Dion: und die Weihnachtswürfel
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Über dieses E-Book
Alles scheint ganz normal, bis Dion auf dem Weihnachtsmarkt ein magisches Zelt entdeckt. So wird seine Adventszeit um einiges turbulenter als geplant!
Dion muss bald feststellen, dass hinter dem Geheimnis mit dem Zelt etwas viel Größeres steckt, dass Freundschaft auch ganz anders sein kann und dass er um seine Familie doch froher ist als er zunächst angenommen hat.
Ein magisches Abenteuer der besonderen Art mit einem unerwarteten Ende!
Rebecca Vonzun-Annen
1984 in Zug geboren, schlug ihr Herz schon seit jeher für den Lehrerberuf. So hat sie auch 10 Jahre als Grundschullehrerin gearbeitet, bevor sie beschloss, einen Traum zu verwirklichen. Seit August 2014 ist sie als freie Kinderbuchautorin und Illustratorin tätig und lebt ihre Leidenschaft. Nebst der Erfüllung durch ihre kreative Tätigkeit ist sie glücklich verheiratet und offen für alles, was noch kommt!
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Buchvorschau
Dion - Rebecca Vonzun-Annen
Ein Weihnachtsmärchen
Es war ein schwarzer Tag in Dions Leben. Schwärzer ginge es nie und nimmer. Das war für Dion so logisch wie Haifisch!
Begonnen hatte es eigentlich ganz harmlos. So, wie es ja eigentlich immer der Fall war.
Wie jeden Morgen war Stups in Dions Zimmer gestürmt, auf und ab hüpfend wie ein Gummiball. Er hatte eine Ecke von Dions Bettdecke gepackt und sich damit so lange auf der Stelle gedreht, bis er aussah wie ein riesiger Hotdog.
Wie jeden Morgen war Dions Antwort auf Stups‘ Überfall einzig ein unwilliges Knurren gewesen.
Und wie jeden Morgen hatte sich Stups dann mitsamt der Decke auf den Teppich fallen lassen. Dort war er jaulend liegengeblieben, unfähig auch nur eine Zehe zu rühren.
„Hotdog, Hotdog, ich bin ein Hotdoooooog!, sang er lautstark, „Ich bin ein Hotdooog und du musst jetzt aufsteeeh‘n, Hotdog – aufsteh‘n, Hotdog - aufsteh’n, HOOOOTDOOOG!!!
Dion konnte sich wie jeden Morgen nicht recht entscheiden: Sollte er sich lieber die Ohren zuhalten oder unters Kissen verkriechen? Dort hätte er zumindest eine kleine Stelle seines Körpers noch ein wenig wärmen können.
Und wie jeden Morgen entschied er sich schlussendlich für die Möglichkeit Nummer drei: Dion eroberte seine Decke zurück. Anschließend stopfte er mit einem Zipfel davon Stups‘ Mund und bereitete somit dem furchtbar lauten und grauenhaft falschen Gesang seines kleinen Bruders ein Ende.
Ja, so hatte Dions Tag angefangen. Ganz normal.
Dion lebte mit seinen Eltern, seinem kleinen Bruder Stups und dem Baby in einem Kuhdorf.
Natürlich hieß Stups eigentlich nicht Stups, sondern Sven und das Baby nicht Baby, sondern Amélie. Und natürlich war es kein Dorf, in dem ausschließlich Kühe wohnten, sondern auch Menschen.
Aber Stups wurde eben Stups genannt, weil er noch klein und seine Nase knubbelig war und in die Höhe zeigte. Das Baby hieß Baby, weil es halt eins war. Und Dion nannte ihr Dorf Kuhdorf, obwohl es hier ziemlich viele Häuser gab, einige kleine Einkaufsläden und sogar einen Donut Pirat. Dennoch war er sich sicher, dass in ihrem Dorf insgesamt mehr Kühe lebten als Menschen – jedenfalls roch es nur allzu oft so.
Selbstverständlich nicht gerade jetzt. Denn jetzt war es Winter. Und jedes Kind wusste, dass bei kaltem Wetter der Boden erstarrt und deshalb auch alle üblen Gerüche eingefroren waren. Sogar jene einer Kuh.
Dion lebte also mit seinem Bruder Stups, dem Baby und seinen Eltern in einem Kuhdorf, das im Winter auch ein stinkgewöhnliches kleines Städtchen hätte sein können, und hatte normal in seinen Tag gestartet. Völlig normal.
Aber damit war es auch schon zu Ende mit der Normalität. Denn beim Frühstück ließ Mama die Bombe platzen.
„Ich habe eine Überraschung für euch", sagte sie, während sie das Baby in einem Arm wiegte und gleichzeitig mit dem anderen in der Pfanne mit dem heißen Kakao rührte.
Papa raschelte mit seiner Zeitung und ließ seinen Kopf noch etwas weiter hinter die Nachrichten sinken. Das war bei Papa so. Am Morgen brauchte er eine Zeitung und eine Tasse sehr heißen, sehr starken Kaffee. Sonst war mit ihm nichts anzufangen. Und bis er die Zeitung gelesen und den sehr heißen, sehr starken Kaffee getrunken hatte, änderte sich daran auch nicht das Geringste.
Dion hätte wetten können, dass Papa nicht mal mitbekommen hatte, dass seine Familie überhaupt mit im Raum war. Geschweige denn, dass Mama irgendwas gesagt hatte! Denn er hatte seinen sehr heißen und sehr starken Kaffee noch längst nicht fertig ausgetrunken.
Stups war gerade damit beschäftigt, seinen Teller mit Nutella vollzuschmieren. Mit gerunzelter Stirn und hochkonzentriert bestrich er das weiße Porzellan zentimeterdick mit der süßen Schokoladenpaste. Anschließend legte er das Messer auf das saubere Tischtuch und begann genüsslich das Nutella vom Teller zu lecken.
Fasziniert starrte Dion auf seinen Bruder. Vor lauter Konzentration
