Über dieses E-Book
Manche von ihnen denken auch, dass es ganz einfach ist.
Aber um ins Elysium zu gelangen, ist ein wenig
mehr erforderlich, als nur einfach zu sterben ...
Werner Röschl
Dies ist meine fünfte Veröffentlichung. Ich möchte betpnen, dass es mir bei meinen Geschichten nicht darauf ankommt, irgendetwas zu bewirken, sondern ich schreibe lediglich zu meinem Vergnügen. Ich habe mich auch sehr spät erst zu den Veröffentlichungen entschieden. Eigentlich sollte es nur vor meinem 80. Geburtstag sein, der in knapp fünf Monaten seine Vollendung erfährt. Mehr gibt's über mich nicht zu sagen.
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Buchvorschau
39 Stufen - Werner Röschl
Inhaltsverzeichnis
Die erste Stufe – Paradies
Die zweite Stufe – Fremdrassen
Die dritte Stufe – Suizid
Die vierte Stufe – Dimensionen
Die fünfte Stufe – Eigenschaften
Die sechste Stufe – Toleranz
Die siebente Stufe – Religion
Die achte Stufe – Klerus
Die neunte Stufe – Schmerz
Die zehnte Stufe – Furcht
Die elfte Stufe – Bedrohung
Die zwölfte Stufe – Entscheidung
Die 13. Stufe – Küchenphilosophie
Die 14. Stufe – Tugend
Die 15. Stufe – Beschäftigung
Die 16. Stufe – Beharrlichkeit
Die 17. Stufe – Einsicht
Die 18. Stufe – Ausdauer
Die 19. Stufe – Waffen
Die 20. Stufe – Wünsche
Die 21. Stufe – Telepathie
Die 22. Stufe – Ruhe und Stille
Die 23. Stufe – Genuss
Die 24. Stufe – Intelligenz
Die 25. Stufe – Reinheit
Die 26. Stufe – Gebet
Die 27. Stufe – Einsamkeit
Die 28. Stufe – Zuversicht
Die 29. Stufe – Zweifel
Die 30. Stufe – Umgebung
Die 31. Stufe – Kriterien
Die 32. Stufe – Engel und Teufel
Die 33. Stufe – Ehrlichkeit
Die 34. Stufe – Liebe
Die 35. Stufe – Tod
Die 36. Stufe – Prüfung
Die 37. Stufe – Interesse
Die 38. Stufe – Bewerbung
Die 39. Stufe – Aufnahme
Die erste Stufe – Paradies
Ich konnte die Person schräg vor mir kaum erkennen. Eigentlich erahnte ich lediglich, dass dort jemand war. Weder konnte ich ihre Gestalt erkennen, noch ob sie stand oder saß. Geschweige denn, ob es ein Mann oder eine Frau war. Genau genommen war ich mir nicht einmal sicher, ob es sich überhaupt um einen Menschen handelte.
„Wo möchten sie denn hin?"
Die Stimme war angenehm, vielleicht ein tiefer Bariton oder, falls es sich um eine Frau handelte, vielleicht ein hohes Alt. Falls … Vielleicht …
„Da ich keine Ahnung habe, wo ich mich befinde, fällt es mir schwer, ihnen eine sinnvolle Antwort zu geben! Können sie mir vorher vielleicht erklären, wo ich bin?"
„Im Prinzip nennen wir es den Raum des Erwachens."
„Und wo befindet sich dieser >Raum des Erwachens
„Möglicherweise wäre der Begriff Klinik gar nicht so weit abseits. Aber dennoch: Wohin möchten sie?"
„Ich bin geneigt ihnen mit >Nach Hause< zu antworten. Jedoch scheint mir aus irgendeinem Grunde diese Möglichkeit verwehrt zu sein!"
„Da haben sie völlig Recht. Jedenfalls wenn sie diese drei Kammern in diesem Haus am Hang neben dieser Straße meinen. Andererseits: In einem ganz bestimmten Sinne sind sie auch hier zu Hause. Das hängt wohl vom Blickwinkel ab. Eventuell auch von der Sichtweise."
„Woher wissen sie, wo ich wohne?"
„Ich weiß so manches. Aber lassen wir das vorläufig. Gibt es sonst noch einen Ort, an den sie gerne möchten?"
„Wie wäre es mit >Paradies
„Hier irren sie. Obgleich sie noch einen weiten Weg vor sich haben!"
Jetzt erst merkte ich, dass die Person, die mit mir sprach, bereits sehr nahe war. Dabei hatte ich den Eindruck gehabt, dass wir uns beide nicht vom Fleck bewegt hatten. Nun konnte ich die Person auch etwas genauer sehen. Wiewohl >sehen< ganz gewiss die falsche Bezeichnung für meine Wahrnehmung war. Insgesamt hatte ich vielmehr den Eindruck, diese Person zu …, zu …. >erkennen<. Nein, nicht so, wie man einen alten Bekannten erkennt, sondern eher so, wie man sich eine Erinnerung ins Gedächtnis ruft.
„Welchen Weg?"
„Den Weg der neununddreißig Stufen. Aber das bedeutet nicht, dass sie hier eine Treppe vorfinden, welche sie bloß hochzusteigen hätten. Nein, so funktioniert das nicht. Sie müssen bei jeder Stufe Rechenschaft ablegen. Was wiederum nicht heißt, dass alle möglichen ihrer gewiss vorhandenen Verfehlungen beurteilt werden. Diese wurden bereits beurteilt. Genauso wie ihre ebenso vorhandenen tugendhaften Taten. Rechenschaft heißt in unserem Fall: Wie stellen sie sich ihr neues Leben vor? Wovon denken sie, dass es abhängt? Welche Vorstellungen haben sie vom Paradies, oder wie immer sie diesen Zustand oder diesen Ort zu bezeichnen wünschen. Und ähnliches mehr."
„Das hier ist also so etwas wie eine Prüfung?"
„Wenn sie es so sehen wollen: Ja."
„Und was hat mich dafür qualifiziert?"
„Ihr Ableben."
„Ich bin also tot?"
„So gewiss wie sie hier vor mir stehen!"
Irgendwie hatte ich das nicht erwartet und andererseits auch wieder doch. Mir war ein wenig schwindelig und einen kurzen Moment konnte ich nicht klar denken. Nach diesem kurzen Moment konnte ich plötzlich alles ganz klar sehen. Und jetzt meine ich wirklich sehen. Der Mann vor mir – oder war es doch eine Frau? – war in einen sehr hellen kaftanähnlichen Mantel gehüllt und saß auf einer Art Schreibtisch. Auf diesem befand sich sichtlich sonst nichts.
Er oder sie war relativ groß, so etwa einen Meter neunzig, hatte blondes, leicht rötliches Haar und war mit einem, wenigstens für meine Begriffe, sehr ebenmäßigem Gesicht ausgestattet, welches mir freundlich zulächelte. Seine Hautfarbe jedoch war mir ein Rätsel: Sehr, sehr hell, fast weiß, aber nicht kalkweiß, sondern so als hätte es nie die Sonne gesehen. Jedenfalls heller als >noblesse oblige<.
„Wie ich sehe, sind sie eben angekommen! Bis vor ein paar Augenblicken war nämlich noch nicht klar, ob sie es hierher schaffen oder nicht!"
„Heißt das, dass ich davor noch gar nicht richtig tot war?"
„So ist es. Ein Arzt hätte es fast geschafft, ihrem Herzinfarkt ein Schnippchen zu schlagen. Aber nun sind sie ja glücklicherweise hier."
„Wieso glücklicherweise? Wäre mein Weiterleben so furchtbar verlaufen?"
„Nicht gerade furchtbar, aber doch mit erheblichen Einschränkungen."
„Nun, mir soll es recht sein. So wie es ist, ist es. Das war immer meine Devise: Mach aus jeder Situation soweit es geht das Beste!"
„Eine kluge Entscheidung! Sie dürfen die erste Stufe als absolviert betrachten!"
Damit verschwand diese Person und mit ihm auch der Schreibtisch, auf welchem er gesessen hatte. Nun konnte ich meiner Umgebung etwas mehr Aufmerksamkeit widmen als zuvor. Allerdings erbrachte diese erhöhte Aufmerksamkeit meiner gesamten Umgebung gegenüber nichts als mehr oder weniger nichtssagendes Weiß, vielleicht eine Spur heller als das Gesicht der eben verschwundenen Person.
Einen Moment lang fragte ich mich, wie es wohl weitergehen mochte, dann aber gab ich mich mehr meiner Neugier hin und überlegte, was wohl die Rechtfertigung der ersten Stufe bewirkt hatte.
Die zweite Stufe – Fremdrassen
Ich hatte mich eben dazu durchgerungen, die Antwort >Mach das Beste aus jeder Situation< als gelungene Rechtfertigung zu betrachten, als mir auffiel, dass ich nicht mehr alleine war. Sofort wandte ich meine gesamte Aufmerksamkeit dieser neu erschienenen Person zu.
Sie hätte ein vollkommenes Ebenbild der vorherigen Person sein können. Hätte. Denn sie unterschied sich in zwei ganz wesentlichen Punkten. Erstens: Es handelte sich diesmal ganz eindeutig um eine Frau und zweitens: Sie hatte nicht das glatte und kurze Haar ihres Vorgängers, sondern leicht gewelltes, in etwa schulterlanges Haar.
Wenn ich sage >eindeutig eine Frau<, dann meine ich damit, dass ihre gesamte Ausstrahlung ganz entschieden weiblich war! Und dennoch irrte ich mich offenbar, denn sie sprach mich mit einem so tiefen Bass an, wie ich ihn noch nie vorher vernommen hatte.
„Wieso möchten sie ins Paradies?"
Das war nun nicht gerade die Frage, die ich erwartet hatte. Aber welche Art von Frage hatte ich eigentlich erwartet? Ich sollte mich wohl besser damit abfinden, dass es für mich sicherlich unvorhersehbar blieb, was mich als nächstes erwartete.
„Ist das letztendlich nicht das Ziel aller denkenden Wesen?"
„Nicht unbedingt. Damit meine ich nicht andere Bezeichnungen wie Garten Eden oder Walhalla. Es gibt jedoch eine ganze Menge denkender Wesen, welche sich nach ihrem Tod nichts weiter erwarten als das Nichts!"
„Ist das für denkende Wesen nicht ungewöhnlich? Sollte ein klarer Verstand nicht ganz von selbst auf die Idee eines >Nächsten Lebens< kommen?"
„Es gibt viele Arten zu denken und nicht alle sind in ihrem Sinne logisch. Oder genauer gesagt, es gibt viele Arten von Logik."
„Ist es denn nicht traurig, dass sich ein denkendes Wesen damit abfindet, dass es nichts weiter als das eine Leben gibt?"
„Für dieses Wesen muss das nicht notwendigerweise traurig sein. Vielleicht sieht es in dem, wodurch sein Dasein lebenswert wird, auch schon die erstrebenswerte Erfüllung!"
„Was empfinden diese Wesen dann, wenn sie feststellen, dass dieses eine Leben noch nicht alles war?"
„Am besten sie fragen eines."
Was ich nach dieser Eröffnung erleben musste, war eher skurril denn außergewöhnlich. Ich hatte zwar nicht unbedingt einen Agnostiker erwartet, aber zum mindesten einen Menschen – und keineswegs einen Strauch! Was, bitte, sollte ich mit einem Strauch?
Okay, es war natürlich kein Strauch, wie sie ihn sich vielleicht gerade vorstellen. Ich wählte diesen Begriff lediglich deshalb, weil ich mir bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Gedanken darüber gemacht hatte, wer oder was alles denkende Wesen sein könnten. Und selbstverständlich auch deshalb, weil er neben einem >Stamm< ungefähr zehn tentakelartige Füße besaß, welche am Stamm relativ dick, dem Boden zu jedoch immer schlanker wurden, bis sie in kleinen krallenartigen Spitzen endeten.
Weiter besaß das Wesen eine Art Krone aus einem Geflecht von hunderten fingerdicken aber nichtsdestotrotz haarähnlichen Auswüchsen. Das obere Ende des etwa oberschenkelstarken Stammes wurde durch einen zirka melonenartigen >Kopf< abgeschlossen, dem dieses Geflecht von Haaren entwuchs.
Zudem war dieser Kopf sichtbar mit offensichtlich sehfähigen, aber jedenfalls lichtempfindlichen >Augen< samt den wahrscheinlich dafür unerlässlichen Lidern ausgestattet. Ebenso war er mit einer
