Der Pfad der Heilung: Die verborgenen Gesetze von Gesundheit und Krankheit - erklärt von einem Meister der Weisheit
Von H. K. Challoner
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Über dieses E-Book
Es gibt kein vergleichbares Werk, in dem die Grundgesetze von Krankheit und Gesundheit in so beeindruckender, klarer und überzeugender Art und Weise erklärt worden sind wie in dieser von einem "Meister der Weisheit" inspirierten Abhandlung.
In schlichten Worten und Beispielen zeigt der große Lehrer die tieferen Hintergründe von Erkrankungen und Leiden auf und weist Wege zu ihrer inneren und äußeren Heilung. Dabei sind besonders seine Ausführungen über die geistigen Grundgesetze beeindruckend, die beim Heilen zu beachten sind. Er widerlegt dabei mit unmissverständlichen Argumenten, dass der Satz "Wer heilt, hat recht" keinesfalls immer wahr ist. Vielmehr gilt es zu beachten, dass "Leid leitet" und daher eine innere Sinnhaftigkeit besitzt. Wird also nur ein Symptom auf einer äußeren, körperlichen Ebene beseitigt, ist die Lektion nicht gelernt worden und wird sich durch neue Erkrankungen manifestieren.
Wer hingegen die tiefe geistige Wahrheit des Pfades der Heilung begreift, besitzt den Schlüssel zu wirklicher Gesundheit und vollkommener Erkenntnis.
Ein unverzichtbares Buch für jeden, der im heilerischen Bereich arbeitet oder die göttlichen Heilungsgesetze erkennen möchte!
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Buchvorschau
Der Pfad der Heilung - H. K. Challoner
1. eBook-Auflage 2020
© Aquamarin Verlag GmbH
Voglherd 1 • D-85567 Grafing
www.aquamarin-verlag.de
Lizenzausgabe mit freundlicher Genehmigung
des F. Hirthammer Verlages, München ©1985
Titel der Originalausgabe:
THE PATH OF HEALING
Rechte der englischen Ausgabe:
The Theosophical Publishing House, London
Umschlaggestaltung: IVOI (Bad Kreunach) und Annette Wagner
www.ivoi.de
Übersetzung: Elke vom Scheidt
ISBN 978-3-96861-131-0
„DER PATIENTIN"
in Dankbarkeit
Inhaltsverzeichnis
EINFÜHRUNG ZUR ZWEITEN AUFLAGE
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
ANHANG
EINFÜHRUNG ZUR ZWEITEN AUFLAGE
Das Interesse an vielen neuen und unorthodoxen Methoden des Heilens hat in den letzten Jahren zugenommen. Man findet mehr und mehr Praktiker, die behaupten, sie seien fähig, erfolgreich viele Krankheitsformen zu behandeln, die bisher der orthodoxen Medizin getrotzt haben.
Es besteht wohl kaum ein Zweifel daran, daß einige dieser Behauptungen gerechtfertigt waren, und zwar so sehr, daß manche Heilungen sogar als Wunder gepriesen wurden.
Wir werden hier nur wenige Formen des Heilens durch jene betrachten, die seltene Arten der Sensitivität besitzen wie etwa die extrasensorische (außersinnliche) Wahrnehmung, die sie in die Lage versetzt, Symptome zu sehen oder zu erfühlen, die orthodoxen Methoden entgangen sind; magnetische Heiler und jene, die glauben, sie würden von unsichtbaren Wirkungsmächten oder den Geistern des Todes kontrolliert.
Diese letztere Form der Behandlung wird zu Recht als „Geist"-Heilen bezeichnet und wird gewöhnlich durch ein Medium übermittelt, das sich entweder in Trance befindet oder von einer anderen Wesenheit angeleitet wird, während es bei vollem Bewußtsein ist.
Ob solche Behandlungen wirksam sind oder nicht, muß natürlich wesentlich vom Blick, von der Kenntnis und tatsächlich oft von der Weisheit des Praktikers abhängen, ebenso wie bei der üblichen medizinischen Behandlung, doch in diesem Falle hängt es auch vom Grad der Sensitivität und der Integrität des Mediums ab.
Man muß jedoch stets berücksichtigen, daß, so hingebungsvoll, selbstlos und bemüht, Leidenden zu helfen, die kontrollierende Wesenheit auch sein mag, ihr ebenso wie einem untüchtigen Arzt auf der Erde schwere Fehler in Behandlung und Diagnose unterlaufen können, wenn sie nicht mit einer grundlegenden medizinischen Kenntnis und Ausbildung in das Leben nach dem Tod eingetreten ist. Denn wenn man „tot" ist, d. h. sich nur in eine andere Dimension begeben hat, so hat man deswegen nicht automatisch Kenntnisse und Fähigkeiten erworben, die man noch nicht besaß, als man sich noch in seinem physischen Leib befand. Diese offenkundige Tatsache wird häufig übersehen.
Leider stellen sich viele Medien in ihrem Eifer zu helfen jeder Wesenheit zur Verfügung, die behauptet, ein „Heiler zu sein. Doch außer wenn ein solches Medium eine zuverlässige Hellsicht besitzt, in Psychologie ausgebildet ist und sogar über einige philosophische Kenntnisse verfügt, also geistig gut ausgerüstet ist, um ein Urteil abzugeben, hat es keinerlei Mittel, die Natur der Wesenheit zu prüfen, die möglicherweise auf die Einladung antwortet. Man kann nicht darauf vertrauen, daß alle „Führer
, die behaupten, von einer „sehr hohen Ebene" zu kommen, dies auch tatsächlich tun. Vielen von ihnen, die die besten Absichten haben, mag sogar die Ebene, auf der sie sich wiederfinden, in der Tat hoch erscheinen im Vergleich zur Dichte der materiellen Welt, die sie verlassen haben, und sie mag auch dem Medium so vorkommen. Dies bedeutet jedoch nicht, daß sie weit über der niedrigeren Astralebene liegt, die nur das nächste Stadium sozusagen oberhalb des Physischen ist. Folglich kann es zu Enttäuschungen kommen, die den Patienten gefährden könnten.
Natürlich gibt es viele Fälle von Geistheilen, bei denen der Patient geheilt sein mag, soweit es um physische Symptome geht; doch wie später gezeigt werden wird, gibt es Faktoren auf wesentlich tieferen Ebenen, die an jeder Heilung beteiligt sind, die echt und dauerhaft sein soll.
Magnetische Behandlung ist von anderer Natur, obwohl sie ebenfalls durch ein Medium übermittelt werden kann; viele Formen des Geistheilens könnten ebenfalls als magnetisch eingestuft werden.
Sehr häufig ist der Heiler selbst kraftvoll mit einer spezifischen Form von Energie „geladen, die er auf den Patienten übertragen kann. Die Wirkung dieser Stimulierung durch das, was man als „Lebenskraft
oder „Prana" bezeichnen könnte, ist in einigen Fällen recht dramatisch. Doch auch hier wieder ist die tatsächliche Wirksamkeit einer solchen Neuaufladung des Zell-Lebens abhängig von dem eigenen Verständnis und der Kontrolle des Heilers bezüglich der Kräfte, mit denen er umgeht, sowie von seiner Fähigkeit, die wirklichen Bedürfnisse des Patienten zu spüren und den Energiefluß entsprechend zu regulieren und zu lenken. Wenn er dazu nicht in der Lage ist, können derartige Behandlungsmethoden auch gefährlich sein, denn es liegt auf der Hand, daß die Einführung eines kraftvollen Energiestromes (der je nach der Stärke seiner Ladung zerstörerisch oder kreativ sein kann) beispielsweise in ein Magengeschwür oder ein Gewächs auch gerade jenen Zustand aktivieren könnte, den der Heiler eigentlich beseitigen wollte. Auch der psychologische Effekt muß berücksichtigt werden. Die meisten kranken Menschen befinden sich in einem niedergedrückten, negativen und furchtsamen Zustand, wenn sie zu einem Heiler gehen. Eine Überdosis an Energie könnte ihnen für den Augenblick das Gefühl geben, geheilt zu sein, und sie veranlassen, sich vorzeitig zu freuen. Doch wenn die Kraft nicht weise verteilt worden ist, würde die darauffolgende Enttäuschungsreaktion um so schwerwiegender, und der Allgemeinzustand würde folglich darunter leiden.
Ätherische Heilmethoden basieren auf der Tatsache, daß der Körper Gegenstücke in so subtiler Materie hat, daß keine gewöhnlichen Instrumente deren Bestehen verzeichnen können. Hellseher sind oft fähig, diesen sogenannten ätherischen oder Astralleib zu sehen. Heute wird behauptet, daß die Existenz des Ätherischen mittels der Kilner-Schirme wissenschaftlich bewiesen worden ist, durch die es tatsächlich sichtbar gemacht wurde.
Das Ätherische wirkt als übertragende und verteilende Wirkungskraft für die Lebenskraft. Wenn also Störungen innerhalb des Ätherischen bestehen, so daß gewisse Kraftströme nicht ihr körperliches Gegenstück erreichen, wie sie es eigentlich sollten, so werden die vitalen Bedürfnisse des körperlichen Leibes nicht erfüllt, und es kommt zu Krankheit oder nervöser Erschöpfung.
In diesem Fall würde der hellsehende Heiler versuchen, jene Kraftlinien zu korrigieren, die abgelenkt oder kurzgeschlossen wurden, und sie wieder auf die Zentren des Körpers lenken, die nicht angemessen versorgt wurden. Dies geschieht manchmal mittels einer Art ätherischer Massage, die direkt oberhalb der betroffenen Körperteile durchgeführt wird und eine Methode ist, die Probleme im Hintergrund anzugehen, die einer früheren und noch nicht allgemein anerkannten Quelle möglicher Störungen entstammen.
Doch auch hierbei, obwohl diese Methode gewiß versucht, auf einer tieferen als der üblichen Ebene mit der Krankheit umzugehen, wird noch immer an den Erscheinungen statt an den grundlegenden Ursachen gearbeitet, und auch hier ist die Wirksamkeit abhängig von der Fähigkeit des Heilers, die wirklichen Bedürfnisse des Patienten zu beurteilen und vor allem zu erkennen, was und wieviel dem Patienten gegeben werden sollte.
In der Tat sind alle diese Methoden, einschließlich jener der orthodoxen Medizin, die noch immer die vermutlich zuverlässigste von ihnen ist, von einem wesentlich fundamentaleren inneren Standpunkt aus hauptsächlich Versuche, Symptome zu beseitigen oder zu lindern, und selten in der Lage, die Ursachen zu behandeln, deren Folgen buchstäblich alle Störungen in der Ökonomie der Menschheit sind.
Die Tiefenanalyse behauptet manchmal, diese Ursachen aufgedeckt zu haben, wenn es ihren Praktikern gelingt, sogar noch hinter die tatsächliche Geburt des Individuums zurückzugehen. Doch ist sogar das weit genug? Haben sie die Ursache der Ursache erreicht?
Eine andere wichtige Methode ist zu vermerken. Das ist das Heilen durch Anrufung oder Gebet: der Versuch, über die Ebenen hinauszugelangen, auf denen die Mehrzahl der anderen Formen des Heilens arbeitet. Hier ruft der Praktiker spirituelle Weisheit, Kraft und Einsicht an und versucht, in das Reich einzudringen, in dem die wirklichen Bedürfnisse des kranken Menschen bekannt sind und von dem sicher die angemessene Kraft kommen muß, um mit diesen Bedürfnissen in der richtigen Weise umzugehen.
Es hat zwar viele bemerkenswerte Fälle von Reaktionen auf Gebet gegeben, doch es ist noch immer nicht möglich zu sagen, in welchem Maße dies nur zeitweilig Symptome beseitigt, statt die tieferen Ursachen des Zustandes aufzuheben. Mit „zeitweilig" meinen wir in jedem Falle nur für dieses Leben. Dies ist gerade die Crux der ganzen Angelegenheit.
Eines jedoch steht hinsichtlich der Wirksamkeit des Gebetes fest: Die Energie, die von diesen höheren Ebenen kommt, wird allein von den wirklichen Bedürfnissen des Patienten zu dem gegebenen Zeitpunkt reguliert. So wird er auf jeden Fall zum Empfänger spiritueller Energie, die ihn in dem Maße aufrichtet und stärkt, in dem er zu Reaktionen fähig ist, und diese Reaktion kann sogar dann erfolgen, wenn er sich dessen, was für ihn getan wird, gar nicht bewußt ist. Auf jeden Fall bestehen hier keine Gefahren.
Vorhin sprach ich von der „Ursache der Ursachen ". Wo sind die wirklichen Wurzeln unseres Zustandes zu finden? Leider scheinen wir selten, wenn überhaupt jemals, „von einem Glorienschein umgeben" auf diese Welt zu kommen. Ganz im Gegenteil. Die meisten von uns werden mit der fast sicheren Erwartung von Krankheit, Ungleichgewicht und Störungen geboren, körperlich, emotional oder geistig, deren Saat uns schon vor der Geburt eingepflanzt worden zu sein scheint.
Wenn man nicht an den puren Zufall glaubt oder daran, daß jedes Individuum eine neu geschaffene „Seele ist, müssen sich gewisse Fragen erheben. Warum bringt jeder von uns nicht nur bestimmte Eigenschaften, Neigungen und Merkmale mit, sondern auch etwas, das man als unser „Schicksal
bezeichnen könnte, das, was bestimmt, warum wir in eine bestimmte Familie und Umgebung und zu einem bestimmten Zeitpunkt geboren wurden? Was ist die wirkliche Ursache dafür, daß jeder von uns er selbst ist mit allem, was dadurch bedingt wird? Hier die Gene anzuführen, ist sicherlich keine Antwort, denn es besagt nicht, warum wir diese Gene geerbt haben, die uns in jedem Falle nicht alle Antworten liefern und nur eine sehr begrenzte Anzahl von Faktoren abdekken können.
Doch es gibt andere Antworten, die der durchschnittliche Arzt und auch zahlreiche Geistheiler nicht als bestimmende Faktoren anerkennen.
Diese können ihrer Gattung nach unter dem zusammengefaßt werden, was man im Osten als Karma bezeichnet; das heißt, unter dem großen universalen spirituellen Gesetz von Ursache und Wirkung.
Allein das Wissen um dieses Gesetz kann direkt nicht nur die Heilmethode bestimmen, die wirksam sein könnte, sondern auch, ob in diesem Leben irgendeine Heilung möglich ist. Mit anderen Worten, ob der Patient bereit ist, geheilt zu werden. Es braucht nicht gesagt zu werden, daß nur diejenigen, die über einen mehr als menschlichen Blick verfügen, dies wissen können. Vielleicht ist es bezeichnend, daß selbst Jesus, der voller Liebe und Mitgefühl war, nur einige wenige Auserwählte geheilt zu haben scheint.
Können uns nicht die Worte „Deine Sünden seien dir vergeben einen Hinweis liefern? Wäre irgend jemand in der Lage, der Anweisung „Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr
zu folgen, wenn er nicht das Ende des Weges zur Vollkommenheit beinahe erreicht hätte, es ihm aber noch nicht gelungen wäre, dies in seiner Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen, ihn aber eine bloße außergewöhnliche Anregung dazu befähigen könnte?
Diese Form des Heilens wäre natürlich etwas, das man als grundlegendes Heilen bezeichnen könnte, als die Beseitigung der wahren Ursache der Ursache, d. h. des „gehemmten Seelenlebens" – eine sehr aufschlußreiche Wendung, die von einem großen spirituellen Experten in der Kunst des Heilens benutzt wurde.
Allerdings haben eindeutig sehr wenige Menschen das Stadium erreicht, in dem derartiges grundlegendes Heilen möglich ist.
An diesem Punkt mag der Leser die berechtigte Einwendung machen: „Das ist lächerlich. Millionen von Menschen werden geheilt, sogar von so schrecklichen Krankheiten wie Krebs."
Natürlich werden sie geheilt und müssen dies auch, wenn die menschliche Rasse – und vor allem das Individuum – alle Lektionen lernen soll, die zu lernen der Mensch auf die Erde gekommen ist, und eine davon ist sicherlich die Entdeckung, wie er sich selbst schließlich von jeder Neigung zu Krankheit heilen kann.
Wer bereit oder nicht bereit dazu ist, von irgendeiner spezifischen Krankheit des Körpers, der Gefühle oder des Geistes geheilt zu werden, kann man nicht wissen. Inzwischen nimmt das medizinische und ein gewisser Grad von psychologischem Wissen beständig zu, und wenn diesen noch spirituelles Wissen hinzugefügt wird, dann werden tatsächlich echte und dauerhafte Heilungen möglich sein, und auf diese Weise wird der Weg geläutert, damit zukünftige Leben nicht länger unter all den Qualen und Versagungen zu leiden haben werden, die das Erbe der Persönlichkeit sind.
Die Behandlung, von der dieses Buch berichtet, wurde von jemandem durchgeführt, der wesentlich mehr über die Ursachen hinter der Krankheit wußte als der durchschnittliche Heiler. Beschrieben wird der Versuch, der Patientin den Weg zu zeigen, auf dem eine dauerhafte und bleibende Heilung erreicht werden konnte.
Diese besondere Patientin war von Kindheit an krank gewesen. Sie war in eine Familie mit ungünstiger medizinischer Vorgeschichte hineingeboren worden und hatte Tendenzen zu verschiedenen Formen körperlicher Schwäche und Unausgewogenheiten der Drüsenfunktion ererbt, die ihr gesamtes Nervensystem beeinflußten. Diese Schwierigkeiten wurden noch erhöht durch ihre Erziehung und die Einstellung der sie umgebenden Menschen. Die konflikthaften Elemente in den Familienbeziehungen verursachten emotionalen Streß, da die Sehnsucht der Patientin nach Zuneigung stets enttäuscht wurde. Dadurch wurden ihr natürlicher Ehrgeiz und ihr Wunsch nach Anerkennung und Erfolg gesteigert. Als sie heranwuchs, führten diese emotionalen Konflikte zu Groll und Bitterkeit, vor allem aber zu einem Zustand der Unsicherheit und Angst.
Die Familie der Patientin war atheistisch, und die Patientin selbst hatte kaum ethische Anleitung erhalten, da die allgemeine Einstellung der Familie besagte: „Hole soviel wie möglich aus dem Leben heraus, ohne dich durch andere Erwägungen beeinflussen zu lassen."
Es gab jedoch ausgleichende Faktoren. Die wichtigsten dieser Faktoren waren gut entwickelte geistige Fähigkeiten, Einsicht in ihren eigenen Charakter und die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen. Noch aus ihren frühen Jahren hatte die Patientin ein Verlangen nach etwas Befriedigenderem als dem Gesellschaftsleben, das die Älteren beschäftigte. Sie hatte auch eine innere Überzeugung, es müsse nicht nur Antworten auf all die Fragen nach dem Sinn und Ziel des Lebens geben, die ihren Geist in Anspruch nahmen, sondern auch einen Grund für ihre zunehmende Krankheit und für das, was sie als die Ungerechtigkeit des Schicksals empfand, das ihr alles versagte, was sie sich wirklich wünschte: in erster Linie Liebe, aber auch bessere Chancen zum Ausdruck eines starken Dranges nach Kreativität, der durch nichts Triviales zu befriedigen war.
Keine der Theorien in den Büchern, die sie verschlang, gab ihr wirklich ein Gefühl der Überzeugung, außer der Theorie von der Reinkarnation, die sie instinktiv akzeptierte, aber nicht in ihrer Tiefe verstehen oder auf ihr eigenes Schicksal anwenden konnte. Im Laufe der Jahre verbrachte sie immer mehr Zeit damit, jede Art von Spezialisten sowohl in England als auch im Ausland zu konsultieren, um geheilt zu werden, und als alles fehlschlug, nahm sie ihre Zuflucht zu unorthodoxen Methoden und zu Spiritualisten in der stets vergeblichen Hoffnung auf irgendeine Art von Hilfe oder sogar auf einen gewissen Trost durch die Versicherung, einmal werde das Glück zu ihr kommen.
Am Ende sandte sie in tiefer Betrübnis einen verzweifelten Appell an eine unbestimmte Quelle, die sie vage mit irgendeiner höheren wohltätigen Macht identifizierte, nicht nur, um eine Linderung ihrer Schmerzen zu finden, sondern auch, um Aufklärung darüber zu erhalten, warum sie immer so heimgesucht worden war und, falls es nicht schon zu spät war, noch auf eine Heilung zu hoffen, um dabei unterstützt zu werden, sich besser mit ihrem Zustand abzufinden, damit sie ihre zunehmenden Schmerzen würde ertragen können. Vor allem aber wünschte sie, ihr werde ein Weg gezeigt, wie sie den finsteren Druck ihrer morbiden Ängste kontrollieren könnte.
Schließlich kam sie, augenscheinlich durch Zufall, zu mir, zur Schreiberin des vorliegenden Buches, die bereits die Erfahrung besaß, „überschattet" und zum Schreiben und Malen benutzt zu werden.
Ich habe den Begriff „überschattet" bewußt benutzt, da zu keiner Zeit von Trance die Rede sein konnte und ich immer die völlige Freiheit hatte behalten können, zu jedem von mir gewählten Augenblick mit der Arbeit aufhören zu können.
Ein kurzes Wort hinsichtlich der benutzten Methode wird hier nützlich sein, obwohl der gesamte Vorgang und die Art, wie er begann, in zwei früheren Büchern
