Über dieses E-Book
Kimberley Claire
Kimberley Claire ist eine 16-jährige Autorin, die viel Freude an der Psychologie gefunden hat und ihre Erfahrungen in diesem Bereich gerne mit anderen teilen möchte.
Ähnlich wie Mein Verstand belügt mich!
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Buchvorschau
Mein Verstand belügt mich! - Kimberley Claire
Dieses Buch ersetzt nicht den Gang zum Arzt!!!
Übersicht:
über das Phänomen Stimmen hören
wie entstehen Stimmen im Kopf
was sind Efferenz Kopien
auf den Punkt gebracht
was genau hören Menschen, die Stimmen hören
bis zu 10% der Bevölkerung hören Stimmen
stimmen und Geräusche werden von Empfindungen begleitet
Wer Stimmen hört muss nicht krank sein
Psychisch gesunde Menschen hören Stimmen
Stimmen hören kann auch ein harmloses Phänomen sein
Jeder zwanzigste hört Stimmen
Das Gehirn spricht auf versteckte Wörter an
Akustische Halluzinationen: Stimmen hören kann qualvoll sein
Skills gegen das Stimmen hören
Neutrale und wütende Stimmen
Bei Leidensdruck ist professionelle Hilfe wichtig
Wahnsinn oder doch normal
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Auf alle Fälle ist Vorsicht geboten!
Stigma Bewältigung und Entstigmatisierung
Die Erkrankten
Die Angehörigen
Der Stigmatisierung entgegenwirken
Über das Phänomen Stimmenhören
Stimmenhören ist eine besondere menschliche Wahrnehmungsform, die zwar Leiden hervorrufen kann, unter günstigen individuellen und sozialen Voraussetzungen aber das Leben bereichern kann. Leider wird Stimmenhören heutzutage vor allem als Symptom psychischer Krankheit angesehen und Leute, die Stimmen hören werden als irre stigmatisiert. Im Gegensatz dazu ist es in anderen Kulturen und war es in der Vergangenheit unserer westlichen Kultur anerkannt, dass viele Personen, die Außergewöhnliches leisteten, Stimmen hörten: z. B. Sokrates, Mohammed, Jeanne d’Arc, Theresa v. Avila, Hildegard von Bingen.
Es kommt bisweilen vor, dass Trauernde die Stimme eines verstorbenen Angehörigen hören. Auch Menschen, die lange isoliert sind, wie z.B. Weltumsegler, Isolationshäftlinge und Menschen mit traumatischen Erfahrungen hören häufig Stimmen.
Wenn jemand Stimmen hört, heißt das also nicht zwangsläufig, dass er oder sie psychisch krank ist. Forschungen über das Vorkommen von Stimmenhören belegen, dass viele Stimmenhörende deswegen keine psychischen Probleme haben, sondern sogar vollkommen gesund sind.
Untersuchungen zeigen, dass jene, die Stimmen hören, die psychiatrische Unterstützung beanspruchen mussten, die Stimmen besonders bedrohlich und negativ erlebten, sodass ihr Alltagsleben erheblich gestört wurde. Sie fühlten sich den Stimmen gegenüber hilflos und ausgesetzt. Manche Menschen, die von Psychiatern als psychotisch oder Schizophren bezeichnet werden hören Stimmen. Die Behandlung mit Psychopharmaka bringt für einige Erleichterung, andere leiden trotz der Medikamentenbehandlung weiterhin unter den Stimmen.
Drei Phasen des Stimmenhörens
Die Stimmen können unterschiedlich häufig auftreten, haben ganz verschiedene Charaktere, können flüstern und schreien, haben zum Teil sogar Namen, drohen und herabsetzen den Betroffenen.... Sie treten einzeln auf, reden durcheinander oder im Chor. Manchmal sind sie bekannt, manchmal sind sie vage und flüchtig. Auch die Inhalte, über die geredet wird, unterscheiden sich sehr. Manche reden über das Wetter, andere beschimpfen einen. Wieder andere erzählen Witze oder geben Ratschläge.
Trotz der Vielfalt der Erfahrungen gibt es auch Gemeinsamkeiten, wie Stimmen erlebt werden und wie die betroffenen Personen darauf reagieren. Die drei häufigsten Stufen erläutere ich in den folgenden Seiten.
1. Erschrecken
Die meisten Betroffenen beschreiben den Beginn des Stimmenhörens als plötzliches, erschreckendes und beängstigendes Erlebnis und können sich genau erinnern, wann sie zum ersten Mal eine Stimme gehört haben. Das Alter, in dem zum ersten Mal Stimmen auftraten, ist ganz verschieden. Die Intensität des Erschreckens ist in der Pubertät am größten.
Verglichen damit ist die Verstörung geringer, wenn man als Kind oder als Erwachsener Stimmen hört, denn in der Pubertät weiss man selber nicht wer man eigentlich ist und als Erwachsener hat man sich schon viel mehr gefunden und ist auch selbstbewusster. Genau umgekehrt ist es bei Kindern diese haben nämlich immer noch das sogenannte « magische Denken», das ihnen erlaubt an Dinge, wie Feen und Kobolde oder eben auch Stimmen zu glauben.
Stimmen werden häufig von traumatischen oder emotional belastenden Ereignissen wie Unfällen, Scheidung, Todesfällen oder Krankheiten ausgelöst.
Manche betroffenen Menschen betrachten die Stimmen als hilfreich; sie rufen ein Gefühl der Vertrautheit hervor. Für diese Menschen steht fest, dass die Stimmen sie bestärken und ihr Selbstwertgefühl heben. Die Stimmen werden als positiver und verständlicher Aspekt des eigenen Ich erlebt.
Andere erleben die Stimmen von Anfang an als aggressiv und negativ. Für diese Menschen sind die Stimmen feindliche Kräfte, sie akzeptieren sie nicht als Teil ihrer selbst. Sie leiden unter den negativen Stimmen, die sie ins geistige Chaos stürzen können und sie so in Anspruch nehmen, dass die Beziehungen zur Außenwelt schwer gestört werden. Vor allem Menschen mit psychischen Problemen erleben die Stimmen oft als so bedrohlich, dass sie dadurch sehr verwirrt werden und den Bezug zur Realität verlieren.
Manche StimmenhörerInnen können anfangs nicht über ihre Erfahrungen sprechen. Manchmal verbieten ihnen das die Stimmen oder die StimmenhörerInnen
