Ich liebe mich: Ein bewusst gemachter Überlebensversuch
Von Oliver K. Voigt
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Über dieses E-Book
1. Der Weg.
2. Das Ziel.
Durch das Sammeln von Gedanken werden hier Ableitungen hervorgebracht, die die Absicht und den Titel des Buches widerspiegeln. Dem Menschen, sprich dem Leser, werden Verhaltensweisen aufgezeigt, die ihn zu sich selbst führen. Denn: Er muss sich lieben. Das Ziel ist deshalb, dass ein Jeder sagen kann: Ich liebe mich! Die Selbstliebe ist eine Notwendigkeit und es wird auch eindeutig belegt, dass dies nichts mit Narzissmus zu tun hat. Wenn man sich das Leben als eine Gerade vorstellt, also die Geburt als Anfang und den Tod als das Ende, erlebt der Mensch von Kindheit an, mit Liebe umgehen zu müssen. Sei es die Liebe, die auf ihn in welcher Form auch immer hereinbricht, und die Liebe, die er aufgrund seiner Erfahrung weitergibt bzw. sich selbst widmet. Der Lebensweg ist geprägt durch Erziehung, Erfahrungen und Erlebnisse, durch Ausbildung, Kultur und durch die Religion. Je nach eigener Auffassung und eigener Zuwendung mit seinem Selbst entstehen Defizite, sei es durch die eigene Vernachlässigung oder durch übertriebene Selbstbezogenheit. Gerade in unserer schnelllebigen Gesellschaft und in deren Reizüberflutung haben wir es mit einer erheblichen Belastung des Menschen zu tun. Daraus entsteht unter anderem die Volkskrankheit Nummer eins, die Depression, sowie deren unterschiedlichste Arten, Ausprägungen und Begleiterkrankungen. Der Mensch muss sich also selbst lieben, um Körper und Seele gesund zu erhalten.
Oliver K. Voigt
Oliver K. Voigt wurde 1971 geboren. Er lebt in Mönchengladbach. Nach dem Abschluss zweier Berufsausbildungen und einem nicht beendetem Studium, ist er in der Filialleitung eines Mobilfunkunternehmens tätig. Parallel ist er Künstler, Fotograf und Inhaber einer kleinen Firma die sich u. a. mit der Vermarktung von Kunst befasst.
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Buchvorschau
Ich liebe mich - Oliver K. Voigt
Meinem Leben widme ich dieses Buch, das mich zu dem gemacht hat, was ich bin: ein Mensch mit Zweifeln und Sehnsüchten, der das Leben sucht.
Ich danke meinem guten Freund Thomas für die vielen Gespräche, die mich auch dazu inspiriert haben, dieses Buch zu schreiben.
Und allen, die mir mit ihrer Kritik geholfen haben.
„Die Erfüllung liegt im Wahnsinn."
Inhaltsverzeichnis
Prolog
Zum Aufbau des Buches
Der Weg
Kindheit, Liebe, Sexualität und Erfolg
Begegnungen, Gedanken und Betrachtungen
Schwarze Wege und weiße Wege
Ängste, Verliebtsein und Depressionen
Das bewusste Unterbewusstsein
Täter, Opfer, Schuld und Recht
Verstehen und Sinn
Das Jenseits, das anders geschaute Diesseits
Egal, was du tust, tue es bewusst
Gedanken im Kloster
Du bist Alles und Nichts
Wahrnehmungen
Das Ziel
Wie beginnt, durchläuft und beendet der Mensch den Tag?
Dein täglicher Tag
Wie schaffst du es, dich an Träume zu erinnern?
Die kontemplative Phase oder die Phase der Ruhe
Anleitung zur Meditation
Anleitung zur täglichen Rückschau
Gebote als Fragen und Denkanstoß formuliert, um ureigene Gebote für sich aufzustellen
Zusammenfassung des Tagesablaufes
Epilog
Prolog
Wenn Du herausfinden solltest, dass alles eine
Lüge ist, wem solltest Du dann noch vertrauen?
Wen dann noch lieben?
Bliebest dann nicht nur noch Du übrig?
Aber wie weit kannst Du Dir denn vertrauen, geschweige denn Dich dann noch lieben?
Das Leben zieht wie ein Zug an mir vorbei, es gelingt mir nicht aufzuspringen; ich setze mich nicht einmal mehr richtig in Bewegung, um wenigstens den Versuch zu unternehmen. Ich befinde mich in einem Zustand wie vor einer wichtigen Prüfung, und zwar mit dem Bewusstsein, eigentlich noch genügend Zeit zu besitzen, um etwas für diese Prüfung zu lernen, aber gleichzeitig mit dem Wissen, wie schlimm es ist, erst kurz vor Toresschluss mit dem Lernen zu beginnen. Als ob ich spürte, dass die eingeschlagene Richtung nicht die meine ist. Aber zu gelähmt, um selbst tätig zu werden. - Oder ist es genau umgekehrt? - Sitzt man im Zug und traut sich nicht herauszuspringen? Aus Angst, Andere durch seine plötzliche Abwesenheit im Zug zu verletzen? Oder durch die Entscheidung des Aussteigens andere verlassen zu müssen, an denen man hängt, obwohl sie einem den Weg zum Aussteigen verstellen, zumindest einen aber behindern, beim Aussteigen?
Meine Unentschlossenheit lässt mich hassen. Ich bin wütend, verdammt noch mal wütend auf mich selbst, ich hasse mich dafür, aber vor allen Dingen die anderen, die ich schuldig machen möchte für meine Unfähigkeit, und vor allen Dingen wütend auf das Wissen, dass ich es bin, der sich nicht bewegt, der ziellos umherstochert, um über Umwege etwas über sich zu erfahren.
Was erreichen Meditation und Initiation, wenn sie Auslösen und Erkennen bewirken, aber eine Lösung nicht unmittelbar greifbar machen? Oder erkenne ich es einfach nur nicht? Bücher lesen, darüber nachdenken und grübeln, einen Umweg machen, um dadurch etwas über das eigene Ich zu erfahren? Erkenne Dich selbst, wo bleibst Du? Bin ich verrückt? – Welch schrecklicher Verdacht! Mir fällt ein: verrückt, was ist verrückt? Eine Art von verschoben? Bin ich verschoben? Wie komme ich an die richtige Stelle? Ist meine Suche nach Erkenntnis nur der verzweifelte oder naive Versuch, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen?
Indianer verschonten bei Angriffen die so genannten Verrückten, nahmen sie mit und kümmerten sich um sie. Die Indianer meinten, Gott habe etwas Besonderes mit ihnen vor.
Es ist alles verloren. Die Triebe bestimmen auch mein Leben. Momente lassen mich suchen wollen. Ich spüre so etwas wie Ahnung, sie lässt mich verzweifeln. Die Bemühung um Bindungen bestimmt einen großen Teil meiner Zeit. Dabei denke ich, dass Liebe und Leben im Endeffekt ein sich Selbstlieben und -leben sind. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit wird zum Spiegelbild - ein Entfernen und Wiederannähern. Das lange Betrachten im Spiegel, das über das Sehen Hinausgehende wird zum Gespenst, zur Fratze des Gegenüberstehenden. Das Verlieren in der endlichen Unendlichkeit. Die Überwindung der Realität oder der Realitätsverlust.
Demut in allen Lebenslagen und kontinuierliche und kontrollierte Lebensweise, die eines gottesfürchtigen Menschen, erscheinen mir sinnvoll. Aber nach welchen Regeln kontrollieren? Wem vertrauen, wenn der Mensch Regeln übernimmt? Ein eigenes und nur auf sich selbst abgestimmtes Regelwerk zu erstellen, und zwar am Anfang bzw. in der Mitte des Lebens, um dadurch ein ureigenes System aufzubauen, ist genauso bedenklich.
Ich schließe mich einer Gruppe an, um dort auf meinem Wege weiter zu kommen. Wie wichtig nehme ich mich? Ich bin eitel, soviel steht fest. Inwieweit ich mir darin gefalle, bedarf einer ehrlichen Antwort. Was verbirgt sich hinter meiner Eitelkeit? Unsicherheit, Geltungsbedürfnis …? Sicher es ist auch mein Stil, der meine Persönlichkeit äußerlich darstellen soll.
Der Rausch gaukelt die Sehnsüchte noch stärker wieder. Musik spiegelt die Sehnsüchte wieder. Ich weine mit trockenen Augen, ich schreie mit geschlossenem Mund. Ich verzweifle mit vollem Verstand, kein Anwesender scheint meinen Schmerz zu merken; dass sie ihn verstehen, scheint mir ausgeschlossen. Die Musik lässt mich hinweg gleiten; das Schlimme ist, ich weiß, dass das Lied endet, bevor ich weg bin oder angekommen bin beim Weglaufen. Allein sein, verstehen, dass ich allein bin mit mir, ist das große Leid, das ich mit mir habe. Was ist nur los mit mir? Ich will schlafen, ja schlafen, aber es ist noch da, das ‚Erwachen wollen’. In welcher Form ist die Frage, die dem ‚Erwachen wollen’ ansteht.
Zum Aufbau des Buches
In seiner Erstfassung bestand
