Wer das liest, ist...: Krasse Geschichten
Von Anja Prünster, Benedikt Gramm, Julian Höller und
()
Über dieses E-Book
Ihre Geschichten sind kurzweilig und überraschen mit ihrem Witz und Charme.
Ein Buch für coole Jugendliche, mutige Eltern und moderne Omas.
Ähnlich wie Wer das liest, ist...
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Buchvorschau
Wer das liest, ist... - Anja Prünster
Die lustige Geschichte des Monsieur Bureau und des Monsieur Blanchard
„Ich, Napoleon Bonaparte, wurde 1769 auf der schönen Insel Korsika geboren und nun, Jahre später, stehe ich hier …", sprach ich auf einem Podest inmitten eines großen Platzes, nicht ahnend, dass sich in der Menge zwei zwielichtige Burschen befanden: Jean Bureau und Frederick Blanchard.
„Jean, meinst du nicht, dass das zu gefährlich wird?, fragte Frederick seinen Freund Jean. „Pass auf, es wird sicher nicht leicht, aber die Sache wird uns viel Ruhm einbringen! Ich muss gehen, Mutter wartet sicher schon mit dem Essen auf mich. Also, bis heute Nacht!
, verabschiedete sich Jean.
Als ich vom Podest stieg, hatte ich mich schon darauf gefasst gemacht, dass das Volk meine Hände küssen würde, und so zog ich mir meine Lederhandschuhe über. Lächelnd legte ich den Weg zu meiner Kutsche zurück, sie fuhr sofort los. Sobald ich bei meiner geliebten Gemahlin Josephine in Versailles angekommen war, gönnte ich mir ein Nickerchen. Ich war völlig ahnungslos über das, was die zwei Banditen vorhatten.
„Mutter, ich bin jetzt schon 22 Jahre alt. Ich darf gehen, wann und wohin ich will! Nervös ging Jean in der Küche auf und ab. „Gut, aber wenn ich ein Loch oder auch nur einen Riss in deinen Kleidern finde, schwöre ich dir auf meinen geliebten Großvater, Gott habe ihn selig, dass ich dich in hohem Bogen rausschmeiße!
Das sagte sie so entschlossen, dass weiteres Diskutieren keinen Sinn hatte.
In der Zwischenzeit bei Frederick:
„… und wehe, ich finde dein Bett heute leer!, drohte die Heimleiterin Madame Hollande Frederick, der schnippisch antwortete: „Gut, gut, Madame, heute werde ich nicht abhauen, ausgemacht? Darf ich bitte kurz zu Jean laufen?
Die Heimleiterin nickte zufrieden. Zehn Minuten später trafen sich die beiden Freunde in ihrer Lieblingskneipe, um ein Glas Wein zu trinken. Gegen 22.00 Uhr verabschiedeten sie sich und jeder ging seiner Wege.
„Richten Sie meiner Gemahlin aus, dass ich geschäftlich unterwegs bin. Wenn sie nach Gründen fragen sollte, antworten Sie, das ginge sie nichts an!, befahl ich meinem Diener und ging. Natürlich hatte ich keine „geschäftlichen Dinge
mehr zu erledigen, ich wollte einfach nur ein bisschen Spaß haben … Sie wissen ja, was ich meine!
Verkleidet schlenderte ich also durch die Straßen von Paris. Auf einmal sprangen zwei maskierte Gestalten vom ersten Stock eines Hauses herab und steckten mich kurzerhand in einen Sack. Da ich nicht gerade groß bin mit meinen 1,53 Metern, fand ich darin leicht Platz. Ich hörte meine Entführer sprechen: „Jean, meinst du, das ist eine gute Idee? „Sicher!
, antwortete der andere überzeugt.
Plötzlich hatte ich Angst. Ich hätte nicht gedacht, dass mich, den „großen Napoleon Bonaparte, jemand je entführen würde. Mein Gedankengang wurde unterbrochen, denn meine Peiniger befreiten mich aus dem Sack. Ich fühlte mich wie das sprichwörtliche Häufchen Elend. Schnell überlegte ich, welche Reaktion nun die beste sei. Als ich ein kleiner Junge gewesen war, konnte ich wie auf Knopfdruck anfangen zu weinen und genau das tat ich nun! Die zwei Entführer zogen sich erstaunt die Maske vom Gesicht und wussten nicht, was sie tun sollten. „Was wollt ihr?
, schrie ich schluchzend. „Eigentlich wollen wir nur den großen Spiegelsaal von Versailles sehen, sagte einer der beiden unsicher. Prompt hörte ich auf zu weinen. „Ihr wollt was?
, fragte ich nochmals. „Wir wollen in den Spiegelsaal, sonst sind Sie tot!"
„In Ordnung, ihr Spatzenhirne, ihr werdet ihn sehen, wenn ihr mich jetzt frei lasst! Kommt morgen um 9.30 Uhr in euren besten Kleidern und ihr werdet eingelassen", antwortete ich. Und die beiden ließen sich ahnungslos auf diesen Handel ein!
Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen über meinen Schachzug! Sie würden sich in Schale werfen und das war gut so.
Denn für ein Rendezvous mit der Guillotine sollte man angemessen gekleidet sein!
Maria Luigia Benvenuti
Ein schrecklicher Tag
„Sandra!, rief meine Mutter, „könntest du bitte auf deine kleine Schwester aufpassen? Ich muss arbeiten gehen!
Das war ja klar. Immer musste ich auf meine kleine, nervige Schwester Tiziana aufpassen. Ich brummte: „Ja, ja." Also nahm ich sie an die Hand und ging mit ihr zum Spielplatz, damit sie zu Hause nichts anstellte.
Auf dem Spielplatz rief Tiziana: „Tand! Tand!" Damit meinte sie Sand. Meine Schwester ist erst zweieinhalb Jahre alt, deswegen kann sie noch nicht so gut sprechen. Also gingen wir hinüber zum Sandkasten und ich setzte mich auf eine Bank. Tiziana baute Sandkuchen. Ich vertiefte mich in mein Handy und simste mit meinen Freundinnen.
Als ich aufschaute, war Tiziana nicht mehr an ihrem Platz. Ich sprang auf. „Tiziana!, rief ich verzweifelt, „wo bist du?
Ich lief kreuz und quer über den Spielplatz, fand sie aber nicht. Hinter dem Spielplatz lag der Park. Mit wachsender Angst suchte ich auch dort. Plötzlich fragte jemand hinter mir: „Sandra, was ist denn los? Ich drehte mich um und sah meine beste Freundin Natalie. „Ich … ich habe Tiziana verloren
, wimmerte ich. Dicke Tränen rollten mir über die Wangen. „Wie ist das denn passiert?", rief Natalie erschrocken. Also erzählte ich ihr, was vorgefallen war.
„Ich helfe dir, sie zu suchen!, sagte sie entschlossen. Wir suchten überall: am Eisladen, am Teich, am Sportplatz und sogar am kleinen Baumhaus am Wegrand. Aber nirgends war sie zu finden. Wir liefen wie zwei verrückte Hühner durch den Park und über den Spielplatz. „Es ist zwecklos
, seufzte Natalie, „du solltest nach Hause gehen, deine Mutter anrufen und ihr alles erzählen. Ich nickte müde und wir trotteten langsam zum Parkausgang. Plötzlich rief Natalie: „Pssst! Hörst du das auch? Da weint doch jemand!
Ich horchte genauer hin. Und tatsächlich. Da weinte wirklich jemand! „Es kommt aus den Büschen, da neben dem Ausgang!", rief ich aufgeregt. Ich dachte: Vielleicht ist es ja Tiziana!
Wir schlichen hin und schauten durch die Zweige. Und tatsächlich. Es war Tiziana! „Tiziana!, rief ich erleichtert, „da bist du ja!
Ich hob sie auf und nahm sie in die Arme. Sie schmiegte sich hinein und schlief sofort ein. Ich flüsterte Natalie zu: „Danke, dass du mir geholfen hast, Tiziana zu finden. „Gern geschehen. Dafür ist eine Freundin da. Ich muss jetzt los. Bis morgen!
„Bis morgen", antwortete ich und ging erleichtert nach Hause.
Am Abend fragte ich Tiziana: „Warum bist du weggerannt? Sie antwortete mir: „Ich habe einen süßen Hund gesehen: Er war weiß, knuffelig und hatte zottelige Haare. Ich wollte ihn streicheln, aber dann rannte er plötzlich weg. Ich lief hinterher, aber plötzlich war er verschwunden. Und dann wusste ich nicht mehr, wo ich war! Zum Glück habt ihr mich dann gefunden!
Ich drückte sie fest an mich und versprach ihr, von nun an besser auf sie aufzupassen.
Amelie Burger
Fragen im Kopf
Es war bereits später Abend, als er seine Augen wieder öffnete. Mit Verwunderung nahm er die vielen Schläuche wahr, die mit Nadeln an seinen Venen angeschlossen waren. Er blickte um sich und erkannte, dass er sich in einem Krankenhaus befand. Geräusche lebenserhaltender Maschinen summten durch den Raum. Ab und zu ein leises Flüstern.
Eine Krankenschwester kam sofort zu ihm und teilte ihm mit, was passiert war. Ihre Worte waren klar und verständlich, und dennoch konnte er wenig damit anfangen. Er war vollgepumpt mit Schmerzmitteln und hatte Schwierigkeiten, das Gesagte zu verarbeiten. Erschöpft schlief er ein.
In der Nacht wurde er einige Male durch unangenehme Blutdruckmessungen geweckt, die Medikamente zwangen ihn aber wieder zum Einschlafen.
Es wurde Morgen. In der Hoffnung, sich in einem Traum befunden zu haben, öffnete er seine Augen. Derselbe Ort, dieselben Schläuche, dasselbe Bett. Der einzige Unterschied bestand darin, dass das Licht von Halogenlampen den Raum erhellte und immer wieder Ärzte und Schwestern hektisch vorbeieilten.
Er fasste sich an den Kopf. Er wollte unbedingt wissen, ob es wahr
