Tag für Tag: 45 Tage auf dem Jakobsweg durch Spanien
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Über dieses E-Book
Michael Schildmann
1949 geb. in Westerstede 1971-74 Studium in Frankfurt - Lehrtätigkeit bis 2002 ab 1961 Arbeit mit der Kamera der Mutter (Rollei 6x6) 1985 Mitbegründer der „bildagentur lichtblick“ 1980 - 2000 Kreatives Arbeiten im Schwarzweiß-Labor, Leer 1996/98/00 Foto-Workshops: mit Jan Hnizdo, Prag / Walter Scheels, Hamburg / Boris Savelew, Moskau 2002-12 Dokumentations-Fotograf der Kunsthalle Emden 2007-15 Pilgerreisen mit Ehefrau durch Spanien, Portugal, Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland (Jakobsweg-Santiago de Compostela, Olavsweg) Seit 1986 zahlreiche Einzel- und Gruppen-Ausstellungen in Deutschland, Österreich, Niederlande, England Arbeiten im öffentlichen und privaten Besitz Kataloge und Buchveröffentlichungen bei BoD Mitgliedschaft im BBK und der Sezession Nordwest lebt und arbeitet in Oldenburg www.michael-schildmann.de
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Buchvorschau
Tag für Tag - Michael Schildmann
Meine Sehnsucht bekommt Füße – Die Seele laufen lassen
Eine Predigtreihe in der Forumskirche St. Peter in Oldenburg
1. Sonntag 19.09.2010
(Klaus Hagedorn, Pastoralreferent)
AUFBRECHEN
Einführung:
„Meine Sehnsucht bekommt Füße – Die Seele laufen lassen" – so haben wir die heute beginnende Predigtreihe überschrieben. Und sie wird begleitet durch eine Ausstellung mit Fotografien vom Jakobsweg nach Santiago di Compostela – ein Bild von jedem Tag des Pilgerweges von Michael Schildmann.
„Aufbrechen" ist heute das Stichwort.
Und die Frage ist: Aufbrechen wohin – Aufbrechen wie.
Es bricht DER Mensch auf, der eine Sehnsucht spürt. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Ihre tiefste Sehnsucht ist?….
Die Sehnsucht, die ist oft eine offene Wunde! Ein alter Kirchenvater bringt es auf den Punkt: Die Sehnsucht Gottes zieht den Menschen. Von dieser Sehnsucht ist unser Herz getroffen, verwundet, unruhig, bis es in Gott seine Ruhe findet – so war es die Erfahrung des Augustinus.
Lasst uns einen Moment still werden:
I.
Das Aufbrechen, das sich auf den Weg machen – äußerlich und innerlich -, ist uns eingeschrieben – in Statur und Wesen. Wir Menschen brauchen Bewegung, wir können nicht zu lange stehen, dann würden wir umfallen. Aufbrechen, Wege gehen, ist Ausdruck von Lebendigkeit. Und wenn es gar nicht mehr „geht", ist das Ende nahe, der Stillstand, der Tod.
Auch beim Gottesdienst heute hat alles mit dem „Aufbrechen" begonnen:
Wir machen uns auf den Weg, wir gehen in die Kirche. Sich innerlich bewegen lassen und dann äußerlich dieser Bewegung auch folgen – das ist im Leben und im Glauben sehr wichtig.
Nicht zufällig nennt die Apostelgeschichte die Christen die „Leute des Weges" (Apg 9,2).
Und in einem sehr alten Lied heißt es: Wir sind nur Gast auf Erden – und wandern ohne Ruh… Das Leben als eine Reise, als ständiger Aufbruch…, der Mensch als Pilger – so sagten die Alten.
Heute sprechen wir von uns gern als als Touristen und Touristinnen. Warum eigentlich die starke Sehnsucht nach Weite, nach Ferne, nach Fremde? – Um sich selbst neu zu entdecken?! – Sich Finden im Fremden?
Warum der Mut, in therapeutischer Arbeit nach innen zu gehen und mit sich klarer zu werden? – Der Tourismus der Seele.
Immer hat dies doch zu tun mit der Seelenreise zu sich, zum wahren Leben, zur Insel der Seligen – mit Hinfahrt und Rückfahrt, wenn’s geht.
Das für uns wahre Leben, die Insel der Seligen, beides ist uns nicht in die Wiege gelegt. Gehen und suchen müssen wir alle, und wir haben immer wieder neu aufzubrechen. Die Frage ist nur,
