Ohne Zuckerziehen um die Welt: Leben und Reisen des Konditors Ulrich Hans Max Schaefer aus Hof
Von Lars Röper und Ulrich Hans Max Schaefer
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Über dieses E-Book
Eines Tages ertappt er eine hübsche Frau beim Naschen seiner Pralinen. Bald darauf werden Valentina und Ulrich heiraten. Beide erzählen in diesem Buch ihre bunten und internationalen Geschichte(n).
Lars Röper
Lars Röper: Lars Röper: Autor und Geschäftsführung von "Biografie meines Lebens" - Ihr Leben als Literatur. Diplom Kultur- und Sozialwissenschaftler, Journalist, Autor, Biograf, Verfasser von u.a. Künstler-Biografien, journalistische Tätigkeit, z.B. für die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und u.a. in New York City, USA.
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Buchvorschau
Ohne Zuckerziehen um die Welt - Lars Röper
Ein Buch von:
Biografie meines Lebens
- Der Weg zu Ihrer Biografie
www.biografie-meines-lebens.de
Email: info@biografie-meines-lebens.de
Fuchsweg 40a
14548 Schwielowsee bei Potsdam
© 2016 - Ulrich Hans Max Schaefer & Biografie meines Lebens
Erzählt von Ulrich Hans Max Schaefer
und seiner Frau Valentina im Herbst 2015
Aufgeschrieben von Lars Röper / Biografie meines Lebens
„Oh father of the four winds,
fill my sails
Across the sea of years."
Led Zeppelin - „Kashmir" - 1975
Gerhard Müller, Jürgen Schaller und Harald Schrader (v. l.) an meinem 23. Geburtstag, dem 28. April 1980, in unserem Garten in Hof, Franken.
Inhaltsverzeichnis
Hinter dem Horizont, da gibt es noch was
Eine Handbreit Wasser unter dem Kiel
Valentina Schaefer erzählt
Hof sweat Hof
I. Hinter dem Horizont, da gibt es noch was
Meine Kawasaki Z1 900 funkelte in der Sonne der Côte d’Azur. Was für ein Anblick! Noch heute ein echter Biker-Traum, eine vollkommene Granate mit einem Vierzylindermotor, der das Geschoss in nur 4,3 Sekunden auf Einhundert km/h katapultiert. Bei der Höchstgeschwindigkeit sprach Kawasaki selbstsicher von 212 Stundenkilometern, getestet auf dem Nürburgring.
So eine Kawasaki Z1 900 hatte ich mir gegönnt. Und sie übertraf alles bisher Dagewesene. Das Fahrwerk, OK, da hatten einige Kritiker mit ihrer Bezeichnung „Frankensteins Tochter" damals nicht ganz unrecht gehabt. Denn das geriet in den Kurven manchmal wirklich mächtig ins Zittern.
Ich aber liebte meine Kawasaki, und auch heute würde ich mir kein anderes Motorrad kaufen.
Urlaub 1979.
Engine Kickstart.
Der Vierzylinder-Motor brauste auf wie eine Rakete.
„Dort ist der Horizont¨, dachte ich, „aber dahinter, da gibt es noch was. Und das will ich auch noch sehen! Die Erde ist schließlich keine Scheibe."
Unser einst in London auch auf meinem linken Oberarm verewigter Motorradclub „Red Sun Rider Bavaria – 1975 M.C. Hof an der Saale" warf die Maschinen an und setzte sich in Bewegung. Weiter ging es in Richtung Horizont, quer durch Europa. Von Hof waren wir hier runter gecruised, jetzt ging es weiter, ab nach Paris, über Brüssel und Amsterdam, am Rhein entlang und in meine ewige Heimat: Franken.
„Ich bin ein Franke!¨
Das habe ich, wenn mich irgendwo auf dem Erdball jemand fragte, woher ich komme, immer gesagt: Ich, Ulrich Schaefer, bin kein Bayer, ich bin ein echter Franke.
Dieser Franke namens Ulrich ist der erste gewesen, der in der Bäckerei & Konditorei Schirner in Hof jemals einen dreiwöchigen Urlaub bekam. Drei Wochen, das kam mir gerade recht. Natürlich ging es 1979 mit den Jungens der „Red Sun Rider Bavaria los, die auf diesem Foto daherkommen, wie ein Schallplatten-Cover meiner überaus hochgeschätzten Status Quo, - von links stehend der „Kolm¨, Dieter Schmalfuß, Karl Dörrer, rechts oben Gerhard Müller, unten Karl-Heinz Rösch und ganz oben Euer Ulrich. Ganz schön „Easy Rider
waren wir damals, mit knackig-engen Jeans, Lederjacken und Cowboystiefeln. Das war schon eine wuchtige Zeit, die uns nicht nur geografisch hinter etliche Horizonte führte, sondern auch unser Bewusstsein bei den Konzerten in der Freiheitshalle in Hof und in unserem Spezialkino „Die Weiße Wand¨ in der Lorenstraße ordentlich erweiterte. Was für ein Unding, dass der Projektorraum des Kinos später zugemauert wurde und ein Elektroladen einzog. An der Außenwand erkennt man lediglich noch die Umrisse der großen Freiheit, die einmal dort herrschte. Das Ende einer Ära. Denn das Kino war wie eine Tür, die aus unserer Kleinstadt in die große Welt hinausführte. Schließlich sah ich dort, sicher mächtig aufgeregt, zum ersten Mal die Filme über das „Woodstock-Festival" mit Jimi Hendrix, The Who, Ten Years After, Santana, Joe Cocker – diese umwerfenden Three Days of Music, Peace and Love!
