Über dieses E-Book
Nachts hat Tim immer denselben Albtraum. Ein schwarzes Viech verfolgt ihn in einer dunklen Gasse. Durch einen Zufall kommt Tim mit dem Traumzauberer Sapulius in Kontakt. Der zeigt ihm nützliche Tricks, wie man böse Träume besiegt, in dem man die Kontrolle über die Handlung gewinnt.
Das hilft Tim am Ende nicht nur gegen das Viech im Traum.
Mit diesem Buch soll Kindern auf anschauliche Weise ein Weg gezeigt werden, mit Alpträumen umzugehen, damit Hilflosigkeit und das Ausgeliefertsein im Traum nicht zur Belastung werden müssen.
Sandra Puls
Sandra Puls, Jahrgang 1974, ist Diplom-Psychologin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Rheinland. Schon bei ihren ersten Veröffentlichungen, die sich dem Fachthema Lese-Rechtschreib-Förderung widmete, galt ihr Interesse dem persönlichen Zugang aus Sicht der betroffenen Kinder. Die innere Erlebniswelt von Menschen, speziell von Kindern und Jugendlichen, feinfühlig und mit psychologischem Verständnis nachvollziehbar zu machen, stellt die zentrale Motivation für ihre schriftstellerische Tätigkeit dar. Dabei bilden eigene emotionale Erfahrungen den Ausgangspunkt für ihre Geschichten.
Ähnlich wie Tim und der Traumzauberer
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Rezensionen für Tim und der Traumzauberer
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Buchvorschau
Tim und der Traumzauberer - Sandra Puls
Kapitel 1
Als Tim an diesem Tag zur Schule geht, hat er wieder mal ein ungutes Gefühl im Magen. Er ist spät dran. Würden sie wieder da sein und auf ihn warten? Langsam schlurft er die enge Straße entlang und malt sich aus, wie es heute passieren würde.
Kaum war Tim um Ecke gebogen, sieht er sie schon unter dem gelben Schild des Kiosks stehen. Philipp, Noah, Leon und Lennart albern herum und versuchen, sich gegenseitig eine kleine leere Flasche durch die Beine zu schießen. Sie sehen ihn sofort. Enttäuscht blickt Tim zu Boden. Hat er doch irgendwie gehofft, heute mal an ihnen vorbei zu kommen.
„Hey, du Fettkloß", begrüßt ihn Leon. Die anderen lachen. Tim sieht nicht zu ihm auf und versucht, einfach an den Jungs vorbei zu gehen. Die vier lassen ihn jedoch nicht so einfach ziehen. Noah rempelt ihn so hart von der Seite an, dass Tims schwerer Rucksack von der Schulter rutscht und auf das Pflaster knallt. Es ist ein dumpfes Klirren zu hören. Das war dann wohl die Flasche mit dem selbstgemachten Himbeersirup seiner Mutter, die er nach der Schule noch bei Tante Ulla vorbeibringen sollte. Die anderen lachen wieder, außer Lennart.
Schnell nimmt Tim den Rucksack wieder auf und will weiter gehen, da stellt sich ihm Philipp in den Weg. Er ist der Stärkste von den Vieren. Wo Leon eher eine große Klappe hat, haut Philipp lieber gleich drauf. Vor ihm hat Tim am meisten Angst.
„Lass mich vorbei, sagt Tim leise, ohne Philipp direkt anzusehen. Der lächelt nur und sagt: „Gib mir fünf Euro, dann kannste gehen!
Tim hat keine fünf Euro, und selbst wenn er sie hätte, würde er sie Philipp bestimmt nicht geben. Er spart schon so lange für ein neues Konsolenspiel.
Zum Glück hört man schon von hier aus die Schulglocke und alle wissen, was ihnen blüht, würden sie auch nur eine weitere Minute zu spät kommen. Frau Weiland würde ihnen eine dicke Extrahausaufgabe aufbrummen. „Für heute haste noch mal Glück, Fettkloß", brüllt Philipp, als der mit Leon, Noah und Lennart sofort Richtung Schulgebäude davon rennt.
Von hier aus sind es nur noch ein paar Meter. Tim kommt nur schleppend voran. Zum einen trägt er viel mehr Kilos mit sich herum und zum anderen ist sein Rucksack heute ganz besonders schwer. Außerdem ergießt sich langsam aber sicher eine rötlich klebrige Flüssigkeit aus einer Ecke seines Rucksacks. Den Himbeersirup kann Tante Ulla jetzt wohl vergessen. Hoffentlich hat das neue Mathebuch nicht zu viel abbekommen.
