Der Mai Tai trinkende Mönch und der Sinn des Lebens
Von Stefan Weiss
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Über dieses E-Book
Kenso selbst folgt weiter seiner Bestimmung und trifft in der Stadt auf Maye. Zutiefst berührt erkennt er nun den Grund, warum er damals das weltberühmte Kloster so überraschend verlassen hatte.
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Buchvorschau
Der Mai Tai trinkende Mönch und der Sinn des Lebens - Stefan Weiss
Kenso und Maye
Kenso ging weiter zwischen den Menschen auf dem Marktplatz auf sie zu, ohne den Blick von ihr zu lassen. Ihre Augen hatten etwas Tiefes, Klares und Mystisches. Es lag keinerlei Fremdheit in ihrem Blick. Es schien so, als ob sie es erwartet hätte, dass Sie irgendwann in ihrem Leben auf Augen trifft, von denen sie den Blick nicht mehr abwenden kann und auch nicht will. Deren Anblick sie unmittelbar auf einer tieferen Ebene miteinander verbindet. Es schien so, als ob genau heute dieser Tag gekommen war.
Kenso kam immer näher und auch er spürte keine Fremdheit, sondern eine tiefe Vertrautheit, als ob sich diese Augen schon sehr lange Zeit kennen würden. Selbst wenn Menschen seinen Weg kreuzten und für einen kurzen Moment der direkte Blickkontakt zu ihr unterbrochen wurde, blieb die Verbindung zwischen den beiden ständig spürbar. Es waren nicht nur die Blicke, sondern die ganze Luft zwischen ihnen war Verbindung. Und umso näher Kenso kam, desto intensiver konnten sie beide es spüren. Noch immer querten Menschen zwischen den beiden, doch der Abstand wurde immer geringer, bis Kenso schließlich direkt vor ihr stand.
Sie blickten sich weiter an, ohne etwas zu sagen und nahmen den Markttrubel um sich herum nur noch verschwommen war. Eine wahrhaft besondere Energie hatte sie beide zusammengeführt und verband sie auf eine so intensive Weise, dass beide keinen Wunsch verspürten zu reden.
Kenso blickte weiter in ihre klaren, dunklen Augen und sagte nach einiger Zeit: „Schön, dass wir uns nun treffen".
„Ja", sagte die Frau mit einer zarten, weichen Stimme.
Beide schauten sich weiter an und spürten, dass die unterschiedlichen Wege ihrer eigenen Vergangenheiten nur dazu da gewesen waren, sie heute und hier zusammenzubringen. Sie wussten, dass ihre bisherigen Leben in diesem Moment enden würden und für sie jetzt ein neues, gemeinsames Leben beginnen würde.
„Gehen wir ein Stück?", fragte Kenso.
„Ja", sagte sie.
Sie begannen langsam nebeneinander über den belebten Marktplatz zu gehen.
„Mein Name ist Kenso", stellte er sich vor.
„Mein Name ist Maye", erwiderte die Frau. Kenso nickte lächelnd. Sie liefen weiter und als sie am Ende des Platzes ankamen, tauchten sie in die kleinen Gassen der Altstadt ein und kamen an kleinen Plätzen mit Brunnen, einer kleinen Kirche, an vielen kleinen Restaurants vorbei, ohne auch nur ein Wort zu sprechen. Sie waren beide glücklich und waren über eine tiefere Ebene miteinander verbunden. So liefen sie über zwei Stunden durch die Stadt, bis sie wieder den Marktplatz erreichten.
„Sehen wir uns wieder?", fragte Kenso.
„Ja", sagte Maye und ging, ohne ein weiteres Wort zu sagen.
Kenso blickte Maye hinterher und war übermannt von tiefster Dankbarkeit und purem Glück.
Auf einmal passte alles zusammen. Er erinnerte sich an die gemischten Gefühle und die Unsicherheit, die er beim Verlassen des Klosters verspürt hatte. Damals war er einem leisen Impuls gefolgt, ohne zu wissen, wohin ihn dieser führen würde. Doch nun ergab alles einen Sinn. Nun schloss sich der Kreis.
Er blieb noch so lange stehen, bis Maye im Getümmel des Marktes verschwunden war und machte sich dann auf den Weg nach Hause.
Der Postbote mit einer Frage über den Sinn des Lebens
Am nächsten Tag ging Kenso wieder in die Bar, um den freundlichen Herrn zu treffen. Er war gespannt, wen er wohl diesmal mitbringen und was für eine Frage dieser Gast wohl haben würde.
Es war nun schon über einen Monat her, seit Kenso das Kloster verlassen hatte und spät abends in dieser Bar den freundlichen Herrn getroffen hatte.
Nachdem sie eine Weile gesprochen hatten, hatte der freundliche Herr den Vorschlag gemacht, dass Kenso so lange in seiner Ferienwohnung übernachten könne, bis er wisse, wohin er weiterziehen möchte. Und seit dieser Zeit trafen sich Kenso und der freundliche Herr in dieser Bar.
Dabei brachte der freundliche Herr immer Menschen mit, die eine besondere Frage hatten und Kenso antwortete darauf aus der Sicht der Lehre der Authentizität. Diese Lehre, bei der jeder Mensch über das Ausgleichen seiner drei Ebenen zu Glück, Erfüllung und tiefster Zufriedenheit gelangen kann, hatte Kenso im weltberühmten Kloster kennengelernt und dann als Lehrer an die Novizen und Mönche weitergegeben. Dabei erfreute er sich sehr großer Beliebtheit und alle waren davon überzeugt, dass er das Kloster mit seinen über 1.000 Mönchen bald leiten würde. Doch dann verließ er es völlig unerwartet und kam in diese Stadt.
Und so hatte Kenso in den vergangenen Wochen die Fragen von vielen Gästen zu ganz unterschiedlichen Themen beantwortet. Dabei halfen die Gespräche den Gästen dabei, ihr Leben wieder glücklicher und authentischer zu gestalten.
Dem freundlichen Herrn machte es großen Spaß, seine Freunde, Bekannten und auch Fremde mit Kenso zusammenzubringen. Ihn interessierte Kenso und die Lehre der Authentizität sehr und er genoss die wunderbaren Gespräche, die bisher entstanden waren. Und dass sie beide danach meistens noch einen Mai Tai tranken, genoss er ebenfalls.
Kenso trat in die Bar und grüßte ein paar Gäste, welche ihn mittlerweile kannten und ging an den Platz an der Bar, wo sie immer saßen. Der Barmann grüßte und man sah ihm an, dass er sich immer freute, wenn er Kenso sah. Allerdings zeigte er seine Freude nur sehr unauffällig, da man als Barmann eher wenig Emotionen zeigt – zumindest während der Arbeit. Kenso aber spürte die Freude des Barmanns, und er freute sich immer, ihn zu sehen. Mittlerweile war er ja schon fast so etwas wie ein Stammgast.
„Wie immer?", fragte der Barmann.
„Ja bitte", antwortete Kenso.
Der Barmann füllte eine Karaffe mit Wasser, stellte diese mit drei Gläsern vor Kenso auf den Tresen und schenkte gleich alle drei Gläser ein.
In diesem Moment erschien der freundliche Herr mit einem Mann am Eingang der Bar. Beide gingen auf Kenso zu.
„Hallo Kenso, sagte der freundliche Herr. „Ich möchte dir gerne den Postboten vorstellen. Seit über zwanzig Jahren bringt er zuverlässig die Briefe und Zeitungen zu uns nach Hause. Was wäre unsere Stadt ohne unseren Postboten? Wir würden gar nicht mitbekommen, was in der Welt vor sich geht
, schloss der freundliche Herr die Vorstellung ab und klopfte dem Postboten dabei freundschaftlich auf die Schulter.
„Hallo", sagte Kenso erst zum freundlichen Herrn und nickte
