluss auf unsere Emotionen, auf Freundschaft und Liebe.
Bei abnehmendem Mond sind die Menschen friedlicher und stärker nach innen gerichtet. Es braucht jetzt weniger Kraft, sich von Dingen zu trennen. Die Energie wirkt aktivierend, reinigend und reduzierend. Ballast wird abgeworfen und ausgespült. Wir atmen aus. Jetzt ist eine gute Zeit, aktiv zu sein und Sport zu treiben. Klärungen auf allen Ebenen fallen leichter. Alles, was mit Ausleeren, Entgiften, Entstauen, Reinigen, Ordnung schaffen zu tun hat, geht uns in dieser Zeit leichter von der Hand. Diese Zeit soll gut geeignet sein, um Operationen durchführen zu lassen. Hausputz und Klärungsprozesse gelingen leichter. Der Stoffwechsel funktioniert schneller und
