Lass ein das Du, das Ich mach weit, es sucht das Wir die Menschlichkeit: Gedichte und andere Verlautbarungen
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Über dieses E-Book
Ralph Melas Große
Ralph Melas Große, geboren 2. Juli 1945, ist ein deutscher Lyriker, Sozialtherapeut, Esoteriker und christlich-rosenkreutzerischer Anthroposoph und lebt und arbeitet in Berlin und Kleinmachnow. Kurz nach seiner Waldorfschulzeit absolvierte Ralph Melas Große eine Ausbildung zum Verlagskaufmann.. Nach einer "wilden 20.ger-Jahre-Zeit", einem anschließenden Studium der Sozialpädagogik, wurde er auf dem Felde der Suchtkrankentherapie tätig. Er ist Gründer des Hiram-Hauses in Berlin, einer anthroposophisch orientierten sozialtherapeutischen Einrichtung für Alkoholkranke und medikamentenabhängige Menschen, in dem er heute noch tätig ist. Zugleich war er Mitbegründer und Mitarbeiter weiterer sozialtherapeutischer Einrichtungen in ganz Deutschland. Ein zentraler Bereich seiner esoterischen Forschung ist die Wesenheit des Kaspar Hauser. Im Rahmen einer sein Leben entscheidenden Wende erfuhr er eine Begegnung mit Christian Rosenkreutz. Ralph Melas Große ist seit frühester Jugend Lyriker und Illustrator seiner poetischen Werke und hält gegenwärtig regelmäßig Vorträge zu diversen anthroposophischen Themen (Schwerpunkt: Schulungsweg), sowie literarische Lesungen. insbesondere in Berlin (im Hiram-Haus), aber auch überregional. Ebenfalls hält er Vorträge und Fachseminare an Waldorfschulen ab, insbesondere zu den Themen Sucht- und Suchtprävention.
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Buchvorschau
Lass ein das Du, das Ich mach weit, es sucht das Wir die Menschlichkeit - Ralph Melas Große
Der süße Traum des Eisbärs von seiner christlichen Zukunft
(anläßlich eines im Wachzustand vorgenommenen Hungereinbruches ins Kirchenschiff von Norköpping)
R.M.G.
mit denen wir
Geistverwandte
des Wortes
guten Gewissens
unsere sonnengesandte
Mondblume
aus dem Grabe herauf rufen können
vom
Ralph Melas Große
aus 2 Jahrtausenden
Inhaltsverzeichnis
Des Hallelujas schweigsame Geburt
Kleines liebstes Lieblingslied
Die rechte Feigheit vor dem Freund
Der fast beschämte Jesus und der brave Flaschensammler
Ehernes Sein
Doch wehe!
Eine, zugegebenermaßen, märchenhafte, erfindungsverdächtige und dennoch im Wahrheitskern absolut und dennoch im Wahrheitskern absolut
Das angestammte Kind
Der rechte Hunger
Der Schatten vom Marterpfahl
Kleine Wahrheiten
Wenn das Vögelchen stirbt...
Jeder
Mikroblick und Makroblick
Der Mensch und seine Seelenkräfte
Blitzen
Anteilig
...als wäre seine Haut bedeckt von einer Wiese...
Ich lebe nicht
Loblied auf des Menschen Leichnam
Meschugge
Sokratische Weisheit
Steigen und senkenretten und schenken
Frei, lieb und tot
Die Mäander
Was wesentlich ist, bleibet leben
Es brennt...
Na, jetzt!
...was sonst bliebe uns übrig?
Eine Charakterfrage
Sog ins Nichts
El Finito 3PunktNull
Ein freier Werdender
Aktiva
Warum nur...
Kann ich mein ICH verlieren?
Denk Dir, Ich habe den Christus gesehen!
Moderne Zeiten
Volksgeistvertreter
Ein letztes und erstes Gespräch
Es kommt die Stunde
Die Erde
Der Schatte
Seid getrost!
Noch sind ´s wenig!
Gespräch mit dem Geist der Wahrheit
Die grüne Weide der Entscheidungen
Das Geheimnis der unzerstörbaren Substanz
Pilsacher Geschwister
Manis Testament
Einfaches Ende
Invain
In terra homine
Gesichte
Überraschung
Fortschritt
Die rechte Macht
Altersweisheit baldiger Jugend
Das Band
Spätnovember
Mantrische Ansprache für die Kommunikation mit den verstorbenen Freunden
Botschaft
Das letzte Wort
...und geschieht nur Dir!
Andres sei uns nicht!
Das logoische Rätsel
Die Mythe
Frage nur...!
Neuzeitliche Fragen
Zuweilen kniet mein Ich.......
Gestuftes Erwachen
Dem Volk auf´s Maul geschaut...
Gespräch zwischen Engel und Mensch und zwischen Mensch und Engel, was ja eines herrlichen Atems ist
Bleiben zu müssen
Tapsen
...von dem, der ich wirklich bin
Am Ur-Erden-Ende
Das tönende Wort
Lied an die Sonne
Lied vom Wundermann
Jugendlied
Kleine Wahrheiten
Urkampf
Die wahre Kunst
Die Banker Gottes
Stark und still…
Der Arme Gor
Weg und Ziel
Der einmalige Anruf
Dann gib mir genau diesen Segen!
Mirjam
Einkriegezeck
Veränderung
Déja vus
Der Geister Räume
...und muss noch heftig weinen
Nimm diese Stunde noch...
Einsam nicht
Der große Bohei
Der Geist des gesunden Menschenverstandes
Reise
Der Apokalypt
Nachmeditative Gedanken
Nicht viel mehr
Einst und Zukünftig
Erden-Gedanken
Tanz
Gold und Silber
Auf dass der Engel tanzt…
Und bleibe im Ich unbewegt…
Sonnentreu
Du, Erde bist auf Schmerz erbaut…
Wenn einer kommt...
Seelenlogik
Zum Geleit
Die tiefen Denker…
Am Ur-Erden-Ende
Im Lande Nichts
Die Bedeutungshoheit eines selbstlosen Gebetes
Cartesianischer Irrtum
13 Nächte
Gemeinsame Arbeit
Sozialtherapeutische Kommunion - Teil I
Sozialtherapeutische Kommunion - Teil II
„Jede Trennung zwischen liebenden Menschen ist eine Illusion"
Drei Meditationen
Ein Fall für´s Museum
Morgenlied
Sieghaft
Unbedingt behandlungsbedürftig
Ein Dritter
Einst wird das Wort sein
...die ihn heilen
Halle der alten Zeit
Majamata
Freude
Modernes Remake eines Liebesliedes aus dem Jahre 5637 vor Christus in hochindividueller Adaption
Mit keinem andern
...so handle!
Ein Ökologisches Bauerlied
Unsere Ewig Verliebte
Vielleicht...
14 Stufen
Vorwort: Hymmne an die Bewegung und die Form
Mariä Verkündigung
Ein in Zweien Jishoa Geburt
Der zwölfjährige Jishoa
Der Weg zum Täufer
Christus-Jishoa bei den Zwangsgewalten
Die rechte Speise
Verhaftung
Gethsemane
Geißelung
Kreuz-Tragung
Sonnen-Geburt
Der Auferstandene
Worte auf der Himmelfahrt
Nachwort
Des Hallelujas
schweigsame Geburt
Zwar siehst Du die Blüten entsteigen
bunt aus vergrünendem Hain,
doch hier will ihr Requiem zeigen:
Uns eignet ein uraltes Sein!
Die lichtlauten Farben erzählen
von dem nicht, was ist, sondern war.
Mein Sinn soll sich ihnen vermählen
mit Wehmut von Vieltausendjahr.
Und will ich und soll ich wohl werden,
die Zukunft entwerfen aus mir:
Auch ich muss mein Leuchten beerden
und alle grell strahlende Gier.
Schwärze in keimender Stille,
erwartende Spannung in Kraft,
nimmt mich der Weltenall-Wille
durch seinen Winter in Haft.
So lausche der Neubeginn- Kunde
die schweigsam ihr Wort noch verhält.
Bis dann in ersiegelter Stunde
erschallt aus verschwiegenem Munde
ihr „Halleluja!" als Welt. R.M.G./24.5.19/in Titisee
Kleines liebstes Lieblingslied
Zu meiner Liebsten
führen keine Stufen.
Ich bin schon da,
kaum hat sie mich gerufen.
Und zu mir selbst?
Der Weg will gar nicht enden.
Und schwer bin ich und lahm und müd.
"Ach, meine Liebste,
trag mich doch auf Deinen zarten Händen 1
Ich sing Dir auch
Dein liebstes Lieblingslied!"
"Mein Liebster,
gern mag ich Dich zu Dir tragen,
denn Du bist keine Last für mich.
Weißt Du ´s denn nicht? Dann will ich es Dir sagen:
Dich trug ich schon seit Urbeginnes Tagen
als liebstes Lieblingslied zum Ziel in meinem Ich."
R.M.G./27/5/19
Die rechte Feigheit
vor dem Freund
Gleich hinter dem Gasthof
zum Grünenden Blatt
speist Gott im Container
und wird davon satt.
Am Bahnhofsvorplatz
im Herzen der Stadt
ein übender Buddha,
der keine Bleibe hat.
Ein Hütchenspieler
mit goldener Hand
wird von den Schergen
der Blinden verbannt.
Ich ziehe den Kragen
im Auge ganz dicht
und träume nach Hause
und lösche mein Licht.
Ich finde den Schlaf nicht
Doch wenn Ihr vermeint
dass Wachen kein Schlaf ,
dann habt Ihr noch nie
mit der Wahrheit vereint
und neben Sophie
in der Hölle geweint
als der Menschheit Schaf
im verschlafenenTal
auf die hellwachen Wölfe traf. R.M.G./28./5/19
Der fast beschämte Jesus
und der brave Flaschensammler
Auf einem seiner regelmäßigen Kontrollgänge trifft Jesus einen Flaschensammler.
"Lieber Mensch, warum sammelst Du leere Flaschen?
Willst Du sie mit dem rechten Wasser füllen?
Das kann ich Dir geben. Du musst nur danach fragen."
Du scheinst nicht von hier zu sein
, antwortete der Sammler. Sonst wüsstest Du von unserer täglichen Not. Um nicht am Wegesrand elendig zu betteln, löse ich die Flaschen gegen Rück-pfand ein. Das hilft ein wenig zum Überleben. Ich bin wegen eines Leidens früh berentet und komme damit kaum über die Runden.
"Du bettelst also indirekt um Dein Leben? weißt Du nicht was geschrieben steht:
Da magst Du recht haben, wenn es nur um das Meinige ginge
, erwiderte der Sammler, der ein gläubiger Mensch war." Doch ich habe 5 Kinder und eine arbeitslose Frau, eine sieche Oma und einen Hund zu ernähren. Habe ich denn ein Recht, jene für mich selbst durchaus gültige Wahrheit auch auf diese Wesen anzuwenden, für die das Schicksal mir die Verantwortung auferlegt hat?
Jesus, war tief berührt von den Worten des Flaschensammlers und sprach: Fast Hättest Du mich beschämt, lieber Mensch, denn wahrer und gerechter kann ein Kind Gottes auf Erden nicht sprechen. Lass mich Dir helfen beim Sammeln der Flaschen.
Und so geschah es, und beide sammelten an diesem Tage wundersamer Weise 4 x 144 Tausend leere Flaschen und bargen sie in einem geheimen Zwischenlager in der Oberstadt, welches Jesus gehörte und nun dem Sammler zur weiteren freien Verfügung überantwortet wurde. Vom dem Erlös.....
...aber das ist ja Privatsache...oder genauer gesagt, bleibt ein Geheimnis, das bis weit nach ihrem Tode der Flaschensammler und seine Familie allein mit dem in allen Welten gegenwärtigen Jesus teilen will. R.M.G./30.5.19
Ehernes Sein
Nicht gehen zu dürfen,
doch gehen wohin?
Und bleiben zu müssen,
doch bleiben wofür?
Während Du fragst,
zeigt es Dir einer.
Der trägt im Antlitz die Zeit.
Der trägt im Herzen die Schuld.
Der trägt auf Händen das Kind.
Der trägt mit Füssen die Erde.
Mit ihren zertretenen Pfaden,
Ihren vergifteten Wassern,
Ihrer zersprochenen Luft,
Ihrem zerkälteten Feuerwind,
Mit Deines fragenden Lebens
Stirb-und-Werde
zeigt er wofür und wohin:
Deines ist es!
Alles bleibt Dein!
So Du auch gingest,
so Du auch bliebest :
Ehernes Sein!
Leuchtender Sinn! R.M.G./vor dem Millennium
Doch wehe!
Zuweilen scheint
ein zäher Zauber
patinadicht
auf allem Sein zu kleben.
So sehr man schrubbt,
und ginge es ums Leben,
klebt er als zweite Haut.
Darunter pocht,
das nackte Blut noch eben.
Doch wehe:
wenn sie wirklich aufgerauht,
dann springt das große Tier heraus
und frisst
New York,
den Mond
... und sogar Theben!
R.M.G./vor dem
Millennium
Eine, zugegebenermaßen,
märchenhafte, erfindungsverdächtige
und dennoch im Wahrheitskern absolut
glaubhafte Dokumentation
Fairerweise möchte ich als Kurzerzähler der folgenden Begebnisse erwähnen, dass ich durch eine glückliche Fügung einiges mehr, - wenn auch im Verhältnis zur Außerordentlichkeit des Geschehens auch nur weniges mehr - über die Hintergründe erfahren durfte, als es der an exklusiven und sensationellen Neuigkeiten gewöhnten Zeitgenossenschaft bisher vergönnt sein durfte. Nun soll, so gut ich es vermag, der kurze Bericht erzählt werden:
Auf einer lange geplanten Urlaubsreise zu sich selbst, ist einem eher braven und bisher unauffälligen Menschen der unmittelbaren Gegenwart ein Malheur passiert, das die meisten von uns sicherlich an den Rand unserer bürgerlichen Daseinssicherheit und zum Zusammenbrechen unseres Welt- und Selbst-bewusstseins geführt hätte... ...oder sogar darüber hinaus .
Dieser, - im ersten Anhub der Betrachtung -, bemitleidenswerte Mensch hat nämlich - vielleicht durch ruchlosen Diebstahl, vielleicht aber durch eigene Schusseligkeit - (wo, wie und wann konnte bisher nicht eruiert werden) alles, was er als Nachweis seiner Identität bis zu diesem unbekannten Zeitpunkt sein Eigen genannt haben musste, verloren. Die europäische Kleinstadt, in der dies geschah, will ich aus meinem Bericht heraushalten, denn der Ort könnte überall sein, so wie es ja auch jedem anderen hätte passieren können, und so etwas tut für die Unerhörtheit, dass es überhaupt in dieser Totalität auftrat, nichts zur Sache.
Verschwunden waren der wahrscheinlich in seiner Körpernähe mitgeführte Besitz, aus dem ja ersichtlich geworden wäre sein Name, seine Anschrift, seine Kontakt- und Bankdaten, oder sonstige auf seine Vergangenheit hinweisenden Dokumente, und vor allem war verschwunden : seine Erinnerung an sich selber.
Da er wohl auf zufällig in der Fussgängerzone patrouillierende Kontakt-bereichsbeamte
